Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Besser spät als nie

Dienstag, 24. Juni 2014, 15:42 Uhr

Am 20. Februar des vorigen Jahres, also vor 489 Tagen, ist mir das erste Mal eine angebliche Rechnung der Telekom Deutschland GmbH in den Spameingang geflossen, die sehr trügerisch aussah und mit einem Schadsoftware-Anhang kam.

Von daher begrüße ich es, dass die Telekom Deutschland GmbH auf ihrer T-Online-Seite ihre Kunden einmal mehr über diese Spams aufklärt und sie darauf hinweist, an welchen Merkmalen jeder erkennen kann, ob es sich um eine Spam handelt oder nicht. Das von der Telekom zum Schutz empfohlene „aktuelle Virenschutz-Programm“ hilft bei den per Spam zugestellten, im Regelfall sehr frischen Trojanern allerdings so gut wie gar nicht, wie ich hier mehrfach unter dem Schlagwort „Schadsoftware“ aufgezeigt habe (darunter auch ein ganz übles Beispiel) – um so wichtiger ist es, dass Kunden dazu befähigt werden, derartige Spams mit ihrem Hirn zu erkennen und zu löschen.

Ich wünsche der Telekom Deutschland GmbH gutes Gelingen bei der Aufklärung der eigenen Kunden¹! Wer Probleme hat, kriminelle Spams zu erkennen oder generell Angst vor den Betrügern hat, sollte sich das von der Telekom zur Verfügung gestellt kurze Dokument ausdrucken und öfter mal vorm Klicken einen Blick drauf werfen… vor allem, wenns um Geld geht oder wenn irgendwelche Dokumente in irgendwelchen Mailanhängen geöffnet werden sollen oder wenn irgendwelche Links geklickt werden sollen.

¹Und das war es auch schon mit guten Wünschen von mir an dieses Unternehmen…

Ich mag es so sehr, da muss ich gleich mal zum Facebook klicken...

Ein Kommentar für Besser spät als nie

  1. Thomas Arend sagt:

    Nach meiner Erfahrung brauchen die Antivirenprogramme zwischen einigen Stunden und Tagen bis sie eine Schadsoftware erkennen. Selbst gute Software braucht mehrere Stunden. Auch gibt es keine Software, die eindeutig schneller ist als andere.

    Hinzu kommt, dass viele Programme nicht vor ausführbaren Programmen in Archiven warnen. Hier hilft unter Linux Amavis, dass diesen Unsinn blockiert. Wenn es dann doch mal eine echte Mail sein sollte, dann kann ich sie aus der Quarantäne holen. Ist aber noch nie passiert..

    Der beste Virenschutz ist immer noch Vorsicht und Misstrauen.

    Liebe Grüße

    Thomas

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