Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Betrifft: Betreff

Donnerstag, 1. September 2011

schnell Geld bekommen

Aber ich wusste doch schon, was ihr Spamverbrecher wollt.

Fw: Re: Hello

Ja ja, der Standardbetreff der grottenschlechten Spammer.

Oh, die haben wohl inzwischen selbst gemerkt, dass ein einfaches „Hi“ oder „Hello“ im Betreff von jedem Spamfilter dieser Welt in die Mülltonne sortiert wird. Da…

Re: Heya

…versucht mans auch mal mit anderen Grußrufen, um überhaupt eine Chance zu haben, dass jemand diesen Sondermüll in seinem Posteingang sieht. Aber ob…

Re: Hullo

…das immer so eine gute Wahl ist. 😈

High Quality Replica Watches, Replica Watches of 2011 Quality

Hey, cool, so eine Qualität! So richtig 2011!

Ihre Visa/MasterCard wurde gesperrt

Boah, immer wird mir so etwas schon gesperrt, bevor ichs überhaupt besitze.

Treten Sie dem Kreis der Sieger bei

Und zwar als Verlierer. Irgendwer muss ja schließlich dafür bluten, dass jemand anders Sieger ist.

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Dort und niemals in der Spam rumklicken. Ein Gewinn für alle.

Spieler, die viel Glück haben, kommen zum Kings Palace Club.

Und dort hört das mit dem Glück wieder auf.

So viel Auswahl gab es noch in keinem Casino

Viele viele bunte Pixel!

Forwarded Message: Elias Magasin de prix réduit : la carte d‘identité 940574 2% I prezzi sono abbassati

Hey, Spammer, finde ich ja toll, dass du HTML-Entities in deiner HTML-formatierten Drecksmail schreiben kannst. Kann auch nicht jeder. Aber im Betreff haben die nichts zu suchen, da musst du ein Encoding angeben. Frag mal den nächsten sechsjährigen Nachwuchshacker, der erklärt dir das.

�/US$ 600 kostenlos bei Anmeldung im Kings Palace Club.

Ja ja, immer diese technische Stümperei bei denen, die in ihren Worten so tun, als hätten sie die tollsten und technisch aktuellsten Zockläden des ganzen bekannten Universums.

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Finde ich toll, dass ich in einer Online-Apotheke online kaufen kann. Wäre ich auch nie drauf gekommen.

Ich erwarte Ihre Antwort

Sie lautet: Entf

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Was ist das denn für eine Theaterrolle?

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Tolle Idee. Software runterladen und installieren, die Spammer anbieten, damit die Spammer so richtig viel Spiel und Spaß mit einem neuen Rechner im Botnetz haben.

Vier Schritte zum Millionär

Mit einem Tausender anfangen und drei Mal eine Null anhängen. Eventuelle Probleme löst die nächste Hyperinflation.

zahlen weniger für große Uhren

Aber ganz große Ticktacks. Groß wie auf dem Kirchturm. Und billig.

Warum sollte ich mich für den Kings Palace Club entscheiden?

Ein möglicher Grund ist ein Intelligenzquotient, der knapp unterhalb dem eines verschimmelten Brötchens liegt.

Im Jackpot klingeln die Münzen

Das ist genau die richtige Metapher für ein abstraktes Betrugscasino von irgendwelchen organisiert Kriminellen.

You have 1 new ALERT message!

ALARM!!!1! SPAMALARM!!elf!

Die leichteste Art, an Geld zu kommen

Die leichteste Art, an Geld zu kommen, ist immer noch Internetkriminalität. Man strengt sich nicht besonders an, benutzt ein paar Spamskripten und die Mutter der Idioten ist ja jeden Tag schwanger. Da kann man sich tolle Autos vom Geld anderer Leute kaufen, und die Nutten sind auch nicht mehr die normale Straßenware. Und das tollste: Wenn man einmal stirbt, ist niemand traurig.

Ach nee, der wollte, das ich sein „Casino“ runterlade.

Wieder so viel Zeug drin. Zeit für die Klospülung!

Aber heello, Herr Spamphillip!

Dienstag, 30. August 2011

Spammer's Hall of Shame

In die „Hall of Shame“ kommen nur die ganz Harten. Die, bei denen sich der mutige Einsatz von Technik und das Streben nach maximalem Impact zum brutalstmöglichen Zeitpunkt mit einer unfassbaren Scheißegalhaltung paart. Die, bei denen die Worte erst einmal Luft holen müssen, ehe sie das Erlebte beschreiben können. Wenn du hier landen willst, Spammer, denn musst du dir schon Mühe bei deiner Müllproduktion geben…

Unter heello.com läuft seit ein paar Wochen eine interaktive, Web-Zwo-Nullige Website, die fast wie Twitter aussieht – nur… ähm… ohne die Leute. Genauer gesagt: Ohne die Leute, die man vermisst. Die Leute, die außer ihren Müttern wohl niemand vermissen würde, wenn es sie nicht gäbe, sind natürlich schon da. Zum Beispiel dieser grandiose Anbieter einer weiteren Web-Zwo-Nullsite im Internet, der seine besondere Kompetenz erst einmal in gießkannenartig über Heello gesprenkelten Spamfollows zeigt:

Rob Phillips, 54777 Listeners, 314403 Listening

Eine stolze Leistung, Herr Spamphillip, einer drittel Million Leuten zu lauschen, immer in der Hoffnung, dass die auch zurücklauschen und ihre Timeline für die Botschaften eines Spammers öffnen. Kaum anzunehmen, Herr Spamphillip, dass sie auch nur an einem dieser Menschen so etwas Ähnliches wie Interesse haben. Vor allem, wenn man bedenkt, dass Heello zurzeit gar keine API hat, über die sich so etwas bequem automatsieren ließe. Die ganz besondere, im höchsten Maße auszeichnugswürdige soziale Kompetenz dieses Internetteilnehmers zeigt sich also darin, dass er bei Erscheinen eines neuen, an sich eher unbedeutenden Web-Zwo-Nulldienstes flugs ein kleines Skriptchen hackt, um darin massiv herumspammen zu können. Auf Heello fällt das besonders gut auf, weil dort – im Gegensatz zu Twitter – keinerlei Mechanismen bestehen, die das Melden eines Spammers ermöglichen und die Spam einschränken, indem sie nur eine bestimmte Zahl aktiver Follows gestatten. (Letzteres führt auf Twitter zu Spamskripten, die kurz folgen und nach wenigen Stunden wieder entfolgen, um innerhalb dieser Beschränkungen eine maximale Wirkung entfalten zu können.) Leider gibt es auf Heello auch (noch) keine Möglichkeit, einen Spammer bequem melden zu können.

Diese ganz besondere Kompetenz in Sachen Spam ist doch geradezu eine Empfehlung für das social network, das er in diesen Spams bewerbetrommelt. Das ist ganz sicher ein ganz tolles Angebot, in welchem man völlig ungestört vom Sturzregen der kriminellen, werbenden Scheiße seine persönlichen Kontakte pflegen kann. Nicht.

Willkommen in der Schandhalle der Spam, Herr Spamphillip! bringen sie ihr über Spam angepriesenes Brevidy bitte gleich mit!

Überflüssig zu erwähnen, dass ich vom Besuch der so beworbenen Dreckssite strikt abrate. Wer Menschen mit Spam belästigt, führt nichts Gutes im Schilde. Ich wäre nicht überrascht, wenn es auf dieser Website – die ich nicht besucht habe – zu besonders zwielichtigen Machenschaften kommt.

Re: Windows 7, Office 2010, Adobe CS5 …

Dienstag, 30. August 2011

Windows 7, Office 2010, Adobe CS5 …
All programs offered in many languages – English, German, French, over 15 languages!!!
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http://bestriverrock.com.ua

Hey, Spammer,

ich finde es ja nett von dir, dass du mir das Angebot machst, für nicht lizenzierte Softwarekopien – zuweilen auch als Raubkopie bezeichnet – Geld auszugeben. Das wird sogar noch viel netter, wenn ich dabei so richtig durchsparen kann und die nicht lizenzierte Software mit vierzig Prozent Rabatt bekomme. Da verzichte ich doch gern auf die Möglichkeit, die nicht lizenzierte Software völlig umsonst über die dafür üblichen Kanäle zu erhalten und gebe gern der organisierten Internet-Kriminalität ein bisschen Geld. Die mögliche Verseuchung des Rechners mit allerlei garstiger Schadsoftware bekommt man ja aus beiden Kanälen frei dazu.

Aber Spammer, ich gebe dir zu bedenken, dass nicht-lizenzierte Software kein geeignetes Wirtschaftsgut ist. Einfach deshalb, weil sie kein knappes Gut ist und sich mühelos und perfekt kopieren lässt. Da ist es schon erstaunlich, dass du damit ein Geschäft machen willst. Es ist vor allem erstaunlich blöd. Es ist etwa so blöd wie jemand, der sich mit einer Schachtel Streichhölzer an die Ecke stellt und laut schreit: „Streichhölzer zu verkaufen! Streichhölzer zu verkaufen!“ Und wenn dann jemand anhält und fragt, was die Streichhölzer kosten, sagt er „Das Stück eine halbe Million Euro“. Da sagt der Passant: „Aber so verkaufen sie doch niemals ein Streichholz“, und der Verkäufer sagt: „Aber wenn doch einmal, denn bin ich ein gemachter Mann“. Verstehst du, Spammer, ungefähr von diesem Kaliber ist die Intelligenz deines Angebotes.

Man kann ja geradezu spüren, dass du das selbst weißt. Es wird sichtbar darin, dass dein so großartiges und zum Aus-den-Händen-Reißen billiges Angebot mit der Zuverlässigkeit eines Uhrwerkes jeden Tag aufs Neue ins Postfach kommt. Gut, die Internetadresse deiner Wegwerfseite ändert sich dabei jedes Mal, damit auch jeder bemerken kann, dass du nicht gerade einen Internet-Shop aufmachst, der Wert auf irgendeine Kundenbindung legt, aber der gesamte Rest der Mail ist völlig identisch. Und das darf ich seit Tagen jeden Tag einmal im Spamfilter finden.

Stell dir mal vor, Spammer, das wäre durch den Spamfilter durchgekommen. Nur mal als kleines Gedankenexperiment, denn dazu bestand nicht der Schimmer einer Chance. Und am ersten Tag wäre ich mir noch unsicher gewesen, hätte es aber ernsthaft erwogen, bei deinem Betrugsladen irgendwas zu kaufen. Wie gesagt, nur als Vorstellung. Und dann hätte ich mir gesagt, dass morgen ja auch noch ein Tag ist, und dass ich das morgen entscheide – man gibt ja doch nicht so leichtfertig ein paar hundert Euro für hochpreisige Software aus, und man gibt sie schon gar nicht eilig aus. Und wenn ich am nächsten Tag meine Mail abgeholt hätte, denn hätte ich darin genau die gleiche Mail, aber für eine andere Website. Was macht denn das für einen Eindruck, Spammer?!

Darauf fällt doch nicht einmal ein frisch amputiertes Suppenhuhn rein. Es hätte einfach noch zu viel Restintelligenz in seinem zuckenden Nervensystem, um sich dermaßen dumm überrumpeln zu lassen. Verstehst du, das ist einfach komplett blöd.

Und – obwohl das kaum möglich scheint – noch ein bisschen blöder wird es, wenn man deine tolle Betrugssite besucht (so etwas bitte nur mit einem besonders gesicherten System erwägen):

Screenshot der betrügerischen Website

Detail aus der betrügerischen WebsiteDiese hat nämlich ein neckisches Detail. Es gibt dort einen anderen „discount code“ als dein VSTA-2011, mit dem man nur 40 Prozent Rabatt bekäme, man bekommt dort den Code SALE-2011 für einen Rabatt von 50 Prozent angeboten. Ganz ohne jede Geheimtuerei und ohne jede Mitteilung in einer tollen „Werbemail“.

Findest du nicht auch, Spammer, dass das ganz schön blöd aussieht? Oder genauer: Findest du nicht auch, Spammer, dass du und deine bescheuerte Masche ganz schön blöd aussehen?

Vielleicht solltest du dir mal einen neuen Job suchen. Zum Beispiel als Clown. Denn deine unerwarteten Gags sind wirklich ein harter Reiz für das Zwerchfell.

Ein anderer deiner Gags ist nämlich auch nicht schlecht. Ich finde es ja wirklich nett, dass du dir extra einen Server im schönen, fernen Indien angemietet hast, um zu spammen – so eine IP-Adresse ist ja schnell eingetragen, so dass es mich auch nicht weiter stört, dass der Hoster auf meine Mail vom letzten Mittwoch noch nicht geantwortet hat und vermutlich generell unwillens ist, derartige Supportanfragen zu beantworten. So ein Server ist ein tolles Spielzeug, ich kenne das Gefühl gut. Da hat man diese ganzen Profispielzeuge drauf, sogar einen MTA, der so richtig schön Mails durch die Welt schicken kann. Aber vielleicht solltest du das Ding mal von jemanden administrieren lassen, der sich damit auch auskennt, denn die eingestellte Uhrzeit ist um etwas mehr als 26 Tage daneben, so dass die Mails mit wahrlich exotischen Zeitstempeln hier ankommen.

Obwohl: Lass es ruhig so! Ich lasse meine Mailsoftware nämlich grundsätzlich nach Datum sortieren, und so landen deine täglichen Briefe in der Liste ganz unten.

Und ganz unten… nicht, dass ich dir zu nahe treten will, Spammer… aber ganz unten, das passt zu dir.

Dein dich täglich lesen müssender
Nachtwächter

FORWARDED MESSAGE: sTIMULATING VIGARRA TABS Expressly

Dienstag, 30. August 2011

Ach, wie schön, jetzt brauchen die Spammer wieder „kreative“ Schreibweisen für den Betrug mit der kleinen blauen Pillen für den extraharten Hammer. (Betrug deshalb, weil man im besten Falle nichts geliefert bekommt und so wenigstens überlebt.)

In welcher „Rechtschreibung“ diese Form des Ringens der Spammer mit den Spamfiltern letztlich endet, weiß ich noch zu genau aus dem Jahr 2008. :mrgreen:

Na, wenigstens mal reinschauen:

Express For You ~ Sublingual Xanax

http://pharmacyllea.ru/?comedian

Hey, Spammer! Da versprichst du mir in deinem Betreff den Wirkstoff Sidenafil in Pfizers erfolgreichem Markenmedikament, damit ich auch so einen richtig Harten bekomme. Und was bietest du mir denn in deiner Drecksmail an? So Benzos, die viele Menschen vor allem müde und antriebslos machen. Aber hey, wenn man gleich alle auf einmal nimmt, fällt man halt ins Koma und die Erektionsstörung ist auch erstmal zweitrangig.

Du bist aber auch ein Komiker! 😈

S.O.S. – Na, Spamsau geheiratet, Gaddafi?

Montag, 29. August 2011

Wirklich schade, dass diese Spam nicht bei mir angekommen ist…

Lieber Freund.

Bitte behandeln Sie diese E-Mail mit hцchster Dringlichkeit, da wir plдdieren fьr Ihre Geduld, Unterstьtzung und Verstдndnis. Ich bin die Frau von Muammar al-Gaddafi Prдsident von Libyen.

…aber erfreulicherweise kann sie in der parallel-gesellschaft gelesen werden. Und das möchte ich jedem nahelegen, der gar nicht genug von den wundersamen Geschichten aus 1001 Nacht zum Vorschussbetrug bekommen kann. 😉

Modelle 2011 – alle neuen Uhrenmarken

Sonntag, 28. August 2011

Ich hätte nie gedacht, dass ich mich einmal nach dem typischen „Branddeutsch“ der Uhrenspammer zurücksehnen könnte. Doch jetzt habe ich jeden Tag die neuen Deutschversuche dieser Spammer vor mir liegen – und damit verglichen, war das alte Branddeutsch fehlerfrei, verständlich, ja, vergleichsweise elegant:

Betreff: Modelle 2011 – alle neuen Uhrenmarken

Crafted so gut, braucht mehr als eine professionelle, um den Unterschied zu erkennen

http://a.md/69m

Puh, ist das schlecht. Vielleicht ist ja die nächste Spam besser:

Betreff: zahlen weniger für große Uhren

niemand kann sagen, ob es sich um eine doppelte einfach durch einen Blick auf die Oberfläche der

http://a.md/6EF

In der Tat, niemand kanns sagen. Was? Ach, nicht so wichtig.

Entf!

Die leichteste Art, an Geld zu kommen

Samstag, 27. August 2011

Spielen Sie im King Spin für Erlebnisse, von denen Sie bisher nur geträumt haben

http://www.linekingspin.com/de/

  1. In der Tat, für die Absender ist es eine sehr leichte Art, an Geld zu kommen. Einfach irgendwelche Leute in Abzock-Casinos treiben, dafür sorgen, dass diese Leute eine hohe Einzahlung machen und die Affiliate-Judasgroschen dafür kassieren.
  2. Nicht jeder Traum ist angenehm…

Beschaeftigung

Freitag, 26. August 2011

Die gleiche Mail gibt es auch mit dem Betreff „eine offene Stelle“. Vermutlich gibt es noch mehr Betreffzeilen, allerdings ist das Spamskript so gut, dass es jede Mailadresse nur einmal zumüllt, so dass ich nicht ganz so viele Exemplare dieses virtuellen Sondermülls gesehen habe.

Vorab: Wer allen Ernstes glaubt, das man mit einer anonymen, mit gefälschtem Absender versendeten, asozialen und illegalen E-Mail einen „Job“ angeboten bekäme, der einen nicht ins Gefängnis bringen kann, obwohl wir (von Statistiktricks bereinigt) ca. 5 Millionen Arbeitslose in der Bundesrepublik Deutschland haben, dem kann ich nicht mehr helfen. Alle Jobangebote über Spammails sind Aufforderungen, sich an kriminellen Taten zu beteiligen und für die organisierte Internet-Kriminalität die heißen Kohlen aus dem Feuer zu holen. Wer sich dazu hinreißen lässt, eine solche „Arbeit“ anzunehmen, wird mit Sicherheit die Kriminalpolizei, den Staatsanwalt und einen Richter kennenlernen. Da kein Richter angesichts des ausgeführten Tätigkeiten von Arglosigkeit ausgehen wird, ist je nach sozialer Prognose sogar eine Haftstrafe möglich.

Ja. Dafür, dass man solche „Jobs“ annimmt, geht es in den Knast. Wer mir das nicht glaubt, sollte einfach mal die Polizei fragen – dafür am besten die Mail ausdrucken und mitnehmen. Doch selbst, wenn es „nur“ eine Bewährungsstrafe gibt, bleibt noch die volle zivilrechtliche Haftung für den angerichteten Schaden bestehen.

War das deutlich genug?

Gut, dann kommt jetzt die Mail. Auch schlichteren Gemütern sollte klar werden, dass es hier um Geldwäsche geht, daher erspare ich ausführliche Kommentare und schreibe einfach meine kurzen Anmerkungen in eckigen Klammern (die Hervorhebungen sind aus dem Original, die Mailadressen wurden von mir so angepasst, dass sie nicht direkt verwendbar sind):

Arbeit für Dich!

Gut bezahlte Arbeit

Wir bieten Dir die Möglichkeit, einfach von 2000 bis 8000 Euro im Monat zu verdienen. Du kannst diese Arbeit mit Deinem jetzigen Job vereinbaren! [sic! 16 lila Lappen nebenbei!] Für die Arbeit bei uns wirst Du nicht mehr als 2-3 Stunden pro Tag 1-2 Mal in der Woche aufwenden. [sic! Es ist ein „Stundenlohn“ von 330 Euro möglich!] Für jeden erledigten Auftrag, der bei Dir nicht mehr als 3 Stunden in Anspruch nehmen wird, wirst Du von 600 bis 1600 Euro erhalten.

So wird alles ablaufen:

1. Wir überweisen von 3000 bis 8000 Euro auf Dein Bankkonto.
2. Nachdem das Geld Deinem Konto gutgeschrieben wurde, hebst Du das Geld ab.
3. Du hast schon 20 % von dem erhaltenen Betrag verdient! 600-1600 Euro behältst Du für Dich!
4. Den restlichen Betrag übermittelst Du uns.
5. Wir tätigen die nächste Überweisung auf Dein Bankkonto.

Die Beträge und die Anzahl der Überweisungen können beliebig sein, alles hängt nur von Deinem Wunsch und von Deinen Möglichkeiten ab! Diese Tätigkeit ist absolut legal und verletzt keine Gesetze der EU und Deutschlands. [sic! Ist ja nur Geldwäsche…]

Wenn Du Interesse hast und diese Tätigkeit ausprobieren willst, schreibe uns auf die E-Mailadresse: de (at) deth (strich) group (punkt) com. [sic! Die Mail nicht normal beantworten, denn der Absender ist gefälscht!] Wir kontaktieren Dich in kürzester Zeit und beantworten alle Fragen.

Beeile Dich, die Anzahl der Stellenangebote ist begrenzt!

Ihre E-Mailadresse haben wir aus offenen Quellen genommen. Wir bitten Sie um Entschuldigung, wenn unsere E-Mail Sie gestört hat. Falls Sie Ihre E-Mailadresse aus unserem Verteiler löschen möchten, senden Sie eine leere E-Mail auf folgende E-Mailadresse: del (at) deth (strich) group (punkt) com

Beeilen muss man sich hier vor allem, weil diesen Banden immer wieder die Hilfsgeldwäscher von der Polizei weggeschnappt werden.

Alles weitere zu diesen „Jobs“ bitte beim Antispam e.V. nachlesen, wenn überhaupt noch Informationsbedarf besteht.