Oh, gleich drei von diesen Einladungen heute… 💩️
Von: Sire Matt Lude <@great.ufc.br>
Antwort an: siremattlude@gmail.com
An: Recipients
Einmal die üblichen drei Dinge:
- Die Absenderadresse ist nicht nur gefälscht, sondern sogar so gefälscht, dass sie gar keine gültige Mailadresse mehr ist, weil der Namensteil fehlt¹. Vielleicht sollte der Spammer mal ein aufgewecktes Kind holen und sich das verwendete Spamskript erklären lassen, damit seine Lüge nicht mehr sofort auffällt. 🤥️
- Die Antwortadresse wurde anonym und kostenlos bei Googles GMail eingerichtet, dem dicksten Freund des Spammers und Betrügers. 👤️
- Die Spam geht an ganz viele Empfänger gleichzeitig, ist also ungefähr so persönlich wie eine Postwurfsendung. 🚮️
Mehr muss man nicht sehen, um den Kram ungelesen in den Müll zu schieben. Oder noch besser: Den Computer den Kram automatisch in den Müll schieben zu lassen. Aber dann entgehen einem ja so tolle Kommunikationsversuche von Trickbetrügern. 😁️
Ich bin Maester, Sire Matt Lude, ein Bruder der Illuminati-Bruderschaft des Bezirks Ontario. Ich lade Sie ein, jetzt der Great Illuminati Brotherhood Organization beizutreten, um Milliardär zu werden, für Ruhm, Macht, Geschäfte, lukrative Positionen. Jedes neue Mitglied erhält Vorteile in Höhe von 10.000.000 USD, monatliche Zahlungen in Höhe von 100.000 USD und ein neues Zuhause in einem Land Ihrer Wahl. und auch ein goldenes Mercedes Benz SUV 2022 MODEL, wenn Sie interessiert sind, antworten Sie über siremattlude@gmail.com
Ich bin Illuminati-Obermotz und schicke heute mal jedem Menschen eine Einladung, einfach bei unserem Verein mitzumachen und tausend Millionen Währungseinheiten zu bekommen. Weil wir bei den Illuminati nicht wissen, wie man Dubletten in seinem Adressbestand entfernt, bekommen einige Leute sogar drei Einladungen. Weißt schon: Für Ruhm, Macht, Geschäfte und noch mehr Geld, denn Geld hat man niemals genug. Wenn du jetzt mitmachst, geben wir dir zehn Megadollar „Vorteile“ und ein bedingungsloses Grundeinkommen von 100 Kilodollar im Monat, gleich zusammen mit einem Umzug in die hügelige Welt des Teletubbielandes und einer goldenen, übermotorisierten Ludenschleuder, die einem zum besten Freund des Tankwarts macht. Wenn du wirklich so doof bist, mir das alles zu glauben und ich dir deshalb wegen deiner Dummheit bequem tausende von Euro als Vorleistung aus der Tasche labern kann, dann antworte mir bitte. Aber nicht an die Absenderadresse, die habe ich nämlich gefälscht, sondern an meine anonym und kostenlos eingerichtete GMail-Adresse. Unverschlüsselt und nicht digital signiert, versteht sich, damit es offen wie eine Postkarte durch das Internet geht und auf dem gesamten Transportweg gelesen und verändert werden kann, ohne dass wir auch nur eine Chance hätten, das zu bemerken. Musste verstehen, wir sind nämlich eine Geheimgesellschaft. Und bitte trotz der gefälschten Absenderadresse ganz fest daran glauben, dass das mit dem Zaster und der Karre stimmt. 🤥️
Unter völliger Verachtung deiner Intelligenz
Dein Trickbetrüger aus der Spam
Au mann! Jetzt nicht mehr Sire Chingy Jordan? 🤦♂️️
¹Wer sich wundert: Man kann als Absender eintragen, was man will. Diese Angabe spielt für den Transport der E-Mail keine Rolle. Das ist genau so, wie man auf einen Briefumschlag jeden beliebigen Absender schreiben kann, und der Brief trotzdem ankommt. Selbst, wenn die Absenderadresse gar nicht existiert oder in der Stadt Unterfantasia liegt. Absender sind bei E-Mail bedeutungslos. Die Fälschung ist kinderleicht.

Es ist sehr schade, dass der Geldsack Elon Musik viel beschäftigter damit ist, Profit aus dem toten blauen Vogel herauszuprügeln (zum Beispiel durch Verkauf blauer Häkchen oder die Umgestaltung der Twitter-API in einen kostenpflichtigen Dienst), als mit aller Hingabe dafür Sorge zu tragen, dass der blaue Vogel nicht weltweit in das Ansehen eines Spammers kommt, damit in Zukunft überhaupt noch irgendein Geschäft möglich ist. Dabei sollte der doch gar keine Geldsorgen haben. Eine Regel, die E-Mails mit bei Twitter gehosteten Bildern automatisch in den digitalen Orkus schiebt, habe ich eben gerade definiert, und ich bin sicherlich nicht der einzige Mensch, der so vorgeht. Vorher habe ich in einem Anfall von Gründlichkeit und Überlegung ein Archiv von rd. anderthalb Jahrzehnten persönlichen Mailverkehrs durchgeschaut (natürlich an der Kommandozeile mit Computerhilfe) und dabei festgestellt, dass ich in der ganzen Zeit nicht ein einziges Mal auch nur einen Link auf eine bei Twitter liegende Grafik bekommen habe, geschweige dann eine Einbettung in eine HTML-Mail. Eher haben meine werten Mitmenschen das Bild einfach an die E-Mail angehängt. Das ist ja auch direkter und wesentlich einfacher, als sich da mit einigen Klicks eine HTML-Formatierung zusammenzufummeln. Ich wage zu behaupten, dass zurzeit nur Spammer bei Twitter gehostete Bilder in ihren illegalen und asozialen Spams einbetten und dass es sich – ähnlich wie bei einer Click-here-Regel – um ein absolut sicheres Verfahren zur Spamfilterung handelt, das zu keinem fehlerhaften Aussortieren führt. 💡️![Gagner Prix -- Antworten & Gewinnen -- Wir möchten ihnen die einmalige Gelegenheit bieten, einen zu bekommen nagelneue Silvercrest Espressomaschine. -- Wir freuen uns, ihnen die einmalige Gelegenheit anbieten zu können, ein brandneues Exemplar zu erwerben Silvercrest Espressomaschine erhalten! Um einen Anspruch geltend zu machen, Föllen Sie einfach die kurze Umfrage über ihre Erfahrungen mit uns aus. -- [Vollständige Umfrage] -- Wenn Sie sich abmelden möchten, klicken Sie bitte hier:](https://spam.tamagothi.de/wp-content/uploads/2023/02/espresso-500.jpg)
Und, woher hat dieses lustige Google Promo Team 2023 mit seinen löcherlichen Deppen Leer Zeichen aus der Hirnhölle jetzt meine Mailadresse? Ich habe ihm niemals eine gegeben. Einmal ganz davon abgesehen, dass ich gar kein „aktiver Google-Nutzer“ bin. Ich nutze Google überhaupt nicht. Schon gar nicht als Web-Suchmaschine. Sogar Bing von Microsoft – wer mich kennt, weiß, wie ungern ich das sage und schreibe – liefert bessere, also weniger spammige, nicht so irrelevante Suchergebnisse. Google zehrt nur noch von einem Ruf, der schon seit Längerem in eine ferne, inzwischen Jahrzehnte zurückliegende Vergangenheit zurückdeutet. Und natürlich zehrt Google noch mehr davon, dass Google viel Geld dafür bezahlt, in allen möglichen Webbrowsern als Standardsuchmaschine eingestellt zu werden. Denkt mal drüber nach, Leute: Diese Standardeinstellung geschieht nicht, weil die Suchmaschine von Google so gut ist, dass die Browserprogrammierer sie nur empfehlen können, sondern weil Google Schecks ausfüllt, um auch mit seiner inzwischen erreichten Minderleistung das alte Geschäftsmodell weiter betreiben zu können. Auf Kosten von allen Browsernutzern, die immer schlechtere, unbrauchbarere, spammigere, dümmere Suchergebnisse präsentiert bekommen. 