Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Kategoriearchiv „Social Web“

@shopgate_com: Geht sterben!

Mittwoch, 6. März 2013

Ein besonders tolles und hier erwähnenswertes Marketing betreibt der US-amerikanische Anbieter, der sich „Shopgate“ nennt, zurzeit ein paar seiner professionellen Lügner (also PR-, Krämer- und Reklameleute) in Hannover in eine CeBIT-Halle gestellt hat und begleitend eine ganz besonders tolle Social-Media-Kamapgne fährt…

Screenshot eines Ausschnitts der Twitter-Timeline von @shopgate_com

…indem vollständig wahllos ausgewählte Leute (wie zum Beispiel ich), die in irgendeiner Sprache irgendetwas mit CeBIT und einer Hallennummer im Text getwittert haben, einen englischsprachigen Hinweis in ihre Timeline gespült bekommen, wo denn nun der Stand dieser tollen Firma zu finden ist. Das ist in vielfacher Hinsicht eine ausgesprochen wichtige Information. Wer bezahlten Vertretern spammender Unternehmen einmal ganz deutlich und unmissverständlich ins Gesicht sagen möchte, wie er die Pest der Spam auf allen Kanälen, den täglichen Ärger damit und die darunter erstickende menschliche Kommunikation findet, kann obigem Screenshot mit Leichtigkeit entnehmen, wo in Hannover zurzeit eine besonders geeignete Adresse für diese Mitteilung ist.

Die dort von Schergen spammender Unternehmen angebotenen Produkte oder Dienstleistungen hingegen würden sich nach Meinung dieser tollen Unternehmung ohne asoziale Spam gar nicht so gut verkaufen. Das ist eine Selbsteinschätzung dieses „Shopgates“, der ich keine eigenen Worte mehr hinzuzufügen habe.

Außer vielleicht noch: Geht sterben! 👿

@Sunnyjtey, die du mir folgst!

Donnerstag, 28. Februar 2013

Screenshot eines Headerbildes in einem Twitter-Profil: 100% verified degree-opportunity program -- upgrading your degree -- CALL NOW to receive YOUR Diploma x-xxx-xxx-xxxx -- Degree of choice will be based only on previous work experience/knowledge

Leute wie du sind doch genau die Follower, wegen der man bei Twitter ist. Schon deiner Headergrafik sieht man an, als was du dieses S/M-Zeug verstehst: Ein Kanal für Spam, deren magere Intelligenzleistung sogar noch vom Papier überboten wird, auf das man irgendwelche wertlosen Tinnef-Diplome druckt.

Leute wie du machen Twitter zu dem, was es inzwischen geworden ist: Eine Echokammer für sinnloses Spamgezwitscher. Mach so weiter! Und hol alle deine verrotteten Spammerfreunde mit ihren tollen Beglückungsideen für schnelles Geldverdienen, Gewinnen in Abzockcasinos und andere Machenschaften dazu! Ihr schafft es bestimmt, mit Twitter ein ganz tolles „Geschäftchen“ zu machen. Guck mal, @Sunnyjtey, sogar auf deine vollständig hirnlosen Followspams haben schon 123 Leute mit einem Zurückfolgen reagiert und lassen sich jetzt von dir die Drecksspam immer frisch in die Timeline spülen. Und das, obwohl ein ganz kurzer Blick auf dein Profil ohne jede intellektuelle Mühe deutlich macht, zu welchem Geschmeiß du gehörst. Sogar deine „Homepage“ verschleierst du lieber völlig unnötigerweise über einen URL-Kürzer, damit nicht so schnell schon beim Hinschauen auffällt, dass es sich um eine ausgesprochen windige Pr0n-Seite handelt, die ohne Spam halt auch niemand kennte. Ich finde übrigens, dass das vorzüglich zu deinen „Diplomen“ passt. Angebote für Hirnlose eben, weil man Menschen ohne ausgeprägte Verstandesfunktionen eben besser bescheißen kann.

Steck dir deine lustigen Diplome dorthin, wo die Sonne nicht hinscheint, und freu dich weiterhin darüber, dass es immer noch ein paar Gestalten unter den Internetnutzern gibt, die noch nicht herausbekommen haben, unter welcher leicht zu erratenden Domain YouPorn¹ zu finden ist.

Ich wünsche dir noch alles Gute für deinen weiteren Lebensweg.

¹YouPorn ist aus Jugendschutzgründen nicht verlinkt. Es ist aber nicht schwierig, herauszufinden, wo YouPorn liegt, obwohl auch viele Suchmaschinen diese Seite nicht in den Ergebnissen listen. Diese Website ist ein Segen, weil sie das kriminelle Spamgeschäft mit angeblichen Pr0n-Angeboten stark erschwert.

@MVPeCommerce hat Geld für euch!

Sonntag, 10. Februar 2013

TwitterSpammer's Hall of Shame: @MVPeCommerce

In die „Hall of Shame“ für Twitterspammer kommen nur die ganz… na, nicht jetzt, was man gleich denken möchte, sondern… Die ganz Positiven! Die Besten der Besten! Die, die mit ihren großartigen Geschäftsideen nicht hinterm Berg halten, sondern sie wie Spatzen von den Dächern pfeifen. Die über jeden Kanal Geld wegzugeben haben. Die verhinderten Messiasse, die nicht darauf warten wollen, Nachfolger zu finden, sondern selbst allem und jedem folgen, immer in der Hoffnung, dass einer von hundert darauf hereinfällt und zurückfolgt. Um sich Spam in die Timeline zu holen. Und Spam. Und Spam. Und Spam…

Jede Menge neue Follower mal wieder. Wer ist denn dieser Typ, der sich einfach „Prutschke“ nennt und mir folgt? Warum hat der Interesse an meinen marginalen kleinen Fiepserchen? Mal einen Blick in sein Profil werfen:

Prutschke -- @MVPeCommerce folgt Dir -- Erzielen Sie ein hohes passives Zusatzeinkommen durch das Lesen/Anschauen von personifizierter Werbung. Komplett anonymisiert. Jetzt informieren. No Paidmail! -- Göttingen -- vmCash4u.de

Ein Interesse in eher menschlicher Form scheint nicht zu bestehen, aber dafür ein hoher Mitteilungsdrang in „geschäftlicher“ Hinsicht: Soso, ein passives Zusatzeinkommen, ja, sogar ein hohes, verspricht dieser großartige Zeitgenosse seinen Profilbesuchern. Einfach dafür, dass sie sich Reklame anschauen. Und eine extratolle Website gibt er als seine „Homepage“ an, eine, die mir schon auf der Startseite dieses hoch seriös klingende Geschäftsangebot unterbreitet:

Lukrativer (Neben-)VERDIENST
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Die naheliegende Frage, warum ein möglicher Lohn von 3.000 Euro im Monat – Geld, das einfach nur dafür bezahlt würde, dass man jeden Tag zwei Stunden seines Lebens irgendeine Reklame hinzufügt – also warum ein derartig guter Lohn, von dem man einen beachtlichen Lebensstandard ohne viel Mühe und Können finanzieren könnte, so schwer im Regal zu liegen scheint, dass das ganze leichtverdiente Geld ohne derartiges Buhlen um Aufmerksamkeit durch mechanische, spammig schmeckende Follows auf Twitter nicht wegzugehen scheint… tja, diese Frage kann ich nicht beantworten. Aber ich kann mir etwas dazu denken, und das kann vermutlich beinahe jeder nachvollziehen, der ebenfalls ein bisschen denken kann. Und ich vermute, die Gedanken jedes anderen Menschen sind da genau so wenig schmeichelhaft wie meine. Eine Empfehlung, auf der Website seine E-Mail-Adresse anzugeben, wie es dort zum ganz dicken, mühelosen Geldverdienen vorgesehen ist, sind diese Gedanken in keiner Weise.

Aber vielleicht twittert Herr Prutschke ja wenigstens etwas, das irgendwie zu meinen auf Twitter sichtbar werdenden Themen und Interessen passt. Mal ein bisschen durch die Timeline scrollen…

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So viel nur zu dem Tweets der letzten sechzehn Stunden. Das Zitieren der restlichen 516 Tweets erspare ich den Lesern mal, aber so viel kann ich verraten: Da kommt zwar noch hin und wieder eine andere Formulierung, aber eben nicht mehr viel Neues. Wer das mit einer menschlichen Kommunikation verwechselt, hält einen Presslufthammer auch für ein wohltönendes Musikinstrument und den Beschuss aus einer Maschienpistole für eine wohltuende Massage. Der Spamcharakter des gesamten Auftretens ist offensichtlich. Was dieser Spamcharakter über die so transportierte Geschäftsidee aussagt, überlasse ich der Intelligenz meiner Leser. Von mir dazu nur ein kleiner Tipp: Spam ist immer ein ganz schlechtes Zeichen.

So, jetzt ab damit in die Spamsenke und als Spammer melden, und Ruhe ist.

You have 1 personal notification from Facebook Service

Sonntag, 27. Januar 2013

Soso, von Facebook, und das als jemand, der gar nicht Facebook nutzt. Und nein, das ist nicht die Spam, die man wirklich vom nach Spam stinkenden „Fratzenbuch“ bekommen kann, denn diese kommt zweifelsfrei von Facebooks Servern und nicht wie dieses Exemplar aus dem IP-Bereich eines finnischen Internet-Anbieters. Also ist schon einmal völlig klar, dass hier jemand den Eindruck eines anderen Absenders erwecken will. Warum sollte man das wohl wollen?

Facebook Service has send you a notification. Your account has been successfully updated. Go to Facebook. See All Notifications.

Sämtliche Links führen in die Domain dogukanspor (punkt) com, die zurzeit keine Startseite, sondern ein Zugriffsverbot präsentiert. Die Links funktionieren allerdings. Diese Domain ist – man hätte es beim Namen schon erraten können – von einem türkischen Sportverein aus dem sonnigen Sarkaya registriert – nicht einmal 100 Kilometer vom Schwarzen Meer entfernt, und bei der Kälte draußen darf man sich so etwas gar nicht anschauen… Die bei der Registrierung der Domain angegebene Anschrift dieses Vereines existiert. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wurde die Website des Sportvereines von Kriminellen „übernommen“, und das dürfte auch der Grund sein, warum dort zurzeit keine Website zur Verfügung steht. Leider bedeutet das nicht, dass die wahrscheinlich klandestin hochgeladenen Inhalte dort auch verschwunden wären. Da die Spam über das Wochenende kam, ist es gut möglich, dass sich einfach nur noch niemand die Sache angeschaut hat, der etwas davon versteht – und das Offline-Nehmen der Website war eine Notbremse angesichts eines laufenden Missbrauchs des Webservers durch die organisierte Internet-Kriminalität.

Was erwartet einem Menschen, der in diese Spam „von Facebook“ klickt?

Nach dem bereits Erwähnten ist klar, dass es nichts Gutes sein wird. Ich habe bei meinem Test natürlich die eindeutige Kennung am Ende der URI entfernt, und ich habe auch keinen graphischen Browser benutzt, und so kam ich nach einer Kaskade von neun Weiterleitungen über diverse Domains, die vermutlich ebenfalls über kriminelle Angriffe in die Kontrolle der Verbrecher gerieten, schließlich bei einer Pimmelpillen-Apotheke der vertrauten Betrugsmarke „Canadian Pharmacy“ an. Über diese ziemlich unverständliche „Nummer“ habe mich ja schon öfter gewundert.

Das liegt daran, dass ich einfach zu vorsichtig gewesen bin, um die Nummer so zu sehen, wie sie einem naiv in die Mail klickenden Menschen widerfährt. Wer da unvorsichtigt reinklickt, bekommt nämlich von den freundlichen Verbrechern eine brandneue Kollektion aktueller Schadsoftware untergeschoben.

Deshalb klickt man eben nicht in Spams. Und deshalb versucht man, Spams zu erkennen.

Wie hätte man diese Spam als Spam erkennen können

Es gibt mehrere deutliche Indizien, die einen auch dann skeptisch machen sollten, wenn man bei Facebook ist:

  1. Die Sprache stimmt nicht
    Ganz Facebook sieht man in Deutsch, aber dann soll Facebook auf einmal englische Hinweismails versenden? Facebook weiß, welche Sprachen seine Nutzer eingestellt haben.
  2. Die Mail kam ohne Anrede
    Facebook weiß, wie seine Nutzer heißen, und Facebook wird seine Nutzer mit Namen ansprechen. Das ist nach diversen Datenschleudereien großer Unternehmen zwar kein völlig sicheres Kriterium mehr, aber wenn die persönliche Ansprache in so einem Fall nicht vorhanden ist, darf die Mail sicher als Spam aussortiert werden.
  3. Der Absender passt nicht
    Facebook würde selbstverständlich mit einer Absenderadresse @facebook.com mailen. In diesem speziellen Fall offenbart sich die Spam schon beim Blick auf den Absender. Aber natürlich ist die Absenderadresse beliebig fälschbar.
  4. Die Mitteilung ist inhaltlicher Bullshit
    Diese Mail teilt gar nichts mit. „Ihr Account wurde erfolgreich auf den neuesten Stand gebracht“… wer zum Henker würde so etwas mit einer Mail raussenden? Ohne weitere Erläuterung? Ohne Kontext? Eine sinnlose technische Mitteilung, die nichtssagend, überflüssig und lästig ist? So schlecht ist nicht einmal Facebook.

Allein aus diesen Offensichtlichkeiten zeigt sich, dass es sich um eine Spam handelt.

Natürlich können derartige Spams besser werden. Natürlich kann der Absender überzeugender gefälscht werden. Natürlich können die abgegriffenen Daten der letzten großen Datenlecks erworben werden, um eine persönliche Anrede zur Mailadresse zu haben. Natürlich können die Texte besser formuliert werden. Natürlich können Menschen in ihrer Sprache angesprochen werden. Solche Verbesserungen werden kommen. Vielleicht in zwei Jahren. Vielleicht aber auch schon übermorgen. Niemand – niemand, außer ein paar Kriminellen natürlich – weiß, welche Pläne die organisierte Internet-Kriminalität in welchem Tempo verfolgt.

Deshalb ist es ganz wichtig, sich anzugewöhnen, generell nicht in den E-Mails von Social-Media-Websites herumzuklicken. In der hier gezeigten Mail steht zum Beispiel nichts, was man im Falle einer echten Mitteilung von Facebook nicht auch auf der Website von Facebook sehen würde. Und wer bei Facebook ist, schaut da ja regelmäßig rein. (Und wer nicht mehr reinschaut, sollte sich über die Löschung seines Accounts bei diesem Spammer und professionellen Anbieter von Trojanern für persönliche, mobile Computer Gedanken machen.)

Es gibt also objektiv keinen Grund, in diese E-Mail zu klicken. Genau so, wie es für Facebook objektiv keinen Grund gäbe, diese E-Mail zu versenden, wenn sie denn von Facebook käme. Das gleiche gilt für alle Mails von Twitter, LinkedIn, Xing, Google Plus, MySpace und wie der ganze Zoo der geschäftlichen Beziehungsverwertung noch heißen mag.

Wer es sich angewöhnt, niemals in solchen Spams herumzuklicken, sondern stattdessen direkt die Website besucht, von der die Mail angeblick kommen soll, ist gegen diese kriminelle Überrumpelung völlig immun. Bei Kreditinstituten sollte man sich diese einfach Haltung schon längst angewöhnt haben, um niemals auf Phishing-Maschen hereinzufallen. Eine ganz einfache Grundregel, unkompliziert in der Anwendung: Niemals in die Mail klicken, sondern stattdessen einfach die Website besuchen! Diese ganz einfache Grundregel schützt vor einem Großteil der Phishing-, Schadsoftware- und Betrugsattacken, die zurzeit umlaufen.

Ein „Antivirenprogramm“ hingegen erkennt „nur“ Schadsoftware, die bei den Programmierern des „Antivirenprogrammes“ schon bekannt ist; sie hinkt den Kriminellen also immer um ein bis drei Tage hinterher. Der beste Schutz vor Schutz vor Schadsoftware ist nicht im Computer, sondern vorm Computer! Er lässt sich durch nichts anderes ersetzen.

Der Followspammer @MBlochberger

Dienstag, 20. November 2012

…der heute zu meinen Twitter-Followern hinzustieß und mit seinem Twitterauftritt völlig klar machte, dass er an meinem marginalen Gezwitscher nicht das geringste Interesse hat; ja, dieser @MBlochberger hat nicht nur nach seinen eigenen Angaben zwanzig Jahre lang vom „Marketing“ gelebt, also davon, dass er ein Weltverpester und professioneller Lügner war, sondern in dieser Zeit eine ganz besondere psychologische Fähigkeit erworben. Er kann jetzt…

Nach 20 Jahren Marketing nutze ich meine psychologische Erfahrung dazu, Menschen und Organisationen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu begleiten

…nicht nur neben Menschen herlaufen, während sich bei ihnen eine Persönlichkeit entwickelt (und dafür mutmaßlich auch noch Geld nehmen), sondern sogar die Persönlichkeitsentwicklung von Organisationen „begleiten“. :mrgreen:

Vermutlich meint dieser freundliche Followspammer statt „psychologischer Erfahrung“ eher so etwas wie „psychiatrisch behandlungsbedürftige Krankheit“.

@Bestpreis24info (Schnäppchen)

Mittwoch, 14. November 2012

Timeline des Twitter-Follow-Spammers @Bestpreis24info

Hey, Followspammer,

du nennst dich „Schnäppchen“? Das ist für mich wirklich hilfreich, weil ich mir so gar nicht mehr anschauen musste, was du für einen Rotz auf Twitter raustust. Bei dir habe ichs trotzdem mal kurz getan. Deine Timeline war dann auch erwartungsgemäß, lauter Links auf Angebote, an denen du mutmaßlich deine Affiliate-Groschen verdienst. Welches Interesse du an meinem Gezwitscher haben könntest, zeigte sich dabei auch ganz schnell: Gar keins. Weil dein Follow einfach nur mechanisch produzierte Spam ist, um auf diese Weise Aufmerksamkeit für etwas schmieriges Pfennigkaufmanns-Gehabe zu erzeugen, das für sich selbst wohl zu Recht keine besondere Aufmerksamkeit bekäme. Und hey, immerhin, damit warst du bislang recht erfolgreich, du folgst über 46.000 Leuten und machst damit jedem Betrachter völlig klar, wie viel persönliches Interesse mit deinen Follows verbunden ist. Bei ebenfalls über 46.000 Leuten ist deine Strategie des Kurz-Anfolgens und Auf-den-Refollow-Wartens immerhin aufgegangen, denn so viele Leute haben sich jetzt deine rottige Drecksspam in die Timeline geholt.

Alles, was eine gewisse Größe erreicht, kann auf dem ersten Blick imposant wirken. Das gilt leider auch für die Dummheit.

Weiterhin viel Spaß beim Spammen, die nächsten dreißig Accounts für die Masche hast du bestimmt schon bereitliegen, wenn dieser demnächst von Twitter als das behandelt wird, was er ist: Als Spam.

Stirb!

Dein dich genießen müssender
Nachtwächter

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Dienstag, 13. November 2012

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Unsubscribe me

Diese Leute, die sich Likes auf Facebook und Twitter-Follower kaufen wollen, spielen die sich eigentlich bei der Masturbation auch einen Orgasmus vor? :mrgreen:

Übrigens ist dies eine HTML-Mail, und der Link geht nicht zur angegebenen Adresse, sondern zu http (doppelpunkt) (doppelslash) mackbaps (punkt) com. Dort gibt es dann eine Weiterleitung auf www (punkt) wowfblikes (punkt) com. Was sich die Spammer davon versprechen? Keine Ahnung. Vielleicht halten sie da ja für eine geeignete Maßnahme, noch seriöser auszusehen. Lustiger Nebeneffekt bei derartig kaschierten Linkzielen ist, dass jeder anständige Mailclient vor einem möglichen Betrugsversuch warnt. In diesem Fall sicherlich zu recht.

SMS-Betrug auf Facebook

Donnerstag, 8. November 2012

Keine Spam, sondern ein Hinweis auf eine aktuelle Betrugsmasche, die zurzeit über Facebook betrieben wird:

Unbekannte Täter hacken dabei einen Facebook-Account und nutzen anschließend einen SMS Zahlungsdienst, der den ahnungslosen Freunden eine hohe Rechnung beschert. […] In den vergangenen Wochen sind beim Betrugskommissariat der Kriminalpolizei Schweinfurt vermehrt Anzeigen, überwiegend türkischer Geschädigter, eingegangen. Durch den Identitätsdiebstahl auf Facebook und den danach folgenden Betrug werden teilweise hohe Summen illegal erwirtschaftet. Bei dieser Betrugsmasche handelt es sich um keine regional beschränkte Erscheinung, sondern um ein bundesweit auftretendes Phänomen.

Den ausführlichen Artikel mit einer genauen Beschreibung der Vorgehensweise der Betrüger gibt es bei der Main-Post – dort ist auch beschrieben, wie man sich vor diesen Betrügern wirksam schützen kann.