Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Kategoriearchiv „Mail“

Wir bieten Übersetzungen an

Montag, 23. März 2020

Oh, im Honigtöpfchen? Auf einer Mailadresse, die nicht benutzt wird und für keinen menschlichen Leser jemals sichtbar ist? Das ist ganz sicher ein Dienstleister der hochqualifizierten Extraklasse! 🏆

Von: Kevin Backer <info@scitechlanguage.com>
Antwort an: Kevin Backer <info@mtslegaltranslation.com>

Die Absenderadresse ist gefälscht. 🧟

Guten Tag,

Genau mein Name! 👏

ich vertrete ein Übersetzungsagentur mit 10-jähriger Erfahrung und glaube, dass wir Ihnen behilflich sein könnten.

Ich vertrete einen Quacksalber mit zehnjähiger Erfahrung und glaube, dass ich dich heilen kann. Die bisherige Letalität meiner Opf… ähm… Patienten liegt bei ungefähr hundert Prozent. 💯

Wir bieten breites Sortiment an Services an, das Übersetzung, Lektorat/Korrekturlesen, Lektorat von maschinenübersetzenden Posten, Sprachqualitätsprüfung, Transliteration und Transkription umfasst.

Ich biete ein breites Sortiment von Dienstleistungen an, das alles mögliche umfasst. Außerdem bin ich selbst meistens breit und umfasse alles mögliche. 🍻

Wir haben Schwerpunkt in Übersetzungen in den Sprachen
Deutsch,
Englisch,
Französisch,
Spanisch,
Italienisch
und haben auch andere Übersetzer.

Ich haben Schwerpunkt in vielen Dingen und auch in anderen Dingen. 🐒

Zu unseren Spezialisierungsbereichen gehören medizinische, wissenschaftliche und technische Übersetzungen. Wir haben eine reiche Erfahrung in Übersetzung von Gebrauchsanweisungen, Software, Webseiten, Marketingtexten und wissenschaftlichen Artikeln.

Ich habe mich spezialisiert und reiche Erfahrungen. Erfahrung ist übrigens die Summe von Misserfolgen. 👍

Alle Übersetzungen werden von ausgebildeten Muttersprachlern mit mehrjähriger Erfahrung gemacht und danach von einem zweiten Übersetzern Korrektur gelesen. Die dritte Etappe der Arbeit bezieht sich auf die Qualitätsprüfung, wo eine dritte Person die Texte teilweise einschätzt und wenn nötig, Änderungen macht.

Alle meine quacksalberischen Behandlungen werden von ausgebildeten Quacksalbern mit einer mehrjährigen Geschichte von Misserfolgen und danach von einem zweiten Kartenlegern tarotmäßig überprüft. In einer dritten Etappe wird die Sterbestatistik geschrieben. Die Zahlen können sich sehen lassen! 📈

Gerne übersetzen wir ab 2000 Wörter pro Tag und unsere Projektmanager wählen aus unserem Team an Muttersprachlern einen passenden Übersetzer, der Schwerpunkt in Ihrem Bereich hat.

Gern lasse ich meine dummen, gespammten Reklametexte von jemanden schreiben, der die verwendete Sprache nicht als Muttersprache spricht. 😂

Unter unseren Kunden sind solche Unternehmen, wie Amazon, Apple, Audi, Bayer, BMW, Canon, HP, IKEA, Johnson & Johnson, Kärcher, Mercedes, Microsoft, Nestlé, Oracle, Pfizer, Philips, Siemens, SONY.

[Kein einziges der genannten Unternehmen wird irgendetwas mit diesem Spammer zu tun haben. Aber diese Markennamen haben nun einmal eine bessere Reputation als ein Dienstleister, der nach sorgfältiger Erwägung zur Auffassung gekommen ist, dass er seine Dienstleistung ohne Spam nicht loswerden kann.]

Um etwas über die breite Palette meiner Kunden zu erfahren, kaufen sie einfach eine Tageszeitung und schlagen sie die Todesanzeigen auf. 📰

Wenn sie einen Überblich über meine Kunden haben

Wenn dieser Satzstummel hier endet 😎

Wir hoffen, dass Ihnen unser Angebot zusagt und würden uns freuen, Sie weiterhin zu unseren treuen Kunden zählen zu dürfen.

Ich hoffe, dass sie so doof sind, dass sie angesichts einer Spamreklame keinen Verdacht schöpfen und tue ansonsten so, als wären sie schon seit langem mein Kunde. 🤡

Haben Sie Fragen oder die zu übersetzenden Texte, schreiben Sie mir einfach eine E-Mail.

Selbstverständlich habe ich noch nicht so etwas Modernes wie eine Website, auf der ich mein Angebot vorstelle. Das Web gibt es erst seit 1994, es ist fraglich, ob dieser neumodische Kram sich jemals durchsetzen wird. Stattdessen gibt es von mir Spam und Spam und Spam an automatisch eingesammelte Mailadressen. 🚾

Wenn Sie meine Nachrichten nicht mehr erhalten möchten, schreiben Sie mir eine E-Mail mit dem Befreff „Abmelden“.

Wenn sie noch mehr Spam von mir haben wollen, dann teilen sie mir kurz mit, dass meine Spam ankommt, gelesen wird und sogar beklickt wird. In ihrem Postfach wird es niemals wieder einsam sein. 🚽

Mit freundlichen Grüßen,
Katrin Krause
EW Übersetzungen
030 610900 xxxx
Landsberger Str. 247
12623 Berlin

Freundlich wie ein Kackhaufen vor der Haustür 💩
Ihr freundlicher Spammer mit ausgedachtem Namen 👤
Nur echt ohne Website 👻
Telefon vorhanden ☎️
Anschrift sicherlich ausgedacht, denn Spam ist illegal 🤥

Entf! 🗑️

Re: Kooperation mit tamagothi.de

Montag, 23. März 2020

Von: Taras Haponiuk <taras.haponiuk@jooble.com>

Oh, ein Name und eine Mailadresse im Glibbersieb, die mir bekannt vorkommen. Moment, Jooble… die haben mich doch erst vor vier Tagen mit einem äußerst unseriösen und ekligen Angebot „beglückt“. Mal reinschauen, vielleicht wollen sie sich ja für ihre Dreistheit, Intelligenzverachtung, Stillosigkeit und natürlich für ihre illegale und asoziale Spam entschuldigen. 🐒

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt. 🙁

Guten Tag

sehr geehrte [sic!] Elias Schwerdtfeger!

leider habe ich von Ihnen keine Rückmeldung bekommen.

Haben Sie meine Anfrage erhalten?

Ich vertrete die Firma Jooble (eine Jobsuchmaschine).

Wir arbeiten in 71 Ländern seit 12 Jahren. In Deutschland wird Jooble von ungefähr einer Millione [sic!] Nutzer monatlich besucht.

Wir zeigen Interesse an der Kooperationsmöglichkeit mit Ihrer Website und sind bereit, ein zusätzliches Publikum von Nutzern für Sie bereitzustellen [sic!].

Wir möchten Ihnen einen kostenlosen Werbeplatz für Ihre Webseite auf Jooble vorschlagen.

So erhöhen Sie Ihren Bekanntheitsgrad unter unserem breiten Nutzerkreis und bleiben in Erinnerung.

Dafür bitten wir Sie Jooble auf Ihrer Webseite zu verlinken.

Teilen Sie bitte mir mit, ob es bei Ihnen daran Interesse besteht?

Mit freundlichen Grüßen,

Taras Haponiuk | Country Manager | e-mail: taras.haponiuk@jooble.com

Thu Mar 19, 2020, at 12:04 PM Taras Haponiuk <taras.haponiuk@jooble.com>:

Sehr geehrte [sic!] Elias Schwerdtfeger,

ich heiße Taras und vertrete die Firma Jooble (de.jooble.org). Wir arbeiten in 71 Ländern seit 12 Jahren. In Deutschland wird Jooble von ungefähr einer Millione Nutzer monatlich besucht [sic!].

Wir zeigen Interesse an der Kooperationsmöglichkeit mit Ihrer Firma. Wir möchten Ihnen einen kostenlosen Werbeplatz mit Link zu Ihrer Webseite bei Jooble vorschlagen. Sie können damit schöne Werbung Ihrer Webseite machen.

Dafür bitten wir Sie darum, einen Link zu Jooble (de.jooble.org) auf Ihrer Webseite einzufügen. Sie können Jooble mit einem einfachen Textlink, mit einem Logo bzw. mit einem Banner auf Ihrer Webseite verlinken.

Teilen Sie mir bitte mit, ob Sie daran Interesse haben?

Mit freundlichen Grüßen,

Taras Haponiuk | Country Manager | e-mail: taras.haponiuk@jooble.com

Clipart-Bild eines TrollsHey, Taras, du schmeißfliegenhaft aufdringlicher Spammer,

du hast bei mir schon vor vier Tagen mit deiner Spam einen trefflichen ersten Eindruck gemacht, für den du niemals mehr eine zweite Chance bekommen wirst. Dein Versuch, dir dennoch mit einer zweiten Spam eine zweite Chance zu holen, bestätigt diesen ersten Eindruck von deinem Charakter vollumfänglich. 🐖

Wenn jemand auf deine Drecksmail nicht antwortet, dann bedeutet das nur eines: Dass deine stinkende Drecksmail mit der aufdringlich und spammig vorgetragenen „Bitte“, Suchmaschinen mit spammigen Links zu spammen, vom Empfänger gelöscht wurde. Aus gut verständlichen Gründen. 🗑️

Was ich von dir und von deiner durch Spam beworbenen Jobsuchmaschine halte, habe ich dir auf genau der Website mitgeteilt, auf der du so unbedingt deinen Spamlink zur Suchmaschinenmanipulation gesetzt sehen willst. So interessant scheinst du diese Website dann doch nicht so zu finden, dass du wenigstens mal wieder kurz reinschaust, bevor du mich mit deiner zweiten Drecksspam belästigst. Weil dir die Menschen (und die Unternehmen), mit denen du „kooperieren“ willst, völlig gleichgültig sind. Du machst so etwas lieber automatisch und mechanisch, damit du nicht so viel Arbeit damit hast. Denn wenn du dir Mühe geben wolltest, brauchtest du ja nicht zu spammen. Und aufdringlich machst du es. Das nach wechselseitiger Beziehung klingende Wort „Kooperation“ ist dabei nur wie eine Made am Angelhaken. Die findet der Fischer auch nicht so lecker, aber den leckeren Fischen muss sie schmecken. 🎣

Und weißt du was: Genau so habe ich mir deinen schäbig-schleimigen und äußerst unerfreulichen Charakter vorgestellt. Ich würde dir am liebsten mit der Faust den Dislike-Button ins Gesicht drücken, weil du asozialer Intelligenzflüchtling mir mit deiner zweiten Spam völlig klar gemacht hast, dass du eine andere Sprache nicht mehr zu verstehen bereit bist. 🥊👎

Geh sterben, du Rohrzangengeburt! 🧟

Dein dich „genießender“
Nachtwächter | Inbox Waste Manager | e-mail: gammelfleisch@tamagothi.de

PS: Kauf dir mal einen Duden und schlag nach, wie man „Million“ schreibt! Das ist ja peinlich. Hast du keine Rechtschreibprüfung?

Fw: Servus. wie geht es dir?

Freitag, 20. März 2020

Von: Clemens Bender <postmaster@tailoy.com.pe>

Kenne ich nicht.

Das hätte doch keiner gedacht! http://tersrogguequi1970.blogspot.in/

Kennt mich aber auch nicht, denn sonst hätte er mich sicherlich namentlich angesprochen. Das ist Massenware, und der Link vermutlich Gift.

___
Viele Grüße und lass mal wieder von dir hören
Clemens Bender

Nein, so leicht sollte man sich wirklich nicht zu einem Klick in eine Spam überrumpeln lassen. Der Link führt nach etlichen Weiterleitungen in die wenig Vertrauen erweckende Domain t500track4 (punkt) com, wo einem die folgende angebliche „Zeit Online“ präsentiert wird:

Screenshot der betrügersichen Website im Design von Zeit Online -- TV-Stars Investition Geheimnisse: Frank Elstner erzählt seine erstaunliche CryptoCode-Geschichte! -- In einem Exklusivinterview erzählte Herr Elstner seine erstaunliche Investment-Story in ein Krypto-Währungssystem. Wir haben das System getestet, und es funktioniert! -- Von Julia Klaus und Henrik Merker -- 4. Januar 2019, 13:12 Uhr

Ich will heute gar nicht so viele Worte machen, wie ich sonst immer mache, sondern mich ganz kurz fassen: Nichts auf dieser Webseite stimmt! Nein, gar nichts.

  1. Es ist nicht die journalistische Website „Zeit Online“, was man auch schon an der Domain sieht. Es ist eine von Spammern betriebene Website, die gezielt einen falschen Eindruck erwecken soll. Dass dabei die Marke eines Unternehmens in den kriminellen Dreck gezogen wird, ist den asozialen Spammern egal.
  2. Ein angebliches „Reichwerd-Geheimnis“, das als Artikel einer Zeitungswebsite im offenen Web gelesen werden könnte, wäre kein Geheimnis mehr.
  3. Hier erzählt nicht der aus dem Fernsehen bekannte Frank Elstner (von dem weiter unten auch noch ein Pressefoto missbraucht wird) etwas Interessantes, stattdessen erzählt euch ein anonym bleibender Spammer von seiner offenbar nicht funktionierenden Reichwerdmethode. Statt so viele Worte unter falschem Namen zu machen, die so blöd und bauernfangend geschrieben sind und uns anschließend allen eine Spam ins Postfach zu machen, damit die blöden, bauernfangenden Worte auch gelesen werden, könnte der Spammer ja einfach selbst mit seiner Reichwerdmethode reich werden. Dann brauchte er auch nicht mehr zu spammen. Die Frage, warum er das nicht einfach tut, beantwortet sich schon durch kurze Gehirnbenutzung wie von selbst.
  4. Spekulation mit Kryptowährungen ist keine „Investition“, sondern Spekulation. Das ist ein feineres Wort für „Glücksspiel mit Preisschwankungen für irgendwelche auf einem Markt gehandelten Dinge“. Hochriskante Spekulation, versteht sich. In Dinge, die nicht einmal materiell sind und ihren Wert nur aufgrund des Glaubens vieler Menschen an ihren Wert haben, nicht aufgrund eines möglichen Nutzens oder auch nur aufgrund ihrer Schönheit. Dieser Glaube der Bitcoin-Inhaber ist sehr starken Schwankungen unterworfen. Wenn man das dabei leicht verlorene Geld nicht wirklich übrig hatte, gibt es schnell bittere Tränen. Beim großen Bitcoin-Crash 2018 wurde in den einschlägigen Foren offen über Suizidprävention gesprochen. Und manchmal ist das bitter erarbeitete Geld sogar futschikato vollständig verschwunden [Archivversion des Welt-Artikels]. Na ja, strenggenommen existieren die Bitcoin noch, aber es kommt niemand mehr mit vertretbarem Aufwand dran.
  5. Die Reichwerdmethode funktioniert nicht. Das sieht man übrigens schon daran, dass dafür gespammt wird. Und unter falschem Namen gelogen.
  6. Die Namen der angeblichen Autoren sind nicht der Name des illegal und asozial vorgehenden Spammers.

Ansonsten habe ich meinen launigen Anmerkungen vom 5. September 2017 bis heute nichts hinzuzufügen. 😉

Grüße auch an den Spamboy Sven Hegel!

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******News******
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Tatiana Calderon: Future F1 driver?
Tatiana Calderon is a Formula One test driver for Alfa Romeo Sauber and is one of the biggest hopes for women in F1. Can she become a full-time driver?

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along with other parts of the world

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a city that’s hemmed in by water on three sides

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Wer es bis eben noch für möglich hielt, dass die Spam doch eine Mail von einem Bekannten sein könnte, wird spätestens beim Anblick dieser völlig kontext- und hirnlosen Spamprosa eines Besseren belehrt. Kein denkender und fühlender Mensch würde so einen Textmüll unter seine Mitteilungen einfügen.

Entf! 🗑️

Kooperation mit tamagothi.de

Donnerstag, 19. März 2020

Sehr geehrte Elias Schwerdtfeger,

Hui, ein Spammer, der das Impressum gelesen hat und sogar die richtige Mailadresse gefunden hat? Das ist selten. Die Anrede wirkt fast richtig, wenn man mal davon absieht, dass ich nicht „Elisa“ heiße und keine Frau bin. Ich habe auch nicht vor, das zu ändern. 😉

ich heiße Taras und vertrete die Firma Jooble (de.jooble.org). Wir arbeiten in 71 Ländern seit 12 Jahren. In Deutschland wird Jooble von ungefähr einer Millione [sic!] Nutzer monatlich besucht.

Der Absender nennt sich Taras und sendet mir völlig unverlangt eine E-Mail zu, die erfreulicherweise aus inhaltlichen Gründen direkt und automatisch ins Tönnchen sortiert wurde, obwohl doch so vieles an der Spam gut gelungen ist. Er erzählt mir was von vielen Ländern, Zeit, Arbeit und einer Website, die mehr Besucher als Unser täglich Spam hat. Und obwohl Taras gründlich genug das Impressum gelesen hat, um meinen Namen herauszubekommen und zu sehen, dass die Gammelfleisch-Adresse eine Falle für Spammer ist (das schafft ja kaum jemand), hält Taras mich…

Wir zeigen Interesse an der Kooperationsmöglichkeit mit Ihrer Firma.

…aus nicht nachvollziehbaren Gründen für einen Menschen mit Firma. 🐒

Wo dieser Taras wohl seine Adressdatenbank gekauft hat? :mrgreen:

Unser Spammer redet von „meiner Firma“, obwohl er, sie oder es niemals irgendwo irgendeine Firmierung gefunden haben kann. Wie denn auch? Weder habe ich mit meinem kleinen Auftritt im deutschsprachigen Web eine Gewinnerzielungsabsicht, noch habe ich ein angemeldetes Gewerbe, noch firmiere ich unter irgendeinem Fantasienamen wie „Jooble“. So viel zur ganz besonderen Gründlichkeit der Akquise durch die Firma „Jooble“, die dermaßen bekannt ist, dass ich von ihr übrigens heute zum ersten Mal in meinem Leben gehört habe. In einer Spam. Zu schade für dieses „Jooble“, dass es jetzt keine zweite Chance für seinen ersten Eindruck mehr hat. 🐗

Was die wohl herstellen? 🏭

Aber hey, mal schauen, wie die mit mir „kooperieren“ wollen:

Wir möchten Ihnen einen kostenlosen Werbeplatz mit Link zu Ihrer Webseite bei Jooble vorschlagen. Sie können damit schöne Werbung Ihrer Webseite machen.

Dafür bitten wir Sie darum, einen Link zu Jooble (de.jooble.org) auf Ihrer Webseite einzufügen. Sie können Jooble mit einem einfachen Textlink, mit einem Logo bzw. mit einem Banner auf Ihrer Webseite verlinken.

Erstmal eine Konrinthe: Ich habe mehr als nur eine Webseite. Eine Seite ist eine einzelnes Dokument, und eine Site ist ein Ort. Eine Website ist typischerweise ein (häufig unter einer Domain verfügbarer) Ort, an dem Webseiten über das HTT-Protokoll angeboten werden, sagen wir mal so etwas wie Unser täglich Spam, das zurzeit aus 5.371 Seiten mit Texten, meist zu einer einzelnen Spam, zum Teil ergänzt um zugehörige Dateien, sowie aus vielen weiteren Seiten mit Ansichten zu Schlagwörtern, Kategorien und Zeitabschnitten besteht – das also eine Website ist, die etliche zehntausend Webseiten umfasst. Wer mir das nicht glaubt, schaue sich doch einfach mal ein bisschen um! 📚

Jemand, der im Internetmarketing arbeitet und den Mitgestaltern des deutschsprachigen Webs irgendwelche Angebote offeriert, sollte diesen Unterschied kennen, genau so, wie jemand, der Bücher verkauft, den Unterschied zwischen einem Buchstaben und einer Bücherei kennen sollte, obwohl diese Wörter eine oberflächliche klangliche Ähnlichkeit haben. Jemand, der angeblich im Internetmarketing arbeitet und diesen Unterschied nicht kennt, ist dumm, inkompetent und halbwissend und kann sowieso erstmal weg. Wenn sich diese Dummheit, diese Inkompetenz und dieses irgendwo unsystematisch aufgeschnappte Halbwissen mit hochnotwichtigem Geschwätz verbinden, ist es außerdem sehr lächerlich und alles andere als eine Empfehlung, ins Geschäft zu kommen. 🤡

Diese emsig und offenbar wahllos spammenden Spammer wollen mir also vorschlagen, dass ich Spammer werde und die Suchmaschinen vollspamme, indem ich einen Link in die Website dieser „Firma“ setze. Nun, mir fehlen leider gerade die freundlichen Worte für eine mögliche Antwort, und die unfreundlichen möchte ich mir vorerst aufsparen. 🖕

Der Sinn, und zwar der einzige Sinn solcher von Spammern erbettelten Links ist es, dass die Indexer von Suchmaschinen sie finden und die „vielfach verlinkte Website“ für wichtiger halten, als sie ohne diese auf Suchmaschinen gerichtete Spam zu sein schiene. In der Folge taucht die so nach oben gespammte Website häufiger und weiter oben in Suchergebnissen auf. Naive Nutzer einer Suchmaschine, die überhaupt nicht damit rechnen, dass sie an dieser Stelle mit Spam konfrontiert werden, werden überrumpelt und besuchen Websites, für die sich ohne Spam sicherlich im Kontext ihrer Suche niemand interessieren würde – denn sonst würden sie ja auch gelegentlich ohne derartige Spam entsprechend verlinkt. Die gesamte so genannte „Suchmaschinenoptimierung“ ist nichts weiter als Spam, Spam und Spam, und oft sogar eine ganz besonders hinterhältige und miese Spam. Die Leute, die diese Spam machen, würden vermutlich nur von ihrer Mutter vermisst, wenn es sie nicht gäbe. Und wer weiß: Wahrscheinlich wirft die Mutter schon jedes Mal mit Steinen, wenn sie einen Storch sieht. Nicht, dass der noch so einen beschämenden asozialen Zombie bringt! 🧟

Der Link, den man dafür vom Spammer „zurückbekommt“, ist praktisch bedeutungslos. Er liegt kontextfrei in einer großen, für Menschen völlig uninteressanten Linkhalde, die auch von Suchmaschinen als irrelevant erachtet wird. Es kann sogar passieren, dass man für einen Link in solchen Linkhalden von den Suchmaschinen „abgestraft“ wird, weil er ein Hinweis darauf ist, dass man aktiv Spammethoden verwendet. Es ist also ein ganz schlechtes Geschäft. Sowohl für einen selbst, als auch für die meisten anderen Menschen auf der Welt, deren Suchergebnisse mit Spam verseucht werden. Nur der freundliche Linktausch-Spammer hat etwas davon. 💩

Allerdings betreibe ich meine Website weder, um zu spammen, noch, um die ganz große Aufmerksamkeit damit zu bekommen – und deshalb gibt es für mich nur einen einzigen Grund, einen Link zu setzen: Dass dieser Link meiner Meinung nach im Zusammenhang eines Textes für den Besucher und Leser wichtig oder hilfreich ist. Denn ich schreibe für Menschen, nicht für die Indexer von Suchmaschinen. 🤖

Und ein Link, zu dem ich in einer Spam „an meine Firma“ aufgefordert werde, ist in meinen Augen alles andere als wichtig oder hilfreich für meine wenigen Leser. Er ist Müll, und zwar möglicherweise gefährlicher Müll. Spam ist niemals ein gutes Zeichen. ☣️

Teilen Sie mir bitte mit, ob Sie daran Interesse haben?

Ich hätte mehr Interesse, dem Spammer dabei zuzuschauen, wie er langsam, angsterfüllt, schmerzhaft und einsam verreckt. Mit diesen Gestalten ist leider kein Frieden möglich, denn sie kennen bei der Durchsetzung ihrer gierigen Ziele nichts als Spam, Lüge und Manipulation. 🙁

Mit freundlichen Grüßen,

Taras Haponiuk | Country Manager | e-mail: taras.haponiuk@jooble.com

Wenn das Freundlichkeit ist, will ich den Rest nicht mehr kennenlernen. 😱

Aber hey, hier spammt der „Country Manager“ noch selbst! Möge er weiterhin sein Country managen, auf dass sein Country gut gemanagt sei! 😂

Entf! 🗑️

Nachtrag: Dieses Jooble arbeitet schon seit einigen Jahren daran, einen möglichst schlechten Ruf zu bekommen. Ich kann sowohl von der Verlinkung als auch von der Verwendung zur angeblichen „Jobsuche“ nur abraten.

Spende

Mittwoch, 18. März 2020

Abt.: Vorschussbetrug, einfach, billig und geschmacklos. ♻️

Von: Miss Rose <missroseloanfirm11@gmail.com>

Kenne ich nicht. Und die Mailadresse, die sich wie einer dieser angeblichen Geldverleiher aus der Spam anhört, die vom Vorschussbetrug leben, lässt nichts Gutes erwarten. 🧛

Herzlichen Glückwunsch an Sie […]

Genau mein Name! 👏

[…] und Ihre Familie […]

Ich habe keine Familie.

[…] 500.000,00 Euro wurden von einem Powerball-Gewinner, Herrn Manuel Franck, an Sie weitergeleitet.

Das ist ja nett. Der kennt mich nicht einmal, und ich habe seinen Namen auch noch nie gehört, aber kann mir einfach so eine halbe Million Øre weiterleiten. Fragt sich nur noch, was ein „Powerball“ sein soll. Handelt es sich etwa um ein Fußballspiel mit Kanonenkugeln, für Spieler mit richtig „Power“? Ah nein, die Ente hilft, es ist eine US-amerikanische Lotterie. Für US-Bürger, die gern freiwillig eine Steuer auf ihre Dummheit zahlen, wenn man ihnen Gewinnmöglichkeiten verspricht. 💸

Als ob die von jemanden gespielt würde, der deutsch spricht! 🤦

Weitere Informationen zur Spende erhalten Sie per E-Mail:
manuelfranco9910@gmail.com

Jetzt, wo es gerade interessant wird, ist dem Spammer mal wieder das Mailpapier ausgegangen. Wer mehr erfahren möchte oder mal eben tausend lila Lappen der EZB bekommen möchte, um in der laufenden Corona-Pandemie noch mehr Klopapier hamstern zu können, muss zurückschreiben. 🚽

Aber bloß nicht an die Absenderadresse schreiben, denn die ist gefälscht und kommt gar nicht beim Spammer an. Und trotzdem daran glauben, dass man einfach von einem Unbekannten eine halbe Million Euro geschenkt bekommt. Steht ja in der unpersönlich formulierten Spam mit gefälschtem Absender. Können diese Augen lügen? 🤥

Entf! 🗑️

ÜBERWÄLTIGENDE Kurzsichtigkeit: sehe alle winzige Dinge

Dienstag, 17. März 2020

Abt.: Tinnef-Spam in bestem Spamdeutsch

Brillenetui und Putztuch geben wir auch neben der Lupenbrille – jetzt günstiger Preis

Ist es ein Problem, einen Faden einzufädeln? Lupenbrille vergrößert alles
Zur Montierung, Näherei, zum Anstrich: 1,6malige Vergrößerung, langfristig

ÜBERWÄLTIGENDE Kurzsichtigkeit: sehe alle winzige Dinge
Abmelden hier Sind die Buchstaben zu klein? Lese alle Dinge einfach mit dieser Lupenbrille Irritiert dich, wenn du die winzigen Buchstaben nicht lesen kannst? Lupenbrille

So so, „Vergrößerung langfristig“. Das muss eine sehr moderne Lupe sein! 😀

Schönen Tag,

Dienstag, 17. März 2020

Qua! Li! Täts! Be! Treff! 🏆

Von: Mr.Wang Bairong <admin@genoson.gq&gr;
Antwort an: icbc.wangbarong@gmail.com

Der Absender ist gefälscht. 🤥

Lieber Freund,

Genau mein Name! 👍

Wie geht es dir heute? Ich habe lange von Ihnen gehört. Ich sehe, wie die Zeit vergeht.
Ich habe nicht vergessen, was für mich getan hat. Ich muss Ihnen endlich diese gute Nachricht geben.
Ich habe den Transfervorgang mit Hilfe meines alten Freundes erfolgreich abgeschlossen.
Ich habe einen Betrag für Sie reserviert.
Kontaktieren Sie mich so schnell wie möglich per E-Mail
(icbc.wangbarong@gmail.com)
da ich nicht weiß, ob deine E-Mail-Adresse noch gültig ist.
Grüße,
Mr. Wang Bairong

Hey, Spammer,

ich hoffe, es geht dir mies. Ich habe lange von dir gehört. Jeden Tag mindestens dreißig Spams. Ich sehe, wie der Müll sich stapelt. Ich habe nicht vergessen, was du mir antust. Ich will endlich die gute Nachricht verbreiten, dass du tot bist.

Du schließt Transfervorgänge ab und reservierst mir Beträge, und ich soll dich anmailen, weil du nicht weißt, ob meine Mailadresse noch stimmt. Der einzige Name, den du von mir kennst, ist „Lieber Freund“.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob dein Gehirn noch funktionsfähig ist, oder ob es genau so ein Spamklo wie meine Mailadresse ist. 🧠🚽

Dein dich genießender
Nachtwächter

Google 2020 Lotterie Gewinner

Montag, 16. März 2020

Schon seltsam, dass Google angeblich Lotterien veranstaltet, dass man diese Lotterien aber gar nicht bei Google finden kann. 🎃

Natürlich ist das kein Gewinn, sondern einmal die übliche Packung Lügen zur Einleitung eines Vorschussbetruges, diesmal in der beliebten faden Geschmacksrichtung „Millionengewinn in einer Lotterie, bei der man keine Lose kaufen muss“. Ja, da gibt es immer nur die fetten Hauptgewinne. Ich finde es erstaunlich, dass diese Nummer aus dem Spam-Neolithikum noch so gut läuft, dass ich jeden Tag diesen Müll sehe. Aber wie es im Buch der Weisheit für Spammer so schön steht: Die Mutter der Dummen ist jeden Tag schwanger. 🤰

Und holla, der Spammer hat nicht nur eine HTML-formatierte Spam geschrieben, er war sogar darum bemüht, sie ansprechend zu gestalten und seine fade Geschichte mit fröhlichen Farbklecksen „aufzuwerten“. Deshalb hier das vom Spammer intendierte Design dieser Spam:

Hallo Google-Nutzer, -- Herzliche Glückwünsche !! Herzliche Glückwünsc`he !! Herzliche Glückwcünsche !!, -- Sie wurden als Gewinner ausgewählt, um 950,000.00 GBP als aktiver Nutzer in der soeben abgeschlossenen Google Online-Ziehung 2020 zu erhalten. -- Beantworten Sie die Details unten für weitere Informationen und Ansprüche. Ihre Gewinnzahl ist GFP/955/GPWIN/UK -- (1) Ihre Adresse -- (2) Ihr Telefon -- (3) Ihre Nationalität -- (4) Ihr voller Name -- (5) Beruf -- (6) Dein Geschlecht -- (7) Sprichst du Englisch? -- Wir gratulieren Ihnen im Namen von Google Team. -- Hinweis: Dies ist das dritte Mal, dass wir versuchen, Sie zu kontaktieren. -- Herr Larry, -- Online-Director von Google -- +44 (0) 20750xxxx, +3168644xxxx -- 76 Buckingham Palace Road, WC2H 8AG London.

Hier spammt der Online-Direktor von Google, der Herr Larry, noch selbst. Leider scheint er kein Geld für einen Dolmetscher übrig zu haben und benutzt deshalb den Übersetzer von Google, um Englisch in Klingonisch in Swaheli in Deutsch zu übersetzen. Und dann schreibt er Glückwünsche ein paar Mal so komisch falsch, um mit seinem betrügerischen Dreck an den Spamfiltern vorbei zu kommen. Tja, das hat leider nicht funktioniert, dieser Müll wurde automatisch aussortiert. 🗑️

In diesem Sinne gratuliere ich Ihnen, Spammer, im Namen von Unser täglich Spam Autor und dir wünsche weiterhin einen Lebensweg mit alles Gute. 👍