Danke, Spiegel, für deinen ausführlichen und mit Beispielen versehenen Aufklärungstext über Spam, den ich gern zum Lesen empfehle.
Kategoriearchiv „Allgemein“
Lobende Erwähnung
Wenn jeder von diesen URL-Kürzungsdiensten so schnell und entschlossen darauf reagieren würde, dass ein Missbrauch durch Spammer gemeldet wird, wie es notlong.com tut…

…dann wäre das gesamte Internet schon ein viel erträglicherer Platz, denn inzwischen versteckt fast jeder Spammer seine kriminellen Dreckslinks hinter einem derartigen URL-Kürzer. Leider reagiert nicht jeder von diesen Kürzungsdiensten, die das Leben in der auf SMS-Länge gestümmelten Kommunikation über Twitter erst möglich machen, so schnell und entschlossen auf einen Missbrauch durch Spammer. Tatsächlich scheint man darauf eher mit einer gewissen Gleichgültigkeit zu reagieren.
Um so wichtiger, dass auch mal auf ein gutes Beispiel hingewiesen wird.
Nicht erschrecken…
„Unser täglich Spam“ ist nicht kaputt, sondern hat nur ein neues Design bekommen. Aber auch wenn das Design recht frisch ist, wird es hier weiterhin vor allem das Internet-Äquivalent zum Gammelfleisch geben
Scareware-Welle schwappte durch Twitter
Offenbar haben sich die Spammer ein paar neue Bots „besorgt“. Laut heise online ging gestern eine regelrechte Spamflut durch Twitter, mit der versucht wurde, vielen Anwendern eine Schadsoftware unterzujubeln:
Am gestrigen Donnerstag verbreiteten sich über Twitter in offenbar großer Zahl Links, die zu Scareware-Seiten führten […] Beim Klick auf den Link landete man dann auf einer Seite, die einen Virenscan auf einem Windows-PC und zahlreiche Virenfunde vorgaukelte. Eine zur Lösung des Problems angebotene Datei enthielt dann nach Angaben des Internet Storm Centers (ISC) die Scareware SecurityShieldFraud. Nach der Installation nahm die Schadsoftware Kontakt mit weiteren Servern auf, weitere Details zur Funktion liegen derzeit nicht vor.
Vermutlich sind die dabei präsentierten Meldungen inzwischen etwas besser als im Jahr 2009 übersetzt. Wer sich nach einem Klick auf einen Twitter-Link eine ominöse Antivirus-Software auf seinem Windows-Rechner installiert hat, sollte sich dringend Gedanken machen, wie er die Seuche wieder von seinem Rechner entfernt. Ein Virenschutz ist das nicht – ganz im Gegenteil.
So sehen uns die Spammer…
5 Uhr morgens. Ich wache auf. Kopfschmerzen. Also erstmal ein Medikament einschmeissen. Hab doch erst nen 60-er Pack Tramadol in Kanada geordert.
5:10 Uhr Hab endlich die richtige Uhr gefunden für den heutigen Tag. Die neue Rolex-Replica schimmert schön, auch wenn das Armband anfängt, abzublättern. Ist aber leider die einzige noch funtionierende Uhr im Hause. Muss mir bald ne neue bestellen. Kost ja fast nix.
5:30 Rolex-Replica zeigt keine Uhrzeit mehr an, weil die Zeiger abgefallen sind. Mist. Naja, in irgend ner eMail werden wohl seriöse Seiten mit neuen geilen Uhren sein.
5:35 Apropos geil. Wird Zeit für meine Viagratabletten. Irgendwo liegt doch noch n‘Sack rum. Und gleich ma eMails gecheckt, wg. neuen geilen Weiberbildern.
5:37 Hätte doch die Original-Viagra kaufen sollen und keine importierten aus dem Kashmir. Die Rolex ist auch vom Arm abgefallen. Sieht lustig aus, so ne Uhr von innen.
5:40 Drei neue Anbieter für Uhren gefunden. Ist doch schön, dass man ständig eMails bekommt…[…]
Bitte im Forum des Antispam e.V. weiterlesen, wer davon Appetit bekommen hat. 😀
Ads auf Websites: Unerwünschte Nebenwirkungen
Die zu Google gehörende Werbplattform DoubleClick und Microsofts Werbeplattform rad.msn.com haben vergangene Woche für kurze Zeit Malware an andere Seiten in Werbebannern ausgeliefert […]
Wer wissen möchte, was es – neben der Belästigung der eigenen Leser – für unerwünschte Nebenwirkungen geben kann, wenn man einem externen Dienstleister – und sei es ein renommierter wie Google oder Microsoft – für eine Handvoll Klickergroschen das Recht gibt, die eigene Website mit Ads zuzukleistern, der sollte unbedingt bei heise online weiterlesen.
