Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Autorenarchiv

You‘ve Been Granted 3 Wishes… 🧞 ♂

Mittwoch, 10. September 2025

Oh, drei Wünsche habe ich frei? Nun, dann wünsche ich mir als erstes den Weltfrieden, damit die ganzen sinnlosen Massaker sofort aufhören, als zweites das sofortige Versenken aller Spammer, SEOs und Werber in einem bodenlosen Ozean aus Eiter und Exkrementen und als drittes… noch mehr freie Wünsche. 🧚‍♂️️

Was ich mir auf gar keinen Fall wünschen würde? So eine miese, schnell hingerotzte Betrugscasinospam:

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Das ist aber nett, dass ich gleich den fünffachen Betrag meiner Einzahlung irgendwo angezeigt kriege, wenn ich in diesem Betrugscasino aus der Hirnhölle ein paar Dollar hinlege. Da legt man doch gleich einen Hunderter mehr, dann wird eine noch größere Zahl angezeigt. So lernt man schon vor dem ersten Spiel, was die angezeigten Zahlen in der Software für einen Wert haben. So bekommt man einen klaren Eindruck von seinen „Gewinnchancen“, bevor man überhaupt gezockt hat. Die sind so toll, dass das Casino seine virtuellen Jetons einfach verschenken kann, diese „Gewinnchancen“. So kann man sich auch gleich fragen, ob eventuelle Gewinne überhaupt ausgezahlt werden. Oh, und Freispiele gibt es auch noch dazu? Geschenkt und kostenlos? Warum? Ach ja, weil Herbst ist. Ist doch klar! Nur noch 106 Tage bis Weihnachten, und nur noch 51 Tage bis Halloween. So viele gute „Gründe“, einfach mal mehr „Geld“ irgendwo auf dem Datensichtgerät anzuzeigen, als überhaupt eingezahlt wurde. Das funktioniert aber nur, wenn man einen geheimen Geheimcode aus einer Spam abschreibt, die nicht nur an ganz viele Empfänger geht, sondern auch offen wie eine Postkarte durch das Internet befördert wird. Sonst gibt es keinen Herbst. Je dümmer man ist, desto besser für die Betreiber des Betrugscasinos. Denn dumm zahlt gut und lange.

Und damit sich die vielen Dummen zum Abmelken auch finden, geht die Mail auch an Leute wie mich, die sich so einen Sondermüll ganz sicher nicht bestellt haben. Der Spruch unter der Spam ist also Lüge. Und die Dummen sind die, die glauben, dass der Rest mehr mit der Wahrheit und Wirklichkeit zu tun habe. „Oh, der belügt mich, dem vertraue ich jetzt aber mein Geld an!“

Die Wahrheit ist: Das „Spiel“ in so genannten Onlinecasinos ist vom Betreiber beliebig manipulierbar und der Spieler hat keine Möglichkeit, eine solche Manipulation zu entdecken. Wenn man Banknoten im Klo runterspült und darauf hofft, dass es dabei zusätzliche Banknoten nach oben spült, hat man bessere Chancen. Aber natürlich kann man sein Geld auch kriminellen Spammern geben, wenn man dumm ist. Die leben von Dummheit.

Der Link aus der Spam funktioniert übrigens nur…

$ lynx -dump "https://chatsetmerveilles.org/api/golden-genie-fall?email=sag@ich.net" | sed 8q
   Suche [1]Bilder [2]Maps [3]Play [4]YouTube [5]News [6]Gmail [7]Drive
   [8]Mehr »
   [9]Webprotokoll | [10]Einstellungen | [11]Anmelden

   Google

     _______________________________________________________
   Google Suche  Auf gut Glück!    [12]Erweiterte Suche
$ _

[Die Mailadresse im URI habe ich natürlich geändert.]

…wenn man einen voll aufgeplusterten, für kriminelle Angriffe viel „zugänglicheren“ Desktopbrowser verwendet. Ansonsten gibt es flutsch eine Weiterleitung zur Suchmaschine von Google, die übrigens in ihrer Verseuchung mit SEO-Spam und ihrer Drängelei zur möglichst unkritischen Nutzung angelernter neuronaler Netzwerke inzwischen nur ein kleines bisschen brauchbarer als Glücksspielangebote von Betrügern ist. Denn diese Casinospammer wollen nicht, dass man ihre Machenschaften analysiert. Sie haben etwas zu verbergen. Die Website sieht übrigens so aus:

Screenshot der spambeworbenen, betrügerischen Casino-Website

Die Übersetzung für den „deutschen Markt“ ist allerdings noch nicht fertig geworden, deshalb ist es teilweise niederländisch. Für die Betrüger, die beides nicht verstehen und vermutlich die Texte schnell von einem Computer übelsetzen ließen, sieht ja auch beides gleich aus. Weil sie beides nicht verstehen. Was man bei seiner Registrierung an Daten angibt, geht direkt an Spammer oder an Betrüger, die über Affiliateprogramme Spammer fürs Spammen bezahlen. Was es auf der Website nicht gibt? Ein Impressum gibt es nicht. Wozu auch? Es geht ja nur um Geld.

Ach ja, und wenn man dort zockt, weil man beherzt auf die Auswurftaste für sein Gehirn gedrückt hat, ist das eine Teilnahme an einem unerlaubten Glücksspiel. Da geht man nicht zur Polizei, wenn man abgezogen wurde, denn das wäre mit einer teuren Selbstanzeige verbunden.

Habt wenigstens Glück beim Denken und löscht die Spam! 🗑️🍀️

pirn hubb

Dienstag, 9. September 2025

So – und nicht etwa „Pornhub“ nach einer recht beliebten Website – nannte sich der „Kommentator“ mit seiner IP-Adresse aus der Bundesrepublik Deutschland (Geoblocking hilft gar nicht, auch Spammer haben VPNs oder können Proxyserver benutzen) und seinem schlecht programmierten Spamskript, der heute morgen um 6:52 Uhr den folgenden Kommentar hier auf Unser täglich Spam hinterlegen wollte, aber an seiner technischen Unfähigkeit gescheitert ist:

Yes! Finally something about porn.

Dass man in solchen Kommentaren das verlinkte Wort – also den Namen, der bei der Darstellung des Kommentars mit der Homepage verlinkt wird – falsch schreibt, um es dann gewissermaßen im Kommentarkürzsttext zu korrigieren, damit klar wird, um was es wirklich geht, sehe ich heute zum ersten Mal.

Gegen die Spamfilterung hat es übrigens nicht geholfen. Der Kommentar wurde automatisch ins eklige Tönnchen sortiert. 😉️

Wichtiger Hinweis: Ihre Identifizierung ist noch nicht abgeschlossen

Montag, 8. September 2025

Achtung! Diese Mail ist eine Spam. Sie kommt nicht von SumUp. Es ist ein Trickbetrug. Es ist Phishing. Nicht darauf reinfallen! ⚠️

Von: Sumup <postmaster@7602044ce6.nxcli.io>

Kenne ich nicht. Absenderadressen mit postmaster sind immer höchst verdächtig. Niemand, der noch für einen Cent Verstand hat, würde für seinen gewöhnlichen Mailverkehr eine postmaster-Adresse benutzen. Vermutlich nicht einmal ein Werber, und die haben oft schon sehr dumme Ideen.

Übrigens firmiert das „Sum­up“ aus dem Absender als „Sum­Up“, also mit Binnenmajuskel. Kein Unternehmen würde seine eigene Firmierung im Mailverkehr mit Kunden falsch schreiben. Nicht einmal die kleinste Klitsche. Ein Zahlungsdienstleister erst recht nicht.

Sum­Up Logo, tech companies, png | PNGWing

Schön, das ist der ALT-Text des Bildes, denn ich lasse mir in E-Mails keine Bilder anzeigen. Ein toller ALT-Text, der dem Empfänger gleich verrät, woher das Bild stammt. Ich vermute mal, dass SumUp in seinen echten Mails einen besseren ALT-Text verwenden würde, aber Spammer geben sich nicht so gern Mühe. Wenn Spammer sich Mühe geben wollten, könnten sie ja gleich arbeiten gehen. Menschen mit unsicher konfigurierter Mailsoftware sehen das als Data-URL in der HTML-formatierten Mail hinterlegte Bild allerdings so:

Sum­Up Logo, tech companies, png | PNGWing

Der reingefummelte rote Schriftzug „Spam“ ist natürlich von mir. Ich werde nicht so gern Bildhoster für Verbrecher und Spammer. Und die Klitsche, zu der dieses Logo gehört, kenne ich nicht. Aber ich akzeptiere beim Betteln ja auch keine Kreditkarten. Mir reichen Münzen. 🤭️

Sehr geehrter Kunde, sehr geehrte Kundin,

Eines der Geschlechter stimmt. Kundy bin ich trotzdem nicht.

Kürzlich haben wir Sie gebeten, sich online zu identifizieren. Leider haben wir Ihre Identifizierung bisher nicht erhalten.

Da das Archiv meines Posteingangs sehr lange zurückgeht, kann ich ganz sicher sagen, dass ich in den letzten siebzehn Jahren nicht von dieser Klitsche um irgendetwas „gebeten“ wurde. Es kann allerdings sein, dass Sum­Up schon früher in einer Spam vorkam. Spam hebe ich nicht auf.

Ohne eine abgeschlossene Identifizierung können Sie ab dem 09. September keinen Zugriff mehr auf die Online-Banking-Dienste erhalten. Für die Identifizierung benötigen Sie die Referenznummer dieser E-Mail.

Ihre Referenznummer lautet: 682261.

Bitte beachten Sie, dass dieser Code 24 Stunden gültig ist.

Hui, die „Gültigkeit“ reicht ja gerade für die sittenwidrig kurze Frist. Die Formulierung würde, wenn sie wirklich von SumUp stammte, übrigens eine Strafanzeige wegen Nötigung rechtfertigen. Aber diese Mail kommt nicht von Sum­Up. Es ist eine Spam. Sum­Up würde für den Link sicherlich auch…

Greifen Sie online zu unter: https://samup.com/update/id=9003615411

…seine richtige Domain verwenden, unter der auch die Website von Sum­Up verfügbar ist.

Das Wort „online“ kommt übrigens nur in Spam, Reklame und Kommunikationsversuchen von Vollidioten vor. Es ist ein klares und zuverlässiges Spammerkmal. Denkende und fühlende Menschen, deren Kommunikation einen Wert hat, müssen nicht mit einem dummen Blähwort betonen, dass etwas in diesem Internet irgendwie „online“ ist, und sie tun das auch niemals. „Online“ ist ein genau so sicheres Spamerkennungsmerkmal wie die vielen Varianten von „Click here“.

Die Phishing-Site unter samup (punkt) com ist inzwischen verschwunden. Einerseits ist es gut, das nicht noch mehr Schaden entsteht, aber andererseits ist es für mich ein bisschen schade. Ich mache doch so gern Screenshots von Phishing-Websites. Die sehen in der Regel aus wie die gewohnten Websites, und wenn man nach einen Klick in eine E-Mail das tut…

1. Geben Sie die angeforderten Informationen ein.
2. Führen Sie die SMS-Verifizierung durch.
3. Identifizierung abgeschlossen.

…was die Trickbetrüger gern hätten und wozu sie merkwürdig klartönig auffordern, dann wird das zugehörige Nutzerkonto übernommen und man hat einen großen Schaden. Es ist mindestens eine Menge Geld weg. Richtig schlimm wird es, wenn mithilfe dieses Nutzerkontos auch noch weitere betrügerische Geschäfte gemacht werden und deshalb die Reputation unheilbar den Bach runtergeht. 🚽️

Zum Glück für uns alle gibt es ein sehr einfaches und wirksames Mittel gegen Phishing, was immer noch eine der häufigsten Formen des Trickbetrugs im Internet ist: Niemals in eine E-Mail klicken! Dann kann einem nämlich kein Betrüger so leicht einen giftigen Link unterschieben. Stattdessen im Webbrowser Lesezeichen für Websites anlegen, bei denen man ein Benutzerkonto hat, und diese Websites immer nur über dieses Lesezeichen aufrufen. Wenn man sich nach dem Empfang dieser Spam unsicher sein sollte, ob die Mail nicht vielleicht doch echt ist, einfach die Website von Sum­Up über das Lesezeichen im Browser aufrufen und sich dort wie gewohnt anmelden. Wenn man dabei keinen Hinweis auf das in der Mail behauptete Problem sieht, hat man nicht nur einen dieser gefürchteten „Cyberangriffe“ abgewehrt, sondern auch sein Geld und seine Reputation gerettet. So einfach geht das. Macht das! 🛡️

Sollen die Trickbetrüger doch verhungern!

Vom Sum­up-Team

Ganz sicher nicht.

Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail. Bei Fragen zu Ihrem Konto kontaktieren Sie uns bitte unter der Nummer 133 464. Dies ist eine automatische Nachricht.

Ist das die ICQ-Nummer? Kennt noch jemand ICQ? Eine Telefonnummer kann es ja nicht sein, denn die hätte wohl eine Vorwahl und vermutlich noch einen Ländercode. 😅️

© Sumup 2025

Keine dumme Spam ist vollständig, ohne dass der Spammer zum Abschluss das „geistige Eigentum“ auf einen 08/15-Text proklamiert, der nicht einmal in die Nähe solcher Dinge wie Schöpfungshöhe kommt. Ich sehe diesen rechtsmissbräuchlichen, dummen und juristisch völlig wirkungslosen Einschüchterungsversuch für den Empfänger übrigens auch regelmäßig bei echten Mails von Unternehmen, die vermutlich gar nicht als Witz gemeint sind, sondern ernst genommen werden wollen. Mit solchem Gefuchtel mit der Narrenkappe machen die es mir immer sehr schwer, sie noch ernst zu nehmen. Ganz schön doof.

Aber hey, verklag mich doch für mein Vollzitat! 🖕️

Gutschrift auf Ihr Bankkonto mit 50.000.000,00 US-Dollar

Sonntag, 7. September 2025

Oh, mal ein neuer Text zur Einleitung eines Vorschussbetruges, und weia, ist der dumm:

Von: "Federal Reserve Bank Of New York" <riedelannelise00@gmail.com>

FEDERAL RESERVE BANK.
33 Libert St. New York, NY, 10045, USA.
Gegründet: 1914, New York, USA.
Montag-Freitag.
8:00-21:00 Uhr.
Samstag und Sonntag.
8:00-16:00 Uhr
PRIVATE E-MAIL: info.bankpayment@gmail.com
PRIVATE E-MAIL: info.bank.office.usa@gmail.com
E-MAIL: www.fed-reservebk.org@fed-reservebk.org
E-MAIL: official-bank-us-org@bank-us.org

MITTEILUNG ÜBER ÜBERWEISUNGEN DER F.R.B. Die Federal Reserve, die Zentralbank der Vereinigten Staaten, sorgt für ein sicheres, flexibles und stabiles Währungs- und Finanzsystem.

Der neue US-Präsident hat die Zahlung für 2025 genehmigt.

Kunde:

Hiermit teilen wir Ihnen mit, dass wir vom Erbschaftsausgleichsbüro der Weltbank die Anweisung erhalten haben, Ihrem Bankkonto 50.000.000,00 US-Dollar (nur fünfzig Millionen US-Dollar) gutzuschreiben. Wir sind von der Weltbank und den Vereinten Nationen beauftragt, Ihre längst überfällige Erbschafts-/Entschädigungszahlung in Höhe von 50.000.000,00 US-Dollar (nur fünfzig Millionen US-Dollar) mit sofortiger Wirkung zu überweisen.

Ohne weitere Worte. Ich muss jetzt erstmal meinen Einkaufszettel schreiben. Endlich mal wieder so richtig durchkaufen! 😁️

top food

Samstag, 6. September 2025

Perlen der täglichen Kommentarspam

top food: So nannte sich der Hirnstummel mit seinem fehlerhaftem Spamskript und seiner IP-Adresse aus Deutschland (ich sage es ja immer: Geoblocking hilft nicht gegen Spam, aber behindert stattdessen Menschen, die Wert auf ihre Privatsphäre legen), der gestern abend um 20:10 Uhr den folgenden „Kommentar“ hier auf Unser täglich Spam ablegen wollte, um SEO-Spam für seine Website mit den Keywords „top food“ zu machen, aber wegen seiner technischen Inkompetenz vollumfänglich gescheitert ist.

Oder hat den seine Mutter so genannt. Lecker! 🍽️

Have you ever considered writing an ebook […]

Ja.

[…] or guest authoring on other blogs?

Nein. Warum sollte ich? Ich habe selbst ein gutes Plätzchen im Internet, um meine wenigen Texte öffentlich abzulegen, damit sie in ihrer Irrelevanz versinken und vergessen werden können.

I have a blog centered on the same information you discuss […]

Was sind es denn für Themen, die ich erörtere? Hast du für deinen dummen Spamtext nichts anderes als die allgemeinstmögliche Bezeichnung? Weil er überall passen muss, vom Bloggen über Urlaubserlebnisse, über Spam oder gar über Kükenschredder? So gelobt wie heute habe ich mich aber schon lange nicht mehr gefühlt. 😅️

[…] and would really like to have you share some stories/information. I know my audience would appreciate your work.

Du verstehst nicht einmal die Sprache, in der ich schreibe, du Organspender. Sonst hättest du sicherlich in der Sprache kommentiert, in der ich schreibe.

If you‘re even remotely interested, feel free to send me an e mail.

Ich habe mich eben so frei gefühlt, auf „Löschen“ zu klicken. 🖱️🗑️

Nicht, dass kein Platz auf der Festplatte des Servers gewesen wäre, aber hin und wieder muss man den ganzen Dreck ja mal wegmachen.

Natürlich war die zum Kommentar angegebene Mailadresse bei GMail, aber das muss in diesem Fall gar nichts heißen, weil…

  1. …man beim Kommentieren beliebige Mailadressen angeben kann, und…
  2. …es diesem Spammer nicht darum geht, eventuell auch mit mir zu kommunizieren, sondern mit den Indexern der Suchmaschinen, denen auf Keywords gesetzte Spamlinks untergeschoben werden sollen, damit Spamsites in der Sortierung der Suchergebnisse relevant aussehen. Der wird ganz sicher keine wirklich benutzte Mailadresse angeben.

Deshalb, und nur deshalb verschlagworte ich das mal nicht als gmail.com. Aber natürlich ist und bleibt Googles GMail der größte Kumpel und Komplize der Spammer und Trickbetrüger.

rubber_topr

Freitag, 5. September 2025

So nannte sich der intellektuell vermutlich längst abgestempelte Idiot mit dem nicht so gut programmiertem Spamskript und seiner IP-Adresse aus den Vereinigten Arabischen Emiraten eines niederländischen VPN-Anbieters, der heute morgen in aller Herrgottsfrühe um 3:57 Uhr den folgenden Kommentar hier auf Unser täglich Spam ablegen wollte, aber an seinem schlecht programmierten Spamskript gescheitert ist:

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Sage niemand, dass dieser aufdringlich nach fixer Idee klingende Spammer in seinem Spamlink nicht genügend Keywords für seine spammige Suchmaschinenspam – von Leuten, die so etwas als Dienstleistung verkaufen wollen, meist mit dem Reklamewort „SEO“ bezeichnet, weil das nicht sofort nach Spam klingt – verwendet hätte!

Es gibt nicht nur tolle Stempel (und Plattformen mit sicheren Portalen fürs Bezahlen und voll echten Klickesternchen für die ganz hervorragende Kundenbewertung, obwohl es doch „schnell, einfach und kostenlos“ sein soll), sondern auch den Versuch, eine Website zu verlinken, die…

$ host mystampready-constructor0.com
mystampready-constructor0.com has address 141.8.192.126
mystampready-constructor0.com has IPv6 address 2a0a:2b42:8:2f5::
mystampready-constructor0.com mail is handled by 10 mail.mystampready-constructor0.com.
$ country 141.8.192.126
141.8.192.126 is from Russian Federation (RU)
$ _

…auf einem Server im großen, weiten Russland liegt. Allerdings war der Spammer in seinem flott hingepfuschten Spamskript nicht dazu imstande, kurz herauszubekommen…

$ generator https://spam.tamagothi.de/
https://spam.tamagothi.de/	WordPress 6.8.2
$ _

…welche Software für Unser täglich Spam verwendet wird, obwohl ich mir überhaupt keine Mühe gebe, das zu verbergen. Sonst hätte er sicherlich BBCode für die Linksetzung vermieden und stattdessen ganz gewöhnliches HTML verwendet, was im Gegensatz zu den diversen, aus der Webforenwelt stammenden BBCode-Varianten übrigens ein Internetstandard ist.

BBCode in einem Blogsystem benutzen nur Spammer. Ich habe in mittlerweile rd. achtzehn Jahren Bloggen über Spam nicht einen Kommentar eines denkenden und fühlenden Menschen gesehen, der BBCode verwenden wollte, um seine Mitteilung zu formatieren. Stattdessen haben immer wieder einmal Menschen in Markdown kommentiert, wofür ich kein Plugin installiert habe. Das ist aber nicht so schlimm, weil Markdown auch ohne seine „Übersetzung“ in HTML sehr gut für Menschen auffassbar und verständlich ist. (Das war der Zweck des Designs von Markdown.)

Die Benutzung von BBCode bleibt hingegen allein den Spammern überlassen. Es ist ein klares Spammerkmal.

Ein weiteres klares Spammerkmal ist übrigens das Wort „online“. Denkende und fühlende Menschen müssen im unmittelbaren Kontext des Webs nicht betonen, dass etwas in diesem neumodischen Internet auch noch „online“ ist, und sie tun dies auch niemals, das machen nur Spammer in solchen dümmlichen SEO-Spams.

Selbst, wenn dieser abgestempelte Idiot ein fehlerfreies Spamskript für seine Spam verwendet hätte, wäre seine Spam hier aus inhaltlichen Gründen nicht sichtbar geworden.

Wegen Spam zu Geldstrafe verurteilt: Google

Donnerstag, 4. September 2025

Hier geht es nicht um eine Spam, sondern um eine aktuelle Meldung zu den Machenschaften von Google – inzwischen als „Alphabet“ firmierend, der Name ändert sich, sonst ändert sich leider nichts. Ich bezeichne Google ja gern und häufig als den dicksten Kumpel und Komplizen der Spammer und Betrüger, weil ich über mehrere Jahre hinweg geradezu eine Weigerung erkennen konnte, gegen einen Missbrauch von Google-Diensten (GMail, Cloud, etc.) durch Kriminelle vorzugehen. Einige von mir gemeldete GMail-Adressen von klaren Trickbetrügern waren auch ein Jahr später noch in aktiver Benutzung, wie ich an meiner Spam gesehen habe. Ich melde inzwischen keine Spammer mehr an Google. Es ist einfach nur eine Verschwendung begrenzter Lebenszeit, wenn man in die Porzellanschüssel eines WC redet. Google ist die eigene Reputation egal. Google ist das Internet egal. Google ist der Schaden durch Trickbetrug egal. Und der Journalismus schreibt lieber die PResseerklärungen von Google ab, statt über die Machenschaften aufzuklären.

Aber darum geht es gar nicht. Google spammt auch selbst Nutzer einer GMail-Adresse voll, ohne dafür auch nur die Spur einer Einwilligung zu haben, und das hat jetzt in Frankreich zur Verhängung einer Geldstrafe in Höhe von 325 Millionen Euro geführt.

Vor mehr als drei Jahren hat noyb eine Beschwerde gegen Google eingereicht, weil das Unternehmen unerwünschte Werbe-E-Mails direkt in den Posteingang von Gmail-Nutzer:innen verschickt hatte. Entgegen dem EU-Recht hatte das Unternehmen die Betroffenen nie um ihre Einwilligung gebeten. So sieht es auch die zuständige französische Datenschutzbehörde (CNIL): Die CNIL hat nun eine Entscheidung veröffentlicht, in der sie sich auf die Seite von noyb stellt – und eine Geldstrafe von €325 Millionen Euro gegen Google verhängt […] Neben der Geldstrafe in Höhe von 325 Millionen Euro hat die CNIL Google angeordnet „Maßnahmen zu ergreifen, um die Anzeige von Werbung zwischen E-Mails in den Postfächern der Nutzer des Gmail-Dienstes ohne vorherige Zustimmung einzustellen und sicherzustellen, dass die Nutzer bei der Erstellung eines Google-Kontos ihre gültige Zustimmung zur Platzierung von Werbe-Cookies geben.“ Google hat nun 6 Monate Zeit, das umzusetzen. Kommt das Unternehmen der Aufforderung nicht nach, muss es eine Strafe von €100.000 pro Tag der Verzögerung zahlen

So hoch die Geldstrafe auch wirken mag: Das ist Portokasse.

„Frank CBD“ Geschenk durch kurze Umfrage

Donnerstag, 4. September 2025

Was wollt ihr denn wissen? Was ich wähle? Ich wähle doch gar nicht. So weit kommt es noch, dass ich die intellektuell und menschlich höchst fragwürdigen Emporkömmlinge einer kernkorrupten Parteienoligarchie freiwillig und aktiv dazu ermächtige, der Mehrzahl der Menschen das Leben zu versauen, während es einer Minderzahl der Menschen immer besser geht! Aber nein doch: Ihr wollt sicherlich wissen, wie ich diese Spams finde, in denen kein Text steht, sondern nur ein Bild, in dem Text steht, damit der Spamfilter auch nichts zum Analysieren hat? Das kann ich euch sagen: Quietschend dumm finde ich diese Spams. Vor allem, wenn sie trotzdem völlig sicher als Spam erkannt werden und vermutlich überall vollautomatisch im Tönnchen landen, ohne die Leute weiter zu belästigen. Und wenn diese Spams dann auch noch Quacksalberei bewerben, krönt sich die Dummheit:

Zeitlich begrenztes Angebot für Leser: Exklusive Rabatte für ausgewählte Produkte! -- [Logo: Entertainment Today, Insider News] -- Ein Bericht von Thomas Klein -- CBD-Kapseln: Die neue Art, natürliches CBD gegen Schmerzen, Depressionen und Schlafstörungen einzunehmen -- Die natürliche Alternative bei Schmerzen, Schlafproblemen & Strass -- [Foto] -- Frank's CBD-Kapseln enthalten eine hochdosierte und klinisch getestete Formel aus Cannabidiol, die vom Körper schnell aufgenommen wird und gezielt wirkt. Studien belegen: Das Präparat kann Entzündungen in Körper reduzieren, Schmerzen bei Migräne, Arthrose oder Rheuma lindern und gleichzeitig den Appetit regulieren. Viele Anwender berichten von mehr innerer Ruhe, tieferem Schlaf und spürbar weniger Beschwerden im Alltag, ganz ohne Chemie oder Nebenwirkungen. -- [Foto] Auch Promis wie Maite Kelly, Eva Longoria oder Sonya Kraus schwärmen von der Wirkung. Ob Gelenkschmerken, Stress oder Schlafmangel: Frank's CBD-Kapseln gelten inzwischen als Geheimtipp der Stars. Und anders als herkömmliche Medikamente sind sie rein pflanzlich und gut verträglich. Kein Wunder, dass das Produkt bereits mehrfach ausverkauft war und nun endlich wieder erhältlich ist. -- [Ja, ich will Frank's CBD-Kapseln testen!] -- Jetzt exklusiv erhältlich, aber nur für kurze Zeit!

Frank’s CBD-Kapseln täglich einnehmen.

Wer ist eigentlich dieser Frank, der so hochdosierte und klinisch getestete Formeln ersinnt, ohne auch nur das Testergebnis zu nennen? Ist der Arzt? Oder wenigstens Apotheker? Oder wenigstens Tierarzt? Oder ist er einfach nur ein Quacksalber? Und warum schreibt dieser Frank nicht „machen endlich mal wieder so einen richtigen Mordsappetit aufs Essen“ statt vorsätzlich irreführend „regulieren den Appetit“ zu seinen „nebenwirkungsfreien“ Kapseln, was viel näher an der Wahrheit läge und übrigens eine medizinisch oft erwünschte Wirkung ist, etwa gegen den Matschmagen und den schier unüberwindlichen Ekel vorm Essen während einer Chemotherapie. Seit endlich auch Cannabisprodukte verschrieben werden dürfen, verhungern die Menschen nicht mehr so oft wie früher, während sie mit Gift¹ vollgepumpt werden. Aber hey, in seiner nächsten Spam hat der Spammer bestimmt wieder ein „voll natürliches“ Wundermittel gegen die Wampe, das durch so genannte „Fettverbrennung“ wirkt. Ohne, dass man sich mit Benzin übergießen muss. Das ist dann auch sicherlich auch wieder so ein „Geheimtipp der Stars“. Genau wie das Reichwerden durch Kryptogeld. 😁️

Gut, dass diese Spammer immer ganz genau über geheimste Geheimgeheimnisse Bescheid wissen und diese Geheimnisse in ihren Spams erzählen, damit sie nicht mehr so geheim sind.

Das mit dem „regulierten Appetit“ habe ich ja schon kurz erläutert, aber was ist mit den anderen behaupteten Arzneiwirkungen? Nun, die Studienlage zu CBD ist generell schlecht, nachdem wegen des übertriebenen und doch vollständig gescheiterten „Kampfes gegen die Drogen“ jahrzehntelang sehr hohe Hürden vor Studien aufgebaut wurden, übrigens zum Nachteil der gesamten Menschheit. Einigen Menschen hilft CBD trotzdem ganz gut, anderen weniger gut. Es ist nicht „nebenwirkungsfrei“, wie gern mal behauptet wird. Es ist auch nicht besser oder schlechter als andere Mittel, weil es „pflanzlich“ ist. Erstaunlich viele Arzneistoffe sind pflanzlichen Ursprungs. Und nichts, was erwünschte medizinische Wirkungen hat, ist dabei frei von unerwünschten Nebenwirkungen. Aber ich rate dringend davon ab, so etwas ausgerechnet von asozialen, illegal vorgehenden Spammern zu beziehen. Schon gar nicht, wenn sie dazu von den „Geheimnissen der Stars“ faseln und aus dem Internet mitgenommene Fotos irgendwelcher Leute dazusetzen, die ich als Desinteressierter an den contentindustriell-journalistischen Tittitainment-Nachrichten gar nicht kenne. Wer weiß schon, was für Chemieabfälle in den Kapseln sind! Vertrauen auf Kriminelle ist dumm und gefährlich. Es ist auch gar nicht nötig. CBD kann in der Bundesrepublik Deutschland frei gehandelt werden. Es verursacht keinen Rausch und macht nicht abhängig. Wie sagt es der Reklameonkel immer so schön: „Fragen sie ihren Arzt oder Apotheker“. Den Apotheker würde ich allerdings auch eher nicht fragen, der lebt ebenfalls davon, seinen Kunden maßlos überteuerte Quacksalbereien mit fragwürdigem oder nicht vorhandenem Nutzen anzudrehen. Dies wird in beinahe jeder Apotheke durch bloßes Hinschauen klar. Dem Apotheker ists egal. Der lebt gut.

¹Wenn einem Patienten ein Zytostatikum in einer Infusion gegeben wird, dann tragen Ärzte oder anderes medizinisches Personal dabei spezielle, deutliche dickere Handschuhe, weil das Zeug so giftig ist, dass man es nicht einmal als Spritzer oder feines Tröpfchen auf die Haut bekommen sollte. Und so ziemlich alles, was danach aus dem Patienten rauskommt, ist biologisch nicht abbaubarer Sondermüll. Ärzte in ihrer beeindruckenden Schwafelkunst und eingenommenen Pose der Selbstherrlichkeit mögen mir das plumpe, gar nicht wissenschaftlich klingende, umgangssprachliche Wort „Gift“ verzeihen, und ich weiß auch, dass die meisten Patienten diese Rosskur überleben und hinterher noch viele Lebensjahre vor sich haben, aber es ist nun einmal ein starkes Gift, das in der Chemotherapie verwendet wird. Übrigens haben geschäftsbeflissene und empathielose Ärzte in der BRD früher die Menschen öfter mal bei einer Chemotherapie verhungern lassen, einfach nur, weil es verboten war, ihnen Cannabisprodukte zu geben. Nicht, dass die noch einen möglicherweise angenehmen Rausch erleben, während sie sich sterbeelend fühlen, das liefe ja wichtigen Prinzipien der christlichen Religion entgegen und würde die hl. Beziehung zu Jesus Christus beeinträchtigen! Auch weiterhin viel Spaß mit dem hippokratischen Meineid! Wer sich nicht selbst (illegalerweise) zu helfen wusste und nicht die Beziehungen hatte, um an kriminalisierte Substanzen zu kommen oder nicht das Geld hatte, die Schwarzmarktpreise dafür zu bezahlen, hatte ein Problem, noch mehr Quälerei und geringere Überlebenschancen. Solche durch die Jahrzehnte fortgesetzten Akte der brutalen Kälte haben viel zu meinem Bild beigetragen, dass ich vom so genannten „Gesundheitswesen“ und allen daran mitwirkenden Menschen habe. Es gibt ganz viele kleine Ausgaben von Dr. Josef Mengele, und einige von ihnen musste ich direkt und indirekt in meinem kurzen, heiteren Leben miterleben. Ich werde mich jedenfalls zum Verrecken demnächst irgendwo hinlegen, wo ich garantiert keine „Hilfe“ bekomme, und ich werde dabei selbst für Schmerzfreiheit sorgen. Den ganz besonderen Sterbespaß mit Dr. Qualvoll und die zugehörige Geschäftemacherei werde ich mir ersparen.