Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


RE: © Update für Sicherheit der Kreditkarte!

Donnerstag, 3. Februar 2022, 16:23 Uhr

Was, ein Copyright-Update?! 😂️

Barclays-Logo

Sehr geehrte Kunde,
Diese Nachricht wird an sie gesendet, Um sie darüber zu informieren das Ihrer Kreditkarte in 24 Stunden deaktiviert wird.

Um diese zu verhindern müssen sie Ihre konto ein Sicherheitsupdate gewährleisten, Schließen sie die Bestätigung Ihre Konto in dem Sie auf dem folgenden link klicken:

Bitte Konto Bestätigen!

Mit freundlichen Grüßen
Steve Schwengklenks
Managing Director

Hier spammt der Direktor noch selbst. 👔️

Der Link geht in eine obskure Subdomain von clickfunnels (punkt) com, wo man die Gelegenheit erhält, auf einer liebevoll nachgemachten Barclays-Anmeldeseite in nur drei Schritten…

Erstens: Anmeldedaten eingeben ⌨️😱️
Screenshot der Phishing-Seite

Zweitens: Kreditkartendaten eingeben ⌨️😱️
Screenshot der Phishing-Seite

Drittens: Darauf warten, dass ein Keks ausgeworfen wird 😵️
Screenshot der Phishing-Seite

…sein Konto und seine Kreditkarte an Verbrecher zu übergeben. Und die werden damit etwas anfangen, was einem gar nicht gefallen kann. 😑️

Deshalb klickt man ja auch nicht in eine E-Mail! Denn es gibt einen völlig sicheren Schutz gegen Phishing, die immer noch häufigste Kriminalitätsform im Internet: NIEMALS in eine E-Mail klicken! Wenn man sich solche Websites als Lesezeichen im Webbrowser anlegt und sie niemals anders als über dieses Lesezeichen ansteuert, kann einem kein Verbrecher einen vergifteten Link unterschieben. Wenn man eine komische E-Mail – so wie diese hier – empfangen hat, sie für möglicherweise echt hält, deshalb die Website über das Lesezeichen aufruft, sich dort wie gewohnt anmeldet und dabei sieht, dass das in der E-Mail behauptete Problem gar nicht existiert, hat man einen dieser gefürchteten „Cyberangriffe“ abgewehrt. So einfach geht Computersicherheit! 🛡️

Und vor allem: So bequem ist das! 😎️

Was hingegen gar nicht funktioniert, sind irgendwelche Software-Produkte (von mir liebevoll „Schlangenöl“ genannt), die ihrem Nutzer Sicherheit versprechen. Diese hinken immer ein paar Tage hinter der aktuellen Kriminalität hinterher. Und Phishing ist eine hochdynamische Kriminalitätsform, die auf ganz vielen Wegen und Weisen vorgetragen werden kann. Menschen, die Datenschutz für sinnlos halten und sehr freigiebig mit ihren Daten umgehen, sollen auch schon SMS-Phishing auf ihrem so genannten „Smartphone“ gehabt haben, nachdem ihre Telefonnummer wegen des gegenwärtigen Datenschutz-Industriestandards an Kriminelle weitergegeben wurde. Hier gilt natürlich das Gleiche wie für E-Mail: Einfach niemals einen Link tappen. Immer ein Lesezeichen im Webbrowser benutzen. Diese Vorsicht kostet nichts, ist bequem und hundertprozentig sicher. 💯️

Ich würde übrigens nicht einmal eine Telefonnummer irgendwo angeben. Auch nicht bei Unternehmen, die eine gute Reputation haben. Es gibt nur einen wirksamen aktiven Datenschutz, und der besteht in weitgehender Datenvermeidung. Wer eine Mailadresse von mir hat, benötigt für exakt nichts auch noch eine Telefonnummer. Und deshalb gibt es keine. Ansonsten darf man sich nicht wundern, wenn die Telefonnummer irgendwann bei halbseidenen Typen und asozialen Kriminellen landet und man von allem möglichen Geschmeiß – vom Verkäufer über Gewinnbimmler bis zum geübten Trickbetrüger – angerufen wird, bis die Leitung quamlt. ☎️

Oder bis man eine Phishing-SMS bekommt. 📲️

So, aber zurück zur Spam. Diese Spam war ja sehr einfach als Spam zu erkennen. Sie hatte nicht nur eine abenteuerliche Rechtschreibung und einen lächerlichen Betreff, sondern nach einigen hundert Leerzeilen auch noch einen großen Haufen Spamprosa, die einen „Inhalt“ simulieren sollte, damit die Spam nicht automatisch ausgefiltert wird:

r-Arena im Stadtteil Brooklyn in New York. Seine Kapazität beträgt 17.732 Plätze für Basketballspiele. Hier finden die Heimspiele der Brooklyn Nets statt, einer Basketballmannschaft, die in der National Basketball Association (NBA) spielt. Ab 2020 finden hier auch Heimspiele der New York Liberty der Women’s National Basketball Association (WNBA) statt. Für Eishockey ist es seit Beginn der Saison 2015-2016 auch Gastgeber der New York Islanders. Die maximale Kapazität für Hockey beträgt 15.795, was es zum zweitkleinsten Austragungsort in der National Hockey League macht, an zweiter Stelle nach der Heimat der Winnipeg Jets, Bell MTS Place mit 15.321 Sitzplätzen.

No Reply (chanson)
Page d’aide sur l’homonymie
Pour les articles homonymes, voir No Reply.

No Reply
Chanson de The Beatles
extrait de l‘album Beatles for Sale
Sortie 4 décembre 1964
15 décembre 1964
Enregistré 30 septembre 1964
Studios EMI, Londres
Durée 2:15
Genre Rock
Compositeur John Lennon
Paul McCartney
Producteur George Martin
Label Parlophone/Capitol
Pistes de Beatles for Sale

I‘m a Loser
(2)

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No Reply est une chanson des Beatles, principalement composée par John Lennon et créditée Lennon/McCartney. Elle ouvre leur quatrième album, Beatles for Sale paru le 4 décembre 1964, et figure également en première piste du Beatles ‚65 publié aux États-Unis par Capitol Records le 15 décembre 1964.

Il s‘agit de l‘une des premières chansons au texte élaboré écrites par Lennon, qui se place dans le regard d‘un homme trompé par sa petite amie ; en s‘inspirant d‘un hit de la fin des années 1950. La chanson est enregistrée en quelques prises fin septembre 1964, après une prise de démonstration début juin dans l‘optique (abandonnée) de la confier à un autre artiste, Tommy Quickly.

Deux autres prises de la chanson à des stades moins avancés ont été publiées en 1995 sur le disque Anthology 1.

Der Spammer hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, diesen „Inhalt“ mit irgendwelchen Tricks schwierig sichtbar zu machen. Man muss nur die E-Mail runterscrollen, um ihn zu sehen. 🔍️

Und funktioniert hat das auch nicht. Ich habe diese Spam eben gerade aus meinem Glibbersieb geholt. Sie wurde völlig sicher als Spam erkannt. 👍️

2 Kommentare für RE: © Update für Sicherheit der Kreditkarte!

  1. Herr B. sagt:

    Die Spamprosa wurde wohl offenbar aus irgendeinem Wiki entnommen mit Copy & Paste, ohne dass der Inhalt verstanden wurde, was ja hierfür auch gar nicht nötig ist. – Aber stand da wirklich auch „I‘m a Loser“ ? Oder handelt es sich hierbei um eine Freud’sche Fehlleistung des Spammers?

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