Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Wichtig!

Mittwoch, 6. Januar 2021, 17:27 Uhr

VORAB: Diese E-Mail kommt nicht von der PayLife Bank GmbH und auch nicht von der SIX Payment Services GmbH. Es ist Phishing. Solche Spam kommt auch bei mir an, und ich als Piefke¹ wusste bis eben nicht einmal, wer oder was PayLife ist. Bitte nicht darauf reinfallen! Einfach löschen! 🎣️

Aha, im Betreff steht nichts, was einen Eindruck von Inhalt der Mail gibt, sondern einfach nur ein tatütata Alarmwort. Das ist eigentlich schon der Moment, in dem man eine Mail einfach löschen kann. 🗑️

PayLife

Bestätigung Ihrer neuen persönlichen Daten

Was, meine persönlichen Daten sind neu? Welche denn? Der Geburtstag? 😁️

Sie müssen das neue Web-Sicherheitssystem aktivieren.

So so, ich muss also. Was kommt da als nächstes. Etwa eine Aufforderung der Marke „Sie müssen jetzt sofort und völlig grundlos eine Gebühr bezahlen“? 🤔️

Niemand, der Wert darauf legt, seine Kunden zu behalten, wird ihnen in einem derart patzigen, unhöflichen Ton schreiben. Nicht einmal eine Bank. 😉️

Sobald Sie Ihre Kontoinformationen aktualisiert haben, funktioniert das Konto normal.

Da es sich hier um Phishing handelt, hat das Konto die ganze Zeit über normal funktioniert. Wer diese Spam bekommen hat und mir das nicht glaubt, kann ja einfach mal die Website von PayLife aufrufen – aber nicht über einen Klick in eine Mail oder gar in diese Mail, wo einem Spammer beliebige Links unterjubeln können, sondern am besten über ein Lesezeichen im Webbrowser. Und wenn es noch kein Lesezeichen gibt: Einfach die Website mit der Suchmaschine suchen, der man auch sonst vertraut – und am besten gleich ein Lesezeichen anlegen, damit es beim nächsten Mal schneller geht. Und dann einfach anmelden und feststellen, dass es keine Probleme gibt. Schon ist der kriminelle Angriff erfolgreich abgewehrt. So einfach war das! 🛡️

Generell ist man völlig sicher vor Phishing, wenn man niemals in E-Mails klickt, sondern immer ein Lesezeichen des Browsers verwendet – denn dann können einem die Verbrecher nicht mehr so einfach „giftige“ Links unterjubeln. 🖱️

Der gesamte Vorgang dauert nur 3 Minuten. Sie sollten jetzt Maßnahmen ergreifen,um das Problem so schnell wie möglich zu lösen.

Ansonsten dauert es nur drei Minuten, um irgendwelchen Verbrechern weitgehenden Zugriff auf das Konto zu geben. Häufig wird das gefolgt vom Anruf eines „Bankmitarbeiters“, der dann gleich eine „Probetransaktion“ machen will – natürlich auf ein Konto seiner Bande. Aber auch, wenn nur mit fremder Identität und fremder Kreditkarte Betrugsgeschäfte gemacht werden, für die ein anderer Mensch ins Visier der Polizeien gerät, sind die Verbrecher hochzufrieden. Das Phishing-Opfer hat oft jahrelang an den Folgen zu tragen. Und weil man sich so eine Vergällung beschränkter Lebenszeit ersparen will, klickt man niemals auf Links in derartigen E-Mails. So einfach geht Computersicherheit. 👍️

Bitte Überprüfen Sie Ihre Kontodaten , indem Sie unten auf den Link klicken

Klicken Sie hier, um Ihr Konto zu bestätigen.

Mit freundlichen
Grüßen Ihre PayLife

Bitte nicht auf diese uralte Betrugsmasche reinfallen! Heute nicht, morgen nicht, überhaupt nicht mehr. Nicht in E-Mails klicken! Browserlesezeichen nutzen! 💡️

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Ich habe keinen „Newsletter“ bestellt. Und ich klicke ganz sicher nicht irgendwo, um Spammern mitzuteilen, dass ihr „Newsletter“ bei mir ankommt. Für die in Phishing-Spam benannte Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung hoffe ich mal, dass jemand anders die Firmierung missbraucht hat. Na, die Polizei wird sowieso schon auf dem Weg sein… 🚔️

¹Ich habe lange keinen Österreicher mehr gehört und weiß nicht, ob dieses Schimpfwort für Deutsche dort noch üblich ist… in Österreich ist PayLife ein ganz großer und sehr bekannter Dienstleister.

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