Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Warum man maximal datensparsam ist…

Montag, 12. Oktober 2015, 12:50 Uhr

Dies ist keine Spam (weil ich heute nur Standard habe), sondern ein kleiner Lesetipp:

Wer immer noch nicht verstanden hat, warum man immer so sparsam wie möglich mit dem Angeben persönlicher Daten im Internet ist, lese bitte beim NDR weiter: Wie Kriminelle gestohlene Identitäten missbrauchen. [Weil die von Rundfunkgebührenzahlern längst bezahlten Inhalte der öffentlich-rechtlichen Anstalten immer noch wegen geltenden Lobbygesetzen der Presseverleger „depubliziert“ werden müssen, hier ein Link auf eine dauerhaft archivierte Version, ergänzt um meine Bitte, keine Zeitung oder Zeitschrift aus der Bundesrepublik Deutschland mehr zu kaufen.]

Ja, der Artikel hat seine Schwächen, zugegeben. Aber das Thema wird so selten behandelt, obwohl es sich um eine sehr häufige Kriminalitätsform handelt, dass ich auch einen schlechten Artikel verlinke.

Und nein, dass genügend persönliche Daten für einen kriminellen Missbrauch der Identität in die Hände von Verbrechern fallen, kann einem keineswegs nur bei kleinen Klitschen mit einem Online-Shop passieren, wie der Artikel in seinen schwächeren Passagen suggeriert. Solange Datenschutz eine gesetzliche Forderung ist, die bei Missachtung und grober Fahrlässigkeit zu keinerlei Strafbarkeit und Haftung für die Schäden führt, kann ich nur davon abraten, überhaupt noch persönliche Daten anzugeben.

Denn Datenvermeidung ist der einzige Datenschutz, der auch funktioniert.

Ich mag es so sehr, da muss ich gleich mal zum Facebook klicken...

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