Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Die andere Seite der Internet-Kriminalität…

Freitag, 31. Mai 2013, 17:16 Uhr

Keine Spam, nur ein Zitat eines Heise-Artikels, eine Leseempfehlung, ein Link, eine kurze Meinungsäußerung:

Heise Security konfrontierte Mastercard mit der E-Mail und der Phishingseite. Mastercard warnt weder auf seinen Webseiten vor solchen Betrugsversuchen noch wurde eine aktuelle Warnung ausgesprochen. Das Unternehmen reagierte nicht auf die Anfrage.

Weiterlesen bei Heise Online: Phishing und verseuchter Spam – Betrug fast ohne Makel

Von mir nur ganz kurz dazu…

Unternehmungen, deren Kunden in dieser Weise von aktuellen, hochgefährlichen Phishing-Kampagnen der organisierten Internet-Kriminaltät betroffen sind und die nicht einmal einen auffällig platzierten Warnhinweis auf ihrer Website unterbringen wollen, um zu verhindern, dass ihre Kunden zu Opfern perfider krimineller Maschen werden, sind die andere Seite des Erfolgs der Kriminalität. Der Arbeitsaufwand, einen solchen gut sichtbaren Hinweis auf die eigene Website zu bringen, liegt deutlich unter einer Stunde, und der persönliche Nutzwert solcher Hinweise für die Kunden liegt deutlich über dem sonst gepflegten, gleichermaßen glatten wie psychisch manipulativen und Nichts sagenden Reklameton solcher Websites. Im Unterlassen solcher Hinweise spiegelt sich eine bemerkenswerte Gleichgültigkeit gegenüber den eigenen Kunden und ihren eventuellen Schäden. „Bemerkenswert“ bedeutet übrigens, dass es wert ist, dass man es bemerke und sich gut merke, damit man es über die ganze, breit verabreichte Reklame niemals vergesse. Verträge sind übrigens kündbar.

Ich mag es so sehr, da muss ich gleich mal zum Facebook klicken...

2 Kommentare für Die andere Seite der Internet-Kriminalität…

  1. Wandrey sagt:

    Bin der Ansicht, dass es den betroffenen Instituten wohl egal ist wer wohin welche Gelder bewegt, solange nicht deren „guter Ruf“ und eigene Unfähigkeit durch Veröffentlichungen und Bekanntmachungen auf den eigenen Seiten eingestanden werden muss.

  2. […] neu macht der Mai? Von wegen. Unternehmen haben immer noch kein Interesse daran, ihre Kunden vor Betrug zu schützen und den Mails werden immer noch Slips beigefügt. Halt! […]

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