Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Warum man nicht überall seinen Namen angibt?

Sonntag, 27. Mai 2012, 01:37 Uhr

Nunja, nichts Weltbewegendes, dass Viren und Trojaner per Email versandt werden ist nicht neu, überrascht hat mich lediglich die persönliche Anrede mit korrektem Vor- und Nachnamen […]

Weiterlesen bei sysadmin’s life: Matsnu Trojaner mit Rechnungsanhang per Email!

Und niemals, niemals, niemals ohne zwingenden Grund irgendwo den echten Namen angeben! Schon gar nicht zusammen mit der Mailadresse. Eine Spam mit persönlicher Ansprache ist nun einmal wesentlich überzeugender als der übliche unpersönliche Stil, der leicht auffällt und zur Vorsicht mahnt – und ist erstmal ein Mailanhang der organisiert Internet-Kriminellen geöffnet oder ein Link in einer Spam angeklickt, ist es oft zu spät.

Ich mag es so sehr, da muss ich gleich mal zum Facebook klicken...

Ein Kommentar für Warum man nicht überall seinen Namen angibt?

  1. cassiel sagt:

    Spam mit komplettem Vor- und Nachnamen sind inzwischen auch bei mir keine Seltenheit mehr. Aber es ist eben immer noch Spam nach dem make-money-fast Prinzip und das erlaubt eben keine wirklich individuelle, human-written Mail die den Turing-Test besteht. Ich erkenne das schon am maschinellen Gebrauch von Vor- und Nachname. z.B. wenn beides im Betreff verwendet wird ist schon mal sehr verdächtig. Wozu gibt es denn ein To-Feld? in dem jeder normale Mensch „Vorname Nachname “ schreiben würde. Oder auch wieder eine unpersönliche Anrede wie „Sehr geehrte(r) VORNAME NACHNAME“ oder auch wieder ganz unpersönlich „Guten Tag“.

    Der untrüglichste Hinweis ist aber, wenn man rückverfolgen kann woher der Spammer den Datensatz hat. Da zahlt es sich aus wenn man – besonders dort wo die eigenen Realnamen quasi öffentlich abrufbar sind – verschiedene E-Mail Adressen verwendet z.B. bei der Registrierung von Domains. Wenn man genau weiß in welchem Zusammenhang man diese E-Mail Adresse verwendet hat, fällt jede Spammail an diese Adresse auf, denn dieser Zusammenhang ist viel zu spezifisch, als dass der Spammer dies berücksichtigen wollte.

    Fazit: Spammer geben sich immer noch viel zu wenig Mühe.

    P.S. Es lohnt sich ab und zu mal nach öffentliche Datensätzen mit dem eigenen Namen zu suchen. Dann weiß man genau welche E-Mail Adressen „verbrannt“ sind.

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Beachten sie vor dem Schreiben eines Kommentares die Datenschutzerklärung für Unser täglich Spam. Wenn sie Wert auf ihre Privatsphäre legen und aus gutem Grund nicht überall ihren Namen und ihre E-Mail-Adresse angeben wollen, machen sie einfach Phantasieangaben.