Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „Screenshot“

images of ghosts

Freitag, 10. Juni 2011

images of ghosts„… das war der angegebene (und mit der URL der angegebenen Homepage verlinkte) „Name“ des Kommentators, der den folgenden Beitrag zur Vielfalt des Internet über ein schlecht programmiertes Skript im Kommentarbereich verklappen wollte:

images of ghosts…

[…]here are some links to sites that we link to because we think they are worth visiting[…]…

Ich sage zwar manchmal (und schreibe so etwas niemals in ein zynisches, kaltes Internet), wenn ich mein Leben etwas lyrisch zusammenfasse, dass ich „als Gespenst geboren“ wurde – aber dass ich deshalb gleich einen interessanten Link abgebe… :mrgreen:

Die Seite, die diesen tollen Kommentar hinterlassen hat, sieht übrigens so aus (sorry: natürlich ohne Plugins und ohne JavaScript):

GHOST MOVIES -- Ghost Hunting Equiptment -- Wanna Buy A Ghost

Nun, um die Frage zum Filmchen zu beantworten, ob ich einen Geist kaufen möchte: Nein, ich habe gerade keinen Bedarf an Gespenstern – obwohl mich brennend interessierte, in welcher Verkaufsverpackung eigentlich Gespenster angeboten werden und mit welchem Verfahren ich „eine Schachtel Geist“ von einer Schachtel Luft unterscheiden kann. Und irgendwelches Equipment, und sei es auch solches, wie man es halt für die Geisterjagd benötigt, pflege ich auch eher von Leuten zu beziehen, die erstens nicht spammen und zweitens wissen, wie man das Wort „Equipment“ schreibt.

Unfassbar, war für ein Zeug über Spam vermarktet werden soll…

Kein JavaScript, keine Pillen

Samstag, 4. Juni 2011

Entschuldigen, wir können Ihre Anfrage nicht bearbeiten, weil Ihr JavaScript abgeschaltet ist! KLICKEN SIE HIER wenn Cookies und JavaScript aktiviert werden!

Was von „kanadischen Apothekern“ zu halten ist, deren Angebote nur über kriminelle Spam bekannt gemacht werden und die ihre „Kunden“ mit so einem Text begrüßen…

Entschuldigen, wir können Ihre Anfrage nicht bearbeiten, weil Ihr JavaScript abgeschaltet ist!
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…sollte angesichts der Tatsache, dass beinahe alle Cracker-Angriffe über JavaScript laufen, jedem klar sein. Zurzeit werden sogar mit ferner liegenden Varianten der Spam derartige Angriffe versucht.

Aber wer seine fünf Sinne beisammen hat, wird ja nicht in einer Spammail herumklicken, oder?!

Your Cancer News

Samstag, 7. Mai 2011

Ich bin es ja gewohnt, dass die Links, die mir von den Kommentarspammern ins Blog gesetzt werden, auf wirklich idiotische Websites gehen und dass die kriminellen Spammer bis zum Anschlag zynisch sind, aber…

Screenshot der betrügerischen Website

…diese tolle Website „Deine Krebs-Nachrichten“, die unter anderem ein Brustkrebs-E-Book für 10 Dollar zur Bestellung anbietet und den paar verzweifelten Opfern seiner Masche auch noch über ein Banner einen Link auf eine Website…

Natural Cancer Treatments! Click here for details! Amazing Insights Revealed

…mit „natürlichen Krebsbehandlungen“ anbietet, die mir ganz wundervolle Einsichten offenbaren will, das hat mich doch ein bisschen sprachlos gemacht. Zumal mir auf der übers Banner verlinkten Seite [hier bewusst nicht verlinkt, nicht einmal indirekt] verlinkten Site jemand erklären will, dass der Krebs nur deshalb so von den Medizinern behandelt wird, wie er eben behandelt wird, weil das ein total tolles Geschäft ist. Aber natürlich hat dieser freundliche Kurpfuscher mit dem Tod im Gefolge etwas Besseres anzubieten.

Bevor ich mich übergebe, wende ich mich lieber ab.

Not a Number

Freitag, 29. April 2011

Ich finde es im Moment hochinteressant, wie die Spammer die Zeit „überbrücken“, in der sie ihre Botnetze nicht im bisherigen Umfang zur Verfügung haben. Es ist ja leider davon auszugehen, dass es demnächst wieder größere Botnetze gibt, einfach, weil es zu viele Menschen gibt, die auf alles klicken, was sich irgendwie anklicken lässt. Aber zurzeit arbeiten die lästigen Casino-Spammer sehr an der technischen Gestaltung ihrer betrügerischen Websites und experimentieren ganz offensichtlich auch ein wenig, um die bisherigen Schwächen auszumerzen. Die Fake-Seiten werden also in Zukunft besser.

Ein Element, mit dem die Casino-Spammer gerade sehr beschäftigt sind, ist dieser kindische Jackpot-Hochzähler, den sie offensichtlich unentbehrlich finden. Ja, es ist in der Tat sehr peinlich, wenn nach einem Reload der Seite wieder der vorherige Startwert des rasend schnell hochzählenden „Jackpots“ sichtbar wird, so dass noch jeder aufgewecktere Idiot bemerken muss, dass er damit nur verarscht wird. Allerdings ist der gegenwärtige Entwicklungsstand dieses betrügerischen Elementes sehr unreif – die Programmierung hat noch ihre Kinderkrankheiten:

Screenshot eines peinlichen Fehlers

Dieses NaN ist die typische Darstellung einer nicht definierten Zahl und bedeutet „Not a Number“ oder auf Deutsch „Keine Zahl“ – es entsteht durch einen Programmierfehler. Aber es steht zu erwarten, dass solche Schwächen schnell behoben werden, denn in einer typischen, nach grafischer Exzellenz strebenden Betrugsseite der Casino-Spammer sieht so ein Fehler mehr als nur ein bisschen peinlich aus. Das ist einfach nicht der Speck, mit dem man Mäuse fängt.

Was von den „Jackpot-Hochzählern“ auf solchen Seiten zu halten ist, erklärt sich hoffentlich von selbst. Sie sind nichts als Lüge, genau wie der ganze Rest derartiger angeblicher „Casino-Sites“ und die Spams mit gefälschtem Absender, mit denen man auf diese Sites gelockt wird.

Königlish

Donnerstag, 28. April 2011

Zur aktuellen Strunzspam der Casino-Spammer habe ich mir einmal wieder in aller Ruhe die Wegwerfsite angeschaut¹, die heute unter ud (punkt) partycazinoweb (punkt) ru zu finden ist, und morgen schon wieder an ganz anderer Stelle. Erstaunlicherweise heißt das „Casino“ aber gar nichts mit Party, sondern…

Screenshot der angeblichen Casino-Homepage Kings Palace

…eher etwas mit Königen. Na, ist ja verständlich, dass man so einen Seitenentwurf nicht einfach wegwirft, wenn doch jemand so sehr nach grafischer Exzellenz gestrebt hat. Den wirft man nicht einmal weg, wenn man nicht einmal mehr einen näherungsweise passenden Domainnamen für die Betrugsseite findet.

An dieser tollen Website entzückt nicht nur der als Flash-Applet realiserte Jackpot-Hochzähler…

Detail der betrügerischen Website

…der in rasendem Tempo hochzählt, um den Eindruck gigantischer Gewinnmöglichkeiten zu erwecken, der aber nach jedem Reload der Drecksseite wieder dort beginnt, wo er beim ersten Aufruf begonnen hat, damit auch jedes potenzielle Opfer den Schwindel bemerkt. Ebenfalls entzückend ist auch die kreative Schreibweise…

EINE KÖNIGLISHE BEHANDLUNG!

…des Adjektives „königlich“, die einen heiteren Kontrapunkt zur aufwändigen, Seriosität heuchelnden Gestaltung des Machwerkes setzt.

Na ja, es ist halt das hingepfuschte Machwerk einer Bande von Spammern, die übrigens seit mehreren Jahren davon leben, dass sie Leute zum „Magic Box Casino“ schleppen und dort zu einer Einzahlung motivieren, um ihre Affiliate-Groschen dafür zu bekommen. Dass die Opfer dann ihr Geld in nicht kontrollierten und vom Veranstalter beliebig manipulierbaren Spielen loswerden, ist nicht mehr das Geschäft dieser Spammer. Und was von einem „Casino“ zu halten ist, dass über Jahre hinweg mit kriminellen Spammern bei seiner Kundenakquise kooperiert – dass es dabei zu massiven Beschwerden kam, ist wohl sicher – das sollte sich jedem Träger eines Gehirns schon nach sehr kurzem Nachdenken zeigen.

¹Der Besuch einer durch Spam beworbenen Website empfiehlt sich nur mit einem besonders gesicherten Rechner. Ein Virenscanner und eine so genannte „Personal Firewall“ machen noch keinen besonders gesicherten Rechner. Wer nicht weiß, wie man einen Rechner so sicher betreibt, dass man auch Websites von organisert Kriminellen damit aufrufen kann, sollte von jedem Klick in einer Spam absehen. Das bisschen befriedigte Neugierde steht in keinem tragbaren Verhältnis zum möglichen Ärger.

Re: 4 einfache Schritte, um Spaß und Freiheit jetzt klicken

Mittwoch, 20. April 2011

Und ich hatte schon „kicken“ gelesen… :mrgreen:

Aber ob diese gleichermaßen kurze wie verunglückte Mail wohl jemanden dazu motivieren wird…

Herzlichen Glückwunsch Ihr Konto gutgeschrieben
http://urlenco.de/lvdqcqe

…auf einen Link zu klicken, der über urlenco (punkt) de verschleiert wurde, damit dieses morgan (punkt) one (strich) great (strich) casino (punkt) ru überhaupt eine Chance hat, nicht im Spamfilter hängenzubleiben. Mein Konto also gutgeschrieben, toll!

Wer klickt, darf sich dann darüber wundern, dass das „Casino“ mit dieser tollen Internetadresse einen ganz anderen Namen hat, nämlich…

Screenshot der Website

…“Seven Stars Casino“. Nun, so einen hübschen grafischen Entwurf, der auch schon öfter mal verwendet wurde, den kann man ja doch nicht so schnell hinbekommen wie die Registrierung einer neuen Wegwerfdomain für diese inzwischen müde Nummer der Spammer, die einfach nur ein paar Affiliate-Groschen von einem Magic Box Casino kassieren wollen, das von den Zusagen und „Aktionien“ der Spammer gar nichts weiß. Auch die Spammer sind da verständlicherweise etwas müde geworden, nachdem sie den größten Teil ihrer „Zielgruppe“ mit einer Flut von Spam in gebrannte Kinder verwandelt haben. Die Spammer sind sogar so müde, dass sie die hässliche Kerning-Panne zwischen „L“ und „O“ im Worte „Download“ auch nach vielen Monaten noch nicht gefixt haben, obwohl sie in diesem tollen Design doch sehr störend aussieht. Dafür haben sie eine ganz neue Definition dafür hinbekommen, was für einen Text jemand lesen will, der auf einen Link „AGB’s“ klickt – natürlich mit Deppenapostroph. Der will nicht etwa diese ganzen trockenen Pauschalvereinbarungen für das Geschäft mit diesen Halunken sehen, der will statt dessen…

Screenshot der 'AGB' dieses Spammers

…ein paar hübsche Lügen lesen, unter welchen Bedingungen der versprochene Bonus von 1000 Euro ausgezahlt wird. Und wer so gestrickt ist, dass er sich auch von einem AGB-Link, der auf keine AGB führt, nicht zum Nachdenken und schließlich Meiden des betrügerischen Idioten bewegen lässt, nun, der stört sich auch nicht weiter daran, dass das „Casino“ kein Impressum, keine Anschrift… ach, lassen wir das.

Nur eines noch: Casinospammer sprechen immer von recht großen Bonuszahlungen für Spieler, die bei einem durch Spam bekannt gemachten „Casino“ Geld einzahlen. Wer sich davon locken lässt, sollte sich einmal darüber klar werden, dass ein Casino nicht vom Geben, sondern vom Nehmen lebt. Die großen Bonuszahlungen müssen von Spielern verloren werden, und je mehr „Gratis“ versprochen wird, desto mieser werden die Quoten des Casinos sein. Einmal ganz davon abgesehen, dass das Glücksspiel im Internet von niemandem kontrolliert wird und von seinem Veranstalter beliebig manipuliert werden kann.

Hund Esel Affe

Dienstag, 19. April 2011

Hallo, ich bin dein Spamfollower auf Twitter. Heute nenne ich mich mal _Ananda_F…

Screenshot des Spamaccounts bei Twitter

Biographie: Hallo ich bin Ananda, ich bin Sekretärin und liebe meinen Job. Ich mache gerne Sport, Sauna, mag Parties, sympathische Menschen, Hunde, Esel, Affen, ...…und habe auch ein tolles Foto gefunden, das ich in mein Profil klatsche. Ich twittere zwar noch nicht so viel und bin deshalb erst beim dritten Tweet angekommen, aber dafür followe ich, was das Zeug hält, und wie man an meinen vielen Followern sieht, wird ja auch ordentlich zurückgefolgt. Das ist gut, denn so kann ich bald so richtig mit Twittern loslegen, einen anständige Zuhörerschaft habe ich mir mit meinem Drecksprogramm zum automatischen Followen ja schon erarbeitet. Das wird toll, wenn ich tausende von Leuten zuspammen kann. Ich mag übrigens sympathische Menschen, die sich von so meiner Beschreibung blenden lassen; Hunde, die mir immer folgen; Esel, die auf meine Masche reinfallen und die sonstigen Affen habe ich auch gern, denn die sind Zielgruppe meiner Spam. Weniger gern habe ich Leute, die mich bei Twitter als Spammer verpetzen, weil ich dann einen Müllaccount weniger habe. Mein Glück ist es, dass diese Hunde, Esel und Affen auf Twitter so überwiegen, diese ganzen Dummköpfe, die jedem Follower ohne Sinn und Verstand zurückfolgen.

_Geldverdienen_

Sonntag, 17. April 2011

Screenshot des Twitter-Spammers _Geldverdienen_

Detail aus dem Screenshot: Ein aufgeklappter Laptop, aus dem es Dollarscheine regnetDer tolle Avatar, den sich der Twitter-Spammer des heutigen Tages gewählt hat, dieser Klapprechner, aus dem es Dollarnoten regnet, er kommt mir doch so eigentümlich bekannt vor – genau wie dieses eine große „Thema“, über das er twittert. Nur, dass er mit seinen gießkannenartig ausgepinkelten Follows diesmal nicht auf seinem Gratis Bonus Report [sic!] mit dem ganz geheimen YouTube-Geheimnis des ganz leichten Geldverdienens hinweisen will, sondern zur „Abwechslung“ mal darauf, wie man mit eBooks sein Geld mühelos und im Schlaf verdienen kann – was übrigens ebenfalls vertraut wirkt. Ach, was erzähle ich! Die tolle Seite habe ich einfach mal archiviert, und wer noch mehr möchte, sollte auch auf gar keinen Fall die Startseite mit viel Text in einer mir inzwischen eigentümlich vertrauten „Ästhetik“ verschmähen.

Wie immer bei diesem tollwütig tollen Kenner der wissensreichen Wege zum Reichtum – der es übrigens auch schon mit einem besonders niederträchtigen und dummen Versuch in die Schandhalle der Spam geschafft hat – führen alle Links auf eine Seite, auf der man einem Spammer eine Mailadresse zustecken soll. Dieses nach Möglichkeit zusammen mit einem Namen, was aber im Gegensatz zu früheren Spamaktionen des gleichen Vollpfostens inzwischen „freiwillig“ ist:

Verdienen Sie Geld im Schlaf -- Wie Sie mit eBooks Bequem Geld Im Internet Verdienen Können. Starten Sie Jetzt Kostenlos!

Diese E-Mail-Anforderung ist kostenlos! Ihre Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben! Sie können sich jederzeit wieder aus meinem Verteiler austragen! Übrigens: Ich bin engagierter SPAM-Gegner!Die Frage, warum dieser freundliche Zeitgenosse, der uns alle reich machen will, zwar durchaus die technischen Finessen verstanden hat, die zum Einbetten eines Videos auf einer Internet-Seite erforderlich sind, aber immer noch nicht dazu imstande ist, seine tollen „Gratisangebote“ über einen einfachen Download-Link zu verbreiten, sondern stattdessen eine Mailadresse für eine „E-Mail-Anforderung“ haben will, lässt sich übrigens einfach beantworten: Er ist Spammer auf allen Kanälen. Er selbst drückt das übrigens unterhalb des Absendenbuttons etwas anders aus:

Diese E-Mail-Anforderung ist kostenlos! Ihre Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben! Sie können sich jederzeit wieder aus meinem Verteiler austragen! Übrigens: Ich bin engagierter SPAM-Gegner!

Wer würde so einem offenen Wort schon misstrauen?! :mrgreen:

Zumal man vor lauter Lachen gar nicht recht zum Denken kommt. Oben drüber steht schon die tolle, übrigens über JavaScript reingepfriemelte, tickerhafte Anpreisung:

+++ Kostenlos Geld verdienen im Internet +++

Brwahaha, so etwas kann man sich gar nicht ausdenken! Und dieses „Ja, ich will gratis Geld im Schlaf verdienen!“ gehört auch zu den semantisch weniger angemessenen Verwendungen des Wortes „gratis“.

Aber ich will diesen Spammer mal nicht schlechter machen, als er ist, denn er hat auf seinen Seiten inzwischen erheblich zugelegt. Zum Beispiel wird nach einigen Sekunden über JavaScript – ich habs nach dem Lesen des Quelltextes extra mal aktiviert, um einen Screenshot vom Ergebnis machen zu können – ein Layer mit einem Countdown angezeigt, damit man auch ja schön schnell und unüberlegt seine Mailadresse an einen Spammer gibt:

Sie haben ab jetzt 4:45 Minuten Zeit, um damit zu beginnen völlig gratis Geld im Internet zu verdienen! Laden Sie sich jetzt total kostenlos das folgende Video-Coaching herunter: Dieses Angebot gibt es nur heute, am Sonntag den 17. April 2011. Sie haben jetzt noch 4:45 Minuten Zeit, um dieses Einstiegs-Video kostenlos zu erhalten. Nach Ablauf der 5 Minuten-Frist, wird dieses Gratis-Angebot für immer von dieser Seite verschwinden. Versäumen sie diese einmalige Chance nicht! Nach Eingabe ihrer E-Mail Adresse, sende ich Ihnen das Gratis-Video umgehend zu

Nun gut, ich will mich mal in Hinsicht auf die fantasievolle Interpunktion und Verwendung von Leerzeichen dieses Marketing-Experten zurückhalten.

Dieses Angebot gibt es nur heute… und JavaScript fügt das aktuelle Datum ein, inzwischen sogar in ansprechender Formatierung. Und einen Cookie setzen kann er inzwischen auch, so dass der nach Aufmerksamkeit schreiende Layer nicht nochmal kommt… außer beim nächsten Menschen, der in den Tweets eines Twitter-Spammers herumgeklickt hat.

Gut, dass die meisten wohl einen Lachanfall davon bekommen – und selbst, wer es ernst nimmt, wird sich die Frage stellen, warum dieser tolle Spezialexperte nicht einfach selbst reich wird und stattdessen das madenhafte Dasein eines Spammers führt.