Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Kategoriearchiv „Mail“

exxxs (at) hxxxxxu.de VIAGRA ® Official Seller -41%

Mittwoch, 18. August 2010

Dear exxxs (at) hxxxxxu.de

Liebe Mailadresse! Ja! Du Mailadresse! Die Mailadresse, die wir auch als Empfänger dieser Spam eingetragen haben. Und gleichzeitig auch als Absender, damit du Mailadresse gleich weißt, dass unsere Absenderadresse gefälscht ist. Weil wir glauben, du Mailadresse du, dass du denn den Rest unserer Mail für glaubwürdig hältst.

Liebe Mailadresse, wir als „offizieller Verkäufer“ mit unserer gefälschten Absenderadresse haben dir jetzt was total Offizielles zu sagen:

Get ready to make her happy.

Schluck eine Pille, um sie ficken zu können!

Discount price store: ID6067639

Jetzt noch ein bisschen Salat aus Zeichen und Buchstaben, damit die Dümmeren unter den Empfängern glauben, es handele sich um so einen Rabattcode. Und nun endlich das Wichtigste an der Mail. Der Kern des Spamgeschäftes. Der alles entscheidende Hinweis. Das Alpha. Das Omega. Das Zentrum. Die Internetadresse, unter welcher man die tollen, verbilligten Schwanzsteiferchen kaufen kann:

http://groups.yahoo.com/group/jbubvnk/message

Ach, doch lieber nicht ganz so direkt angeben, doch lieber auf eine Diskussionsgruppe bei Yahoo verweisen, wo denn der Link auf die kriminelle Drecksite steht. Sonst schafft es die Drecksspam womöglich nicht einmal durch die Spamfilter.

We do guarantee high-quality medications, instant worldwide delivery and friendly support.
© 2001-2010 Pfizer Inc. All rights reserved.

Wir sind Pfizer und wir garantieren richtig tolle und hochwertige Medikamente, sofortige Lieferung und freundlichen Kundendienst. Das schwören wir bei unserer gefälschten Absenderadresse. Deshalb wird es schon stimmen. :mrgreen:

Und wer es immer noch nicht gemerkt hat: Pfizer hat mit diesem hingepfuschten, kriminellen Dreck gar nichts zu tun. Wer dort etwas „bestellt“, ist sein Geld los und wird betrogen.

Arbeitsvorschlag

Dienstag, 17. August 2010

Hui, mal ein neuer Text. Das hatte ich lange nicht mehr von der Internet-Mafia, die ein paar neue Hilfshehler und Hilfsgeldwäscher sucht…

Sehr geehrte Damen und Herren, […]

Empfänger, den wir nicht ansprechen können…

[…] Im Auftrag der Job-Boerse Deutschland, […]

…wir schreiben im Auftrag einer „Boerse“, die keine Umlaute kennt, obwohl sie für „Deutschland“ zuständig sein will. Diese „Boerse“ hat selbstverständlich keine Internet-Adresse, unter der man mehr erfahren könnte, obwohl sie die Leute mit (illegaler) Massenmail übers Internet anzuheuern trachtet.

[…] haben wir 120 verschiedene Arbeitsstellen zu vergeben.

Obwohl einige Millionen Menschen arbeitslos gemeldet sind, hat diese „Boerse“ auch kein Interesse daran, sich einfach an die Bundesagentur für Arbeit zu wenden oder eine gewöhnliche Stellenanzeige zu schalten. Denn wir, die wir hinter dieser „Boerse“ stehen, wollen auf gar keinen Fall unsere Anonymität aufgeben. Deshalb brauchen wir ja auch die Leute, die wir mit dieser Drecksspam anwerben wollen. Dafür, dass diese Leute unter ihrem eigenen Namen und auf ihrem eigenen Bankkonto Gelder und Güter annehmen und diese möglichst anonym an ihre „Arbeitgeber“, also an uns, weiterleiten. Geld am liebsten über MoneyGram und Western Union, und Waren am liebsten postlagernd oder über einen Kurierdienst. Die Kriminalpolizei nennt unsere Jobs übrigens „Hehlerei“ und „Geldwäsche“. Fragen sie einfach mal bei diesen Spaßbremsen nach.

Schreiben Sie uns ein kurzes Resume und Sie erhalten von uns ein schnelles und sicheres Arbeitsvorschlag mit Kontaktdaten der Gesellschaft wo Sie mit hoher Sicherheit Haupt oder Nebenberuflich eingestellt werden konnen.

Schreiben sie keinen Lebenslauf, denn dieses Deutsch, das in Deutschland gesprochen wird, ist uns auch nach vier Jahren derartiger Mails noch ein bisschen fremd. Es ist eigentlich völlig egal, was sie schreiben, solange sie nur überhaupt etwas schreiben. Ihre Rechtschreibung darf dabei gern so mies sein, dass man beim Lesen auf die Idee kommt, sie schrieben in Wirklichkeit in Mittelschwedisch. Wir merken das gar nicht so richtig. Jeder wird bei uns genommen, wenn er nur eine Postanschrift hat und/oder ein Bankkonto unter seinem eigenen Namen hat oder eröffnen kann. Denn das ist alles, was bei diesem Job gebraucht wird…

Die Stellen werden individuell an Ihren Wohnort, gewunschten Verdienst und gewuenschte Arbeitsstunden angepasst, auch Rentner und Studenten Jobs sind moglich.

…und alles andere ist uns egal. Denn unsere „geschäftliche“ Beziehung dauert eh nur so lange, bis die Polizei bei unseren „Angestellten“ an der Tür klingelt, also etwa zwei bis fünf Wochen. Manchmal ist es sogar schon nach ein paar Tagen vorbei. Und dann müssen wir neue Verzweifelte finden, die allen Ernstes glauben, dass man mit einer illegalen und kriminellen Spam eine seriöse Arbeit angeboten bekäme. Und deshalb schreiben wir diese Mails immer und immer wieder.

Kontaktieren Sie uns bitte an albertwert (at) net.hr

Bitte beantworten sie die Mail Spam auf keinen Fall, indem sie in ihrer Mailsoftware auf „Antworten“ klicken, denn unsere Absenderadresse ist gefälscht. Anonymität und Lüge sind die Grundlage unseres Geschäftes, und wer uns vertraut, der hat schon verloren.

Ihre Internet-Mafia

Spam-Splitter

Montag, 16. August 2010

Hit the button here

Dümmster Linktext aller Zeiten. Ein Knopf, der wie ein Text mit einem Link aussieht.

You can realize YOUR Dreams!

Nicht jeder Traum ist angenehm. :mrgreen:

Betreff: Im King Spin werden Träume wahr

Nicht jeder Traum… ach, ich wiederhole mich.

Betreff: Be the master of the bed

Ah, ich soll mich schlafen legen…

Betreff: Lots of action every night

Ach nee, denn doch lieber ein bisschen schlafen…

Wenn Sie fine-aussehenden Brand chronometer an der Hand von einem Reichen sehen, denken Sie daran, dass er in unserem Online Geschaeft gekauft sein kann fuer nur ein hundert Euro.

Und dann denken sie daran, dass nach ein paar hundert Millionen dieser und ähnlicher Drecksmails jeder daran denken wird. Zum Beispiel, wenn so ein fine-aussehender Brand chrononmeter am Handgelenk eines weniger Reichen – zum Beispiel an ihrem Handgelenk – gesehen wird. Und dann vergessen sie das mit dem Verblenden der Mitmenschen durch irgendwelche Tinnef-Markenimitate doch lieber gleich!

Betreff: Die Zeit wird knapp – jetzt herunterladen und gewinnen

Wie, die Zeit wird knapp? Wollt ihr endlich mit diesen depperten Spams für das „Magic Box Casino“ aufhören, von dessen Affilate-Groschen ihr euch ein hübsches Leben macht? Das wäre die erste erfreuliche Nachricht, die ich von euch lese.

Die Bundesagentur fur Arbeit hat uns Ihre Personaldaten ubermittelt, damit wir selbst mit Ihnen in den Kontakt treten konnten. Leider konnen wir auf der Etappe noch nicht eine personalisierte Anwerbung vornehmen und bitten Sie hoflichst um eine Entschuldigung und um Ihr Verstandnis fur die Tatsache, dass wir Sie nicht angerufen haben oder Sie noch nicht bei Ihrem Namen nennen.

*prust!*

Betreff: Krystal Mcmillan sent you a message on Facebook

Aber ich bin doch gar nicht im Fratzenbuch. Und dass das Fratzenbuch neuerdings die Domain feetspicy (punkt) com benutzt, mag ich auch nicht glauben. Ihr müsst es wirklich sehr nötig haben, euren angeblichen Viruscheck an die Opfer zu bringen.

Betreff: Laenger im Bett# durchalten

Oh ja, „durch-alten“ ist ein passendes Wort…

Komplett sichere Bestellunge|n im WorldWideWeb auf der Seite:

http://www.tiny.cc/72ijo

Klar doch, aber sowas von sicher und gut! Da möchte man doch gar nicht seine richtige Internet-Adresse in die Mail schreiben und nimmt so einen URL-Kürzer.

i checked your profile on facebook
you had pretty good pics
let me know if you want me to share my pics with you
i am 🙂 Britney

Klar doch, und weißt nicht einmal, welcher Name da beim Profil stand. Immerhin hast du dir für dich selbst einen tollen Namen ausgedacht!

Betreff: Rot oder Schwarz, drehen, um zu gewinnen – Jetzt im Golden Mummy spielen

Aber vor dem „drehen, um zu gewinnen“ kommt das Klicken, um runterzuladen und das Einzahlen bei einem durch nichts und niemanden kontrollierten Anbieter illegaler Glückspiele, um zu verlieren.

Dear customer.

We were not able to deliver your package to your address!

Reason: „incorrect address“

Und deshalb habt ihr auch keine bessere Anrede als „Sehr geehrtes Kunde“ für mich. Aber immerhin, das angehängte Dokument zum Ausdrucken ist auch ganz toll, es ist eine ausführbare Datei für Microsoft Windows – wenn der Absender echt wäre, denn würde ich euch jetzt einen Hexdump von eurer Virenschleuder zurücksenden.

King Spin hat gesprochen – Spielen Sie jetzt!

King Spin sprechen mit gespaltener Zunge. :mrgreen:

OemSoftwares STORE!!

http://softwarestorebuy-7.com

Toll, mit laufender Nummer. Ob das ausreicht, um durch die Spamfilter zu kommen?

Betreff: Hip hip hurra – Sie können hier echtes Geld gewinnen

Wie jetzt, kein Falschgeld? Echt total echte virtuelle Jetons für ein Casino?

Betreff: Gigantische Jackpots und reelle Chancen

Die Jackpots sind in jedem Casino nur ein Bruchteil des Geldes, das von Spielern verloren wurde, und die Gewinnerwartung ist in jedem Casino eine reelle Zahl, mit zunehmender Spieldauer gegen Null strebend. Bei den Absendern der Casino-Spam ist der Vorgang ein bisschen beschleunigt und die Gewinnerwartung liegt gleich bei Null.

Strg-A, Del, weg!

Arbeitsangebot

Sonntag, 15. August 2010

Oh, diese Spam hatte ich doch schon einmal, und zwar wortwörtlich identisch, wenn man einmal davon absieht, dass die Antwortadresse nun arbeit (at) westek (strich) group (punkt) com heißt. Und wie habe ich damals wegen des etwas zerschossenen HTML-Layouts abschließend bemerkt:

Ach ja, und diesen Versuch, mit aufwändig gestalteten HTML-Mails die Empfänger zu verblenden sollten diese Verbrecher auch noch ein bisschen üben. So muss man ja nicht einmal mehr den Text lesen, um zu bemerken, wie „seriös“ dieses Angebot ist.

Offenbar haben die hier mitgelesen und das HTML-Layout ein bisschen verbessert, und das sieht jetzt so aus:

Screenshot der Spam mit dem Jobangebot

Die scheinen ja zu glauben, dass man sich eine rosarote Brille aufsetzen muss, um diesen Text für ein richtiges Jobangebot halten zu können. :mrgreen:

Join my network on LinkedIn

Samstag, 14. August 2010

Das ist die gegenwärtige Spamwelle mit einer ganzen Flut derartiger Mails.

LinkedIn -- Beth Arellano has indicated you as a Colleague at Interbrand -- I'd like to add you to my professional network on LinkedIn, Beth Arellano -- Accept [Buttonartiger Link] View invitation from Beth Arellano -- DID YOU KNOW your LinkedIn profile helps you control your public image when people search for you? Setting your profile as public means your LinkedIn profile will come up when people enter your name in leading search engines. Take control of your image!

Als Absender für die angebliche Einladung in so ein Web-Zwo-Null-Dingens finden alle nur denkbaren Namen Verwendung Sämtliche Links gehen nicht etwa zu LinkedIn, sondern auf eine andere Website, die so tut, als ob sie einen unter Microsoft Windows laufenden Rechner nach Viren, Trojanern und anderer Schadsoftware durchscannen würde, und die natürlich auch ordentlich etwas findet, um dann mit alarmierenden Warnungen und Nervboxen zum Download des Schutzprogrammes aufzufordern. Was immer man bei diesen Verbrechern herunterladen kann, ein Virenscanner ist es nicht.

Ich weiß nicht, ob es dieses „LinkedIn“ wirklich gibt (ich gehe davon aus), aber es hat nichts mit diesen Mails zu tun. Der Name „LinkedIn“ wird von den Spammern für ihre kriminellen Versuche, anderer Menschen Rechner zu übernehmen missbraucht und damit beschädigt. Das dieses asoziale Verhalten sich ausgerechnet am so genannten „social web“ austobt, kann mich leider nicht zur Heiterkeit aufreizen.

cpch qjzh

Samstag, 14. August 2010

Ist ja ein toller Betreff! Was will mir dieser Spammer denn andrehen? Mal reinschauen:

8rq

[Ja, das war wirklich alles…]

Ach so, wenns mehr nicht ist.

Und das nächste Mal testest du deine Skripten gefälligst lokal und lässt dein Gestümper nicht mehr auf ein paar hunderttausend Empfänger los, Spammer!

N.N. send you a message on Facebook

Freitag, 13. August 2010

Diese Spams kommen zurzeit massenhaft, natürlich mit ständig wechselndem Namen für den angeblichen Absender der Nachricht. Dafür aber ohne namentliche Ansprache des Empfängers, die es bei einer richtigen Mail von Facebook wohl gäbe. Auch die gefälschte Absenderadresse der Mails ist nicht einmal so gefälscht, dass diese Mails aussehen, als kämen sie von Facebook, da hilft dann auch das „liebevoll“ nachgebaute Layout einer „echten“ Facebook-Mail nicht.

„Inhaltlich“ sehen die Spams so aus:

facebook
Christy Delaney sent you a message.

To reply to this message, follow the link below:
http://www.facebook.com/
Find people from your Gmail address book on Facebook!
This message was intended for elias (at) hxxxxxxu.de. If you do not wish to receive this type of email from Facebook in the future, please follow the link below to unsubscribe. http://www.facebook.com/ Facebook, Inc. P.O. Box 10005, Palo Alto, CA 94303

Natürlich handelt es sich um eine HTML-formatierte Mail, und die ganzen Links führen nicht etwa zu Facebook, sondern zu feetspicy (punkt) com. Was bei so einem massenhaften Spamschwindel von einer derartigen Website zu halten ist, das bedarf hoffentlich keiner weiteren Worte.

Ja, Facebook selbst wandte für seine Werbung Spamtechniken an, aber diese Mails (es sind wirklich viele) kommen mit Sicherheit nicht von Facebook. Mein Mitleid für den Spammer „Facebook“ ob des beschädigten Ansehens und eventueller Supportnachfragen wegen dieser Drecksmails hält sich allerdings in sehr engen Grenzen. Spammt euch doch gegenseitig zu, Spammer!

Your wife photos attached

Freitag, 13. August 2010

Wie, ich bin doch unverheiratet. Na, mal lesen.

Your wife photos

Ah, da ist ja auch noch ein Anhang dran, darin steckt jetzt bestimmt die EXE für Microsoft Windows…

Der Anhang heißt partners.zip.

Das ZIP-Archiv enthält – anders als viele andere Mails heute – keine ausführbare Datei für Windows, sondern eine JPEG-Grafik. Und die sieht so aus:

Schwierig zu beschreiben, muss man gesehen haben...

Dieser Pimmelpillenspammer glaubt also allen Ernstes, dass unter den Empfängern Menschen sind, die sich die Mail eines völlig Unbekannten bei einem derartig gewählten Betreff auch nur anschauen. Er glaubt ferner, dass einige dieser Menschen glauben könnten, dass die Mail eines völlig Unbekannten Bilder ihrer Frau enthalten könnten, die, obwohl Grafiken sowieso stark komprimiert sind, in Form eines ZIP-Archives angehängt wurden. Er glaubt, dass diese Menschen dann die Grafik anschauen und, obwohl sie dermaßen hinters Licht geführt wurden, immer noch bereit sind, die captcha-artig dargestellte Internetadresse von dieser Grafik abzutippen und in einem betrügerischen Pimmelpillenshop im Internet irgendwelche Käufe zu machen.

Ob dieser Spammer wohl Erfolg haben wird?