Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Kategoriearchiv „419“

MAKE MONEY

Dienstag, 13. Oktober 2015

Wie, soll ich mir welches ausdrucken? :mrgreen:

Von: Hxx <info (at) con (punkt) net>

Oh, was für ein wunderbarer Name!

Hello,

Und wie gut mein Name wieder getroffen ist!

I seek for your sincerity and trust in a deal which involved the total sum of 60Million United States Dollars Only.

Aber man muss sich ja auch nicht kennen, nur weil der eine dem anderen sechzig Megadollar in die Hand drücken will.

Let me know if you will able to handle such transaction of large funds. I need to know you and know your location.

Also: So weit ich weiß, verwendet jedes Kreditinstitut zur Speicherung der Buchungen einen Datentypen, der von einer achtstelligen Zahl nicht überfordert wird. Von daher ist es kein weiteres Problem. Ansonsten: Ich bin der Spamfresser und ich lebe im Internet – und heute konnte ich eine wirklich dumme Spam zur Einleitung eines Vorschussbetruges frühstücken.

This really matter to the success of this deal. If interested respond to me for more details.

Klar, alles ist total wichtig. Aber bitte auf keinen Fall antworten, indem man in seiner Mailsoftware auf „Antworten“ klickt, denn…

Private Email: hhvvc07 (at) yahoo (punkt) com (punkt) hk

…der Absender ist natürlich gefälscht. Ein idealer Einstieg in eine geschäftliche Vertrauensbeziehung! :mrgreen:

Yours Sincerely,

Voller leicht gewährter Hochachtung. Diese Spam wurde mechanisch erstellt und ist auch ohne Unterschrift gültig.

Andrew H. HILLS

Samstag, 3. Oktober 2015

Wer soll das sein?

Von: Thomas Anderson <andhg (at) yahoo (punkt) com>

Guten Tag

Ach egal, der Absender mit seiner anonym und kostenlos eingerichteten Freemailer-Adresse kennt mich ja auch nicht.

Mr. Andrew H. HILLS 59, ist ein britischer Sьdafrikaner [?], der mit seiner ganzen Familie in der malaysischen Planzwischenfall [!] in der Ukraine im vergangenen Jahr gestorben ist, mцge seine Seele in Frieden ruhen.

Ach der! Der mit dem „Planzwischenfall“! :mrgreen:

Mr. Andrew H. HILLS wert $ 24.000.000 (24 Millionen Dollar) [Teure Leiche!] Gleichwertig (21,578,367 Million euros) der Mittel als Aktionдr und Investor bei Citco Gruppen: eine weltweite Gruppe von unabhдngigen Finanzdienstleister, das die Weltelite der Hedge-Fonds, Private Equity und Immobilienunternehmen, institutionelle Banken, Global 1000-Unternehmen und vermцgende Privatkunden. http (doppelpunkt) (doppelslash) www (punkt) citco (punkt) com (slash) divisions (slash) fund (strich) services

Ach so, der ist voll Finanzexpörte gewesen, der HILLS. Aber er war nicht Experte genug, um ein bisschen mehr als so ein paar Millionen Dollar zu ergaunern und zu erwirtschaften. Trotzdem gibts einen Link, der nicht auf die Homepage von diesem HILLS geht.

Und was habe ich jetzt damit zu tun? Warum…

Ich bin verstorbenen Herrn Andrew H. HILLS`s [sic! Das „s“ ist zuviel, und der Apostroph sollte besser nicht als alleinstehende Zeichen für einen accent grave sein…] Rechtsanwalt, berдt ihn in allen seinen Geschдftstransaktionen und Vertrдge am Citco Group.

…kriege ich Post von einem „Rechtsanwalt“, der vertrauliche Dinge über seine Klienten in unverschlüsselter E-Mail an Unbekannte sendet und diese E-Mail zu allem Überfluss nicht einmal digital signiert? Sie dafür aber über eine kostenlose Mailadresse von Yahoo wegsendet?

In Mr. Andrew H. Hьgel [sic! Der Name „HILLS“ wurde zu „Hügel“ übersetzt! Ich schmeiße mich weg!] werden, er hat mich beauftragt, 50% seiner Mittel, um eine Wohltдtigkeitsorganisation in Sьdafrika, Deutschland und der Schweiz im Falle seiner Toten [sic!], die ich zu Beginn dieses Jahres fertig zu geben.

Es kann ja wohl nicht daran liegen, dass ich eine Wohltätigkeitsorganisation bin.

Aber Herr Andrew H. HILLS hat noch einen Cash-Betrag von $ 12.000.000 (12 Millionen Dollar) Gleichwertig (10,789,183 Million euros) als Lauf Aktien und Dividende und es gibt niemanden, diese Mittel zu erreichen.

Ach so, da liegen noch zwölf Megadollar rum. Und an die kommt nicht einmal „sein Anwalt“ dran. Obwohl es „cash“, also „bar“ ist, wirft es „Dividende“ ab. Offenbar hat „sein Anwalt“ verdammt wenig Ahnung von den Dingen, über die er schreibt.

In Mr. Andrew H. HILLS`s WILL, hat er zu mir privat, bevor dieser Plan Crash-Ereignisse [sic!] zu einer von seinem guten Freund in Deutschland, die auch vor ca. 4 Jahren tot ist erwдhnt.

Und da gab es mal jemanden in Deutschland. Das gleiche Land, in dem ich auch bin. Endlich verstehe ich! :mrgreen:

Bei allem Respekt Sir [sic!], Ich mag, um Sie ьber die Partnerschaft mit mich zu fragen, damit wir besitzen oder zu investieren, die 12 Millionen Dollar (12 Millionen Dollar) (10,789,183 Million euros) je 50%.

Und das bringt mich jetzt in die respektvolle Ehre, sechs Megadollar dafür zu bekommen, dass ein angeblicher, windiger „Rechtsanwalt“, von dem ich nur eine Mailadresse und ein paar lachhafte Behauptungen in ebenso lachhafter Sprache kenne – so teuer wäre ein Dolmetscher auch wieder nicht gewesen! – keinen anderen Weg kennt, um ans Geld ranzukommen, für das er als Nachlassverwalter eigentlich einen Erbschein haben sollte. Das ist ja fast so glaubwürdig wie die Doktortitel deutscher Politiker!

Es besteht keine Gefahr in dies zu tun, werde ich volle Verantwortung als Rechtsanwalt fьr die verstorbenen Mr. Andrew H. HILLS auf Risiko jetzt und in der Zukunft Ich gebe Ihnen mein Wort zu nehmen.

Wie immer in der Spam ist das alles völlig risikolos – was auch daran liegt, dass das Geld gar nicht existiert. Macht aber nichts, denn die Opfer senden trotzdem jede Menge Zaster über Western Union als Vorleistung: Hier ein Dokument, dort eine Beglaubigung und dort ein Schmiergeld für einen korrupten Beamten.

Bitte antworten Sie mit Ihren vollstдndigen Kontaktdaten [sic!], ob dies in Ordnung mit Ihnen [sic!].

Nein, ich sage dir nicht, wer ich bin, wo ich lebe und welches Bankkonto ich habe. Ja, mit mir ist alles in Ordnung! 😀

GrьЯe

Thomas Anderson
Avocate / Barrister
anderson (punkt) advocatethomas (at) gmail (punkt) com

Bitte nicht an die Absenderadresse antworten! Diese wird für millionenfache Spam missbraucht und deshalb in Kürze gesperrt.

Mit Winkewinke vom voll seriösen „Anwalt“.

Liebe Herr

Freitag, 2. Oktober 2015

Frisch aus dem Honigtöpfchen…

Lieber Herr,
Ich lade Sie auf die Partnerschaft mit mir in eine Geschäftsmöglichkeit.
Wenn Sie sind aufrichtig und bereit zu arbeiten mit me.I müssen Sie mir im Umgang mit der Übertragung einer großen Summe Geld von Hong Kong zu Ihrem Land zu unterstützen.
Alles an dieser Transaktion rechtlich ohne Probleme durchgeführt werden. Sobald das Geld wurde tranfered und es in Ihrer Buchhaltung ist, werden wir im Verhältnis zu teilen, die von mir und euch zu vereinbaren.
Wenn Sie interessiert sind,
Kontaktieren Sie mich durch meine private E-Mail-Adresse: tshunji1 (at) aol (punkt) com
Und ich gebe Ihnen weitere Details.
Ich warte auf deine Antwort.

Aufrichtigen Grüße,

Herr Tak Shunji.
tshunji1 (at) aol (punkt) com

Ohne Worte.

Dear Valued Winner!

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Oh, ich werde schon wieder reich! Wer ist es denn diesmal:

Von: Western Union <unionnnnwestiuu88 (at) outlook (punkt) com>

Schade, dass sich „Western Union“ keine eigene Domain leisten kann und seine geschäftlichen und vertraulichen Mails deshalb über eine kostenlos und anonym einzurichtende Adresse bei outlook (punkt) com erledigen muss. Es sind schon harte Zeiten, in denen selbst bei windigen Finanzdienstleistern das Geld knapp wird – und das bisschen verbleibendes Geld wird dann auch noch in Reklamelotterien verlost, von denen niemals jemand etwas in der Reklame liest oder hört, damit sie auch ja keine Reklamewirksamkeit entfalten… :mrgreen:

Und? Wie viel Geld kann ich mir da jetzt abholen?

Open Your Attachment For More Details

Aha, ich sehe: Es war einfach kein Platz mehr in der Mail. Und deshalb hängt ein 1,3 MiB großer Anhang dran, der in „gutem Layout“ mitteilt, was auch in zwei bis drei KiB Text gepasst hätte¹. Da freut sich aber jeder, der über einen Volumentarif seine Mails abholt!

Und, wie sieht es aus, das „gute Layout“? Nun, ich empfehle, spätestens jetzt eventuelle Getränke aus dem Mundraum zu entfernen. 😀

So sieht es nämlich aus, das gute Layout des angehängten PDF:

So sieht die 'Gewinnbenachrichtigung' aus

Großartig! Wenn die Spammer es jetzt noch hinkriegten, einen Brief zu layouten, bei dem ich nicht meinen Schluck Kaffee in einem Anfall unwillkürlicher und gebieterischer Heiterkeit wieder auspruste, sich mal von einem Englisch-Anfänger erklären ließen, was der Unterschied zwischen „you‘re“ und „your“ ist, damit ich nicht schon im ersten Satzstummel lesen muss, dass ich ein Gewinnaktenzeichen bin und sich mal mit diesem Technikkram beschäftigen würden, wie man eine Rechtschreibprüfung über sein Elaborat laufen lässt, die solche „kreativen“ Schreibweisen wie „trasfer“ ausmerzt… tja, dann könnte es fast passieren, dass jemand länger als fünf Sekunden nachdenken muss, bevor er diesen Sondermüll zur Einleitung eines Vorschussbetruges ins virtuelle Tönnchen schmeißt.

Weitere Tipps will ich den dummen und geschmacklosen Matschbirnen von Spammern jetzt aber nicht geben… :mrgreen:

¹Grundsätzlich sollten solche Anhänge niemals geöffnet werden. Das bisschen befriedigte Neugierde ist den möglichen Ärger nicht wert. Und nein: Ein so genanntes „Antivirusprogramm“ ist kein Schutz, auf den man sich verlassen kann, denn mit der Spam kommt immer auch die frischeste Brut der Kriminellen, wenns mal Schadsoftware ist. (PDF ist ein gefährliches Format, vor allem, wenn man PDFs mit dem „Acrobat“ liest.) Wer nichts in die Mail schreibt und für alles auf den Anhang verweist, ist entweder ein Vollidiot mit Kaufmannshintergrund, der das leichtverständliche Medium E-Mail nicht verstanden hat, oder ein krimineller Spammer. In beiden Fällen kann bedenkenlos gelöscht werden. Die Lebenszeit ist einfach zu kurz, um sich für die Kommunikation mit geistig minderbemittelten Deppen einem Risiko für die Computersicherheit auszusetzen.

Darlehen.

Montag, 28. September 2015

Achtung, auf den Qualitätsbetreff folgt Dada-Alarm!

Haben Sie sich für ein Darlehen oder Hypotheken und ständig abgelehnt suchen die von Finanzinstituten ist Mr.James Rodriguez ein Gläubiger bietet Darlehen zu einem Zinssatz von 3% Personen / Unternehmensverbände, Unternehmen, Betrieben, Schulen, Kirchen, usw., die in der sind Bedarf an Geld in einer Amortisationszeit von 1 bis 30 years.We Angebot 5.000,00 Euro auf 50 Mio. Euro bis zu einschließlich 18 und älter gelten müssen Sie sind. Wir sind vertrauenswürdig, zuverlässig und dynamisch. kontaktieren Sie uns jetzt: jr9304396 (at) gmail (punkt) com

Ihre Namen
Menge benötigt werden
Dauer:
Dein Land
Deine Adresse
Telefon
Monatliches Einkommen
Sex
Dein Alter

(jr9304396 (at) gmail (punkt) com)

Hallo, Vorschussbetrugsspammer,

Namen haben ich viele, vor allem im Internet, und die benötigte Menge sind die fünfzig Megaeuro um mal wieder so richtig feiern zu können. Die Dauer am besten so, dass meine Erben was davon haben, denn mangels Erben erbt dann die BRD meine Schulden. Sex habe ich übrigens vor allem mit mir selbst.

Mit Grüßchen
Dein Leser

Business Vorschlag

Samstag, 26. September 2015

Sehr geehrter Herr / ma,

Ich habe keine Ahnung, wer du bist, ich weiß nicht einmal, ob du Männlein oder Weiblein bist…

Ich habe eine Investitionsmöglichkeit, um mit Ihnen die die Übertragung einer großen Geldsumme zu teilen.

…will dir aber trotzdem Geld geben. Viel Geld. Weil du so eine schöne Mailadresse hast.

Und natürlich auch aus einem „Grund“.

Ich arbeite für ein Geldinstitut hier in den Niederlanden.

Ich arbeite nämlich in einer Bank…

Ich brauche dich [sic!], mich im Umgang mit der Übertragung zu unterstützen eine riesige Summe [sic!] Geld ($ 13,5 Mio. USD) zur sicheren Aufbewahrung in Ihrem Land.

…in der man 13,5 Megadollar für eine „riesige“ Summe hält und gar nicht mehr weiß, wie man den Zaster aufbewahren soll. Und deshalb muss das Geld hier weg. Irgendwohin. Zum Beispiel zu dir.

Soweit der gewohnte Text einer Spam zur Einleitung eines Vorschussbetruges, den ich einfach aus einer anderen Spam abgeschrieben habe. Aber ich bin auch „kreativ“ und habe selbst noch etwas dazugedichtet, damit du auch merkst, dass angebliche Angestellte niederländischer Banken weder Deutsch noch Englisch können:

Alle internationalen Finanzüberweisungs Gesetze [sic!] witll [sic!] werden followed [sic!]. Meaning [sic!] es ist eine rechtliche Übertragung ohne Zwischenfälle [sic!].

Meaning ist here, dass das Spammer zwar so tut, als könne es Millionen rumschleudern, aber kein Geld für einen Dolmetscher übrig hat.

Sobald das Geld auf Ihr Konto übertragen [sic!] worden ist, werden wir im Verhältnis zu teilen [sic!], die von mir und euch [sic!] zu vereinbaren.

Natürlich weiß ich „Banker“ nicht, was eine Überweisung ist. Aber nicht drüber nachdenken, es gibt ja halbe-halbe! Sei einfach gierig! Das macht dich dumm, und davon lebe ich.

Kontaktieren Sie mich durch meine private E-Mail-Adresse: (alfrdrobert04 (at) gmail (punkt) com)

Bitte nicht auf „Antworten“ klicken, der Absender ist gefälscht. Ein idealer Einstieg in eine geschäftliche Vertrauensbeziehung.

Wenn Sie interessiert sind und ich gebe Ihnen mehr Details.

Die üblichen Bullshit-Texte nebst der Aufforderung, einen Datenstriptease zu machen gibts erst, wenn mir einer antwortet. So komme ich wenigstens manchmal durch die Spamfilter.

Ihre schnelle Antwort wird geschätzt.

Bitte schnell antworten! Mein Bordell ist wirklich teuer, und ich brauche das Geld, das ich dir als Vorleistung rausleiere und das du mir niemals mit einer normalen Überweisung überweist, sondern immer schön anonym über Western Union zusteckst.

Mit freundlichen Grüßen,

Herr Alfred Robert.

Freundlich wie ein ausgestreckter Mittelfinger

Dein dich verachtender Vorschussbetrugsspammer

Es ist wichtig, Sie dieses lesen

Sonntag, 20. September 2015

Von: Wafa Al Halabi <gxxxxrd (punkt) rxxxxing (at) t (strich) online (punkt) de>

[Die eingetragene Mailadresse ist von mir unkenntlich gemacht…]

Wenn man schon einen Absender fälscht, könnte man es ja auch mal gut machen, damit…

Grüße aus Syrien

…er wenigstens so ähnlich wie „aus Syrien“ aussieht. Obwohl spätestens beim Anblick der Antwortadresse…

Antwort an: wafaalhalabisyria (at) gmail (punkt) com

…auffällt, dass der Absender nicht plausibel ist. Aber immerhin, der Spammer hat sich mal von einem Achtjährigen erklären lassen, wozu dieser Reply-to-Header in einer Mail gut ist – so „vertiefte“ Kenntnisse hat nicht jeder von diesen schmierigen Betrügern.

Offenbar hat er seine „vertieften“ Kenntnisse gegen seine mutmaßlich schon vorher verkrüppelte Fähigkeit zur Empathie ausgetauscht, wie der folgende Text zur Einleitung eines Vorschussbetruges belegt:

Ich bin ein Kommandeur in der syrischen National Army Kampf gegen die gefürchtete ISIS. Jetzt ist mein Land ist völlig zerstört und so vieles Flüchtlinge Gießen aus dem Land jede Sekunde auf der Suche nach Überleben und besseres Leben.

Ich habe unter meinem Gewahrsam 16.500.000$, die ich von einem Rohöl Deal gemacht hier in Syrien, aber wie Sie vielleicht wissen, dieses Geld ist wertlos, in diesem Krieg Dornzone. Ich brauche deine Hilfe für diesen Fonds über Amsterdam nach Europa zu ziehen. Bitte wieder zu mir für weitere Details über Ihre Erlaubnis,

Col. Wafa Al Halabi Adel

Vorschussbetrüger, du widerst mich an!

Microsoft Lotterie $450,000.00USD

Samstag, 19. September 2015

Betrübssysteme, Anwendungen, Lotterien… was Microsoft nicht alles macht. 😀

MICROSOFT® CORPORATIONS
11 Times Square
New York, NY 10036
United States
Tel: +1 (206) 855-xxxx

Schön, dass da die Anschrift von Microsoft steht! Es ist ja immer gut, wenn man eine Anschrift von Microsoft zur Hand hat. Wozu? Ach! Schade nur, dass diese Anschrift gar nicht zum Absender der Spam passen will, der eine längliche Mailadresse bei Google Mail hat.

MICROSOFT OFFICIAL PROMOTION

Aber in der Spam steht ja, dass es offiziell ist! :mrgreen:

Und nach diesem lauwarmen Vorlauf kann sich der Spammer austoben und endlich etwas richtigen Text verfassen, und er erreicht dabei die volle „literarische“ Qualität einer Spam.

Es ist offensichtlich, dass diese Meldung wird Ihnen ?berraschen [sic!], aber bitte zu finden Zeit, es zu lesen Sie [sic!], wie wir begl?ckw?nschen Sie ?ber Ihren Erfolg in der folgenden amtlichen Ver?ffentlichung der Ergebnisse des E-Mail-elektronische Online-Gewinnspiel [sic!] 2014/2015 von Microsoft organisiert, in Verbindung mit der Stiftung zur F?rderung von Software-Produkten, (FSP) hielt diese 2015 in der Microsoft Head Quarters Washington USA, wo Ihre E-Mail-Adresse erwies sich als einer der Online-Gewinnende E-Mails [sic!] in der 4. Kategorie und daher zog eine Geldpreis von $ 450,000.00 (vier hundertf?nfzigtausend US-Dollar) Unsere Gewinner sind in vier Kategorien mit verschiedenen gewinnende Preise [sic!] entsprechend in den einzelnen Kategorien angeordnet. Sie werden in diesem Format weiter unten angeordnet:

KATEGORIE von Microsoft GEWINNER;

1. 5,000,000.00 USD
2nd. 2,000,000.00 USD
3rd. 1,000,000.00 USD
4.. 450,000.00 USD

Aha, „Microsoft“ macht also eine Reklamelotterie, von der man niemals etwas in einer Reklame hört, damit sie auch keine Reklamewirksamkeit habe. Verstehe!

Außerdem kann „Microsoft“ keine Umlaute codieren. Das zumindest erscheint ein bisschen glaubwürdig! 😀

Wir schreiben, um offiziell mitteilen, der diese Auszeichnung und beraten Sie gerne, um die Verarbeitung B?ro [sic!] sofort nach Erhalt dieser Nachricht um mehr Informationen betreffend die ?berpr?fung, Bearbeitung und eventuelle Zahlung der oben genannten Preises, Sie zu kontaktieren. Es ist wichtig zu beachten, dass Ihre preis Information wurde mit den folgenden Angaben, um es angebracht freigegeben.

(1). Auszeichnung Nummern: US / 149/2015
(2). E-Mail-Bonus-Zahlen: MSLP-1009021
(3). Chargennummern: MSFT / 421 / 8PDH
(4). Referenznummern: DL / 54/132/921 / MSOFT
(5). Seriennummern: MSFT / 2015 / NLP00292

Die Mailadresse, die gewonnen hat, wurde mit obskuren Nummern behängt, und weil das viel zu kompliziert wäre, nur eine obskure Nummer zu verwenden, gibt es derer gleich fünfe, um die möglichen Fehlerquellen bei der Verarbeitung zu vergrößern. Dabei wäre bereits die Mailadresse eindeutig gewesen.

Wer auf diese Spam zur Einleitung eines Vorschussbetruges reingefallen ist und die Augen voller Dollarscheine hat, kann sich jetzt datenmäßig vor ein paar Spammern entblößen:

Microsoft Verification Requirements

(1). Voller Name:
(2). Adresse:
(3). Staatsangeh?rigkeit / Geschlecht: [sic! Kombination!]
(4). Alter: [sic! Nicht Geburtsdatum!]
(5). Beruf: [sic! Unentbehrlich für Gewinnansprüche!]
(6). Telefon:
(7). Land:
(8). Wie sehen Sie als Microsoft-Sieger f?hlen: [sic!]
(9). ?berhaupt gewann eine Online Award oder Bonus: [sic!]
(10). Gewinnen E-Mail-Adresse: [sic!]

Da man bei Microsoft nicht dazu imstande ist, die Absenderadresse der zugesendeten Daten zu deuten, muss der sich als Microsoft-Sieger Fühlende und Sehende noch einmal seine Mailadresse in den verification requirements angeben, die für eine Verifikation ungefähr so wertvoll sind wie ein kleines Steak. Jeder könnte jede Angabe machen, die „Prüfung“ besteht darin, dass angegebene Daten geglaubt werden.

Aber der gläubige Empfänger der Spam glaubt ja auch, was in der Spam steht.

Bitte geben Sie Ihre Modus empfangen Ihre Gewinne.
(1) Kurier Lieferung Ihrer gewinn Scheck [sic!] an Ihre Heimatadresse.
(2) ?berweisung von Ihrem Geld auf Ihr Bankkonto in Ihrem Land.

Immerhin: Ein Kurier wird kommen aus den USA, tragend einen von Microsoft unterzeichneten Gewinn Scheck, zu bringen ihn zur Heimatadresse! Zu schade, dass die USA so rückständig sind, dass sie noch keinen versicherten Postversand kennen.

Um f?r Ihren Anspruch geltend machen, kontaktieren Sie bitte Ihren Microsoft US-Manager [sic!] f?r Anspr?che von Ihren Gewinn innerhalb Neunundzwanzig Arbeitstagen [sic!] nach dieser Gewinnbenachrichtigung. Gewinne, die nicht innerhalb Neunundzwanzig Arbeitstagen [sic!] nach Gewinnbenachrichtigung validiert werden, werden als nichtig bezeichnet [sic!] nicht beanspruchten Mittel werden von der Microsoft-Promotion Company liquidiert [sic!] werden. Sie sind verpflichtet, die oben genannten Angaben zu Ihrer Auszeichnung in jeder Korrespondenz zu erw?hnen, um mit den Manager-Validierung [sic!] Ihre Gewinne.

Kleiner Profitipp: Bitte nicht mit Microsoft Excel ausrechnen, wann die neunundzwanzig Arbeitstage abgelaufen sind. Die Funktion NETTOARBEITSTAGE() liefert verblüffend oft falsche Ergebnisse. 😉

Und natürlich auch nicht darüber nachdenken, wann die Frist begonnen hat, denn das wird in der Mail nicht erwähnt! Ist es das „Ziehungsdatum“ oder das Versanddatum der Spam?

HINWEIS:

(1). Um die Anspr?che der Verarbeitung Form, wenn Sie nicht in PDF-Dateien verwendet werden, zu f?llen, k?nnen Sie es ausdrucken und ausf?llen oder einfach kopieren Sie den gesamten Anzeigeschreiben entweder Microsoft Word oder Editor f?r einfachen Zugang [sic! Was zum Henker!].

(2). Leuten zu sagen, nicht ?ber Ihre Preis-Award, bis Ihr Geld erfolgreich an Sie ?bergeben zur Disqualifikation [sic!], die aus Doppelanspruch ergeben k?nnten, zu vermeiden. Sie k?nnen auch ?hnliche E-Mails erhalten von Leuten portr?tiert an andere Organisationen oder Microsoft Corporation sein. Dies ist ausschlie?lich auf Ihre pers?nlichen Informationen von Ihnen sammeln und beanspruchen ?ber dem Mitteilungsschreiben, die Sie von uns geschickt wurde, wird von Microsoft nicht f?r den Verlust von Fonds, die aus der oben genannten Verantwortung gezogen werden.

So, und jetzt glauben, schweigen und das „Formular“ aus der Spam in Microsoft Word kopieren, um es auszufüllen! :mrgreen:

Dr. Steven Eric
General Manager, Online Division, US
E-mail: eric (punkt) steven22 (at) outlook (punkt) com

Mit Gruß vom „echten“ Manager vom „echten“ Microsoft, der einen „echten“ Doktor vor seinem Namen stehen hat, der aber leider nicht über eine Mailadresse @microsoft.com verfügt.

The Microsoft Internet E-mail lottery Awards is sponsored by our CEO/Chairman, Satya Nadella and a consortium of software promotion companies like Intel Group, Acer, H P, Toshiba, Pisem, Aol, Dell Computers and other International Companies.

Erstaunlich, dass keine dieser Unternehmungen Reklame damit macht, dass sie eine Reklamelotterie macht, bei der irgendwelchen Menschen ein paar Millionen Dollar in die Hand gedrückt werden…

Wie Satya Nadella wird der dritte CEO von Microsoft, bringt er einen unerbittlichen Antrieb [sic!] f?r Innovation und den Geist der Zusammenarbeit, um seine neue Rolle. Er trat Microsoft vor 23 Jahren [sic! Ich habe Microsoft in den letzten zwanzig Jahren auch öfter treten wollen…], weil er sah, wie klar Microsoft bef?higt Menschen, magische Dinge zu tun [sic!] und schlie?lich die Welt zu einem besseren Ort. Viele Unternehmen, sagt er, „streben, die Welt zu ver?ndern. Aber nur sehr wenige haben alle Elemente ben?tigt: Talente, Ressourcen und Ausdauer. Microsoft hat bewiesen, dass sie alle drei in H?lle und F?lle.

Was für gute Menschen! Und ich dachte immer, denen ginge es darum, aus der künstlich hergestellten und mit teils grenzkriminellen Mitteln aufrecht erhaltenen Abhängigkeit ihrer Nutzer so viel Reibach wie möglich zu machen.

Der Microsoft Internet-E-Mail-Auslosung wird in regelm??igen Abst?nden statt [sic!] und wird organisiert, um die Nutzung des Internet zu f?rdern und zu f?rdern Computerkenntnisse weltweit, wieder einmal im Auftrag des Staffs und Mitglieder des Microsoft GB Vorstands Kommission Herzlichen Gl?ckwunsch.

Tja, und wenn dieses „Microsoft“ auch nur ein paar hundert Dollar dafür ausgeben würde, einen Dolmetscher zu entlohnen, dann klänge diese Mail „von Microsoft“ sogar verständlich und halbwegs ernsthaft. Leider verlost „Microsoft“ jeden überschüssigen Cent in regelmäßigen Abständen bei irgendwelchen E-Mail-Auslosungen, von denen man nur aus seiner Spam erfährt.

Mit freundlichen Gr??en,

Owen Sagness
General Manager of Advertising and On-line [sic!]
Microsoft Corporations®

Wie wäre es dann, einfach bei einer Grußformel und einem Manager zu bleiben? Ach, dafür müsste man die Sprache, in der man spammt, verstehen… ich verstehe! 😀

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Der Absender dieser Spam geht davon aus, dass der Empfänger dieser Spam vermuten könnte, dass Schadsoftware mit dieser Spam transportiert werden könnte und schreibt deshalb einen dummen Werbespruch für ein Produkt, dessen Anbieter sich einen „beachtlichen“ Ruf im „Web of Trust“ erworben hat: Als Betrüger, Verbreiter von Schadsoftware und „Softwaredieb“, der den Leuten sein Zeugs mit irreführenden Behauptungen andreht.

Aber um den Kontakt mit derartigem Geschmeiß zu vermeiden, verzichtet man ja auch darauf, in eine Spam zu klicken…

Dieser Großgewinn aus der täglichen Spamlotterie ist ein Zustecksel meines Lesers G.K. Danke!