Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


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@FTS_Web_Media

Dienstag, 21. Juni 2011

Screenshot FTS_Web_Media

Ihr seid also so ganz Große. So richtig international in Deutschland, USA, China und Japan tretet ihr als Webdesign Agentur [natürlich mit Deppen Leer Zeichen] auf. Ach nein, Standpunkte [sic!] habt ihr da. Günstig und hochqualitativ. Sogar Ecommerce [natürlich in kreativer deutscher Rechtschreibung] erstellt [sic!] ihr für eure Kunden. Das müsst ihr natürlich auch auf Twitter verbreiten, das macht man jetzt ja so. Dass ihr dort mal gerade 11 kleine Fiepser von euch gegeben habt, aber schon über 1700 völlig wahllos ausgesuchten Leuten folgt, von denen euch immerhin bis jetzt 257 mechanisch und bewusstlos zurückgefolgt sind, zeigt auch, worin eure ganz besondere Kompetenz liegt: In der Spam. Eure zum Gestammel heruntergebrochene sprachliche Ausdrucksweise, die selbst für Twitter-Verhältnisse auffällig mies ist, vervollständigt diesen Eindruck noch. Gut, dass so einige Menschen, die sich sonst vielleicht für eure Dienstleistungen interessiert hätten, nach einem einzigen Blick genau wissen, woran sie mit euch sind – und es lieber beim Mitbewerb versuchen werden. Es wäre ja auch schade, wenn sie auf komische Leute reinfielen, die auf unseriöse, asoziale und spammige Werbeformen für ihr Angebot setzen. Denn wer so wirbt, von dem ist nichts Gutes zu erwarten.

Die Monster aus dem Klo

Montag, 20. Juni 2011

Um die Menschen zu irrationalem und dummen Kaufen zu bewegen, muss ein Werber ihnen möglichst irrationale und dumme Vorstellungen in das Gehirn stanzen. Fragte ich mich früher schon des Öfteren, in welchem ansonsten so glänzenden Haushalt es denn die Wasserhähne mit den dicken Kalkkrusten gibt, die so gern für die „Zielgruppe“ Hausfrau in unser aller Werbefernsehen gezeigt wurden, so darf ich mich mittlerweile fragen…

Screenshot aus dem Werbefernsehen: 'Lebewesen' in der Toilette

Screenshot aus dem Werbefernsehen: 'Lebewesen' in der Toilette

…in wessen Toilette denn diese garstigen Monster hausen.

Oder hausen sie vielleicht einfach nur im kranken Kopf eines Werbers? Und versucht dieser Werber einfach nur, diese Ausgeburt seines kranken Kopfes in anderer Menschen (vor allem Frauen) Kopf zu projizieren, damit sie auch ja das so beworbene Produkt kaufen? Bevor ihnen noch eine Bakterie mit ihren spitzen Zähnen beim Defäkieren in die einladenden, prallen Rundungen der Pobacken beißt?

Hello! I have important information for you..

Sonntag, 19. Juni 2011

Echt jetzt? Für mich? Und weißt nicht einmal, wer ich bin? Wenn du das wüsstest…

Hello!

…fiele dir vielleicht eine bessere Anrede für mich ein.

I put information about you on my private blog http://debakoerraldoiak.com/jacobi.html?lang=en&blogtheme=green&search=xxxxx

[Das „xxxxx“ war eine ID, an der man zuordnen könnte, welcher Empfänger in die Mail geklickt hat…]

Huch, wie erschröcklich. Kennst nicht einmal meinen Namen – und der ist wahrlich nicht schwierig herauszukriegen – aber hast voll über mich gebloggt. So richtig mit Informationen, aber welche das nun sein sollen, das deutest du nicht einmal an. Ist es vielleicht sogar etwas, was nicht einmal ich selbst weiß? Schlüpfrige Details aus meinem nicht vorhandenen Intimleben etwa? Oder gleich richtige Lügen? Ja ja, spammender Idiot, du weißt schon, wie man ein paar Leute in Alarmstimmung versetzen kann.

Und was kriegt man zu sehen, wenn man auf dieses „private Blog“ geht? Ein wahrlich episches „Posting“ ohne jeden Firlefanz, das ich hier gern erschöpfend und in seiner Gänze zitiere:

Click

Aber ich will dich mal nicht mieser machen, als du bist, Spammer, denn die meisten Menschen bekommen dieses eher inhaltsarme „Blog“ in seiner gnadenlosen Blödheit gar nicht erst zu sehen. Du kannst ja schließlich JavaScript, und wer die typische Opfer-Konfiguration hat und irgendwelchen Betreibern irgendwelcher Websites das Privileg erteilt, Code in seinem Browser auszuführen, der wird gleich dorthin weitergeleitet, wo der Link mit dem tollen Linktext „Click“ hinführen würde. Das ist eine Website, die unter der tollen Adresse pillpillspharmacy (punkt) net abgelegt wurde und sich „Canadian Family Pharmacy“ nennt. Die Domain gehört zwar nicht jemanden aus Kanada, sondern einen Typen aus Marseille, der gewiss genau so existent ist wie die Absenderadresse der Mail echt ist, nämlich gar nicht. Der hat jetzt zwar seit drei Wochen eine hübsche Domain, in der „pills“ gleich zweimal vorkommt, weil doppelt ja besser hält, aber seine damals Mailadresse liegt in einer Domain, die inzwischen ein Domaingrabber hat, weil sie vermutlich einfach nicht bezahlt wurde. Wer würde denn auch erwarten, dass ein spammender Betrüger seine Rechnungen beim Hosting-Provider bezahlt? Nee, das würde gar nicht zum Charakter einer solchen Fäkalmade passen, ein Spammer will eben betrügen und nehmen, aber niemals etwas geben.

Und allzu familär gehts in der betrügerischen „Apotheke“ auch nicht zu, begrüßen einem doch schon auf der Startseite allerlei Medikamente zur Versteifung des Schwellkörpers. Na ja, irgendwo muss die Familie ja herkommen – und wenn ein „Kunde“ weniger familär eingestellt ist, bekommt er auch noch Zithromax angeboten, ein ideales Antibiotikum gegen die ganzen fiesen Gonokokken, die man sich beim Herumlümmeln einfangen kann.

Im besten Fall bekommt man die ganzen Pillen gar nicht erst geliefert, sondern kann sie nur bezahlen – das hat den Vorteil, dass man wenigstens überlebt.

Respectfully,
Paula O‘Brian

Wieviel „Respekt“ du allerdings in Wirklichkeit vor den Empfängern deiner asozialen und betrügerischen Spam hast, das zeigt sich nicht nur in der Spam. Es zeigt sich auch darin, dass du allen Ernstes glaubst, dass jemand, der so überrumpelt wurde, auch noch in Kauflaune bei ausgerechnet den Idioten ist, die ihn gerade so überrumpelt haben. Na ja, es ist schon ein hartes Leben als Spammer… wenn man sich immer wieder neue Maschen ausdenken muss, dann greift man dabei halt auch immer wieder einmal so richtig ins Klo.

Vielleicht solltest du einfach mal etwas anderes ausprobieren. Wie, das magst du nicht, weil es mit einer gewissen Mühe verbunden ist? Na, denn geh doch einfach sterben, Spammer!

Anerkennen

Samstag, 18. Juni 2011

Anerkennen

Das hast du schon im Betreff gesagt.

Ich habe ein gegenseitiges Geschдft Vorschlag von gemeinsamem Interesse, mit Ihnen zu teilen; Es geht um die Ьbertragung einer groЯen Geldsumme. Ich habe Ihren Hinweis in meiner Suche nach jemandem, der passt mir vorgeschlagenen Geschдftsbeziehung. Wenn Sie sind in der Arbeit mit mir kontaktieren Sie mich durch meine interessiert private E-Mail (wong_p (at) yahoo (punkt) cn) fьr weitere Einzelheiten Ihre frьheste Reaktion auf dieses Schreiben wird geschдtzt.

Best Regard,
Mr.Peter Wong
Hang Seng Bank Ltd

Toll, wie international! Ein angeblicher chinesischer Banker schreibt mir in „Deutsch“, schade nur, dass das Übersetzungsprogramm nicht wusste, wie man dieses „Best Regards“ auf Deutsch sagt. Und dann benutzt er dafür nicht etwa Unicode (wie beinahe jeder Chinese), sondern die kyrillische Codepage, damit die verkackten Umlaute auch so richtig klar machen, dass es ein stümperhafter Spammer ist. Wers trotzdem noch glaubt, soll die Mail natürlich nicht beantworten, indem er in seiner Mailsoftware auf „Antworten“ klickt, denn der Absender ist gefälscht.

Einmal die übliche Idiotie der Vorschussbetrüger, hier mit besonders wenig Hingabe aufgeführt…

Rosine

Freitag, 17. Juni 2011

Was für ein Tag! So viel Müll, aber keine einzige erwähnenswerte Spam in all diesen Pimmelpillen und Branduhren… aber eine Betreffzeile, die man sich gar nicht selbst ausdenken kann:

Betreff: Rosine Ihres Images: exklusive Armbanduhrenmodelle

*prust!*

updated profile at the site

Donnerstag, 16. Juni 2011

Und? Auf welcher Site nun? Auf der Site der NASA? Ach nee, die spammen ja nicht.

Hello,

Ich kenne dich nicht. Ich habe nie von dir gehört. Du bist nur ein „Hallo“ und eine Zeile in meiner Datenbank von Mailadressen, die ich gekauft habe. Ich schreibe diesen Dreck an Millionen potenzieller Opfer und freue mich, wenn 200 drauf reinfallen, die ich ordentlich abziehen kann.

I am Tatyana,

Ich hab mir einen tollen russischen Namen ausgedacht, der nach einer leckeren Frau klingt. Ich bin Spammer und ich weiß, dass das Gehirn meiner Opfer schlechter durchblutet wird, wenn der Schwellkörper sich versteift. Ich lebe von der Dummheit meiner Opfer.

I am online now, let`s chat?

Zu dieser Dummheit meiner Opfer gehört es auch, dass sie gar nicht mehr wissen, was IRC ist. Dass sie glauben, dass man nur auf irgendwelchen komischen Websites chatten könnte und nicht mehr gelernt haben, was ein richtiger Chat ist. Und dass sie keinen Moment Verdacht schöpfen, wenn ein vollkommen unbekannter Mensch zu einem Chat aufruft, sondern…

Here it is my new photo and message for you:

http://sonya201010.com.ua/?message_from=Tatyana

…wie die dressierten Hunde auf einen Link in einer Spam klicken. Da kriegen die denn natürlich keinen Chat, sondern…

Yes, you have message from Tatyana. Register to read it.

…eine Aufforderung, sich zu registrieren. Das „Registrieren“ ist ein ordentlicher Datenstriptease, und es ist total egal, wo die gläubigen Deppen in meiner Betrugsseite reinklicken, überall können sie sich nur „registrieren“. Ich brauche viele Namen und Anschriften zu meinen Mailadressen. Ich lebe nämlich auch vom kriminellen Missbrauch fremder Identitäten. Und wer chatten will, der muss sowieso erstmal ein bisschen Geld löhnen, so dass ich auch die Kreditkartennummer habe. Ha, das wird ein Absahnen!

Und das total verdummte Opfer sieht da den Namen von „Tatyana“ und denkt, es sei jetzt so richtig persönlich angesprochen worden, obwohl es niemals seinen eigenen Namen gesehen hat. Wer aber auf die Idee kommt, dass das vielleicht an diesem URI-Parameter namens message_from liegen könnte und da einfach mal etwas anderes als dieses „Tatyana“ eingibt…

Yes, you have message from mindless jerks. Register to read it.

…der ist sowieso zu intelligent, um ein Opfer meiner Betrügereien werden zu können. Der weiß vermutlich auch, was ein richtiger Chat ist und dass man sich dafür nicht registrieren muss und dass man dafür kein Geld legen muss.

kisses,
Tatyana

Aber meine Opfer, die sollen sich nochmal von den lüsternen Lippen einer nicht existenten Frau berüsselt fühlen. Gut, dass es so viel Dummheit gibt. Sonst müsste ich mir meinen verfeinerten Lebensstil ja auf viel anstrengendere Weise finanzieren.

Das Spitzencasion Großbritanniens

Donnerstag, 16. Juni 2011

Wow, sogar ein „ß“ in den Betreff bekommen, das ist neu. Und damits nicht zu hübsch aussieht, gibts gleich einen Buchtsabenderher ausgerechnet beim wichtigsten Wort in diesem Betreff. 😀

Um für diesen RIESIGEN Bonus im Kings Spin zu spielen, müssen Sie nur eine Einzahlung von 10EUR tätigen.

http://www.extra-super-play.ru/de/

Ach, und ich dachte immer, dass Websites aus dem Vereinigten Königreich in der Domain .co.uk lägen. Oder habe ich in den letzten 24 Stunden etwas verpasst, gehört Russland jetzt auch dazu… 😉

Jetzt wollte ich nur noch wissen, was es mit diesem RIESIGEN BONUS auf sich hat, also mal im inzwischen sehr angestaubten King-Spin-Design der Spammer auf „Angebote“ geklickt und kurz gelesen:

Sie können bis zu 1.000€ erhalten – unten finden Sie eine Aufschlüsselung des Bonusangebots.

Nicht vergessen: Dies ist nur das Willkommens-Bonus Angebot! Es gibt jeden Monat weitere Bonusse auf Ihre Einzahlungen!

1. Bonus
100% Bonus – bis zu 150€ gratis – zahlen Sie zum Beispiel 150€ ein, erhalten Sie 150€ gratis, so dass Sie insgesamt 300€ zur Verfügung haben.

2. Bonus
25% Bonus – bis zu 125€ gratis

3. Bonus
50% bonus match- Up to €100 free

4. Bonus – Sonntags-Spezial
50% Bonus – bis zu 100€ gratis

5. Bonus – Jubiläums-Bonus
100% Bonus – bis zu 105€ gratis

Also ich lese da nichts davon, dass man für 10 Euro einen riesigen Bonus bekäme – außer natürlich, jemand empfindet zehn zusätzliche Euro in virtuellen Jetons als „riesig“. Aber vielleicht übersehe ich da auch etwas, denn…

Alle Bonusangebote unterliegen den Konditionen und AGB.

Tja, und diese Konditionen und AGB… die kann man auf dieser Dreckssite von organisiert Internet-Kriminellen natürlich nicht lesen. Wäre ja auch noch schöner!

Na ja, so merkt wenigstens jeder Mensch, der lesen kann, dass er nur betrogen werden soll. Vernünftige Menschen bemerken das übrigens schon an der illegalen und asozialen Spam.

SEO Linktauschvorschlag für Ihre Website

Mittwoch, 15. Juni 2011

Na, nicht das Impressum gefunden? Ist ja nur ein auffälliger Link auf dem Text „Impressum“. Nicht die dort angegebene Mailadresse verwendet? Schade eigentlich, ich hab doch so gern Gammelfleisch.

Sehr geehrter Webmaster,

Nein, wirklich nicht das Impressum gefunden. Vermutlich nicht einmal danach gesucht. Die Mail ging ja auch an eine Mailadresse, die ich noch nie auf einer Website als Kontaktadresse angegeben habe. Jetzt sind wohl alle Menschen „Webmaster“ geworden, deren Mailadresse sich in einer Datenbank der Spammer befindet – immer in der Hoffnung, dass sich ein paar Empfänger mit persönlicher Website von dieser tollen Anrede so gebauchpinselt fühlen, dass es ihnen „persönlich“ vorkommt.

Ach, und übrigens: Ich bin nicht Webmaster. Ich bin Webservant. Sozusagen „Ass of Server and Network Administration“, wobei „Ass“ natürlich die gängige Abk. für „Assistant“ ist. Der/die Absender(in) hingegen scheint hingegen so ein „Ass of Communication“ zu sein… :mrgreen:

Meine Name ist Eva und bin Webmaster der Seite
http://www.nextgamers.net

Von mir aus. Ich bin übrigens Pjotr und der Vater des Weihnachtsmanns.

Mir ist Ihre Seite tamagothi.de ins Auge gefallen und ich hätte interesse einige Links mit Ihnen zu tauschen.

So so, ins Auge gefallen, aber niemals einen Blick drauf geworfen. 😀

Links gibt es nicht. Alles, was ich im Internet mache und bei dem ich mich selbst um die technische Verwirklichung kümmere, ist aus Prinzip vollkommen werbefrei – und auch sonst bin ich keine Zielgruppe. Die einzige Werbung, die ich jemals machen könnte, wäre für ein Produkt, von dem ich selbst völlig überzeugt bin und das ich deshalb gern an andere Menschen weiterempfehle – natürlich würde ich dafür auch Geld nehmen, ich lebe vom Betteln. Um mich zu überzeugen bedarf es freilich etwas mehr als eine Ansammlung kleiner, in Flash programmierter Browserspielchen auf irgendeiner obskuren Website, deren vorgebliche Betreiber mir eine unsignierte Mail ohne namentliche Ansprache (also: Massenware, oder genauer: Spam) in den virtuellen Briefkasten stecken. Tatsächlich schaue ich mir eine derartige Dreckssite noch nicht einmal mit aktivierten Plugins an, denn ich weiß, was von den „Empfehlungen“ von Spammern zu halten ist. Und was ich generell von Werbung halte, lässt sich auch hier im Spamblog nachlesen.

Sollte die tolle Website nicht irgendwann kriminelle Geschäfte oder massive Cracker-Attacken gegen Privatrechner machen wollen, so gebe ich ihren Betreibern zu bedenken, dass sie vielleicht bei derartiger Akquise nicht auf die gleiche asoziale und illegale Methodik wie die organisierte Internet-Kriminalität setzen sollten. Sonst entsteht schnell ein unerwünschter Eindruck. Die Spam und die billige und unfassbar miese „Linktausch“-Nummer gehört übrigens zur asozialen und illegalen Methodik der organisierten Internet-Kriminalität.

Ich kann Ihnen eine große Auswahl an Webseiten unterschiedlichster Themen für Backlinks anbieten.

Das, was ich am wenigsten gebrauchen kann, sind Links aus irgendwelchen Linkfarmen von Spammern, die angeblich mein Google-Ranking anheben sollen. Ich würde auch niemanden anders empfehlen, an so einen miesen SEO-Hokuspokus zu glauben – es kann leicht ein Schuss ins Knie sein, wenn Google die Linkfarm abstraft. Das kommt gar nicht mal so selten vor, und schon mancher hat sich hinterher umgeschaut, als sein PR zwei oder drei Stufen runterging und seine Site plötzlich für Nutzer von Suchmaschinen unsichtbar wurde.

Ich ziehe es immer noch vor, meine Leser mit Inhalten (und natürlich mit angemessener technischer Gestaltung der Inhalte) zu gewinnen und nicht mit so einer gegen Suchmaschinen gerichteten und damit den Nutzern der Suchmaschinen gegenüber asozialen und widerlichen Form der Spam. Wenn die Absender dieser Mail das mit den Inhalten auch getan hätten, bräuchten sie jetzt keine massenhafte Verlinkung durch wahllos rausgepickte Websites, sondern wären vermutlich auch ohne derartige „Linktausch“-Angebote immer wieder einmal aus aufrichtigen und echten Motiven heraus verlinkt worden. Aber das mit den Inhalten bedeutet ja langfristige Mühe, und das ist etwas, was einem faulen, an Herz und Hirn verrotteten Spammer nun einmal nicht liegt. Sonst wärs ja kein Spammer geworden.

Gerne schicke ich Ihnen weitere Details zu – alles ist völlig kostenlos, ich möchte lediglich Links tauschen.

Wer Links haben will, soll sich doch welche kaufen! Es gibt komische Klitschen, die haben den Handel mit Links (und damit die Manipulation von Suchmaschinen zum Nachteil aller Menschen) als Geschäftsmodell entdeckt und leider immer noch nicht den Insolvenzverwalter kennengelernt. Aber bei mir kann man keine Links kaufen, denn ich setze Links nur auf Grundlage meiner persönlichen Wertschätzung oder wegen eines angenommenen Nutzens für meine Leser.

mit freundlichen Grüßen

Eva Bausch

[Die zusätzlich angegebene, übrigens der Absenderadresse entsprechende Mailadresse habe ich nicht übernommen, um destruktive Akte gegen diese Spammer gar nicht erst möglich zu machen…]

Boah, wie freundlich! Wie mechanisch vom Mailserver tausendfach kopiert „freundlich“! Aber nicht einmal kurz einen Blick auf die Website werfen, von der man unbedingt verlinkt werden will, um dort mal kurz ins Impressum zu schauen, wie der Mensch eigentlich heißt, der diese Site macht. Das wäre ja Mühe gewesen, und damit haben es Spammer eben nicht so. Aber das habe ich ja schon gesagt.

Was von einer stinkenden Website zu halten ist, die mit solchen Aktionen nach oben befördert werden soll, sollte hoffentlich klar sein – ich würde die nicht einmal mit der Kneifzange anfassen, und ich käme schon gar nicht auf die Idee, einen meiner Leser mit einem Link auf eine derartige Dreckssite zu beleidigen.