Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Autorenarchiv

Security Alert

Montag, 23. April 2012

Ein Hinweis vorab: Diese Mail kommt nicht von PayPal. Das Konto bei PayPal ist nicht gesperrt. Es handelt sich um einen Betrugsversuch, um so genanntes Phishing. Die Mail sollte einfach gelöscht werden. Es ist keine weitere Aktion erforderlich.

Diese Phishing-Mail für PayPal-Kunden kommt zurzeit auch mit anderen Betreffzeilen wie „Der Zugriff auf ihr Konto wurde eingeschr“ [sic!].

Liebe User PayPal,

In einer echten Mail von PayPal wird der Kunde immer namentlich angesprochen. Und nicht als „User PayPal“. Vom…

Ungewöhnliche Kontobewegungen haben es notwendig gemacht Ihr Konto einzugrenzen [sic!] bis zusätzliche Informationen zur Überprüfung gesammelt werden.

…Deutsch einmal ganz abgesehen. Und natürlich vom Inhalt, denn einen derartig aussagelosen und dummen Bullshit vom „eingegrenzten Konto“ auf dem „Informationen zur Überprüfung gesammelt werden“, würde PayPal oder irgendein anderes Unternehmen niemals schreiben. Eingegrenztes Konto?! Das klingt ja wie ein Gartenzaun. Mit „ungewöhnlichen Bewegungen“ darin.

Tja, schon mistig, wenn man die Übersetzungen von jemanden erledigen lässt, der die Sprache, in die er übersetzt, eher rudimentär beherrscht.

Zur Zeit haben Sie nur begrenzten Zugang zu Ihrem Pay Pal Konto. [sic! Mit Deppen Leer Zeichen] Wir bitten Sie daher die von uns angeforderten Kontodaten zu enrneuern. [sic!]

Bitte klicken Sie hier »

Worum es geht, ist natürlich das Übliche: Den Menschen verunsichern, alarmieren und damit seine Kritikfähigkeit außer Kraft setzen, und ihm einen Link zum Klicken anbieten. Der führt übrigens zu einer Site mit eine epischen Liste von Subdomains, beginnend mit www.paypal.de, aber endend in der eigentlichen Doamin deutscheberlin.org. Und nein, das ist nicht die PayPal-Website, sondern eine Website unter der Kontrolle krimineller Spammer. Dort sieht man die übliche, „liebevoll“ nachgebaute PayPal-Login-Seite. Wer da seine Mailadresse und sein Passwort eingibt, hat den Verbrechern schon einmal eine Menge Möglichkeit gegeben, aufs Konto zuzugreifen und einmal so richtig abzuräumen.

Das reicht den Verbrechern allerdings nicht. Deshalb darf man hinterher noch ein paar Sicherheitsfragen beantworten. Natürlich nicht die, die man bei PayPal konfiguriert hat, sondern solche…

Screenshot der Phishing-Site

…die es den organisierten Kriminellen auch noch ermöglichen, die eigene Identität zu missbrauchen: Voller Name und Geburtsdatum. Wer das macht, hat vollständig verloren und eine äußerst unerfreuliche, nervenaufreibende und möglicherweise teure Zeit vor sich.

Gut, dass die Phishing-Mails in dieser Version so durchschaubar und schlecht sind, dass niemand darauf hereinfallen wird. Gut, dass jeder weiß, dass PayPal derartige Mails nicht versendet. Gut, dass niemand Websites, bei denen es um „richtiges Geld“ geht aufruft, indem er in eine Mail klickt, sondern dass jeder die Adresse immer in die Adresszeile seines Browsers eingibt.

Ach, wenn es doch nur so wäre! 🙁

Leider werden doch einige Leute Daten eingeben, und zwar andere als der „Hansdieter Strunzmeister“, der sich diese müde Nummer gerade ein bisschen genauer angeschaut hat. (So etwas macht man übrigens nur mit einem besonders gesicherten System, es handelt sich um die Website von schwer kriminellen Zeitgenossen, die auch den Herstellern der Antivirus-Software um ein paar Tage voraus sind. Ein unvorsichtiger Klick in eine Spam kann zur Folge haben, dass man seinen Rechner und seine Internet-Leitung der organisierten Kriminalität zur Verfügung stellt. Wer nicht genau weiß, wie man ein System besonders sichert, sollte gar nicht erst über solche Experimente nachdenken.) Der Hansdieter hat nämlich, nachdem er sogar noch den Mädchennamen seiner Mutter bestätigte, gesehen, dass die Kriminellen zu gern auch noch…

Screenshot der Phishing-Site

…die Kreditkarte für ihre „Geschäfte“ benutzen würden. Und dann hat er sich gefragt, ob es nicht doch ein paar Leute gibt, die da echte Daten eingeben…

Copyright © 1999-2012 PayPal. All rights reserved
PayPal Germany Pty Limited
ABN 93 111 195 389 (AFSL 304962)

Nein, von PayPal ist diese Mail nicht.

heaao

Montag, 23. April 2012

Looking for a guy that can dominate me in bed and put me how he wants me.
I‘m just looking for a fwb’s not a relationship.
I just need some relief every now and then
my pix are here:
http (doppelpunkt) (doppelslash) Kyle (punkt) skachatdater (punkt) ru

Hey (mit besonders erotisierend gehauchtem „h“ zu sprechen),

ich weiß zwar nicht, wie du heißt und wer du überhaupt bist, aber weißste, ich bin sowas von heiß und feucht, dass mir das total egal ist. Deshalb schicke ich diese Mail ja auch an ein paar Millionen Leute. Da wird schon einer dabei sein, dem das Blut so sehr zu Schwanze sinkt, dass im Hirne nichts mehr übrig ist. Der glaubt mir das. Ich will auch keine richtige Beziehung, nur ein bisschen rummachen. Willste nicht mal auf einen Link zu einer von Spammern betriebenen Webstite klicken, der dir mit einer Spam unter die Nüstern gehalten wurde, du heißer Hengst, du?!

Denn die Websites von Spammern, die sind ja total gut, weißste…

Ach ja, einen Namen habe ich auch nicht.

Komm, klick schon!

Sag mal, russischer Datingspammer, wie dumm gehts denn noch?!

Penis Pill 95% Success Rate 3g7cbr1f

Montag, 23. April 2012

Ach ja, die Alltagskost des Spamgenießers…

MaxPenis Pills – Penis Pill 95% Success Rate. MaxPenis is Powerful! Click For Details http://ripoil.ru

GigaPimmel Pillen. Pimmelpillen, nach deren Anwendung 95 Prozent der Anwender hinterher einen Pimmel haben. Die restlichen fünf Prozent hatten vorher auch keinen, aber haben gar nicht bemerkt, was wir überhaupt anbieten und reflexartig auf den Link geklickt. Diese hohe Rate von Vollenthirnten unter unseren Kunden muss wohl daran liegen, dass sogar eine frisch lobotomierte Laborratte diesen Strunz sofort als asoziale und kriminelle Spam erkennt und deshalb einfach löscht. GigaPimmel ist kraftvoll! Mehr sagen wir auch nicht darüber. Wenn du mehr Lügen von Spammern hören willst, dann klick jetzt mal auf einen Link zu einer hübschen russischen Website.

Und Spammer! Reagiert noch jemand auf diesen hingepfuschten Schrott?! Hat überhaupt noch jemand derartigen Müll von euch Pimmelnasen in seinem Postfach? Wenn SpamAssassin für jeden Punkt einmal bimmeln würde, dann wäre euer Machwerk wie eine schrillende Alarmglocke gewesen…

Neue Twitter-Trends: Retweet-Proxies für Spammer

Sonntag, 22. April 2012

Twitterspammer's Hall of Shame

In die „Hall of Shame“ für Twitterspammer kommen nur die ganz Harten. Also die, die unterhalb des Schädels ganz besonders weich zu sein scheinen. Die, bei denen eine ganz besondere Kreativität in der Nutzung von Twitter zu bemerken ist, eine Kreativität, bei der man sich fragt, wer sich diesen Scheiß antun möchte. Die, bei denen die Worte erst einmal Luft holen müssen, ehe sie das Gesehene beschreiben können. Wenn du hier landen willst, Spammer, denn musst du dir schon Mühe bei deiner Müllproduktion geben – oder mindestens so doof wie ein ausgetrockneter Kuhfladen sein…

Bislang wurde das Spammen auf Twitter von folgender Methodik geprägt:

  1. Account automatisch anlegen.
  2. 20 bis 50 relativ unverdächtige Tweets automatisch erstellen lassen, vielleicht auch mal jemanden retweeten, vielleicht auch ein paar Zitate aus einer Zitatdatenbank bringen. Es gibt zum Glück für die Twittioten jede Menge Hilfsmittel, mit denen man das vollständig automatisch erledigen lassen kann – denn wenn sie selbst etwas tun wollten, diese Spammer, dann könnten sie ja auch gleich arbeiten gehen.
  3. Eines der vielen Tools benutzen, das ganz vielen Leuten folgen kann.
  4. Voller Freude sehen, dass ein Teil dieser Leute binnen weniger Stunden zurückfolgt.
  5. Alle wieder (natürlich automatisch) entfolgen, die nicht zurückfolgen, weil es bei Twitter ja im Gegensatz zu einigen anderen Web-Zwo-Nulldiensten eine Obergrenze für das Verhältnis zwischen Follows und Listenern gibt.
  6. Die Schritte drei bis fünf in endloser Schleife wiederholen.
  7. Und wenn das Auditorium für die blöden Nullnachrichten groß genug geworden ist, SPAMMEN bis der Account gesperrt wird (was leider oft erschreckend lange dauert, weil zu wenig Menschen bereit zu sein scheinen, Spammer an Twitter zu melden).
  8. Dies mit mehreren tausend bis zehntausend Accounts auf einmal durchführen.
  9. Geld zählen, das man mit seinen meist unseriösen Geschäftchen aus irgendwelchen Gimpeln rausgezogen hat, die noch nicht so viel Internet-Literalität haben, dass sie eine Spam von einer echten Empfehlung eines richtigen Menschen unterscheiden können.

Jetzt gibt es eine lustige Variation dieser schon schmerzhaft doofen Vorgehensweise, die mir heute kurz und blöde in die Ohren gefiepst hat: Weitere Accounts anlegen und mit der oben erwähnten Methodik bewerben, auf denen nicht direkt Spamtweets gesendet werden, sondern die einfach nur die Spamtweets anderer Twittioten wiederholen. So, wie zum Beispiel dieser @DerXaver¹ aus Köln, dessen angebliche und angegebene Interessen „Lesen, Surfen, Gärtnern, Politik“ gar nicht vermuten lassen, dass er zurzeit vor allem als Proxy-Twitter für jenes spammende und betrügerische Pack auftritt, das niemand auf Twitter vermissen würde, wenn es nicht da wäre. Die Timeline dieses zertifizierten Dumpfmeisters sieht durchgehend so aus wie in diesem kleinen Ausschnitt:

Screenshot einer Retweet-Spam-Timeline

Die immer wieder wiederholten und immer gleichen Links auf die Homepage der Rechtsanwälte Kotz müssen hier als ersatzweise „Inhalte“ herhalten. Der Rest sind unseriöse Angebote, wie etwa Spamtools für Twitter und Facebook, Wetttipps auf Sites mit Links zu fragwürdigen Wettanbietern, allerlei Tipps zum „schnellen und mühelosen Geldverdienen im Internet“, Affiliate-Links aller Art. Dabei wird auch nicht davor zurückgeschreckt, im April noch gute Tipps für Weihnachtsgeschenke zu geben, es sind ja nur noch 246 Tage bis zum nächsten Heiligabend. Auf Twitter lässt sich eben vieles mit ein paar Handvoll Skripten automatisieren, nur der Verstand beim Twittern eben nicht…

Was sollen diese Proxy-Retweets der Spammer?

In meinen Augen ist diese neue Proxy-Technik der Spammer eine Reaktion darauf, dass inzwischen Twitter-Spammer häufiger gemeldet werden, so dass die Spam-Accounts auch häufiger einmal von Twitter stillgelegt werden. Es ist ja nicht so, dass Twitter noch nicht bemerkt hätte, dass es ein inhärentes Spamproblem in seinem Dienst hat; und natürlich tut auch Twitter einiges, um den Spammern ihre geistlosen Belästigungen zu erschweren.

Im Moment sind solche offenbar automatischen Proxy-Retweeter der Spammer noch selten, es scheint sich um ein Experiment zu handeln. Die Denkweise dahinter ist relativ leicht zu verstehen: Ein direkter, offener Spamaccount weiter oben beschriebener Methodik, der auch immer wieder einmal als Spam gemeldet wird, wird irgendwann von Twitter gelöscht. Wenn die eigentlichen Spamaccounts sich aber relativ unauffällig verhalten und von anderen Accounts retweetet werden, dann ist die auf Seiten Twitters gewiss stark automatisierte Behandlung dieser Form der Spam erschwert. Schon in dieser frühen Form wurden ja auch einige Retweets unzweifelhaft seriöser Twitter-Nutzer mit Links auf ebenso unzweifelhaft seriöse Sites eingestreut, deren Betreiber sich wirksam gegen die Absurdität jedes Spamvorwurfs zur Wehr setzen würden. Es ist also auf Seiten Twitters nicht möglich, wenn ein solcher Hirni wie @DerXaver als Spammer gemeldet wird, und letztlich kann sich niemand dagegen wehren, dass er von einem Spam-Retweet-Proxy dieser Machart einfach in den Strom der sonstigen betrügerischen Scheiße eingestreut wird, um auch etwas „Inhalt“ zu simulieren. Das kann – wenn die Spammer bei dieser gerade entwickelten Methodik bleiben – wirklich jedem Twitter-Nutzer passieren, der seine Timeline nicht auf privat geschaltet hat.

Twitter kann also nicht automatisch gegen die eigentlichen, lediglich retweeteten Spam-Accounts vorgehen, sondern nur derartige Proxies automatisch sperren. Ein Vorgehen gegen die eigentlichen Spam-Accounts bedeutete hohen Arbeitsaufwand, den Menschen bei Twitter leisten müssten, der also relativ teuer wäre. Zum Beispiel wird so die automatische Erkennung von Websites erschwert, die durch Twitter-Spam in eine größere Aufmerksamkeit getragen werden sollen. Davon scheinen sich die Spammer etwas zu versprechen. Wenn sich die massenhaft und automatisch erstellte Spam nicht mehr ebenso automatisch in den virtuellen Mülleimer befördern lässt, sondern Kosten verursacht, dann ist die Bekämpfung der Spam nicht mehr wirtschaftlich sinnvoll möglich, dann haben die Spammer gewonnen.

Zum Leidwesen aller gewöhnlichen Nutzer, die einfach nur kommunizieren wollen.

Das einzige, was man als Twitter-Nutzer dagegen tun kann, ist die Benutzung des Gehirns beim Refollow. Erst einmal einen Blick auf die Timeline und das Profil werfen, bevor man zurückfolgt. Wirkt der Follow „plausibel“, passt das zur eigenen Twitter-Nutzung? Wirken die anderen Follows in diesem Account „plausibel“, zeigt sich darin so etwas wie kommunikatives Interesse, oder ist es blinde Sammelei? Hat jemand „verdächtig“ viele Follower oder ein „verdächtig“ ungünstiges Verhältnis zwischen der Anzahl der Tweets und der Anzahl der Follower? Nur etwas Bewusstsein hilft gegen die Spam auf Twitter. Leider gibt es immer noch zu viele Leute, die einen völlig automatischen Refollow zu praktizieren scheinen und damit einer kleinen Bande von Idioten ein großes Auditorium für ihre oft betrügerischen, aber in jedem Falle unseriösen und nicht empfehlenswerten Beglückungsideen liefern.

Es geht nicht um eine große Zahl mit der Bezeichnung „Follower“ im Profil, es geht ums menschliche Miteinander. Spammer zerstören die Möglichkeiten zum Miteinander.

¹Es ist gut möglich, dass der Account jetzt schon nicht mehr existiert, denn ich habe dem Twitter-Support vor dem Schreiben des Blogeintrages auch mal „kurz“ erklärt, wie ich diese spezielle Vorgehensweise der Spammer beurteile. Schließlich wünsche ich mir, dass Spammer es überall so schwer wie nur möglich haben.

Lieber Freund.

Sonntag, 22. April 2012

Danke für den Punkt am Ende des Betreffs…

Lieber Freund.

Das hast du schon im Betreff gesagt.

Mein Name collins Robert Zakemba ist, bin ich der Kreditmanager an Normaler Bank Plc, Sьdafrika, Ich schreibe an Sie auf einem Geschдftsvorschlag, eine groЯe Summe des Gelds zu ьbertragen Ђ 5,5 Millionen amerikanischen Dollars (5,500,000 USD).
Dieses Konto hat Herr Manfred Gunther, ein Kunde unserer Bank gehцrt, die zusammen mit seiner Familie in einem Flugzeugabsturz gestorben ist. Manfred Gunther war von deutschem Ursprung.
Ich brauche die Zusammenarbeit eines auslдndischen Partners wie Sie, das Geld in Ihrem Land zu erhalten, weil die Regierung von Sьdafrika das Geld als nicht beanspruchte Fonds sammeln wird, wenn wir das Geld drauЯen von der Bank nicht ьbertragen.

Du weißst also nicht, wer ich bin und glaubst, dass „Lieber Freund“ eine persönliche Ansprache ersetzt. Und du wisst mir erzählen, dass man in Südafrika immer kyrillische Buchstaben auf dem Bildschirm sieht, wenn man auf einen Umlaut tippt, weil du einfach zu blöd bist, das richtige Encoding für deinen Text anzugegeben. Und da soll ich dir glauben, dass du mir mal eben einen Haufen Kleingeld geben willst, so ein paar Millionen Dollar halt. Das einzige, was ich dir glaube, ist, dass „deine Bank“ zusammen mit allen anderen beim Absturz des Flugzeugs gestorben ist, denn das klingt im Gegensatz zum Rest deines idiotischen Betrugsversuches geradezu glaubwürdig. :mrgreen:

Ich werde alles mцglich durch die Hilfe meines Rechtsanwalts machen, alle gesetzlichen Dokumente zu erhalten, damit unsere Bank das Geld in Ihrem Namen als gesetzlicher NutznieЯer/Partner zum spдten Herrn Manfred Gunther ьbertragen kann.
Nachdem das Geld freigegeben ist, wird die Bank die Fonds durch unseren Bank diplomatischdienst nach Europa liefern, wo Sie recieve das Geld sicher ohne irgendein Problem. Ich werde spдter ьber kommen, Sie fьr das Teilen zu treffen.
Fьr Ihre Hilfe werden Sie 40 % des Gesamtbetrags, wдhrend der Bleiben 60 % wiil wird geteilt zwischen meinen Kollegen empfangen und I. Merkt es gibt kein Risiko in dieser Verhandlung, [sic! Absatz endet hier mit Komma]
Bitte kontaktieren Sie mich, wenn Sie sich interessieren, durch meine private E-Mail: collins (punkt) zakemba (at) aim (punkt) com fьr mehr Details.

Bitte diese Mail nicht beantworten, indem man einfach auf „Antworten“ in seiner Mailsoftware klickt, denn der Absender ist gefälscht. Das schafft genau das richtige Vertrauen!

Bitte Lesen Sie: http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/859479.stm

Die BBC-Meldung ist seit Sommer 2008 bei allen Vorschussbetrügern beliebt. Damals hieß der Mensch mit dem Berg Zaster auf dem Konto allerdings noch Fritz Ludwig. Das stört den Verstorbenen aber nicht weiter, weil er nur in der Phantasie eines dummen, asozialen Spammers existiert.

Mit freundlichen GrьЯen,

collins Robert Zakemba

Geh sterben!

Der Rabattkode wird nur am 19.04 gültig.

Freitag, 20. April 2012

Danke für den Punkt am Ende des Betreffs.

Willkomen

Tolle Anrede! 😀

Wenn Sie immer noch an den Datenbanken der Unternehmen für das Jahr 2012 interessiert sind, dann haben wir für Sie eine gute Nachricht.

Speziell für Sie haben wir eine Rabatt-Code über 30% vorbereitet, die ist nur gültig bis 19.04.2012.

ML77D-DWO-1024-A

http://www.i-address.net/

Tolle Mitteilung für den 20. April! 😆

Geben Sie bitte die Codenummer bei der Bestellung mit an, der Rabatt wird mit 30% verbucht.

Mit besten Grüßen
Glob – Contact – Team.
http://www.i-address.net

Bestellen sie am besten gestern, dann wirds fast ein Drittel billiger!

VPN gefällig?

Dienstag, 17. April 2012

These days hackers, censorship, online identity theft, people spying and monitoring your online activities, your online privacy has never been so important. Perfect VPN aim is to provide easy to use services that help protect your online identity and privacy.

Genau, als VPN-Anbieter sollte man einen Kommentarspammer nehmen. Wegen der Hacker, der Spionage der Internetnutzung und des Identitätsmissbrauchs. Um so etwas zu verhindern, sind Spammer ganz besonders vertrauenswürdig…

Wer das nicht glaubt und bei so einer Aussage gar nicht genug Hände für einen angemessenen Facepalm hat, weiß jetzt zumindest, dass die Betreiber von perfectvpn (punkt) net der Meinung sind, dass ihr Angebot ohne SEO-Spam in Blogkommentaren niemanden interessieren würde.

f u c k e r

Sonntag, 15. April 2012

Achtung, das folgende Zitat einer Kommentarspam ist weder geschmackvoll noch jugendfrei.

f u c k e r…
…so nannte sich der Zeitgenosse, der den folgenden „Kommentar“ hinterlassen wollte, der sich ungefähr wie ein Wörterbuchauszug aus der Welt eines dummgeilen Idioten liest:

ahole anus ash0le ash0les asholes ass Ass Monkey Assface assh0le assh0lez asshole assholes assholz asswipe azzhole bassterds bastard bastards bastardz basterds basterdz Biatch bitch bitches Blow Job boffing butthole buttwipe c0ck c0cks c0k Carpet Muncher cawk cawks Clit cnts cntz cock cockhead cock-head cocks CockSucker cock-sucker crap cum cunt cunts cuntz dick dild0 dild0s dildo dildos dilld0 dilld0s dominatricks dominatrics dominatrix dyke enema f u c k f u c k e r fag fag1t faget fagg1t faggit faggot fagit fags fagz faig faigs fart flipping the bird fuck fucker fuckin fucking fucks Fudge Packer fuk Fukah Fuken fuker Fukin Fukk Fukkah Fukken Fukker Fukkin g00k gay gayboy gaygirl gays gayz God-damned h00r h0ar h0re hells hoar hoor hoore jackoff jap japs jerk-off jisim jiss jizm jizz knob knobs knobz kunt kunts kuntz Lesbian Lezzian Lipshits Lipshitz masochist masokist massterbait masstrbait masstrbate masterbaiter masterbate masterbates Motha Fucker Motha Fuker Motha Fukkah Motha Fukker Mother Fucker Mother Fukah Mother Fuker Mother Fukkah Mother Fukker mother-fucker Mutha Fucker Mutha Fukah Mutha Fuker Mutha Fukkah Mutha Fukker n1gr nastt nigger; nigur; niiger; niigr; orafis orgasim; orgasm orgasum oriface orifice orifiss packi packie packy paki pakie paky pecker peeenus peeenusss peenus peinus pen1s penas penis penis-breath penus penuus Phuc Phuck Phuk Phuker Phukker polac polack polak Poonani pr1c pr1ck pr1k pusse pussee pussy puuke puuker queer queers queerz qweers qweerz qweir recktum rectum retard sadist scank schlong screwing semen sex sexy Sh!t sh1t sh1ter sh1ts sh1tter sh1tz shit shits shitter Shitty Shity shitz Shyt Shyte Shytty Shyty skanck skank skankee skankey skanks Skanky slut sluts child porn child porn child porn Slutty slutz son-of-a-bitch tit turd va1jina vag1na vagiina vagina vaj1na vajina vullva vulva w0p wh00r wh0re whore xrated xxx b!+ch blowjob arschloch b!tch b17ch b1tch bi+ch boiolas buceta chink cipa clits dirsa ejakulate fatass fcuk fux0r hoer hore jism kawk l3itch l3i+ch masturbate masterbat* masterbat3 motherfucker s.o.b. mofo nazi nigga nigger nutsack pimpis scrotum shemale shi+ sh!+ smut teets tits boobs b00bs teez testical testicle titt w00se wank whoar *damn *dyke *fuck* *shit* @$$ amcik andskota arse* assrammer ayir bi7ch bitch* bollock* breasts butt-pirate cabron cazzo chraa chuj Cock* cunt* d4mn daygo dego dick* dike* dupa dziwka ejackulate Ekrem* Ekto enculer faen fag* fanculo fanny feces feg Felcher ficken fitt* Flikker foreskin Fotze Fu(* fuk* futkretzn gook guiena h0r h4×0r hell helvete hoer* honkey Huevon hui injun kanker* kike klootzak kraut knulle kuk kuksuger Kurac kurwa kusi* kyrpa* lesbo mamhoon masturbat* merd* mibun monkleigh mouliewop muie mulkku muschi nazis nepesaurio nigger* orospu paska* perse picka pierdol* pillu* pimmel piss* pizda poontsee poop porn p0rn pr0n preteen pula pule puta puto qahbeh queef* rautenberg schaffer scheiss* schlampe schmuck screw sh!t* sharmuta sharmute shipal shiz skribz skurwysyn sphencter spic spierdalaj splooge suka b00b* testicle* titt* twat vittu wank* wetback* wichser wop* yed zabourah aryan bitching bitchy boob boobie booby boobies boobys bullshit bullshitter bullshitters bullshitting chickenshit chickenshits cocksuck cocksucking cums cumming cuntree cuntry dipshit dipshits dumbfuck dumbfucks dumbshit dumbshits faggy faggots fukka fucka fucke fuckers fucked fucken fuckup fuckups fuckhead fuckhed fuckheads fuckface golem goniff hebe hebes heb kikes kuntree kuntry motherfuck motherfuckers motherfucking motherfuckin motherfucken niggers niggas niggaz niggah niggahs niggard niggardly piss porno pornography schlimiel schlimazel shitting shitface shitfaced shithead shithed shitheads titty titties vaginal whores whoring

[Ich hätte ja gern auf die Hälfte runtergekürzt, aber ich weiß einfach nicht, was ich da löschen soll und was ich da stehenlassen soll. Es ist alles ziemlich unerträglich.]

Besonders widerwärtig an diesem Ausfluss eines spammenden Idioten finde ich es, dass er die Blogs anderer Menschen in eine Litfaßsäule für das Angebot von Darstellungen sexuell missbrauchter Kinder umwandeln wollte. Ohne diese Barbarei hätte ich das ansonsten ziemlich gewöhnliche Machwerk der SEO-Spam gar nicht weiter erwähnt.

Überraschenderweise führen die Links mit dem Text „child porn“ nicht etwa direkt zu einer Website, auf der entsprechende Darstellungen verfügbar wären, so dass man gute Chancen hätte, die Dreckssites aus dem Netz entfernen zu lassen, sondern einmal auf den Download eines Filesharing-Programms für Microsoft Windows (als ob es keine Software-Verzeichnisse gäbe, die im Gegensatz zu den Links der Spammer einen sicheren Weg zu virenfreier Software ohne verdeckte Trojaner und Adware weisen) und zweimal auf Angebote eines halluzinogenen pflanzlichen Rauschmittels, nämlich des so genannten „Zaubersalbeis“ salvia divinorum. Dieser ist in der BRD seit dem 1. März 2008 ein nicht verkehrsfähiges Betäubungsmittel nach BtMG, sowohl Besitz als auch Handel sind also illegal. Wer auf seiner Website einen Link auf ein derartiges Angebot belässt, macht sich strafbar¹. Dies gilt allerdings in den meisten anderen Ländern der Welt nicht, da es dort keine strafgesetzliche Regelung zu dieser Pflanze gibt – was wohl auch daran liegt, dass die meisten Menschen kein Bedürfnis haben, den einmal erlebten Rausch mit seinen außerkörperlichen Erfahrungen und den sich untereinander dynamisch verschiebenen Ebenen der Realität ein zweites Mal zu erleben, zumal er viele Wochen lang nachwirkt und es auch Tage später noch zu starken Halluzinationen in einem Flashback kommen kann.

Wieso dieser unbekannte SEO-Spammer im Auftrag obskurer Rauschmittelhändler aber auf die Idee kommt, dass es eine gute Idee wäre, das Wort „Kinderpornografie“ für Googles Bot mit derartigen Angeboten zu verlinken, das ist mir schleierhaft. Vermutlich verlinkt er alle möglichen Keywords zu Dingen, die im offenen Web zwar manchmal gesucht werden, doch schwierig zu finden sind, mit derartigen Angeboten.

Ob etwas geliefert wird und was das wohl ist, wenn jemand auf den so durch SEO-Spam in Google emporgebrachten Websites Rauschmittel bestellt… ich wäre da sehr pessimistisch. Es sind diese Idioten mit ihrer Drecksspam für Google in Kommentarbereichen, Gästebüchern und Foren, die jeden Tag aufs Neue dazu beitragen, dass Google für Produktsuchen aller Art vollständig unbrauchbar geworden ist.

¹Ich ziehe es vor, hier die durch SEO-Spam beworbene URL nicht einmal in verstümmelter Form zu erwähnen.