Unser tÀglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


đŸĄđŸ’ŒđŸ”‘Erfahrungsbericht: Wie ich mein Haus verkaufte und dennoch Zuhause blieb

Samstag, 6. April 2024, 14:22 Uhr

Von: GNIW Immobilienexperte <mail@pixelpromarketing-mail.de>

Um hier auf Unser tĂ€glich Spam ein eigenes Schlagwort zu bekommen, muss man schon sehr aufdringlich und dumm mit seiner Spam sein. Die Pixelproster reißen diese HĂŒrde mĂŒhelos und mit unaufhaltsamem olympischen Geist. Seit ĂŒber zwei Jahren. Anfangs vor allem mit Wettanbietern auf die Ziehung der Lottozahlen. Also mit klar illegalem GlĂŒcksspiel, bei dem man als Teilnehmer nur Nachteile hat. Zum Beispiel den Nachteil, sich nach § 285 StGB strafbar zu machen. Damit man zu allem Überfluss und Überdruss auch noch eine empfindliche Geldstrafe aufgebrummt kriegt, wenn man juristisch dagegen vorgehen will, dass zum Beispiel mal eventuelle Gewinne nicht ausgezahlt werden. SpĂ€ter dann ein bisschen diversifizierter mit Wein, Kaffeemaschinen, Tankkarten, Versicherungsvergleichen, Solaranlagen, RollstĂŒhlen und Darlehen, wĂ€hrend die chinesische Wasserfolter der dĂŒmmstmöglichen Lottospam immer noch weiterging. Genau die richtigen Leute, um mit ihnen ins GeschĂ€ft zu kommen. Am besten mit Immobilien. Wer braucht da schon SeriositĂ€t, Vertrauen und ZuverlĂ€ssigkeit? đŸ˜±ïž

Persönliche Beratung: Wie Ihr Zuhause Ihre Altersvorsorge stÀrkt
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Ja, klar, zur Onlineversion klicken! Genau richtig fĂŒr alle, denen E-Mail ĂŒbers Internet irgendwie zu offline ist. đŸ€­ïž

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

Ganz genau mein Name. Und eines von den beiden Geschlechtern aus dieser tollen Anrede stimmt sogar.

sind Sie auf der Suche nach einer innovativen Möglichkeit, Ihre Immobilie zu verĂ€ußern und dennoch darin zu bleiben? Dann haben wir gute Neuigkeiten fĂŒr Sie!

Wenn das die guten Neuigkeiten sind, möchte ich die schlechten aber nicht mehr kennenlernen.

Unser RĂŒckmietverkaufsprogramm bietet Ihnen die einzigartige Gelegenheit, Ihr Zuhause zu verkaufen, wĂ€hrend Sie weiterhin darin wohnen bleiben können. Verkaufen Sie Ihre Immobilie an uns und behalten Sie das Recht, darin zu leben. So können Sie Kapital freisetzen und gleichzeitig den Komfort Ihres Zuhauses genießen.

Das ist ja toll. Wenn ich eine Immobilie hĂ€tte, könnte ich jetzt mietfreies Wohnen fĂŒr eine Handvoll Geld und anschließend in der gleichen HĂŒtte zur Miete zu wohnen eintauschen. Das ist jetzt Komfort. Und freigesetztes Geld. đŸ’žïž

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen,

Freundlich wie ein KackhĂ€ufchen vor der HaustĂŒr…

Ihr Team von der GNIW
MEHR ERFAHREN ⟩

…von irgendeiner jetzt aus der Spam bekanntgemachten Klitsche, die offenbar keine Probleme damit hat, auch ĂŒble und berĂŒchtigte Spammer als Affiliates zu bezahlen. Tja, Augen auf bei der Wahl von GeschĂ€ftspartnern!  

Keine Sorgen mehr um die Altersvorsorge

Finanzielle Sicherheit im Alter

ErfĂŒllung des LebenstrĂ€ume

Denen, die glauben, dass hier Sorglosigkeit, Sicherheit und Lebenstraum in den Posteingang geflattert sind, empfehle ich dringend, einfach mal zur nĂ€chsten Polizeidienststelle zu gehen und dort einen der Beamten zu fragen, was er von der Idee hĂ€lt, GeschĂ€fte mit Spammern zu machen. Dann mĂŒssen sie auch nicht mehr so einem dahergelaufenen Blogger wie mir glauben, der im geduldigen Internet gar vieles behaupten könnte. đŸ‘źâ€â™‚ïžïž

Aber bitte auf gar keinen Fall darauf reinfallen! ⚠  

So funktioniert der RĂŒckmietverkauf

1. Kontakt

Treten Sie unverbindlich mit uns in Kontakt und ĂŒbermitteln Sie uns Details zu Ihrer Immobilie, damit wir Ihnen ein kostenloses Kauf- und Mietangebot zur ersten Orientierung unterbieten können.

Apply Image

2. Kaufangebot

Sie vereinbaren einfach einen Ortstermin mit einem unserer Kollegen zur Besichtigung Ihrer Immobilie. Dadurch können wir Ihnen ein konkretes und verbindliches Kauf- und Mietangebot unterbreiten, welches zu Ihrer Lebenssituation passt.

3. Verkauf + Miete

Sie verkaufen Ihre Immobilie als RĂŒckmietverkauf und erhalten umgehend den kompletten vereinbarten Kaufpreis. Zeitgleich erhalten Sie ein Mietrecht auf Lebenszeit – bzw. bis zu dem Zeitpunkt, wann Sie ausziehen wollen.

KOSTENLOSES ANGEBOT ANFORDERN

Funktioniert auch alles ganz einfach:

  1. Einfach in eine Spam klicken und ĂŒber ein anonymisierendes Medium einem spammenden Unbekannten prĂ€zise Informationen ĂŒber die eigene finanzielle Situation zustecken. Zusammen mit der Wohnadresse, was nebenbei gesagt auch fĂŒr organisiert kriminelle Einbrecherbanden interessant sein könnte. Mit Spam kommt ja niemals etwas Gutes.
  2. Danach kommt der Onkel von einer mit Spam werbenden Klitsche vorbei, bequasselt einen wohlgeĂŒbt, bis er das Gehirn auslöffeln kann und macht schließlich ein ganz tolles Angebot.
  3. Und endlich kommt man in das Privileg, wieder zur Miete zu wohnen. Mit allen Nachteilen, die dazugehören. Und ansonsten, ohne dass sich etwas am eigenen Leben Àndert.

Wer könnte dazu nein sagen? Doch nur ein Mensch, der noch so etwas wie aktive Synapsen in seinem Gehirnchen hat. Hans im GlĂŒck ist jedenfalls begeistert!

Trustpilot Logo
Trustpilot Stars
TrustScore

Mit Logo, Score und Sternchen! Muss gut sein. đŸŒŸïž

Immobilienwissen

Klicken Sie hier fĂŒr ErklĂ€rvideos zu wichtigen Immobilienthemen und zur GNIW einfach erklĂ€rt von Dr. Henryk Seeger.
ratio
KOSTENLOSES ANGEBOT ANFORDERN

„Click here“ ist eh schon ein gnadenlos dummer Text, aber wenn man dann nicht einmal mehr auf den Text klicken kann, der einem zum Draufklicken auffordert, setzt sich die Dummheit noch ein Krönchen auf. đŸ‘‘ïž

Habe ich eigentlich erwĂ€hnt, dass der Link auf die angeblichen ErklĂ€rvideos auf die gleiche Adresse geht wie die Link zum Anfordern eines Angebotes? Nein? Na gut, dann mache ich es jetzt. Was das mit „ratio“ zu tun hat? Diese Bezeichnung kommt aus einer Tiefe des hellen Geistes, die zu ertauchen ich wohl nicht wĂŒrdig bin, und deshalb bleibt es mir völlig verschlossen.â€ŠđŸ˜ïž  

E-Mail unerwĂŒnscht?

Am Ende der E-Mail besteht die Möglichkeit, sich von diesem Newsletter abzumelden und keine weiteren E-Mails zu erhalten.

Na, das ist ja toll! Am Ende der Spam besteht die Möglichkeit, dem Spammer mitzuteilen, dass seine Spam angekommen ist, gelesen wurde und sogar beklickt wurde. DarĂŒber freut sich der Spammer, denn er lebt ja vom Spammen.

Warum ich nicht gleich klicken kann, sondern erstmal nach unten scrollen soll? Das weiß wohl nur der Spammer. Dass er Links in den Text seiner Spam setzen kann, hat er mir ja schon mehrfach gezeigt und zeigt er mir auch gleich anschließend nach diesem ohne jede Hirnbeteiligung formulierten Absatz. Es kann ja nicht jeder das Talent haben, sich halbwegs vernĂŒnftig auszudrĂŒcken. Aber hauptsache, mit Immobilien kennt er sich so richtig aus, der Spammer! đŸšïž  

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Handelsregister: Amtsgericht Charlottenburg

(Berlin) HRB 204793 B

© 2024 GNIW. Alle Rechte vorbehalten.

Ach, auf einmal gehen Links wieder! Seltsam. đŸ˜…ïž

Und dann zum Ende wird es noch einmal so richtig krass! Mit deklariertem „geistigen Eigentum“ auf den Text einer Massenmail, die fern von jeglicher erforderlicher Schöpfungshöhe fĂŒr einen Schutz durch das Urheberrecht daherkommt. In einer Spam. In einer ganz sicher automatisch erkennbaren Spam. Von meinem rspamd mit wohlverdienten 10,41 Punkten bewertet und völlig korrekt in das große, eklige Glibbersieb sortiert. Ganz großes Kino! Comedy durch angewandte Dummheit, prĂ€sentiert von Naturtalenten. Fast so dumm wie der Link, auf den im fließenden Text hingewiesen wird, der dann aber ganz woanders gesetzt wird. Warum nur „fast“ so dumm? Weil diese juristisch völlig unwirksame und offenbar nur Leser und EmpfĂ€nger einschĂŒchternsollende Dummheit mit dem deklarierten „geistigen Eigentum“ auch bei ernstzunehmenden Unternehmungen immer wieder zu lesen ist. Das muss so eine Art moderner Cargokult in der Mailkommunikation sein. FĂŒr HirntrĂ€ger, die sich solches Treiben von außen anschauen, ist es allerdings von hoher realsatirischer LĂ€cherlichkeit, aber die tĂ€gliche Dummheit dieses Anblicks macht eben auch ein bisschen stumpf. Aber fĂŒr so eine AnkĂŒndigung „da kommt irgendwo spĂ€ter noch ein Link zum Draufklicken, den ich nicht gleich hier setzen mag“, unmittelbar bevor irgendwelche anderen Links gesetzt werden, da muss man schon ĂŒberdurchschnittlich und bis an die Grenze zur GeschĂ€ftsunfĂ€higkeit dumm sein. đŸ€Šâ€â™‚ïžïž

Aber nochmal zum geistigen Eigentum dieser eigentĂŒmlichen Geister: Verklagt mich doch einfach fĂŒr mein Vollzitat hier auf Unser tĂ€glich Spam, Pixelproster!

Ach, das habt ihr in den vergangenen ĂŒber zwei Jahren noch nie gemacht? Trotz stĂ€ndig mitproklamierten „geistigen Eigentums“? Woran das wohl liegen könnte… đŸ˜‚ïž

So, jetzt zum guten Schluss nach spammiger Sitte noch eine leckre Portion „das Übliche, bitte“:

Impressum
Pixel ProMarketing S.L. – Str Azor n5 Mijas-Costa – E-29651 MĂĄlaga
E-Mail: support@pixelpromarketing.com – GeschĂ€ftsfĂŒhrer: Abdelhakim El Founti

Liebe Meteoriten, nutzt eure Chance! đŸŒ ïž

Aber bitte nur, wenn die angegebene Anschrift stimmt. Was ich nicht glaube. Es ist ja Spam. Und Google Maps kennt keine „Str Azor“ in MĂĄlaga. Einen Eintrag fĂŒr das Unternehmen gibt es dort auch nicht. OpenStreetMap kennt die Straße ebenfalls nicht. Na ja, es ist ja Spam. Was wollten die nochmal heute mit mir machen? Ach ja, ImmobiliengeschĂ€fte. Na, das sind bestimmt QualitĂ€tsgeschĂ€ftemacher!

Beauskunftung
Sollten Sie Fragen zur RechtmĂ€ĂŸigkeit dieser E-Mail haben wenden Sie sich bitte direkt an die Pixel ProMarketing S.L.. Sie erhalten diesen Newsletter aufgrund Ihrer Double Opt in Anmeldung.

Das ist ja toll, dass ich so etwas explizit bestellt haben soll, diese Bestellung noch einmal genau so explizit bestĂ€tigt haben soll und doch gar nichts davon weiß. Woran liegt das nur? Vielleicht daran, dass es eine LĂŒge ist? Moment, mal weiterlesen:

Sie erhalten diese Nachricht, da Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse sag@ich.net bei einem Portal oder einem sonstigen Dienst von uns oder einem unserer Partnerunternehmen angemeldet haben. Das Angebot ist eine kommerzielle Anzeige dieses Werbekunden, der allein fĂŒr den Inhalt verantwortlich ist. Ihre Daten sind lediglich beim Versender gespeichert. Der Werbekunde hat daher keinen Einfluss auf den EmpfĂ€ngerkreis der E-Mail.

Ach so, ich habe irgendwann irgendwo bei irgendwas mal meine Mailadresse angegeben (was definitiv nicht stimmt, weil ich das mit der in diesem Fall zugespammten Mailadresse nicht mache) oder vielleicht auch bei irgendeinem ominösen Partner irgendwo bei irgendwas oder Dingsbums. Das nennt man dann Double-Opt-In. Ich verstehe. Und meine Fragen zur „RechtmĂ€ĂŸigkeit“ dieser klaren Spam sind auch schon lĂ€ngst beantwortet.

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Vor meinem Arsch ist auch kein Gitter! đŸ‘…ïž

ct

Diesen kleinen Fehler werden die Pixelproster wohl nicht mehr aus ihrem Spamskript herausbekommen.

Oh, was mir gerade noch auffĂ€llt und was ich angesichts der Flut von Dummheit beinahe ĂŒbersehen hĂ€tte: Eigentlich sollte das hier ja laut Betreff ein „Erfahrungsbericht“ sein, aber irgendwie fehlt darin der Erfahrungsbericht. Stattdessen ist es ein dummer Reklametext eines dummen Spammers.

Entf! đŸ—‘ïž

Ein Kommentar für đŸĄđŸ’ŒđŸ”‘Erfahrungsbericht: Wie ich mein Haus verkaufte und dennoch Zuhause blieb

  1. J.R. sagt:

    Was mir zu denen noch aufgefallen ist: war DataSoft nicht mal lt. des Impressums aus Syrien? Die Namen, die immer im Zusammenhang mit PixelPro/Terminal24 auftreten, klingen so, als ob die Personen, sofern sie ĂŒberhaupt existieren, aus der Ecke stammen könnten.

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