Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Ja, was denn nun

Montag, 28. Januar 2008, 02:17 Uhr

Der folgende Kommentarspammer ist sich in seiner „Mitteilung“ offenbar nicht so ganz klar darüber, was er eigentlich anzubieten haben will:

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So beliebig diesem Ausfluss des Spam-Verbrechens auch das Angebotene sein mag, so klar ist das eine: Der zu diesem „Kommentar“ angegebene Link führt auf die im Moment häufigste Masche der Leute, die Rechner von Privatpersonen übernehmen wollen. Es geht auf eine Google-Group, die mit ein paar Grafiken den Eindruck erwecken will, dass es sich um eine YouTube-Seite mit pornografischen Inhalten handele. Das hat zwar weder etwas mit großartigen Verdienstmöglichkeiten noch etwas mit nervigen Klingelkrach zu tun, aber man erhofft sich dennoch davon, dass Menschen einen Klick riskieren. Natürlich führt jeder Klick in diesen dummen Betrugsversuch auf eine Website, die von Kriminellen unterhalten wird und die ihren Opfern die neueste Kollektion von Schadsoftware unterjubeln will.

Diese Masche ist momentan so häufig in der Kommentarspam zu finden, dass ich gar nicht genug davor warnen kann, darauf reinzufallen. Wenn irgendetwas irgendwo Verlinktes wie eine YouTube-Seite aussieht, sollte man besser noch einmal in die Adresszeile des Browsers schauen, bevor man einen Klick auf ein interessant aussehendes Video macht. Diese kleine Vorsicht kann einem eine Menge Ärger ersparen.

Ich mag es so sehr, da muss ich gleich mal zum Facebook klicken...

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