Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „Japan“

Bitte bestätigen Sie jetzt Ihr Paket.

Freitag, 13. Februar 2026

Oh, schön! Mit Punkt am Ende des Betreffs. Das macht das Filtern viel leichter.

Von: support@kigyolab.com
Antwort an: angel.moreno1@yandex.com
An: gammelfleisch@tamagothi.de

Oh, heute mal nicht GMail für die Antwortadresse beim Vorschussbetrug, heute mal Yandex? Das ist relativ selten, denn Google ist der beste Kumpel und Komplize der Spammer und Betrüger. Gemeldete GMail-Adressen von Trickbetrügern sind regelmäßig noch ein halbes Jahr später in aktiver Benutzung durch Trickbetrüger. Google hat kein Interesse daran, den kriminellen Missbrauch seiner kostenlos angebotenen Dienste zu unterbinden. Google sammelt den damit verbundenen Reibach ein, und lastet die Kosten und den Aufwand der ganzen Welt auf. Google selbst ist Spam. In einer Welt, in der das Recht Gerechtigkeit herstellen sollte, wäre das klar illegal. In den USA scheint es legal zu sein.

Diese Spam wurde übrigens über die IP-Adresse eines Hosters aus Japan versendet, mein Hinweis ist schon draußen. Es ist ja nicht Google. Vermutlich ist jetzt schon der Stecker gezogen. Hoffentlich hat der Hoster Vorkasse genommen und sieht so wenigstens ein bisschen Geld für seinen Aufwand und Ärger!

Was kriege ich denn heute für ein Paket?

Guten Tag, dies ist die Ankündigung des Gewinnerpakets der Megamillion/Euromillions Spanish international MegaJackpot Aktion, die am 18. Aug. 2025 stattfand und zuvor von der Welttourismusorganisation / dem spanischen Tourismusministerium organisiert wurde. Ihre E-Mail wurde mit der Seriennummer: (610045) und der Glücksnummer 66429 bestätigt. Sie sind der Gewinner von € 1.200.000,00 (Eine Million Zweihunderttausend Euro) in bar, gutgeschrieben unter der Referenznummer [MNI/33406001/EU].

„Guten Tag“ ist mal wieder genau mein Name.

Ah, es ist ein Päckchen mit 2.400 lila Läppchen der Europäischen Zentralbank, weil ich in einer Lotterie gewonnen habe, für die nich niemals ein Los gekauft habe. Die funktioniert nämlich, indem man einfach irgendwelche lustigen Nummern an die Mailadressen hängt, und wenn die gezogen werden, gibt es Millionengewinne. Wie sich diese Lotterie finanziert? Na, sie hat vermutlich einen dieser Geldbäume im Garten und pflückt einfach das Laub ab.

Die angebliche Ziehung der Mailzahlen war vor 179 Tagen. An einem Montag. Das ist ein eher ungewöhnlicher Wochentag für eine Lotterieziehung. Wieso die Mail mit meiner angeblichen Gewinnbenachrichtigung beinahe ein halbes Jahr braucht, bis sie bei mir ankommt? Vermutlich handelt es sich um eine Abwandlung des Protokolls in RFC 2549, bei der Briefschnecken anstelle von Tauben verwendet werden.

Die Gewinner wurden per Computerabstimmung aus 80.000.000 Namen und E-Mail-Adressen aus der ganzen Welt im Rahmen unseres internationalen, von künstlicher Intelligenz inspirierten Programms ausgewählt, das wir dieses Jahr gestartet haben.

Oh, ein von künstlicher Intelligenz inspiriertes Programm macht eine Abstimmung? Bei meiner Abstimmung mit mir selbst kommt da sofort raus, dass es Bullshit ist. 🤣️

Und was soll da der Umweg über die Nummern? Der ist nicht nötig, wenn man es in Software macht. Ich möchte jetzt keine eingesammelten Mailadressen aus meinem EMail-Archiv veröffentlichen, aber ich habe als Standard meines Betriebssystems eine Datei…

$ wc -l /usr/share/dict/ngerman
356010 /usr/share/dict/ngerman
$ _

…mit 356.010 deutschen Wörtern in neuer Rechtschreibung herumliegen (sie wird für eine Rechtschreibprüfung verwendet, die ich gar nicht nutze), die ich hier mal als Ersatz benutze. Wenn ich daraus mit einem Computer zehn „Gewinner“ ziehen wollte, ginge das ganz einfach und brauchte übrigens auch kein „von künstlicher Intelligenz inspiriertes Programm“, sondern nur einige konzeptionell aus den frühen Siebziger Jahren stammende und übrigens im Gegensatz zur so genannten „künstlichen Intelligenz“ sehr energieeffiziente und schnelle Standardwerkzeuge meines Betriebssystems:

$ shuf -n 10 /usr/share/dict/ngerman | nl 
     1	geringstmöglicher
     2	Exkaisers
     3	kreditwürdigster
     4	Arbeitsstunde
     5	probiert
     6	Behelligung
     7	javanisch
     8	herzusagender
     9	entschädigendes
    10	verhängnisvollerer
$ _

Um die Auszahlung der Gewinne an die Wörterbucheinträge zu vereinfachen, habe ich die Gewinner nach der „Ziehung“ durchnummerieren lassen. Zählen können diese Computer wirklich gut. Dass man vor der „Ziehung“ etwas nummeriert, um einen technisch unnötigen Umweg über „Losnummern“ zu machen, ist nicht nötig. 😉️

Was das Thema „künstliche Intelligenz“ betrifft, sind Spam, Werbung, Politik und Journalismus auf einer Linie. Das Reklamewort „künstliche Intelligenz“ soll nur Leser und Zuhörer beeindrucken und wird regelmäßig von Menschen in den Mund genommen, die nicht einmal grob verstehen, wie ein Computer funktioniert. Das so Mitgeteilte ist meist lächerlich und dumm. Leider merken die meisten Menschen das nicht und lassen sich beeindrucken und teilweise sogar verängstigen.

Bitte wenden Sie sich an Angel Juan Moreno Esq, den internationalen Vertreter von Fintonic Security and Finance Madrid, (https://www.fintonic.com/es-ES/inicio/). Telefonnummer: 34 662 425 ███.
Private E-Mail Adresse: angel.moreno@fintonic.eu oder angel.moreno1@yandex.com. Für weitere Informationen: http://loteria.rtve.es

Bitte nicht an die Absenderadresse antworten! Die ist gefälscht. 🤥️

Der Antrag muss bis zum 30 Marz eingereicht werden. 2026 eingereicht werden, andernfalls wird er annulliert. Darüber hinaus gehen 5 % Ihres Gewinns an Fintonic Seguros S.A. Dieser Betrag wird von Ihnen nach Erhalt Ihres Gewinns bezahlt.

Oh, sind auf einmal die Umlaute ausgegangen? Und war beim Lotteriebetreiber gerade nicht mehr das Geld für einen richtigen Dolmetscher übrig, so dass der Satz aussieht wie ein Auto nach einem schweren Unfall mit der Straßenbahn? Das ist aber schade. 😂️

Natürlich gibt es keine Millionen, und die E-Mail-Lotterie existiert nicht. Das angeblich gewonnene Geld dient nur dazu…

Eine alte Karikatur, die den auf einem Esel reitenden Tod zeigt, der dem Esel mit einer Angelleine eine Karotte vor Augen hält, damit er weiter geht. Der Esel rennt gierig auf den Abgrund zu.
Bild: Wikimedia Commons, Lizenz: Public Domain

…leichtgläubige Menschen dazu zu bringen, dass sie in den kommenden Wochen eine finanzielle Vorleistung nach der anderen bezahlen: Für den Notar, für die Sicherheitsfirma, für den Geldboten, für die Erklärung nach dem Geldwäschegesetz, für den korrupten Beamten, für den Anwalt, für den Logistiker, für alles mögliche. Die Betrügerbande ist gut eingespielt und kann in ihren telefonischen Aufführungen einem Menschen das Gehirn so lange weichlabern, bis sie es auslöffeln kann. Wenn die Bande bemerkt, dass nichts mehr zu holen ist – einige haben schon hohe fünfstellige Beträge für so einen Betrug gelegt und sich dafür sogar verschuldet – bricht der Kontakt ganz plötzlich ab. Die meisten Menschen, die darauf reinfallen, bemerken erst dann, dass sie die ganze Zeit betrogen wurden.

Wer mir das nicht glaubt, weil ich nur so ein dahergelaufener Blogger bin, der im geduldigen Internet gar vieles behaupten kann und der Lotteriegewinn in der „persönlichen“ Mail an „Guten Tag“ doch so viel besser als mein Geschreibe klingt: Gut so! Nicht alles blind zu glauben, was einer behauptet, ist ein wichtiger Schritt in Richtung Vernunft und geistige Klarheit und damit ein wirksamer Schutz davor, zum Opfer von Verbrechern zu werden. Ich gebe weiter an das LKA Niedersachsen. Falls das immer noch nicht reichen sollte: Einfach mal die Mail ausdrucken und zur nächsten Polizeidienststelle gehen! (Besser ausdrucken, denn ich glaube nicht, dass auf jeder Polizeiwache ein Computer herumsteht, in dem die Beamten einen fremden, möglicherweise verseuchten Massenspeicher stecken möchten.)

Aber auf gar keinen Fall auf so einen alten, plumpen und letztlich dummen Betrug reinfallen! Jeder kann etwas Besseres mit seinem Geld anfangen, als asozialen Kriminellen die dicken Autos, die Puffbesuche und das Kokain zu finanzieren.

Mit freundlichen Grüßen
Ana Eduardo Lopez Montero/Sekretärin

Hier spammt die Sekretärin noch selbst.

Entf! 🗑️

Tatum Ware

Mittwoch, 11. Dezember 2024

So nannte sich der Hirni mit seinem Spamdurchfall, seiner IP-Adresse aus Japan und seinem kaputten Spamskript, der binnen vierer Minuten elf Mal den gleichen „Kommentar“ zu verschiedenen Texten ablegen wollte, aber an seiner multiplen Unfähigkeit scheiterte:

I love reading your blog for inspiration. Finn & Form’s collections are a great match for these ideas.

Und, was soll da so prächtig passen? Na gut, ich starte mal meine virtuelle Maschine für diesen Zweck, um es mir anzuschauen. Ah, Möbel sollen so prächtig passen. Aber was ist das denn für eine komische Einblendung:

We don't ship to Deutschland -- Please select your shipping country. -- Buy from the country of your choice. Remember, that we can only ship your order to addresses located in the chosen country. -- Country: [United States (USD $)] -- [Shop now] -- Powered by orbe.app

Schade, dann muss ich wohl einfach ohne die dazu passenden Möbel weiterschreiben! 🤭️

Japan have been eating this weird “gelatin†for generations…

Freitag, 9. Februar 2024

Was hat Japan gegessen? 😁️

like WD-40 for joints

Sprüht euch WD-40 auf die Gelenke, ihr Roboter! 🤦‍♂️️

Hi,

Genau mein Name!

What if it only took 10 seconds each morning to…

— End joint pain, swelling, and stiffness for good

— Soothe inflammation

— All while improving flexibility and mobility

Well, that’s exactly what happened when researchers gave patients 1 tablespoon of this weird “gelatin.”

Seltsam, dass man von dieser eigenartigen „Forschung“ und ihrem tollen, einfach anzuwendenden Ergebnis nur aus der Spam erfährt, obwohl Arthrose eine Volkskrankheit ist. Woran das wohl liegen mag? Ob es wohl daran liegt, dass der Spammer in seiner Spam lügt? 🤥️

67-year-old grandma, Sarah Gaynor put this weird “gelatin” to the test after she’d suffered two decades of pure torture.

Not only did she feel instant relief from her endless agony…

She could finally put an end to her „hopeless“ case of joint pain for good!

Ich habe eben mir mal den „Spaß“ gemacht, ein paar richtige Studien zu diesem Thema schnell zu überfliegen. Die alleinige Einnahme von Gelatine kann keine Arthrose heilen. Bei oraler Aufnahme – einfach jeden Tag einen Löffel reinlöffeln, weil die Japaner das so machen, lautet ja die Empfehlung dieses Spammers – ist es sogar fraglich, ob der Wirkstoff überhaupt in den Gelenken ankommt. Der muss ja erstmal durch den Verdauungstrakt, und schon das Gemisch aus Säure und Enzymen im Magen lässt nicht viel davon übrig. Weitere Fragen zu diesem Thema sollte ein richtiger Arzt beantworten können, am besten ein Facharzt. 👨‍⚕️️

Aber besser nicht den Apotheker fragen. Der verkauft selbst entsprechende Produkte und schwatzt einem gern so etwas auf. Zu Apothekenpreisen. Und genau so unwirksam. Oder vielleicht eine Spur „wirksamer“, denn es hat sich herausgestellt, dass ein teures Placebo besser wirkt als ein preiswertes. 😁️

Man muss übrigens nicht extra nach Japan gehen. Bei einer kurzen Suche über verschiedene Studien ist mir aufgefallen, dass die tendenziell postiven Studien alle aus Deutschland kommen, während nahezu alle Studien außerhalb Deutschlands keine signifikant über die Placebowirkung hinausgehende Wirksamkeit oral eingenommener Gelatine belegen. Angesichts der Korruption und besonderen Esoterikoffenheit des gesamten bundesdeutschen Gesundheitswesens erweckt das in mir einen sehr unschönen Verdacht manipulierter Wissenschaft. Aber ich höre auch immer das Gras wachsen und habe immer Bananengeschmack im Mund. Vielleicht ist diese Häufung auch nur ein Zufall, der durch meine unsystematische Auswahl zustandekam. Denn einen vollständigen Überblick über die Studienlage habe ich natürlich nicht.

And you can too…

==> All you need is one tablespoon of THIS tomorrow

To your health,

Die Gesundheitstipps aus der Spam sind übrigens immer die Besten der Besten der Besten. Die Arzneien, die man beim Spammer kauft, sind im günstigsten Fall frei von Wirkstoffen, so dass man wenigstens am Leben bleibt. 💀️

P.S. Farmers in Japan have been eating this weird “gelatin” for generations. This is why these folks can work in the fields — comfortably bending, squatting, and twisting — well into their 70s, 80s, and even 90s…

All because they eat one tablespoon of THIS each day.

Hui, in Japan schiebt man sich schon seit Jahrhunderten… ähm… seit vielen Generationen Gelatine rein, um auch ja bis zum neunzigsten Lebensjahr malochen zu können. Da können wir doch in Deutschland auch gleich die Rente abschaffen! Sie sind 87 Jahre alt? Da hat der nette Mann vom „Jobcenter“ gleich einen tollen Job für sie: Dachdeckergehilfe! Zum Mindestlohn, denn sozial ist, was die Arbeit billig macht. Wenn sie die Arbeit nicht antreten, gibt es halt die Streichung sämtlicher Sozialleistungen und den Hungertod nach dem Herzen von Hubertus Heil (SPD). Die Gelatine gibts gratis als kostenlose Sozialleistung im Päckchen dazu. 😁️

In den letzten Absatz hat sich ein bisschen Satire verirrt. Das Gute daran ist das Böse darin. 😇️

Ich wills mal so sagen: Wenn ich den Daten von Wolfram Alpha trauen darf, lag im Jahr 1950 die durchschnittliche Lebenserwartung in Japan bei rd. 62 Jahren. Da werden viele Menschen nicht bis zum neunzigsten Lebensjahr durchgerackert haben, weil sie schlicht dreißig Jahre früher gestorben sind. Was die Lebenserwartung in Japan binnen siebzig Jahren so deutlich auf den heutigen Stand von rd. 85 Jahren erhöht hat, ist nicht etwa die Anwendung traditioneller Mittel (die keineswegs alle Quacksalberei sein müssen), sondern die Fortschritte der evidenzbasierten Medizin und die Erkenntnisse medizinischer Forschung.

Quacksalberarzneien aus (leider legaler) Reklame und (illegaler) Spam werden öfter mit Japanbezug angepriesen, weil die Menschen dort lange leben und die dortige Kultur so fremdartig für uns ist, dass man ihr besondere Leistungen zutraut. Allerdings hat noch keiner dieser Quacksalber behauptet, dass man durch Pachinkospielen und den regelmäßigen Genuss von Jugendanscheinspornografie älter und gesünder würde… 😁️

If you does’t like this, please Click here Sixth 64, Honolulu, Hawaii, 04686

Nein, es gibt keine Postkarte von mir. Und erst recht keinen Klick in die Spam. 🖕️

– ksr8lbxy/1syE7V3W-NMsLsxX7ffb3_kD1Mg0EDDkCFv72kz3cZ4/q2eb_pH8×0G3O81VOErrB4f2wkkJriVz-iQ7RzlXkspZ-vpI7SrF4Cy_tshk7qz6 –

Ja?

;

Ach so! 😅️

Entf! 🗑️

@FTS_Web_Media

Dienstag, 21. Juni 2011

Screenshot FTS_Web_Media

Ihr seid also so ganz Große. So richtig international in Deutschland, USA, China und Japan tretet ihr als Webdesign Agentur [natürlich mit Deppen Leer Zeichen] auf. Ach nein, Standpunkte [sic!] habt ihr da. Günstig und hochqualitativ. Sogar Ecommerce [natürlich in kreativer deutscher Rechtschreibung] erstellt [sic!] ihr für eure Kunden. Das müsst ihr natürlich auch auf Twitter verbreiten, das macht man jetzt ja so. Dass ihr dort mal gerade 11 kleine Fiepser von euch gegeben habt, aber schon über 1700 völlig wahllos ausgesuchten Leuten folgt, von denen euch immerhin bis jetzt 257 mechanisch und bewusstlos zurückgefolgt sind, zeigt auch, worin eure ganz besondere Kompetenz liegt: In der Spam. Eure zum Gestammel heruntergebrochene sprachliche Ausdrucksweise, die selbst für Twitter-Verhältnisse auffällig mies ist, vervollständigt diesen Eindruck noch. Gut, dass so einige Menschen, die sich sonst vielleicht für eure Dienstleistungen interessiert hätten, nach einem einzigen Blick genau wissen, woran sie mit euch sind – und es lieber beim Mitbewerb versuchen werden. Es wäre ja auch schade, wenn sie auf komische Leute reinfielen, die auf unseriöse, asoziale und spammige Werbeformen für ihr Angebot setzen. Denn wer so wirbt, von dem ist nichts Gutes zu erwarten.