Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Trickbetrug unter „Nutzung“ persönlicher Kontakte

Dienstag, 21. Oktober 2025

Keine Spam, sondern ein im Kontext der Spam wichtiger Hinweis des Landeskriminalamtes Niedersachsen auf eine aktuell laufende Betrugsmasche:

In den vergangenen Tagen gingen einige besorgte Mailanfragen bei uns ein. Die Fragenden berichteten von Mails, die bei Bekannten eingegangen seien. Die Täter hätten sich namentlich als diese bekannte Person gemeldet. Jedoch sei die Absender-Adresse eine Falsche.

[…] Die Täter bitten um den Kauf von Guthabenkarten (z.B. von Apple) und dann um die Übermittlung der freigerubbelten Codes von der Rückseite […]

Da die Täter sich als Bekannte der angeschriebenen Person ausgeben und auch mit deren Namen einen eigenen Mailaccount eingerichtet haben, kann es sein, dass der Empfänger die Fälschung nicht erkennt, dieser Bitte nachkommt, Guthabenkarten kauft, den Code freirubbelt und diese sensiblen Daten dann per Mail an die Täter übermittelt

Ich kann es gar nicht oft genug sagen: Eine E-Mail – selbst, wenn die Absenderadresse einmal stimmen sollte, was angesichts des „Industriestandards“ im Datenschutz auch niemanden mehr überraschen sollte – kann von jedem Menschen aus dem ganzen Internet kommen. Auch Absenderadressen können oft mit Leichtigkeit gefälscht werden. Wenn die Mail nicht digital signiert wurde und man diese digitale Signatur nicht überprüft hat, kennt man den Absender nicht. Und nein, „normale“ Menschen sind leider damit überfordert, bei ihrer Mailsoftware, die sie meist nicht einmal benutzen, Strg+U zu drücken und im Quelltext die Header zu lesen. Obwohl das gar nicht so schwierig ist.

Bitte spätestens dann einmal telefonisch (oder über einen anderen Kanal als E-Mail) nachfragen, wenn man für einen Freund oder Bekannten Geld ausgeben soll! Am besten schon vorher, wenn einem etwas seltsam vorkommt. Es ist jetzt einige Jahre her, dass jemand versucht hat, in meinem Bekanntenkreis unter meiner Identität aufzutreten, aber was mich dabei geschützt hat, war die banale Tatsache, dass ich beim Schreiben von E-Mail einen so markanten Stil habe, dass vielen sofort aufgefallen ist, dass diese Mails gar nicht von mir sein können. Stil ist eben wichtig, aber die meisten Menschen versuchen sich leider ohne Stil zu behelfen. Von der fehlenden digitalen Signatur – jede Mail von mir, auch jede völlig banale Mail, ist digital signiert, was überhaupt keine Mühe bereitet – einmal ganz abgesehen, aber die überprüft wohl eh niemand, so dass eine Signatur mit einem anderen privaten Schlüssel gar nicht erst aufgefallen wäre. Ich weiß nicht, was da eingeleitet werden sollte, aber es wäre ganz sicher nicht in meinem Sinn gewesen.

Auch, wenn das nach Meldung der Kriminalpolizei zurzeit die wesentliche Quelle von Mailadressen und Beziehungen für diesen Trickbetrug ist, müssen die kriminell verwendeten Daten nicht von Vereinswebsites stammen. Das Internet ist voller Quellen, und in sehr vielen Fällen lassen sich persönliche Beziehungen von Menschen über offene Websites wie Facebook oder LinkedIn mit Leichtigkeit automatisiert ermitteln. Angelernte neuronale Netzwerke¹ geben hier schon jenen Kriminellen einen einfachen Einstieg, die keinerlei Programmierkenntnisse haben. Einen Prompt zu formulieren, ist kinderleicht. Wenn das Ergebnis in zwei Drittel der Fälle zutrifft, ist ein Trickbetrüger hochzufrieden damit.

Datenschutz ist kein absurder technokratischer Firlefanz ohne lebenspraktische Relevanz, der in einer dadaistischen Monstanz durch die Welt getragen wird, sondern Schutz vor kriminellen und anderen völlig unerwünschten Machenschaften, die leicht nennenswerten Schaden anrichten können. Und es gibt nur einen Datenschutz, der wirklich funktioniert: Größtmögliche persönliche Datensparsamkeit, die darin besteht, dass man niemals sachlich oder technisch unnötige Daten von sich preisgibt. Ja, in einer Welt, in der Menschen für irgendwelche Nullwertdienste und Furzapps ihre Telefonnummer, ihren Geburtstag, ihre Anschrift und als Sahnehäubchen noch einen Ausweisscan rausrücken, rede ich gegen Wände. Ich weiß das auch. Aber soll ich denn lügen? Ich vermisse viel zu oft den Trost darin, dass ich recht hatte.

Alles, was man ins Internet reinsteckt, kommt irgendwann wieder irgendwo heraus, und man hat nicht die geringste Kontrolle darüber. Daten werden sinnlos langfristig gespeichert und gesammelt, und kein Gesetz verbietet das. Meistens ist dieses „Herauskommen“ höchst unerfreulich. Ich werde auf Mailadressen zugespammt, die im Handy-Adressbuch von Bekannten lagen und dort von trojanischen Apps eingesammelt wurden. Alles, was irgendwo wieder herauskommt, wird schließlich auch benutzt. Oft zusammengeführt mit anderen Daten, die irgendwo anders wieder herausgekommen sind. Nur ein unüberwindlicher Unwille, Daten überhaupt preiszugeben, kann davor schützen.

Die in der Bundesrepublik Deutschland obligatorische Impressumspflicht auf Websites hilft dabei übrigens nicht. Die hilft nur den Verbrechern.

¹Diese werden von Journalisten, Politikern und anderen digitalen Analfabeten durchgehend mit dem Reklamewort „künstliche Intelligenz“ bezeichnet, damit wir alle mehr Reklame als Deutsch reden und denken.

1296P HD Otoskop: Sehen Sie Ohrenschmalz in kristallklarem HD

Montag, 20. Oktober 2025

Gibt es das auch für die rückwärtige Leibespforte? Oder würde dem Texter dieser großartigen Anpreisung bei „Sehen Sie Scheiße in kristallklarem HD“ vielleicht doch noch etwas auffallen? 🤭️

Na ja, klammheimlich freue ich mich ja, wenn auch mal etwas Neues in der Spam kommt. So ein Blog über Spam ist ja irgendwie hübscher, wenns nicht zu monoton wird.

Von: klare Ohreneinblicke . <service@at.vielendan.de>
An: info@at.vielendan.de

Die Empfängeradresse ist nicht meine Mailadresse, und den Absender mit seinen klaren Ohreneinblicken kenne ich auch nicht. Macht aber nichts, denn die in der Mailadresse verwendete Domain…

$ surbl vielendan.de
vielendan.de	LISTED: ABUSE
$ _

…ist ja für Spam und Spam und Spam wohlbekannt und steht auf allen einschlägigen Blacklists, was zu immerhin 26,94 Punkten meines rspamd und einem sicheren Aussortieren des Mülls führte. Aber in kristallklarem HD!

Die Spam wurde übrigens über eine IP-Adresse von Google, dem dicksten Kumpel und Komplizen des Spammers und Betrügers, versendet. Ich hoffe, dass ich es noch erlebe, dass ich problemlos ganze IP-Bereiche von Google sperren kann und danach kaum noch Spam sehe und dieses Blog einfach einstellen kann. Leider benutzen viel zu viele Leute, auch in meinem Umfeld, eine GMail-Adresse, als dass ich mir das schon leisten könnte. Aber es bessert sich langsam, ganz, ganz langsam.

Der Text dieser Spam wurde zentriert und fett gesetzt, ich habe dieses Detail – der Frisierpuppenkopf von Absender glaubte ganz offensichtlich, dass das wohl irgendwie gut aussähe – in meinem Vollzitat nicht übernommen und will hier nur darauf hinweisen, dass diese Spam genau so bescheuert aussieht, wie sie auch klingt:

Entdecken Sie die Zukunft der Ohrenpflege

Das 1296P HD Wifi Otoskop

Kristallklare Einblicke in die Ohrengesundheit

Stellen Sie sich vor, Sie könnten einen detaillierten Blick ins Ohr werfen – klar, scharf und in atemberaubendem HD. Was früher nur Ärzten vorbehalten war, ist jetzt für zu Hause möglich.

Das macht dieses Otoskop so einzigartig

- Kristallklare 1296P HD-Auflösung: Erleben Sie gestochen scharfe Live-Bilder und Videos direkt auf Ihrem Smartphone oder Tablet.

- Einfache Wifi-Verbindung: Verbinden Sie sich kabelfrei und unkompliziert mit der kostenlosen App. Kompatibel mit iOS und Android.

- Sicher und schonend: Mit abgerundeten Spitzen und LED-Beleuchtung für die ganze Familie.

- Perfekt für die ganze Familie: Ideal für besorgte Eltern oder alle, die ihre Ohrengesundheit im Auge behalten wollen.

Jetzt das Otoskop entdecken ­ Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team von ecoprinase.com

Ich wünsche viel Spaß mit der LED-Beleuchtung für die ganze Familie und für die besorgten Eltern mit Ohrengesundheitstick. So viel Ohr, so viel Schmalz. 😁️

online pharmacy with a subscription for vitamins

Sonntag, 19. Oktober 2025

So so, Vitamine. Als ob man die nicht im Aldi bekäme. 😅️

Oh my goodness! Amazing article dude! Many thanks, However I am experiencing issues online pharmacy with a subscription for vitamins
you RSS. I don’t know the reason why I cannot join it.

Is there anybody having idenjtical RSS problems?
Anybody who knows the answer cann you kindlly respond?

Thanks!!

Schön, mit pseudohöflichem Dank für Nichts. 🖕️

Der Link und die Homepage des Kommentators mit IP-Adresse aus Polen und schlecht programmiertem Spamskript führt natürlich auf eine „Apotheke“ mit dem tollen Namen „True Premium Meds“ und ohne Impressum, die gleich ganz oben auf der Startseite „Vitamine“ wie Viagra, Cialis, Levitra, Kamagra zum Kauf anbietet – verschreibungspflichtige Arzneien ohne Rezept, versteht sich, damit auch jeder sehen kann, dass das wirklich kriminell ist. Nur gegen Erkältungsbeschwerden hat der „Apotheker“ mal wieder nichts. Keine Sorge, die gelieferten Packungen werden fast wie die Originale aussehen. Und die Inhaltsstoffe sieht man ja nicht. Wenn man Glück hat, sind es diesmal keine Chemieabfälle, sondern einfach nur wirkungsloses und ungiftiges Zeug, so dass man wenigstens am Leben bleibt. „Man muss ja auch mal Glück haben“ ist der Wahlspruch jener, die gern zwischendurch mal eine Runde Russisch Roulette spielen. Die beim Kauf angegebene Kreditkarte und die persönlichen Daten werden selbstverständlich für kriminelle Geschäfte aller Art unter dieser so preisgegebenen Identität benutzt, so dass man jahrelang Ärger damit hat. Es sind ja Spammer. Die IP-Adresse der Website führt zu einem russischen Hostingprovider aus dem brummenden St. Petersburg. Abuse-Meldungen nach Russland erspare ich mir in der Regel, sie sind sinnlos. Das wird während des laufenden Scheißkrieges und der weltverzockerischen Säbelrasselei ganz sicher nicht besser geworden sein.

Christine brouwer

Samstag, 18. Oktober 2025

Perlen der täglichen Kommentarspam

So nannte sich die Gestalt… moment, dieser Name kommt mir doch sehr bekannt vor… mit dem Einfallsreichtum einer leeren Dose Frühstücksfleisch und der IP-Adresse aus dem bettelarmen Benin, die heute morgen um 8:01 Uhr den folgenden, eigenhändisch über die Zwischenablage ins Textfeld kopierten Kommentar zur Einleitung eines Vorschussbetruges hier auf Unser täglich Spam veröffentlichen wollte, aber aus inhaltlichen Gründen am Spamfilter gescheitert ist:

Es gibt zu viele Betrügereien bei Peer-to-Peer-Krediten. Ich besuchte eine seriöse Plattform für Peer-to-Peer-Kredite weltweit und traf dort eine wunderbare Frau namens Julien Blangier, eine Deutsche. Ihre E-Mail-Adresse lautet justineblangier1@gmail.com.

Sie hilft Menschen mit Krediten und gewährte mir einen Kredit über 55.000 €, den ich über 10 Jahre zu einem sehr niedrigen Zinssatz von 3 % über die gesamte Laufzeit zurückzahlen muss. Ich erhielt das Geld ohne jegliche Formalitäten. Ich brauche einen Privatkredit, aber Ihre Bank verweigert mir den Kredit und nimmt keinen Kontakt mit ihr auf. [sic!] Sie werden zufrieden sein, aber seien Sie vorsichtig, wenn Sie nicht gerne Kredite zurückzahlen.

Hier ist ihre E-Mail-Adresse: justineblangier1@gmail.com

Tja, es kann schon schwierig sein, sich in Deutsch auszudrücken, wenn man gar nichts von der Sprache versteht. Da kommt es dann auch bei der Übersetzung aus dem angelernten neuronalen Netzwerk zum einen oder anderen Missverständnis. 😅️

Natürlich gibt es bei dieser GMail-Bank mit kostenlos und anonym eingerichteter Mailadresse, aber dafür ohne Website und Anschrift, keine Darlehen. Man kann sich nur von einer geübten Betrügerbande eine finanzielle Vorleistung nach der anderen aus der Tasche quasseln lassen. Wenn man völlig ausgenommen ist und noch mehr Geldprobleme als zuvor hat, bricht der Kontakt plötzlich ab. Und frau Rousseau Anita war dann wohl doch nicht so gut und vertrauenswürdig. Mit Betrügereien kennt sich Christinchen eben aus. 😁️

Das Stadtbild

Freitag, 17. Oktober 2025

Keine Spam, sondern eine kurze Anmerkung zur sonst hier völlig ignorierten Tagespolitik: Das, was – wie ich immer wieder in Gesprächen bestätigt bekomme: nicht nur – mich am Stadtbild [Archivversion] am meisten stört, ist die immer allgegenwärtigere, immer unentrinnbarere, immer invasivere, durch gleißendhelle (und dabei gewiss nicht klimaneutrale) Wechselbildtafeln auf allen Wegen immer stärker gewaltsam an der Aufmerksamkeit zerrende, manipulative und offen intelligenzverachtende professionelle Lüge der Reklame. Aber ebendiese scheint für den amtierenden Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Friedrich Merz (CDU), kein Problem im Stadtbild zu sein, den interessieren wohl nur die Augen- und Hautfarben der Menschen in den Städten, alles andere scheint ja ganz gut zu sein. Oder was meint dieser unglauwürdige AfD-Simulator sonst mit seinem populistischen Gefasel vom Stadtbild?

Einmal in fünfzehn Jahren darf ich hier wohl so eine Anmerkung machen. Wenn Politik zur Schrotmunition der Spam und zum reinen Dummenfang geworden ist, soll sie auch hier ihren wohlverdienten Platz finden.

Werbung an der Fassade des Ihmezentrums und in der Spinnereistraße

Schreiben sie sich nicht ab, Herr Bundeskanzler, bewerben sie sich, machen sie etwas besseres aus sich!

So, jetzt aber genug davon.

Der Betrug mit dem Geld aus der Steckdose

Donnerstag, 16. Oktober 2025

Hier geht es nicht um eine Spam, sondern um einen im Kontext lesenswerten Artikel bei Netzpolitik, der hoffentlich den meisten Menschen hier nicht viel Neues erzählt:

Angebliche Online-Investments:
Eine automatisierte Betrugsmaschine

Werbeanzeigen auf Facebook und Co. versprechen sichere Online-Investments, aber am Ende verlieren Menschen ihr ganzes Geld […] Boris Pistorius blickt direkt in die Kamera. Der deutsche Verteidigungsminister richtet sich an die Nation, spricht von „rasantem Wandel, neuen Arbeitsplätzen und fortschrittlichen Technologien“. Sie sollen Deutschland an die Spitze der Weltwirtschaft bringen. Am Ende des Clips verspricht er dem Facebook-Publikum, ein neues Regierungsprogramm werde „Gewinne für jeden Bürger sichern“.

Auch die derzeitige Präsidentschaftskandidatin Irlands, Heather Humphreys, spricht in einem vielgeklickten Facebook-Video zu ihren potenziellen Wählern: „Ich freue mich, Ihnen Quantum AI vorzustellen“, sagt sie. Eine Plattform, die irischen Familien den Weg in die finanzielle Unabhängigkeit ebnen würde. Wer dort einen kleinen Betrag investiere, könne „wöchentliche Zahlungen von bis 4.500 Euro erhalten.“

[…] Humphreys und Pistorius haben all das nie gesagt. Die Clips sind täuschend echte Fälschungen, die mit KI-Tools erstellt wurden. Über Plattformen wie Facebook, Instagram oder TikTok verbreiten sich die Deepfakes mit den prominenten Finanztipps als bezahlte Werbeanzeigen. Von den Videos führt ein Link zu einer Plattform, auf denen Nutzer ihre Kontaktdaten hinterlassen. Es folgen Anrufe eines vermeintlichen Finanzberaters, der um eine kleine erste Einzahlung bittet. Der Investment-Betrug beginnt.

Geschulte Callcenter-Agenten führen ihren Opfern auf angeblichen Investment-Plattformen vor, wie sich deren Einzahlungen rasant vermehren. Darauf hoffend ihre Gewinne zu steigern, investieren manche Menschen Tausende oder gar Zehntausende Euro. Bis sie versuchen, sich das Geld auszahlen zu lassen […]

Im September erklärte die EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen, dass Europäerinnen und Europäer durch Werbung für Finanzbetrug jährlich mehr als vier Milliarden Euro verlieren würden.

Vier Milliarden Euro im Jahr! 😲️

Adblocker schützen übrigens davor, mit solchen Betrügern überhaupt konfrontiert zu werden – neben dem Schutz des Computers vor Schadsoftware, während das gesamte Web viel erfreulicher und fast wieder benutzbar wird. Benutzt immer wirksame Adblocker! Benutzt keine Betrübssysteme, keine Browser (wie zum Beispiel Chrome von der Reklamevermarktungsklitsche namens Google) und keine Apps, die euch mit vorsätzlicher Technikverhinderung von der Nutzung wirksamer Werbeblocker abzuhalten versuchen! Egal, was euch contentindustrielle Journalisten und andere halbseidene Websitebetreiber für Lügen erzählen, um das Geschäftsmodell von Presseverlegern zu schützen: Niemals ohne wirksame Adblocker! Ich empfehle (und nutze selbst) uBlock Origin.

(Am besten auch niemals bei Fratzenbuch und Finster-Gram mitmachen, denn Meta ist eine Unternehmung, die sich ihre Geschäftsmethoden auch gern bei der organisierten Internetkriminalität abschaut. Über TikTok weiß ich nichts außer meiner Meinung, aber die muss ja nicht jeder Mensch teilen, und deshalb ist sie unerheblich. Von TikTok habe ich jedenfalls niemals eine illegale und asoziale Spam an Mailadressen erhalten, die von trojanischen Apps mit vorsätzlich irreführend formuliertem „Einverständnis“ aus den Adressbüchern von Nutzern eingesammelt wurden.)

Erstaunlich, dass so viele Menschen nicht auf der Stelle skeptisch werden, wenn das Geld aus der Steckdose kommen soll und wegen dieser Unfähigkeit zum rationalen Zweifel auf Betrüger mit der Erzählung „gib mir jetzt dein Geld, ich gebe dir später viel mehr Geld dafür zurück“ reinfallen. Wegen eines Videos. In einer Reklame. Die lügt. Und dazu einen von künstlicher Intelligenz faselt, die mit hokus pokus Kryptogeld besser handelt als jeder andere Marktteilnehmer, weil sie mit der gesamten Informatik und Wissenschaft unbekannten mantischen Methoden hellsehen kann. Jetzt auch fürs Handy, zeigt tolle Zahlen an, bitte ganz feste daran glauben, dass das Geld ist. Und noch was nachschießen, hat der „persönliche Berater“ ja am Telefon erzählt, dass es gerade so gut läuft, am besten gleich mal zehntausend Euro aufnehmen. Genau richtig für Leute, die auch an Horoskope glauben. ☹️

Dass sich diese Leute bei Fratzenbuch, Finster-Gram und TikTok zu sammeln scheinen, fügt sich gar prächtig in den Eindruck, den diese Dienste bislang bei mir erweckt haben: Technisch optimierte Kultivierung der psychischen Dummheit und umfangreichen intellektuellen Verwahrlosung zur Förderung eines fragwürdigen und unseriösen Geschäftsmodells. Und wir alle dürfen den gammligen und giftigen Salat jetzt fressen.

Jedes Renditeversprechen über… sagen wir mal… fünf bis sechs Prozent, für das Menschen nichts tun und nichts können müssen, aber angeblich auch keinerlei Risiko wie in einem Glücksspiel eingehen, sollte äußerste Skepsis erwecken. Völlig egal, wie gut der Schlips den Leuten steht, die solche Versprechungen machen, völlig egal, völlig egal, welche „Prominenten“ aus Unterhaltung, Sport und Politik den Quatsch im Prompte-dir-dein-Fakevideo-Zeitalter darüber zu faseln scheinen. Insbesondere, wenn das Versprechen aus einer Reklame oder einer Spam kommt. Beidesamt, sowohl die Reklame als auch die Spam, sind nichts anderes als perfide manipulative Lüge zum Nachteil derer, die darauf reinfallen. Immer. Jede Reklame. Jede Spam. Der wesentliche Unterschied: Reklame ist im Moment leider noch legal.

📞Bis zu 60% sparen mit neuen Telefonanlagen!

Mittwoch, 15. Oktober 2025

Das will man am Telefon sparen, und dann gibts Kopierer:

Wir zeigen Ihnen, wie moderne Kopiertechnik Ihr Budget nachhaltig entlastet!

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Budgetfalle Kopierer: Jetzt aussteigen.:
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Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ineffiziente Drucksysteme können zu überhöhten Betriebskosten führen. Mit dem richtigen Kopierer oder Multifunktionsgerät können Sie die langfristigen Ausgaben deutlich reduzieren und gleichzeitig Ihre Produktivität steigern.

Bei der Auswahl eines Kopierers sind nicht nur die Anschaffungskosten entscheidend, sondern vor allem die Folgekosten wie Verbrauchsmaterialien, Wartung und Energieverbrauch. Diese können über die gesamte Nutzungsdauer eines Geräts den größten Teil der Gesamtausgaben ausmachen. ‍ Hier monatliche Ausgaben senken! ‍ Bei der Anschaffung eines neuen Kopierers haben Sie verschiedene Optionen: Kauf, Miete oder Leasing. Jede Variante bietet spezifische Vorteile, die je nach Ihren Anforderungen optimal sein können:

  • Kauf eines Kopierers: keine langfristige Vertragsbindung, Wartungskosten müssen separat kalkuliert werden
  • Kopierer mieten: geringe monatliche Belastung, Aktualisierung auf neueste Technik, flexible Anpassungsmöglichkeiten
  • Kopierer Leasing: kalkulierbare monatliche Raten, Geräteupgrades möglich, Option des Erwerbes nach Beendigung der Laufzeit

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Unabhängig von der gewählten Finanzierungsform sollte Ihr Kopierer optimal zu Ihrem Druckvolumen und Ihren spezifischen Anforderungen passen. Mit unserem kostenlosen Angebotsvergleich finden Sie passende Modelle verschiedener Hersteller und können die Angebote direkt gegenüberstellen.

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Impressum

Beauskunftung
Sollten Sie Fragen zur Rechtmäßigkeit dieser E-Mail haben wenden Sie sich bitte direkt an support[at]pixelpromarketing.com die Pixel ProMarketing S.L. Sie erhalten diesen Newsletter aufgrund Ihrer Double Opt in Anmeldung.

Sie erhalten diese Nachricht, da Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse ████@████.de bei einem Portal oder einem sonstigen Dienst von uns oder einem unserer Partnerunternehmen angemeldet haben. Das Angebot ist eine kommerzielle Anzeige dieses Werbekunden, der allein für den Inhalt verantwortlich ist. Ihre Daten sind lediglich beim Versender gespeichert. Der Werbekunde hat daher keinen Einfluss auf den Empfängerkreis der E-Mail.

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Inzwischen sind die spammigen Pixelproster aus dem Glibbereimer des Spameingangs in ihrer Diversifizierung zwischen Lottoschein und Weihnachtswein – die verkaufen einfach jeden Müll und dazu noch illegales Glückspiel in Form von Schattenlotterien – ein bisschen durcheinandergekommen und können das Telefon nicht mehr vom Kopierer unterscheiden. Na, so lange ihnen das nicht mit Bier und Rattengift passiert, ist ja alles in Ordnung. 🤭️

herzlichen Glückwunsch!

Mittwoch, 15. Oktober 2025

Da klingt schon der Betreff nach Spam und Vorschussbetrug. Wer schreibt mir denn?

Von: Elon Musk Tesla <dimensioning@familyforumsa.com>
Antwort an: elonmusktesla0102@gmail.com
An: Recipients <dimensioning@familyforumsa.com>

Aha, der hitlergrüßende Geldsack Elon Musk schreibt. Der, der so reich geworden ist, weil er so viel Geld einfach verschenkt hat. Allerdings soll alle weitere Kommunikation über eine kostenlos und anonym eingerichtete Mailadresse bei Googles GMail, dem dicksten Kumpel und Komplizen des Trickbetrügers, laufen. Natürlich steht nicht meine Mailadresse als Empfänger drin, denn dieser Müll wird als BCC verteilt und geht an ganz viele Mailadressen gleichzeitig, ohne dass es dem Empfänger sofort auffällt.

Die Mail wurde über eine IP-Adresse aus Indien versendet. Sie wird bei mir klar als Spam erkannt. Mein rspamd gibt dafür 38,46 gülden gleißende Spampunkte… und ab fünf Punkten geht es in die eklige Tonne.

Natürlich kommt diese Mail nicht von Elon Musk. Der Name wird hier nur benutzt, weil er nach viel Geld klingt und aus Presse, Funk und Glotze bekannt ist und deshalb ein ziemlich fettes Geldgeschenk „plausibler“ macht. Na ja, so plausibel auch wieder nicht… aber für die „Zielgruppe“ reicht es. Die kann gar nicht leichtgläubig und naiv genug sein.

Hallo, Herzlichen Glückwunsch!

So genau hat schon lange kein Trickbetrüger aus dem Spameingang mehr meinen Namen gekannt. 😅️

Wo warst du?

Auf dem Klo.

Diese Nachricht wurde dir vor etwa zwei E-Mails bezüglich deiner Spende von 500.000,00 USD zugesandt.

Eine völlig neue Zeitrechnung ist über die Welt gekommen. Man spricht nicht mehr von Minuten, Stunden, Tagen und Jahrhunderten, sondern von E-Mails. Übrigens sind solchte Texte zur Einleitung eines Vorschussbetruges schon vor einer Million Spams dumm wie ein halber Meter trockener Feldweg gewesen. 😂️

Herzallerliebst die Angabe mit zwei Nachkommastellen.

Bitte kontaktiere mich per E-Mail, um weitere Informationen zum Erhalt deines Überweisungsbetrags zu erhalten.

Der Absender hätte ja gern noch etwas mehr geschrieben, aber leider ist ihm heute erstmal das Mailpapier ausgegangen. Ihr kennt das ja alle, dass ihr etwas mitteilen wollt, und dann ist auf einmal das Mailpapier alle, und dann müsst ihr das einfach weglassen und auf eine spätere Mail verschieben, wenn ihr wieder Mailpapier gekauft habt. 🤭️

Ignoriere diese Nachricht nicht, denn es handelt sich weder um Betrug noch um einen Scherz.

Ist voll kein Betrug. Ganz dickes Betrügerehrenwort mit Spamsiegel. ✅️

Dafür, dass es kein Scherz ist, ist es aber ganz schön lächerlich.

Vielen Dank und Gottes Segen.

Bitte auch weiterhin religiös sein, denn das macht naiv und leichtgläubig genug, dass man auf so eine plumpe Nummer reinfallen kann. ⛪️

Bitte antworten Sie an: (elonmusktesla0102@gmail.com) / https://en.wikipedia.org/wiki/Elon_Musk Weiter.

Bitte nicht an die Absenderadresse antworten. Die ist nämlich gefälscht. Und ganz feste daran glauben, dass der Rest stimmt!

Zu mir gibts übrigens auch ein Wikipedia-Lemma! 👍️

Vielen Dank.

Vielen Dank für den pseudohöflichen Dank für nichts. Vor meinem Arsch ist übrigens auch kein Gitter, jeder darf mal lecken.

Nochmals herzlichen Glückwunsch.

Ein bisschen weiter oben ist das noch mein Name.

Virus-free. www.avast.com

Und jetzt das absolute Spamsiegel, das man wirklich nur in dümmsten Spams sieht: Der knüppeldumme Avast-Spruch, dass die Mail virenfrei ist. Ich könnte jetzt eine Mail verfassen und eine Kollektion alter und aktueller Schadsoftware anhängen und noch ein dutzend Giftlinks auf Schadsoftwareschleudern drin unterbringen, und zu schlechter Letzt diesen dummen Werbespruch unter den Text schreiben. Der Empfänger hat nix davon, außer, dass er viel leichter zu täuschen ist, wenn er so einen Quatsch auch noch glaubt. Es ist einfach nur Reklame. Reklame für ganz Dumme. Reklame, die ich nur in Spams sehe. Weil ein denkender und fühlender Mensch Wert darauf legen würde, dass seine Mitteilungen frei von Reklame sind.

Entf!