Achtung, wichtiger Hinweis: Dieser Text enthält abwertende, schimpfliche und beleidigende Begriffe aus der Sphäre des Sexuellen. Wer sich davon provoziert fühlt, sollte ihn nicht lesen. Nur, wer nichts gegen deutliches Deutsch hat, sollte sich zum Lesen dieses Drecks hinreißen lassen. Aus diesem Grund muss hier explizit der ganze Text angefordert werden und erscheint nicht einfach auf der Startseite. Vielen Dank für ihr Verständnis.
Kategoriearchiv „Mail“
Borland Software and more. The best price.
Was erwartet man bei diesem Betreff einer Mail? Doch eigentlich, dass in dieser Mail Software der Firma Borland angeboten wird. (Heißen die jetzt etwa doch nicht mehr Inprise? Und heißt Twix jetzt wieder Raider?)
Ich habe einen kurzen Blick in diese Mail getan und bin die gesamte Liste der angebotenen Software kurz durchgegangen. Es wurde Software von Adobe, Microsoft, Macromedia und Corel angeboten. Na, welcher Name fehlt hier? Richtig, Borland ist nicht dabei… 🙂
Vielleicht sollte die Betreffzeile des E-Mülls mal an den Inhalt angepasst werden. Aber so viel Mühe machen sich die Spam-Verbrecher nicht mit ihren „Kunden“, so viel Mühe sind die Deppen aus der „Zielgruppe“ einer Spam nicht wert.
Angesichts der Tatsache, dass die ganze Software mit einer kriminellen Spam beworben wird, glaube ich kaum, dass ein Kauf bei diesen Verbrechern zu einer gültigen Lizenz an der Software führt. Der in der Spam unter den auffordernden Worten „Try to click“ angegebene Link ist auch nicht unbedingt vertrauenswürdig, die Domain, auf die er führt, lautet nämlich so:
bwp8dvv1crvfdyg7pm8a72upp7.dogribci.com
Das ist nicht gerade eine gut geeignete Internet-Adresse für ein ehrliches Geschäft. 😀
Und auf diesem Hintergrund sind die angegebenen Preise für die Software auch als Mondpreise zu betrachten. Niemand wird zwischen 39 und 139 Dollar für illegale Kopien von Software ausgeben, wenn der Bezug solcher illegaler Kopien über eMule&Co so viel billiger ist. Niemand, außer vieleicht einem wirklichen Idioten würde das tun.
Ach, solche Idioten sind ja die Zielgruppe solcher Spams.
Denn lasst mich gefälligst mit eurem Müll in Ruhe, ihr Spam-Verbrecher! Und steckt euch eure Raubkopien in euren Arsch!
Offizielle Benachrichtigung des Deutschen Wetterdienstes
Was denn, der „Deutsche Wetterdienst“ schreibt mir? Und gleich so oft? Woher wollen die eigentlich meine Mailadresse haben? Die benutzen wohl inzwischen die gleichen Listen wie die Spammer.
Mal reinlesen:
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie der Wetterdienst zum 7.04.2007 berichtet, werden in Deutschland in der naechsten Zeit Ueberschwemmungen erwartet. Besonders gefaehrliche Situation bildet sich fuer die am Ufer der Elbe gelegenen Orten.
Na, da bin ich aber erstmal beruhigt. In Hannover ist die Elbe ja weit genug weg, und auch ein Tsunami von der Nordsee her ist (noch) keine wirkliche Bedrohung. Aber das ist kein wirklicher Grund zur Beruhigung…
Der westliche Teil Deutschland sollte aber auch auf der Hut sein, denn eventuelle Hochwasser-Situationen koennen auch dort entstehen. Infolge all dessen bitten wir Sie entsprechende Massnahmen zu ergreifen.
…, droht das Unheil doch allerorten in Deutschland. Ich sehe schon die Empfänger dieser Mail vor mir, wie sie in den frühlingshaften Mittelgebirgen ihre „entsprechenden Maßnahmen“ ergreifen und Schiffe auf die Spitzen der Berge setzen. 😆
Aber was wollen diese blöden Spammer von mir, wenn sie mir kein Viagra verkaufen? Ach, die wollen mal wieder, dass ich auf einen Link klicke:
Naeheres dazu sowie auch notwendige Sicherheitsmassnahmen kann man hier [… URL von mir entfernt] abrufen
Klar, und die angegebene URL der TLD “.biz“ sieht auch so richtig nach Deutschem Wetterdienst aus. Der nennt seine Homepage ganz bestimmt overturecorea, das glaubt doch jeder Idiot sofort. Und jeder Idiot klickt denn auch auf diesen Link und erlebt ganz gewiss eine Überschwemmung, nämlich eine Überschwemmung seines Rechners mit wenig erfreulicher Software. Das ist der eigentliche Zweck solcher Mails.
Vielen Dank fuer Ihre Aufmerksamkeit
Steck dir deine verdammte Spam dahin, wo die Sonne niemals hineindringt!
Ja, was denn nun?
Ihr Spammer, ihr lasst zwar millionenfach eure Viagra-Angebote auf eine kaufunwillige und genervte Welt los, aber ihr seid auch wirklich immer wieder zu blöd zum Spammen:

Wenn ihr zum Beispiel ein Bild in euren E-Müll einbettet, das irgendwo im Internet liegt, und wenn ihr meint, dass dieses Bild nicht nur mehr sagt als tausende der Worte, sondern dass es sogar die ganzen Worte ersetzt und euch deshalb jedes weitere Wort spart… ja, denn solltet ihr vielleicht darauf achten, dass dieses Bild auch nach zehn Minuten noch im Internet existiert. Sonst sehen eure Mails nämlich so „informativ“ aus wie der abgebildete Screenshot. Ein rotes Kreuz auf einem leeren, weißen Blatt hat noch niemanden dazu bewogen, Viagra zur anhaltenden Versteifung des Gliedes zu kaufen. 
Aber dazu seid ihr ja zu blöd. Oder ihr hofft, dass ihr bei der nächsten Spam-Attacke mehr Glück mit eurem Internet-Provider habt, dass es ihm völlig egal ist, ob er eure kriminellen Machenschaften nun mitmacht oder nicht. Aber die Hosting-Provider sind – zum Glück – nicht so schlafmützig und strunzdoof wie ein Spammer.
Die Mailadressen wurden im Screenshot unkenntlich gemacht.
Verleser
Ah, schon wieder so eine versuchte Börsenmanipulation mit irgendwelchen Penny-Stocks in meinem Postfach, diesmal mit der tollen Betreffzeile.
As marriageable go auctioneer
Aber irgendwie reizt der Text der Mail zum Verlesen (Hervorhebung aus dem Original):
{qp+}
BULLISH REPORT!
Es mag daran liegen, dass ich eine Haltung habe, die manche Menschen als „negativ“ bezeichnen. Aber ich las dort auch beim zweiten Mal noch ganz klar BULLSHIT REPORT, erst der dritte Blick zeigte mir den wirklichen Text. Und dieser Verleser ist durchaus weise… 😀
[…] Market: hellish!
Fahrt zur Hölle, ihr Spammer!
Fristlose Kündigung
Ah, ich habe mal wieder den Müll aus der virtuellen Mülltonne abgeholt und auf meinem Rechner geschaufelt – ich habe also mal wieder Mail abgeholt. Der folgende Betreff ist besonders lustig:
Fristlose Kündigung
Ich habe doch gar keine Arbeit, die man mir kündigen könnte. Aber auf diesen Betreff wird ja auch gar kein Bezug genommen, stattdessen handelt es sich um die übliche kriminelle Werbung für das Zocken und Abgezockt-werden. Ich übersetze hier den Text mal aus der Spamwerbung in die Wahrheit.
Herzlich Willkommen beim ersten Deutschen Online Bingo Raum.
Willkommen beim Bullshit-Bingo der aktuellen Casino-Spam.
Wir schenken jeden neuen Spieler kostenlos 100 Euro als Startkapital.
Wir leben nicht davon, dass wir unseren mit krimineller Spam angeworbenen Spielern das Geld aus der Tasche ziehen. Wir leben davon, dass wir einfach unser Geld verschenken. Glauben sie uns doch.
Die Teilnahme ist völlig kostenlos und unverbindlich
Und haben sie keine Angst! Wenn sie jetzt mitmachen, bestätigen sie wenigstens völlig kostenlos und unverbindlich, dass sie an so einem Zock interessiert sind. Wenn wir wissen, dass sie so dumm gestrickt sind, kriegen wir sie schon weich. Wir haben noc viele Texte für Idioten wie sie auf Lager.
Spielen Sie Online Bingo nur zum Spaß oder um echtes Geld. Täglich werden 500.000 Euro verlost.
Die Gewinner der 500.000 Øre sind nur zum Spaß von uns erfunden worden. Hauptsache, das von Ihnen überwiesene Geld ist echt – denn dann haben wir unseren Spaß.
Das Spiel ist einfach, macht Spaß, und Sie lernen eine Menge neuer Leute kennen.
Bingo ist so ein simples Spiel, das kapiert sogar ein Depp, der auf eine unserer Spams anspringt. Dem macht es denn auch Spaß, wenn er dabei seine Knete loswird. Und wenn sie erstmal so richtig auf den schellen, betrügerischen Zock angesprungen sind, lernen sie auch ein paar Leute kennen. Erst die Mitarbeiter ihrer Bank, wenn sie um Darlehen erst bitten und dann betteln, und später die Inkasso-Firmen und die Gerichtsvollzieher. Das ist ein Spaß für die ganze Familie!
100.000 Spieler sind schon dabei.
Also fressen auch sie ein bisschen Scheiße, denn Milliarden von Schmeißfliegen können sich nicht irren!
Spielen Sie Bingo und chatten Sie rund um die Uhr, irgendetwas ist also immer los. Los geht’s nehmen Sie sich eine Tasse Kaffee, machen Sie es sich gemütlich, und genießen Sie unseren Online Bingo Raum!
Geben sie uns einfach ihr ganzes Geld, stellen sie sich eine Kaffeemaschine neben dem Rechner (ihr Schlaf schmälert schließlich unseren Reibach) und schließen sie sich in ihrer Computergrotte ein! Und denn: ZOCKEN ! Ohne Ende! Die Knete muss weg!
Viel Spaß, tolle Preise und gute Freunde!
Ihr Bingoday Team
Wir haben viel Spaß an den Dummen, die auf unsere kriminelle Spam hereinfallen, wir können von unseren Reibach tolle Dinge kaufen, die recht hohe Preise haben, unsere Freunde aus der Mafia haben auch etwas davon. Ihr Betrüger-Team.
PS: Überflüssig zu erwähnen, dass dieser Betreiber mit seinen gleich gestrickten Spams alle zwei Tage eine neue Internet-Adresse für seinen „Zockbetrieb“ verwendet – das schafft doch gleich den richtigen Eindruck von der „Seriosität“ eines solchen Unternehmens. Wer sich die dort gewiss angebotene Zock-Software auf seinem Rechner installiert, sollte alle Hoffnung fahren lassen, diese ist gewiss voller nützlicher Funktionen für Verbrecher, die gerne anderer Menschen Rechner übernehmen – zum Beispiel zum Spammen. Und wer gar auf die Idee kommt, denen Geld zu geben, an dem ist schon jede Hoffnung verloren. 👿
Herr James Robbinson
Ich fasse es nicht, mal wieder ein versuchter Vorschussbetrug. Das hatte ich aber schon lange nicht mehr. Ist die 419-Masche jetzt so alt geworden, dass sie für viele Menschen schon wieder neu ist? Und diesmal kommt die Mail gar nicht aus „Nigeria“, sondern (angeblich) von einem Herrn Robbinson aus den schönen Niederlanden. Dabei sind die plumpen Mails aus Nigeria viel lustiger.
Betreff: Eilig Geschäftsvorschlag !!!!
Oh, ein ganz eiliger. Der muss bei seinen Vorschlägen so zittern, dass er das Ausrufezeichen gleich vier Mal erwischt. Bei einem solchen Betreff wissen wir doch alle, dass man einen solchen „Geschäftsvorschlag“ so richtig ernst nehmen sollte. 😉
Sehr Geehrter nachtwaechter,
Ach, einen Namen hat er auch nicht recherchieren können, der „Herr Robbinson“. Das ist aber auch zu doof, dass die Namen nicht in der großen Liste mit den Mailadressen für den Spamversand stehen. Leider steht immerhin meine Mailadresse drin. 🙁
Auch wenn dieser Brief Sie sicherlich überraschen wird, nehmen Sie sich bitte einen Moment Zeit um ihn zu lesen. Es ist sehr wichtig.
Was mich am meisten überrascht, ist die Tatsache, dass die Mail ein „Brief“ sein soll. Dass diese Mail sehr wichtig ist, sagen mir ja schon die vier Ausrufezeichen im Betreff. Da nehme ich mir doch gern ein bisschen Zeit, schließlich führe ich ja ein Blog über Spam. 🙂
Ich bin JAMES ROBBINSON und ich arbeite bei einer Finanzhaus in den Niederlanden.
Klar doch, irgendwelche Angestellte bei ausländischen Banken schicken immer wieder mal „Briefe“ an irgendwelche Unbekannte, um Geschäfte vorzuschlagen. ❓
Ich habe Ihre Adresse durch den International Web Directory Online gefunden.
Ach, so nennt man diese Listen mit Spam-Adressen heute. 
Während unseres letzten Treffens und Überprüfung der Bankkontos hat meine Abteilung ein untätiges Konto mit einer riesigen Geldsumme, US$ 8,500,000.00 (Acht Million fünfhundert tausend US Dollar) gefunden, das einem unseren gestorbenen Kunden gehört: Herr Rosenthel Jurgen aus South Africa. Er ist gestorben und hat keine Begünstigten hinterlassen. So dass die Fonds auf seinem Konto untätig geblieben sind, ohne jeden Anspruch oder Aktivität für einige Zeit schon.
Ah ja. Und das erbt denn nicht irgendein Staat? (Im Zweifelsfall das Königreich der sieben vereinigten Niederlande.) Stattdessen schreibt irgend so ein schlipstragender Bankfuzzi einen „Brief“ an einen Bettler in der BRD, weil…
Wegen unseren Finanzhaus vorschriften kann nur ein Ausländer als nächster Verwandten stehen und deshalb habe ich mich entschlossen Sie zu kontaktieren, um mit Ihnen zusammen zu arbeiten um diese untätigen Fonds zu reaktivieren. Und so jede negative Entwicklung oder sogar den endgültigen Verlust der Fonds abzuwenden.
…er unbedingt einen Ausländer (und als Niederländer auch noch ausgerechnet einen moef) braucht, um diese lästige Knete wieder flüssig zu machen, bevor sie futsch ist. Das sind ja mal ganz neue Einblicke darin, wie Banken ihre „Geschäfte“ machen. Und das tollste daran ist die Dummheit in der Kriminalität. Einerseits genug kriminelle Energie, um sich einen Strohmann für den kleinen (Peanuts!) Transfer zu suchen, aber andererseits nicht genug kriminelle Energie, um dafür ein paar passende Gestalten bei der Hand zu haben. Wenn ich Politiker wäre, würde ich ein solches Angebot ja fast für glaubwürdig halten, aber als Habenichts weiß ich, dass die Welt so nicht funktioniert. 
In Namen meiner Kollegen suchen ich Ihre Erlaubnis als nächster Verwandte unseres verstorbenen Kunden zu stehen, so dass die Fonds freigestellt und auf ihr Konto überwiesen werden können. Sie würden zum nächsten Verwandten des Begünstigten werden und die Fonds werden in Ihre Verantwortung freigestellt werden.
Wichtige Sachen muss man gleich zweimal sagen. Die wollen mir also achteinhalb Millionen Dollars überweisen, weil mein Name auf einer Liste von spamfähigen Mailadressen steht. Und dafür brauche ich nur einen (sicherlich nicht kostenlos erhältlichen, völlig wirkungslosen aber hübsch formell aussehenden) Beleg, dass ich ein Verwandter eines afrikanischen Großverbrechers bin, der mal eben die ganzen Öcken in die Hände einer Bank transferiert hat, deren Gehabe nicht wirklich vertrauenswürdig ist. ❓
Wir dürfen mit ausländischen Kontos nicht arbeiten, das könnte in der Zeit der Überweisung auffallen.
Klar doch. Und dass irgendein Unbeteiligter vielleicht diese Mail – nur mal kurz angenommen, die hanebüchene Geschichte wäre wahr – an die königliche Polizei der Niederlande weiterleiten könnte, das ist für Herrn Robbinson keine mögliche Auffälligkeit und damit auch kein Problem. 😀
Ich arbeite noch bei dieser Finanzhaus, das ist der eigentliche Grund, dass ich eine zweite Partei oder Person benötige, um mit mir zu arbeiten und Anforderungen als nächster Verwandte zu schicken und auch um ein Bankkonto bereit zu stellen, oder eines bei einer neuen Bank zu eröffnen, um die untätige Fonds zu erhalten.
Klar, ich habe schon verstanden, dass ihr hier so tut, als wenn ihr einen Strohmann suchtet. Aber die „Zielgruppe“ eures plumpen Betrugsversuches ist wohl etwas schwerfälliger von Begriff, da sagt man auch so etwas lieber zweimal. Und das wichtigste dabei ist, dass man nach dem auffälligen Blödsinn…
Am Ende der Transaktion werden Ihnen 30% Prozent zustehen, zur Seite gelegt und 70% werden für meine Kollegen und mich sein.
…die Dollarzeichen in den Augen des Lesers blinken lässt, denn das macht blind. Zweieinhalb Millionen Dollars! Dafür muss ein Trottel lange Lotto spielen. Von Arbeiten wollen wir gar nicht erst reden, wenn der Trottel nicht zufällig Manager ist. Vom Geld so geblendet, übersieht so ein richtiger Idiot auch gleich die ganzen anderen Unstimmigkeiten und gibt bestimmt tausende von eigenen Euro für diverse „Dokumente“ und andere „Formalitäten“ aus, die im weiteren Verlauf dieses Schwindels nun einmal benötigt werden. 
Was ich von Ihnen verlange ist als nächster Verwandte des Verstorbenen zu stehen. Ich besitze alle notwendigen Dokumente um die Transaktion erfolgreich zu verwirklichen. Weitere Informationen werden Sie so bald ich Ihre positive Antwort bekomme erhalten. Ich schlage Ihnen vor so bald wie möglich mir zu antworten. Wir haben nicht viel Zeit diese unglückliche Situation zu ändern und ich befürchte, dass ohne Ihre Hilfe alles verloren gehen wird.
Klar, alles hängt ausgerechnet an jemanden, der mangels Kenntnis seines richtigen Namens mit „Sehr Geehrter nachtwaechter“ angesprochen wird…
Wegen der Vertraulichkeit bitte ich Sie mir auf meine privaten Email Adresse mit folgenden Angaben zu antworten: Vollständiger Name, Adresse, Telefon- und Faxnummer.
…und deshalb – in aller Vertraulichkeit – darum gebeten wird, doch wenigstens mal seinen Namen und seine Adresse zu verraten. Und natürlich auch eine Telefon- und Faxnummer, über die dann wohl ein Großteil der Geschichte von guten Laiendarstellern aufgeführt wird. Und ohne die Hilfe dieses großen Unbekannten – der ich jetzt geworden bin – wird „alles verloren gehen“. Das ganze, schöne Geld wird sich in die Luft auflösen, die es jetzt schon ist. 😆
In Erwartung Ihrer Antwort, verbleibe ich,
mit freundlichen Gruessen,
JAMES ROBBINSON
Ich blogge darüber, das ist erstmal Antwort genug. Und nicht nur das, ich verhelfe Ihnen, werter Herr Robbinson, auch gern zu einem anderen Geschäftspartner. 😛 Der wird dann vielleicht – im Gegensatz zu mir – sogar über ein Bankkonto zur Aufnahme ihres so gefährden Geldes verfügen. 👿
Denn ich bin mir sehr sicher, dass sich Herr Robbinson ganz besonders über Mails an seine „private Email“ freuen wird, und ich fordere jeden meiner Leser dazu auf, Herr Robbinson doch mal ein bisschen zu schreiben. Das kostet nur ein paar Minuten vergnüglicher Lebenszeit, aber bitte schön höflich im Ton und interessiert in der Sache bleiben, damit sich „Herr Robbinson“ auch damit beschäftigen muss. Dabei kann auch gern eine Anschrift angegeben werden, etwa die vom nächsten Zoologischen Garten oder vom nächsten Friedhof. Von der Angabe eigener Daten würde ich aber unbedingt absehen, da mit diesen an sich recht lustigen Kriminellen keineswegs zu spaßen ist. ❗
Eine gute (und völlig kostenlose) Mailadresse zum Wegwerfen gibt es zum Beispiel beim Spamgourmet, den Griff nach einer solchen Adresse kann man gegenüber Herrn Robbinson jederzeit mit der „großen Vertraulichkeit unserer Geschäftsbeziehung“ rechtfertigen. 😆 Besser ist natürlich eine Mailadresse, die man wirklich nur für diesen einen Zweck bei einem kostenlosen Mailprovider einrichtet und nach ein paar Tagen wieder kündigt.
Als angegebene Telefonnummer empfehle ich einen sehr teuren Telefondienst (nach Möglichkeit mit monströser Einwahlgebühr), eine Tonbandansage auf Tonga (oder ein sonstiges, absurd teures Ferngespräch, das aber keinen Menschen belastet) oder etwas ähnliches. Vielleicht auch einfach mal eine besonders fragwürdige Telefonnummer, die neulich mit einer anderen Spam reinkam (so habe ich das gemacht). So findet Herr Robbin’s Son gewiss einen Geschäftspartner, der sich auf dem gleichen Niveau bewegt. 
Denn: Je mehr diese plumpen und schamlosen Betrüger in für sie völlig nutzlosen Mails ertrinken, desto weniger Zeit haben sie für ihren Betrug. 😉
Hieroglyphen
Mal wieder so etwas alltägliches zum schier unerschöpflichen Thema „Zu doof zum Spammen„: Eine dieser Mails, die bei niemandem etwas bewirken können und nur noch lästiger Müll im Postfach sind. 🙁
nachtwaechter§AŠn!!!
Šn€[šSµ¹±z¹qžÜ€F,€µ€Ñµ¹§A±HÓ¯ºžÜ§a!!!
·|»¡žÜ£xÆxÄM
Ihr unfähigen Schwachköpfe! Wenn ihr eure Scheiße in UTF-8 kodiert, denn solltet ihr das im Header auch angeben. Das ist nur eine einzige Zeile. Seid ihr nicht einmal dazu im Stande? Oder glaubt ihr wirklich, jemand macht sich die Mühe, eure Hieroglyphen zu dechiffrieren?
Und vielleicht solltet ihr ganz generell Leute nerven, die eurer Sprache mächtig sind. Oft erkennt man das an der TLD-Angabe in der Mailadresse; das einzeilige sed-Skript für die Filterung eurer Adressliste schreibt euch jeder achtjährige Nachwuchshäcker. Ihr seid nicht nur gierig und kriminell, ihr seid auch strunzdumm. 👿