Auf keinen Fall auf so eine Spam der Rabattbande reinfallen, die nichts mit dem ADAC zu tun hat und auch nicht vom ADAC kommt…
Von: ADAC Fahrzeugsicherheit . <service@jxlvlesp.com>
…wie man schon an der Absenderadresse sieht. Der richtige ADAC würde sicherlich Mailadressen in der Domain adac (punkt) de verwenden, in der übrigens auch die Website des ADAC läuft. Diese Spam teilt beinahe alles in einem 1,6 MiB großen PNG-Bild mit, was eine ganz ordentliche Stopfmasse für ein Mailpostfach ist. Vor rd. dreißig Jahren hätte man noch von einer „Mailbombe“ gesprochen, aber heute ist den Menschen ja alles egal – und Spammern ja sowieso. Das darin von namenlosen ADAC-Leuten angepriesene Gerät hilft nicht bei Autodiebstählen. Es ist kein GPS-Tracker. Die Spam lügt. Ich hatte diesen Quatsch hier schon im Oktober vorigen Jahres.
Aber jetzt geht es ja „gegen Autodiebstahl“ und ist dabei beinahe so wirksam wie ein vom Magier besprochenes Amulett:
Eine Textlänge von rd. 2,1 KiB mit dem faden Geschmack des angelernten neuronalen Netzwerkes in 1,6 MiB zu verpacken entspricht übrigens einer Informationsdichte von rd.
Ich gebe mal weiter an Trustpilot, damit etwas klarer wird, was ich mit „Lüge“ meine:
Bewertungsübersicht
Auf Bewertungen basierend, mit KI erstelltDie meisten Rezensenten waren mit ihrem Gesamterlebnis unzufrieden. Viele Kunden äußerten sich kritisch über die Produkte, die oft nicht wie beworben funktionierten oder als GPS-Tracker angepriesen wurden, obwohl sie lediglich Bluetooth-Funktionen besaßen. Die Preise wurden als überteuert empfunden, insbesondere im Vergleich zu ähnlichen Alternativen auf dem Markt, und die Rückgaberichtlinien wurden als kompliziert und kundenunfreundlich beschrieben, was die Rücksendung von Artikeln erschwerte. Einige Kunden berichteten von Problemen mit ihren Bestellungen, wie unerwartet hohen Preisen im Warenkorb oder der Lieferung einer falschen Anzahl von Artikeln. Es gab auch Berichte über Schwierigkeiten bei der Stornierung von Bestellungen oder der Erlangung von Rückerstattungen, obwohl einige Kunden nach hartnäckiger Kommunikation eine vollständige Rückerstattung erhielten.
Die Hervorhebung ist von mir. Kluge Autofahrer löschen die Spam einfach und machen mit den hundert gesparten Euro etwas schöneres, als asozialen Spammern und Betrügern den verfeinerten Lebensstil zu finanzieren. Wer immer noch nicht überzeugt ist, kann bei Trustpilot gern runterscrollen und sich mal in Ruhe die einzelnen Kundenerfahrungen – zusammen mit den vorformulierten Antworten der Betrüger – anschauen. Aber bitte auf gar keinen Fall darauf reinfallen! Es ist schade ums Geld.
Aber selbst, wenn dieses ODB-Einstecksel die in der Spam zugesicherten Eigenschaft hätte, gibt es ein klitzekleines Problem, das einem schon nach ganz kurzem Nachdenken auffallen muss: Es würde sich ja blitzschnell unter gewerbsmäßigen Autodieben herumsprechen, wenn es so etwas gäbe, und genau so einfach, wie man den Plastikkäfer bei der „Installation in zwei Minuten“ in die Buchse steckt, kann man ihn auch wieder unterm Lenkrad abziehen und einfach irgendwo in die wehrlose Landschaft schmeißen. Dann aber viel Spaß beim Lokalisieren des Autos!
Aber wer so weit denken kann, gehört offensichtlich nicht mehr zur Zielgruppe der „klugen Fahrer“. 😁️
![ADAC-Logo -- Warum 21 Millionen ADAC-Mitglieder plötzlich über einen GPS-Tracker reden, und warum er überall ausverkauft ist -- Ein ADAC-Pannenhilfe-Mitarbeiter teilte etwas im Forum, das nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war. Drei Wochen später wurde der Beitrag 47.000-mal geteilt, und das Gerät ist nirgendwo mehr zu bekommen. -- Ein ADAC-Mitglied aus München verlor seinen BMW 3er über Nacht. Die Polizei: »Die Chancen, Ihr Fahrzeug wiederzufinden, liegen bei etwa 12 Prozent.« Einen Monat später steckte er einen kleinen Tracker in den OBD-Anschluss seines neuen Wagens. Kosten: 99 Euro. Installation: 2 Minuten. Als der nächste Diebstahlversuch kam, hatte er sein Auto innerhalb von 40 Minuten zurück -- Abbildung -- Das Gerät heißt iTagPro, ein GPS-Tracker, der direkt in den OBD-Anschluss Ihres Autos gesteckt wird. Unsichtbar von außen, direkt vom Fahrzeug mit Strom versorgt. Kein Aufladen, keine monatlichen Gebühren, eine Zahlung, lebenslanger Zugang. -- Autodiebstähle in Deutschland sind 2025 um 23 % gestiegen, laut BKA der höchste Anstieg seit einem Jahrzehnt. Ohne GPS-Tracker liegt die Rückholquote bei gestohlenen Fahrzeugen bei etwa 12 %. Mit dem iTagPro: über 87 %. -- Abbildung -- Installation in 3 Schritten: Einstecken in den ODB-Anschluss, SIM-Karte einlegen, App öffnen. Fertig. Sofortige Push-Benachrichtung bei Bewegung, Geo-Zaun-Alarm, Manipulationsschutz und kompletter Routenverlauf, alles ohne Kabel, ohne Monteur, ohne Abo. -- »Mein VW Passat wurde nachts gestohlen. Um 3:17 Uhr kam der Alarm. Um 5:30 Uhr hatte ich meinen Wagen zurück. Ohne iTagPro? Wäre er jetzt in Polen«. Stefan K., ADAC-Mitglied, Berlin. Der iTagPro ist aktuell nur noch auf der offiziellen Website mit 75 % Rabatt erhältlich. Restbestände limitiert. -- [Verfügbarkeit prüfen und 75 % Rabatt sichern] -- Abbildung -- »Zum ersten Mal seit Jahren fühle ich mich sicher, wenn ich mein Auto über Nacht draußen stehen lasse. Es ist die intelligenteste Investition von 99 Euro, die ich je gemacht habe«. -- Das ist ein gesponsortes Advertorial. Individuelle Ergebnisse können variieren. iTagPro ist weder mit dem ADAC verbunten noch von diesem empfohlen.](https://spam.tamagothi.de/wp-content/uploads/2026/03/adac-itagpro.jpg)

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