Oh, toll! Mit sedezimaler Zahl im Betreff. Sieht technisch und wichtig aus, sagt dem Empfänger aber gar nichts. Falls dem Spammer mal die sinnlosen und beeindruckensollenden Zahlen ausgehen sollten, ich habe hier noch ganz viele davon in meinem Computer:
$ dd if=/dev/urandom bs=8 count=5 status=none | od -t x8 | cut -d' ' -f 2- -s | tr ' ' '\n' acf0a3ab47b5bb94 f410c024e8778152 0120f7fdc1ef9eb0 220ec5738952c0f7 6b4ffca9e62baddb $ _
So beeindruckensollende, sinnlose Zahlen! 😁️
Auch der Inhalt dieser über eine IP-Adresse von Google versendeten Spam ist ein alles in allem sehr dummer Versuch:
Du hast eine E-Mail von einer Mailingliste erhalten, die du noch nicht bestätigt hast.
Liste (List-ID):
<5s6.enoeht.com>Möchtest du Mails von dieser Liste erhalten?
Antworte einfach auf diese E-Mail mit:
JA = erlauben
NEIN = blockieren (künftig verwerfen)Token:
8019e9151afdb75f
Ja, Spammer, vor meinem Arsch ist auch kein Gitter! 👅️
Ich werde mich natürlich hüten, diesem illegal und asozial vorgehenden Spammer mit der von ihm eingeforderten Antwort zu bestätigen, dass seine Spam auf meiner Mailadresse angekommen ist. Ich habe schon genug Spam und lade mir nicht freiwillig noch mehr davon ein. Einmal ganz davon abgesehen, dass es schlicht illegal wäre, meine Nichtbehandlung dieses klar vom rspamd als Spam aussortierten, lustigen Versuches als ein „Einverständnis“ zu bewerten. Ich muss gar nix tun. Ich habe keine Spam bestellt. Bei niemandem.
Die Domain der Antwortadresse…
$ surbl enoeht.com enoeht.com LISTED: ABUSE $ _
…steht natürlich auch schon wegen Spam, Spam und noch mehr Spam auf so ziemlich jeder Blacklist. Aber das überrascht mich nicht, wenn ich so eine Spam sehe. Der probiert sicher sein ganzes Adressbuch mit ein paar Millionen Mailadressen durch. Dann geht das recht schnell.
Nicht auf so eine plumpe Nummer reinfallen, den Müll einfach löschen!
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