Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Kategoriearchiv „Mail“

Unlesbare Pennystock-Spam

Samstag, 21. April 2007

Wirklich kaum noch zu lesen, dieser Anlagetipp…

Immer, wenn ich so einen „Anlagetipp“ in mein Postfach kriege, den ich kaum lesen kann – die Dinger sind im Moment eine Plage – frage ich mich, was eigentlich die „Zielgruppe“ dieser Spam sein soll. Die kontrastarme und unscharfe Schrift auf pastellbuntem Hintergrund ist doch bestenfalls für Aliens lesbar.

Aber die Spammer müssen wohl glauben, dass es da draußen Leute gibt, die mit großer Anstrengung diesen Text zu lesen und zu verstehen versuchen. Und die sich dann darüber freuen, dass sie einen richtigen „Insider-Tipp“ für den gewinnträchtigen Casinokapitalismus erhalten haben. Empfänger, die den in völlig ungenießbarer Form dargereichten Text auch noch für so seriös halten, dass sie sich darauf hin irgendwelche Pennystocks kaufen. Ein gutes Geschäft wäre das für die Spammer, die sicherlich von den auf diese Weise angestoßenen Kursanstiegen profitieren werden – sie scheinen also auch noch zu glauben, dass es eine nennenswerte Anzahl von Menschen unter den Empfängern gibt, die sich über so etwas gar keine Gedanken machen und trotzdem wie die Besengten an der Börse zocken. Kurz: Diese Spammer müssen davon ausgehen, dass ein nennenswerter Teil der Menschheit aus hirnlosen Idioten besteht.

Und das Schlimmste daran: Diese Spammer scheinen recht zu haben. Wenn es sich gar nicht lohnen würde, solche Spams zu verschicken; wenn ein sehr großer Anteil der Empfänger den unlesbaren Pixelhaufen nach einem kurzen Blick einfach löschen würde, ohne sich groß darum zu kümmern – ja, denn gäbe es diese Spams gar nicht mehr. Offenbar gibt es ganz schrecklich viele von diesen hirnlosen Idioten, und jemand wie ich muss sich deswegen jeden Tag mit hirnloser und idiotischer Spam abfinden.

Nachtrag – Wer diesen Strunz noch niemals bekommen hat und mir nicht glaubt: Das hier eingefügte Bild ist übrigens in recht hoher Qualität, die Grafik in den Spam-Mails sieht wirklich so aus und ist wirklich so „gut“ lesbar. Das ist keine Satire, das ist die tägliche Realsatire der Spam. Leider vergeht einem schnell das Lachen darüber, weil dieser Schrott wirklich eine lästige Plage ist, die viel Platz im virtuellen Postfach belegt.

Amok-Spam

Donnerstag, 19. April 2007

Amok scheint eine ganz große Mode geworden zu sein, da müssen doch auch unbedingt die Spammer auf den Zug aufspringen, der gegen eine Wand fährt. Das sagte sich auch der hier zitierte Zeitgenosse, der sich selbst im Absender „Web-Nachrichten Deutschlands“ nennt und seiner Mail den tristen Betreff „In Muenchen ist Trauer angekuendigt“ gab.

Klar, dass der auch eine „Nachricht“ anzubieten hat, und die klingt so:

Innerhalb von einer Stunde beging ein Asiater 6 brutale Morde und verschwand in der unbestimmten Richtung.

Dafür, dass das die „Web-Nachrichten Deutschlands“ sein wollen, liegen aber erhebliche Probleme mit der deutschen Grammatik vor. Das ist ja ein richtig kranklyrischer Stil, der hier mutmaßlich von einem Übelsetzungsprogramm ausgespuckt wurde. Der Asiater verschwand in der unbestimmten Richtung. 😆

Und es geht in diesem Stil weiter:

Der Moerder schlich sich in ein Wohnhaus ein und schlachtete all seine Bewohner inklusive 2 kleiner zehnjaehrigen Maedchen, die heimgegangen sind. Ermordet waren auch alle Haustiere. Die Polizei ist schockiert und macht nun alles Moegliche, um diesen Taeter so schnell wie moeglich finden zu koennen. Dank einiger Passanten gibt es nun eine kurze Beschreibung des Verbrechers. Es wurde eine Belohnung angekuendigt, wenn jemand etwas zu diesem Fall mitteilen kann. Naeheres dazu sowie ein Roboterbild unter [URL von mir entfernt]

Ich hätte mir so gern das „Roboterbild“ angeschaut, aber leider ist die kostenlose Website auf geocities genau so spurlos verschwunden wie der mordrennende „Asiater“. Im Gegensatz zu dieser metzenelnden Fantasiegestalt eines Spammers hat es die kleine Website mit dem „Roboterbild“ aber gewiss einmal gegeben, bevor sie von geocities entfernt wurde, weil man nicht von einem kriminellen Spammer missbrauchen lassen wollte. Sonst hätte ich bestimmt noch ein paar Worte über dieses tolle „Roboterbild“ geschrieben, das gewiss entweder für den Computer oder für den Geldbeutel sehr ungesund geworden wäre.

Seien Sie bitte vorsichtig! Danke fuer ihre Aufmerksamkeit

Und wenn sie dem Amok-Spammer begegnen: Einfach draufhalten, je eher so einer gestoppt wird, desto besser! :mrgreen:

Resolution Center

Mittwoch, 18. April 2007

Als wenn es nicht genug PayPal-Phishing gäbe, ist heute noch ein besonders hilfloser Versuch mit dem Betreff „Resolution Center“ in meinem Postfach eingetrudelt:

Please visit the resolution center located here

https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_login-run_res

to verify your identity and avoid the blocking of your account

Die gefakte PayPal-Seite eines PhishersÜberflüssig zu erwähnen, dass es sich hier um eine HTML-Mail handelt und dass der Link nicht etwa zu der angegebenen URL, sondern auf den Server funlux.be führt. Von dort aus wird auf eine Seite auf dem Server 24.244.134.6 (nur mit IP-Adresse, die sich gewiss häufiger ändern wird) umgeleitet, wo man eine flott gespiegelte PayPal-Seite zu Gesicht bekommt. Ein Screenshot des Phishing-Versuches ist auf der linken Seite zu sehen, mit einem Klick sieht man den Betrug in seiner ganzen Pracht.

Wer hier seine Daten eingibt, hat verloren. Zunächst hat er den Verstand verloren, weil er überhaupt auf die Idee gekommen ist, auf eine derart dürftige Mail hin wie ein dressierter Hund auf einen Link zu klicken und die dargestellte Seite auch noch für echt zu halten. Und als nächstes wird er jede Menge Geld verlieren, wenn irgendwelche Kriminellen sein Konto plündern.

Hier kann man den Phishern Bankdaten gebenWie billig dieser Beschiss durchgeführt ist, zeigt sich jedem, der auf dieser angeblichen „PayPal-Seite“ ein paar Links klickt – alle Links führen wieder auf die Startseite. Die einzige Bedienungsmöglichkeit besteht in der Eingabe der Mailadresse und des Passwortes. Wer diese Phishing-Spam erhalten hat, sollte sich – genau wie ich – in aller Ruhe den Spaß machen, ein paar Phantasie-Mailadressen und -(S)passwörter einzugeben, um den Verbrechern das Leben etwas zu erschweren. Man erhält denn eine Möglichkeit zur „Bestätigung seiner Identität“, die so aussieht wie das Bildchen auf der linken Seite dieses Absatzes. (Für volle Größe einfach darauf klicken.) Dass die Identität mit Passwort und Mailadresse preisgegeben wurde, reicht diesen besonders gierigen Verbrechern nämlich noch nicht, sie wollen darüber hinaus auch noch die Daten der Kreditkarte einschließlich einer PIN haben.

Es scheinen jeden Tag ein paar Unerfahrene aufzustehen, die erst noch ihr Lehrgeld zahlen müssen. Nur deshalb „lohnt“ sich diese Art Verbrechen so sehr. Ich hoffe, dass einige Leser dieser Beschreibung etwas vorsichtiger werden. Es ist schon viel gewonnen, wenn jeder Mensch jeder Mail misstraut und nicht leichtfertig auf einen Link klickt, vor allem, wenn es um Geld geht. Dass man die Internet-Adressen einer Bank oder eines anderen wichtigen Dienstes immer von Hand eingibt, bewahrt einem vor den meisten plumpen Angriffen. (Aber noch nicht vor wirklich ausgefeilten Attacken.)

Adressenänderungen EBay/PayPal

Montag, 16. April 2007

Heute muss der große Tag des Phishings sein. Zwei kriminelle Mails mit verdammt ähnlichem Anliegen. Sie sehen beide wie Phishing-Versuche aus, es handelt sich aber „nur“ ein Mal um klassisches Phishing, der zweite Versuch will den Rechner mit Schadsoftware übernehmen. Aber beide Attacken erwecken den Eindruck, dass sie ein paar Opfer finden könnten.

PayPal-Phishing

Ich fange mal mit dem schlecht gemachten Phishing an, nämlich mit der „hinzugefügten Adresse bei PayPal“.

You have added [… verlinkte Mailadresse von mir entfernt] as a new e-mail address for your PayPal account.

If you did not authorize this change or if you need assistance with your account, please Click Here [… Link auf „Click Here“ von mir entfernt] to contact PayPal customer service.

Thank you for using PayPal
The PayPal Team

Please do not reply to this e-mail. Mail sent to this address cannot be answered. For assistance, log in to your PayPal account and choose the „Help“ link in the header of any page.

Alarm! Von Geisterhand hat sich eine neue Mailadresse an das PayPal-Konto gehängt, das schafft genau jene Panik, die zu unvernünftigen Verhalten führt. Genau das, was ein Internet-Betrüger braucht.

Beide im Zitat entfernten Links gehen auf eine URL mit rumänischer Domain, so dass eigentlich jedem klar sein sollte, dass es sich nicht um PayPal handelt. Aber wer gerade von blankem Entsetzen gelähmt ist, bemerkt so etwas nicht unbedingt. Selbst die verlinkte Mailadresse öffnet die Website. Was den Empfänger dort erwartet, habe ich mir nicht angeschaut, aber es ist davon auszugehen, dass hier das Passwort abgegriffen werden soll, um das Konto bequem plündern zu können. Man kann sich mit einem Klick und ein paar dummen Eingaben leicht um mehrere tausend Euro schädigen lassen.

Es ist natürlich klar, dass jede Antwort bei einer Mail mit gefälschter Absenderadresse völlig sinnlos ist. Und dass in diesem Zusammenhang auf die Hilfetexte der PayPal-Site verwiesen wird, gibt dem kriminellen Versuch einen recht seriösen Anstrich.

Übrigens nutze ich auch manchmal (eher sehr selten) PayPal. Ich habe dafür eine ganz eigene Mailadresse, die ich ausschließlich für diesen einen Zweck nutze. Deshalb steht diese Mailadresse auch nicht auf den Adresslisten der Spammer, und bei mir kommt nicht gleich „Alarmstimmung“ auf, wenn ich solche Phishing-Mails an meine „Adresse für normale Kommunikation“ kriege. Diese simple Vorgehensweise kann ich jedem Menschen nur empfehlen, sie schont wirklich die Nerven. Leider geht einem die Spam trotzdem tierisch auf die Eier.

EBay-Schwindel

Nicht nur „PayPal“ will mir eine Änderung meiner Mailadresse mitteilen, auch EBay hält sich nicht zurück. Es gibt diese Mails (bei mir sind in den letzten 30 Minuten drei Stück eingetroffen) mit zwei verschiedenen Betreffzeilen, nämlich „Hinweis zu geanderter E-Mail-Adresse Ebay“ und „Ihre Ebay E-Mail wurde geandert“. Der Text ist aber in beiden Fällen identisch, auch der im Folgenden beschriebene Fehler in dieser kriminellen Spam ist identisch.

Ich halte diesen Angriffsversuch für recht gefährlich. Er richtet sich speziell gegen deutsche EBay-Nutzer. Die Mails kommen in fehlerfreiem Deutsch und enthalten korrekt gesetzte, erläuternde Links auf die EBay-Website, so dass man zunächst keinen Verdacht schöpft, wenn man nicht gerade gewisse Vorkehrungen getroffen hat. (Es empfiehlt sich generell, für empfindliche Dienste eine eigene Mailadresse zu haben, die niemals an anderer Stelle angegeben wird.) Die gefälschte Absenderadresse presse@ebay.de wirkt zwar etwas merkwürdig, aber das wird vielen Empfängern zunächst gar nicht auffallen, da sie mit ihrer beklemmenden und vernunftverhindernden Panik beschäftigt sind.

In den folgenden Zitaten wurden die Hervorhebungen aus der Mail übernommen. Die Spam enthält keine Links außer den zitierten Verweisen auf die EBay-Homepage.

eBay-Hinweis zu geänderter E-Mail-Adresse
Hallo sehr geehrter Ebay Mitglied,

Vielen Dank für Ihren Antrag auf Änderung Ihrer E-Mail-Adresse. Anleitungen zur Durchführung der Änderung wurden an Ihre neue E-Mail-Adresse gesendet.

Ein sehr geschickter Einstieg für eine kriminelle Mail. Der normale Nutzer wird gewiss hoch alarmiert sein und befürchten, dass sein Zugang „gehackt“ wurde; der Text, dass die Anleitungen an die „neue Adresse“ geschickt wurden, löst auf diesem Hintergrund das blanke Entsetzen aus. Da versteht ein fürchterliches Arschloch von Verbrecher wirklich etwas von Psychologie.

Dabei hat jedes stümperhaft programmierte Webforum Mechanismen, die einen Wechsel der Mailadresse gar nicht so leicht machen – dafür muss nämlich die alte Mailadresse und das Passwort bekannt sein. Ich weiß nicht genau, wie EBay vorgeht, aber ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass einfach mit sofortiger Wirkung alles über die neue Adresse gehen wird, während die alte Mailadresse so einen lakonischen Hinweis bekommt. Auch wird EBay eine viel persönlichere und bessere Anrede als „sehr geehrtes Ebay-Mitglied“ in seinen technischen Mails haben. Es besteht also kein Grund zur Beunruhigung, und schon gar kein Grund, der folgenden Aufforderung Folge zu leisten:

Wenn Sie diese Änderung nicht vorgenommen haben, fragen Sie bitte zuerst Familienmitglieder und andere Personen, die evtl. Zugang zu Ihrem Mitgliedskonto haben. Wenn Sie glauben, dass eine nicht autorisierte Person Ihre E-Mail-Adresse geändert hat dann führen Sie sofort Schritte aus die in dem beigelegtem Dokument beschrieben sind!

Vielen Dank,
eBay

Nun, jetzt zum oben schon angekündigten Fehler in dieser Spam: Das beigelegte Dokument existiert nicht, offenbar haben die kriminellen Spammer bei der Programmierung ihres Skriptes gepatzt. Dieser peinliche Fehler wird aber gewiss bald korrigiert sein, und dann wird es ein beigelegtes „Dokument“ geben. Dieses „Dokument“ wird den eigenen Rechner in einen Computer anderer Leute verwandeln, der zum Spammen, und für die Verbreitung illegaler Inhalte missbraucht und darüber hinaus vollkommen ausspioniert wird, um weitere Verbrechen begehen zu können.

Wie die genaue technische Durchführung des Angriffes sein wird, lässt sich wegen des dummen und peinlichen Fehlers der Cracker noch nicht absehen. Aber um was es in diesem Angriff geht, ist auch so klar. Dass hier sehr exklusiv der „deutsche Markt“ bearbeitet wird, ist allerdings eher ungewöhnlich.

Man kann es nicht oft genug sagen: Niemals einen Mailanhang öffnen, der überraschend von einem Fremden kommt, selbst wenn dieser Fremde vorgibt, eine Bank, ein Internet-Dienst oder sonstwas zu sein! Eine Mail mit falschem Absender zu versenden, schafft jeder achtjährige, in der Nase popelnde Nachwuchshacker. Und auch bei einem wirklichen Bekannten sollte man sehr vorsichtig sein, da sich Absenderadressen fälschen und Adressbücher ausspionieren lassen. Im Zweifelsfall anrufen und nachfragen, ob die Mail echt ist. Dieses bisschen Vorsicht kann einem den Tag retten.

Wie ich schon sagte, wirkt die gefälschte EBay-Mail sehr überzeugend. Sie enthält Verweise auf allgemeine Hinweise der EBay-Website:

Wenn Sie Fragen zu den eBays-Grundsätzen haben, lesen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Datenschutzerklärung:
http://pages.ebay.de/help/policies/privacy-policy.html

Allgemeine Geschäftsbedingungen:
http://pages.ebay.de/help/policies/user-agreement.html

Copyright 2006 eBay Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Die genannten Marken sind das Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.
eBay und das eBay-Logo sind eingetragene Marken bzw. Marken von eBay Inc.

Wer sich von solchen, eher unbewusst wahr genommenen Kleinigkeiten blenden lässt und nicht in jeder Situation seinen Verstand benutzt, der wird Kriminellen auf dem Leim gehen und den Schaden davon haben.

Einen kleinen Fehler haben die Spam-Verbrecher hier aber doch gemacht. Sie haben auf das Urheberrecht für das EBay-Logo verwiesen, das in der Mail gar nicht verwendet wird. Hier zeigt sich die allzu stümperhafte Verwendung der Zwischenablage, um schnell einen guten Betrugstext aus der EBay-Website zu machen. Auch der folgende Hinweis, dass man diese Mail nicht beantworten sollte, dürfte aus einer Original-Mail von EBay kopiert worden sein:

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dieser E-Mail um eine vom System versendete Mitteilung handelt. Eine Antwort auf diese E-Mail über die Antwortfunktion Ihres Mail Programms ist daher nicht möglich. Bei Fragen an unseren Kundenservice klicken Sie bitte auf den folgenden Link oder kopieren Sie ihn in Ihren Browser:
http://pages.ebay.de/help/basics/select-support.html

Kurz: Es ist eine sehr gefährliche Attacke, gezielt ausgeführt auf Rechner im deutschen Sprachraum. Dass bei der ersten Welle wegen der Unfähigkeit der Spammer kein Anhang dabei war, ist wahrscheinlich ein großer Glücksfall.

Abschließende Bemerkungen

Ich habe nicht viel Gutes über EBay und PayPal zu sagen, aber kriminelle Spammer sind das nicht. Ganz im Gegenteil, diese Unternehmen sind momentan selbst Opfer von kriminellen Spammern, da ihre Namen und Marken mit solchen Aktionen in den Dreck gezogen und durch die Spam beschädigt werden. Darüber sollte sich jeder klar sein, der irgendwie von den aktuellen Angriffen betroffen oder auch nur genervt ist. Diesen Spammern sind die wirtschaftlichen Folgen ihres kriminellen Handelns völlig egal; sie könnten jeden beliebten Namen, jedes erfolgreiche Warenzeichen, jede bekannte Firmierung für ihre Zwecke missbrauchen.

Die irische Nationallotterie

Montag, 16. April 2007

Und schon wieder habe ich in der Lotterie gewonnen, dieses Mal allerdings in der „internationalen irischen Staatslotterie“. Aber auch in Irland weiß man offenbar nicht meinen Namen und kennt nur eine Mailadresse von mir. Dafür hat die Mail eine gar nicht irisch wirkende Absender- und Antwortadresse aus einer niederländischen Domain.

Aber damit noch nicht genug. In Irland spricht man zu so offiziellem Anlass offenbar nicht mehr englisch oder gälisch, sondern, wie die folgende Zeile aus dem Mailheader zeigt…

Content-language: nl

…niederländisch. Dabei kann ich den natürlich englischen Text der Mail doch ganz gut lesen. Aber beim Vorschußbetrug geht es eben ganz besonders „international“ zur Sache.

FINAL NOTICE……/IRISH LOTTERY BOARD ALERT

Ich hoffe wirklich, dass das euer „letzter Hinweis“ bleibt.

RE: FINAL WINNING NOTIFICATION

We are pleased to notify you the draw of the EURO MILLIONS PROMO/PRIZE:DEPARMENT Online Sweepstakes International Lottery Program held on April 14th, 2007. Participants were selected through a computer ballot system drawn from a pool of over 25,000 names of distinguished professionals drawn from Europe,America, Asia, Australia, New Zealand, Middle east, parts of Africa, and North & South America as part of our international promotions pro gramme conducted annually to encourage prospective overseas entries. We hope with part of your prize awards, you will take part in our subsequent lottery jackpots.

The result of our computer draw selected your name and email address attached to ticket number: 56475600545188 with Serial number 5368/02 drew the lucky numbers:,, ,,,(4,12,13,22,37,39)with lucky bonus number(1), which subsequently won you the lottery in the 1st category i.e. 5 1 star Category.

Klar, das ist ja mal wieder so ein Lotterie-Konzept, das mir sofort einleuchtet. 😀 Offenbar haben die irren „Iren“ zu viel Geld in ihrer Staatskasse und deshalb beschlossen, das Geld einfach an willkürlich ausgewählte Ausländer zu verteilen. Wie man an den vielen Kommas vor den „Glückszahlen“ sehen kann, hat das Skript der Spammer wohl einen kleinen Fehler beim Einsetzen der sicherlich willkürlich und für jede Mail anders ausgewählten Zahlen. Warum sollte sich so ein Vorschussbetrugs-Spammer auch Mühe mit der Programmierung geben, einige Deppen fallen ja ganz offenbar noch auf die hanebüchenste Geschichte herein. Selbst wenn diese mit offenbaren Auswirkungen von Programmierfehlern daher kommt. Von Falschschreibungen wie „pro gramme“ für „program“ einmal ganz abgesehen. Wer intelligent genug ist, so etwas zu bemerken, fällt auf so einen Strunz gar nicht erst rein und ist damit zum „abmelken“ uninteressant.

Und wer nach diesen zwei Absätzen immer noch glaubt, es könne da ja auch nur um 5 bis 20 Euros gehen, um Leute für eine echte Lotterie anzufixen, der kann sich im nächsten Absatz über seine recht „beeindruckende“ Gewinnsumme „freuen“, wenn auch das Währungssymbol € von der schlechten Programmierung des Spamskiptes zu einem schlichten Punkt verhunzt wurde:

You have therefore been approved to claim a total sum of .1,350,000 (One Million, Three Hundred and Fifty Thousand Euro) in cash credited to file KTU/9023118309/04.

This is from a total cash prize shared amongst the first Six (6) lucky winners in this category i.e.5+1 star Category.

Your prize award has been insured in your name and is ready for claims. To begin your claims therefore, you are advised to expeditiously contact our licensed and accredited claim agent for Overseas Lottery Winners within a period of 21 days (date of this email inclusive) for the processing of your winning and remittance to your designated bank account after all statutory obligations have been satisfactorily dispensed with.

Um es noch einmal auch für den Leichtgläubigsten zusammen zu fassen. Eine angebliche „irische Nationallotterie“ schreibt eine Mail an einen Unbekannten, den sie nicht einmal mit Namen ansprechen kann, weil sie den Namen ganz einfach nicht kennt. Diese Mail stammt von einer niederländischen Domain und ist nach ihren eigenen Meta-Angaben in niederländischer Sprache verfasst, sagt aber dem unbekannten Ausländer, der niemals ein Los dieser „Lotterie“ gekauft hat, dass er jetzt über eine Million Euro gewonnen hat. Um das Ganze trotz kleiner Unstimmigkeiten und Programmierfehler ein bisschen „formell“ und „offiziell“ aussehen zu lassen, wird nicht mit Glückszahlen, Bezeichnungen für Gewinnstufen und einem Aktenzeichen gespart.

Und dieser unbekannte Empfänger (der jetzt ich geworden bin) einer unglaublichen staatlichen Schenkung soll seinen Gewinn binnen dreier Wochen nach Empfang des E-Mülls bei einer dazu auserkorenen Agentur beanspruchen, um das schöne schöne Geld auf sein Konto zu kriegen.

Wer das glaubt, ist selbst schuld. Und er wird sich gewiss wundern, wenn er den Agenten für die überseeische Anspruchs-Bearbeitung kontaktiert, wie es die Mail von ihm will – es ist von saftigen Bearbeitungsgebühren auszugehen, die erst einmal bezahlt sein wollen, bevor der große Geldsegen auf das darbende Konto fließt. Dass jeder Euro, den man diesen Gaunern gibt, genau so gut im Klo runtergespült werden könnte, brauche ich hoffentlich nicht mehr extra zu erwähnen.

Our Overseas Claims agent (Barr. David Client Field) will immediately commence the process to facilitate the release of your funds as soon as you contact him.

You may wish to establish contact via email with the particulars presented below citing the batch and reference numbers to this letter between the hours of 8.00am 7.30pm on Monday through Fridays to file in for your claims, contact:

Irish National Lottery Fiduciary
Overseas Claims Office.
Contact Person: Barr. David Client Field
Email: barr.davidclientfield@yahoo.co.uk
Phone:+44 7011127993

Offen bleibt natürlich die Frage, warum die sehr stilsicher gewählte Mailadresse des Agenten, eine kostenlose Mailadresse bei Yahoo, nicht auch als Antwortadresse in diese Mail eingetragen wurde. Wahrscheinlich sind die Urheber dieses Schwindels einfach zu blöd, das verwendete Spam-Skript zu verstehen.

Dennoch denke ich, dass David Kundenfeld sehr über viel Mail und viele Anrufe von Menschen freuen wird, die ihren Gewinn beanspruchen. Deshalb habe ich die Daten hier unverändert zitiert. Mein eigener, mir eben mitgeteilter „Gewinn“ möge der ganzen bloglesenden Welt zur Verfügung stehen; holt ihn euch, bevor ihn euch jemand wegschnappt! Aber bitte auf gar keinen Fall echte Daten und Mailadressen angeben, mit diesen Verbrechern ist nicht zu spaßen. Und immer daran denken, dass man sich beim Telefonieren am besten in schwerfälligem und falschem Englisch ausdrückt und sofort um einen Rückruf bittet, damit die auch ein paar Kosten haben. Als Rückrufnummer empfehle ich irgendeine sauteure Bandansage oder eine Pornonummer, aber bitte niemals lebende Menschen mit dieser Scheiße belästigen… 😉

Übrigens ist es diesen gierigen Betrügern gar nicht recht, wenn man so verfährt wie ich es hier tue – das ist nämlich schlecht für ihr Geschäft. Aus diesem Grund tue ich es ja. Um das zu „verhindern“, haben die Ärsche extra noch einen juristisch klingenden Hinweis in ihre Spam gekritzelt:

CONFIDENTIAL NOTICE: This email message, including any attachments, is intended only for the use of the intended recipient(s) and may contain information that is privileged, confidential and prohibited from unauthorized disclosure under applicable law. If you are not the intended recipient of this message, any dissemination, distribution or copying of this message is strictly prohibited. If you received this message in error, please notify the sender by reply email and destroy all copies of the original message.

Klar, Leute. Verklagt mich doch dafür, dass ich eine Scheiß-Spam mit einem eurer Betrugsversuche kopiere und verbreite! Ihr schafft es ja sogar, einen Copyright-Vermerk in euren kriminellen Dreck zu schreiben…

Copyright ? 1994-2007 The IR National Lottery Inc.
All rights reserved. Terms of Service – Guideline

…nur mit dem blöden Zeichen „©“ hapert es noch ein bisschen, das wird nämlich durch ein Fragezeichen ersetzt. Das liegt übrigens daran, dass ihr im Header eurer Mail (da, wo ihr auch vorgebt, auf niederländisch zu schreiben) angegeben habt, dass ihr 7bit-ASCII verwendet, und darin gibt es diese hübschen Erweiterungen des Zeichensatzes natürlich nicht.

Vielleicht solltet ihr einfach mal jemanden mit der Durchführung der nervigen Spamaktion beauftragen, der sich mit so etwas auch auskennt und vielleicht ein paar elementare Kenntnisse der englischen Sprache hat. Dem wäre vielleicht auch aufgefallen, dass die kontextlosen Wörter „Terms of Service“ und „Guideline“ in diesem Zusammenhang überhaupt keinen Sinn ergeben. Diese gerieten euch bestimmt versehentlich beim Hantieren mit der Zwischenablage in den Text, während die Verlinkungen in einer Text-Mail natürlich untergingen. Ihr seid auch echt zu blöd, die von euch in die Welt gesendeten Texte mal kurz probezulesen.

Aber warum solltet ihr euch auch um so einen Kleinkram Gedanken machen? Ihr verachtet doch die Deppen, die auf euch reinfallen; und die vielen Leute, die eure Betrugsversuche bemerken und die von eurer Vorschussbetrugs-Spam genervt sind, die sind euch völlig egal. Ihr seid einfach nur widerliche Fäkalmaden. Und wenn ihr einfach an eurer dummen Gier verrecken würdet, würde ich euch bestimmt nicht vermissen. 👿

My Canadian Pharmacy

Montag, 16. April 2007

Die Pimmelpillen-Spammer machen ihren nächsten Angriff auf virtuelle Postfächer und auf die Nerven der Menschen, die virtuelle Postfächer haben. Jetzt schreiben sie nicht mehr im Klartext rein, was sie für tolle Beglückungsideen anzubieten haben, denn das wird wohl zu häufig rausgefiltert. Statt dessen beglücken sie den Empfänger mit einer kleinen, verlinkten Grafik, die den Text transportiert – das sieht denn etwa so aus:

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Damit auch wirklich jeder, der so einen Strunz nicht in seinem Postfach haben will, mit dieser Mitteilung von unerhörtem Neuigkeitswert „beglückt“ wird, hat das Bild in jeder der Mails eine andere Größe. Schließlich könnte der Spamfilter sonst noch die Größe der Grafik lernen. Und weil viele Spamfilter inzwischen Mails, die nur aus einer Grafik bestehen, in den virtuellen Orkus befördern, steht auch noch etwas „Text“ darunter, der sich jedes Mal etwas anders liest, aber doch immer gleich sinnlos ist. Auf ein vollständiges Zitat wird heute verzichtet, aber ein bisschen Real-Dadaismus muss schon sein:

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Aber bei allem Einfallsreichtum dieser spammenden Werbeköpfe, die über ständig wechselnde Hong-Kong-Domains ihre überteuerten Mittel für das Orgas-Müssen verkaufen wollen: Der Schrott wird hier sicher und automatisch als Spam erkannt und entsprechend behandelt. Und das freut mich. 🙂

Sparkasse Bankingportal 2007

Samstag, 14. April 2007

Oh, die „Sparkasse“ schreibt mir mal wieder, obwohl ich bei denen doch gar kein Kunde bin. Was die wohl wieder schreiben? (Für eine Ansicht in Originalgröße auf das Bild klicken)

Sparkasse: Das Verfahren der Bestätigung der Informationen über den Kunden

Na sowas. Die schreiben ja bei der „Sparkasse“ jetzt ihre „Nachrichten“ gar nicht mehr als Text, sondern in einer Grafik. Natürlich ist die Grafik verlinkt, aber nicht mit der im scheinbaren Text angegeben URL, sondern mit einer ellenlangen URL auf der Domain syopo.tk. Das hat den Vorteil, dass man beim Klicken auch nicht unbedingt den Link treffen muss, um betrogen zu werden. Die ist ja richtig international geworden, diese „Sparkasse“, die inzwischen schon „ihr“ Online-Banking auf türkischen Webservern betreibt. 😆

Es muss sich ja wohl um die „Sparkasse“ handeln. Das zeigt sich an der (natürlich gefälschten) Absenderadresse, am verwendeten Logo der Sparkasse und am im Text verwendeten, äußerst stilsicheren Deutsch.

Das Verfahren der Bestätigung der Informationen über den Kunden.
Persönliches und Business-Banking

Sehr gelungen ausgedrückt, dieses Verfahren der Abgreifung der Informationen über die Empfänger. So richtig gutes Deutsch, ganz, wie man es von einer Sparkasse erwarten würde.

Sehr geehrte Benutzer,

Die Abteilung der technischen Unterstützung Sparkasse hat die eingeplante Modernisierung der Software für Verbesserung der Qualität der Bedienung unserer Kunden erfüllt. Wir bitten Sie so schnell wie möglich, an den Link nieder zu klicken, um Ihre Bankdaten zu bestätigen:

Klar, ihr auf Phishing hereinfallenden Deppen: Klickt euch an den Link nieder, aber schnell! Wir wollen eure Daten. Das ist nämlich die Qualität der Bedienung unserer Kunden.

Solche Instruktion ist allen Kunden Sparkasse abgesandt.

Und nicht das ist Instruktiert, auch Blogger Spam empfangen Kunden Mail von mir. Deshalb auch ich allen Lesern bloggend zugestellt Beispiel von Grotte schlechtes Phishing.

Wir bitten Sie um Verzeihung für die entstandenen Unbequemlichkeiten und danken Ihnen für Ihre Zusammenarbeit

Wenn wir erstmal Ihr Konto abgeräumt haben, nachdem Sie uns die dafür benötigten Daten gegeben haben, werden wir noch viel dankbarer. Aber das werden wir Ihnen nicht mehr mitteilen.

Und damit unsere inhaltlich nur aus einem Bild bestehende Mail auch sicher durch die Spamfilter geht, hängen wir noch etwas Text dran. Der ist zwar weder deutsch noch besonders sinnvoll, aber wer wie ein dressierter Hund auf den Link in unserer Phishing-Spam klickt, der wird schon nicht runterscrollen, um sich darüber zu wundern.

It will be reached at no very distant date. Can you as an Englishman, tamely contemplate the posssibility of having to live under a German moon? The British flag must be planted there at all hazards. BALSQUITH. My dear Mitchener, the moon is outside practical politics. Id swop it for a cooling station tomorrow with Germany or any other Power sufficiently military in its way of thinking to attach any importance to it. BALSQUITH. Say nobodys enemy but my own. It sounds nicer. You really neednt be so horribly afraid of the other countries. Theyre all in the same fix as we are. Im much more interested in the death rate in Lambeth than in the German fleet. THE ORDERLY. I dont want anything, Governor, thank you. The secretary and president of the Anti-Suffraget League say they had an appointment with the Prime Minister, and that theyve been sent on here from Downing Street. BALSQUITH (going to the table). Quite right. I forgot them. (To Mitchener. ) Would you mind my seeing them here?

Wieso lese ich in diesem automatisch generierten Unsinn eigentlich immer statt BALSQUITH das viel passendere Wort BULLSHIT? Eine Übersetzung dieses wirren Gestammels, das mehr nach simulierter Schizophrenie als nach künstlicher Intelligenz klingt, erspare ich mir – wer ein bisschen Englisch kann, wird diesen Beitrag zur Neuverdrahtung der Gehirne zu würdigen wissen.

For Nachtwaechter

Donnerstag, 12. April 2007

Ah, da hat mal wieder jemand mit einem kleinen Skript den Benutzernamen aus der Mailadresse extrahiert und einfach den ersten Buchstaben „großgemacht“, um seine Empfänger im Betreff „persönlich“ ansprechen zu können – immerhin, dafür braucht es schon ein paar Programmierkenntnisse, die nicht jeder Spammer zu haben scheint. Aber die versuchte „Programmierung“ der Konsumwünsche verläuft ganz nach Schema und ist einfach ermüdend.

Einmal ganz davon abgesehen, dass diese Spamärsche nicht mal meine Mutterspreche schreiben können…

Good day!

Nein, wenn ich beim Abholen meiner Mail so einen Müll sehe, ist es kein guter Tag. Ein guter Tag ist der Tag, an dem die Spammer ihre letzten gierigen Zuckungen machen, während sich ein Strick um den Hals zusammen mit der irdischen Schwerkraft gegen die ungebremste Gier und Widerwärtigkeit vereint.

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Nein, ich werde euch Netz-Dealer nicht besuchen und ich werde deshalb sogar 100 Prozent meines Geldes sparen.

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Ich brauche kein Viagra und kein Cialis, denn ich glaube nicht, dass „Orgasmus“ von „Orgasmüssen“ kommt. Das hat für mich den zusätzlichen Vorteil, dass mich mein bisschen Sex immer noch kein Geld kostet – jedenfalls kein Geld für Medikamente. UND DARAN WIRD SICH AUCH NICHTS ÄNDERN, UND WENN IHR NOCH SO VIELE SCHREIENDE GROSSBUCHSTABEN IN EURE SO GENANNTEN „ANGEBOTE“ REINSCHREIBT…

YOU NEED 15 MINUTES TO BE READY FOR ACTION.

UND WENN EINES VON EUCH ARSCHLÖCHERN MIR GEGENÜBER STÜNDE, DENN BRÄUCHTE ICH WESENTLICH WENIGER ALS 15 MINUTEN, UM ZUR SACHE ZU KOMMEN. UND DER PILLEN BEDÜRFTE ICH DAFÜR AUCH NICHT, WOHL ABER EINES STUMPFEN GEGENSTANDES ZUR ERHÖHUNG DER SCHLAGFREUDE.

So, mal wieder die Buchstabengroßmachtaste ausschalten, sonst werde ich noch wie diese textbrüllenden Spammer.

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Es handelt sich keineswegs um benötigte Drogen. Ich brauche sie nicht.

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Ich käme auch niemals auf die Idee, irgendwelche Drogen bei einem Dealer zu kaufen, der im ganz fernen Ausland sitzt.

No Doctor Visits
No Prescriptions

Wenn ich bei meinem Dealer „umme Ecke“ Drogen kaufe, brauche ich auch nicht zum Arzt und muss mir auch kein Rezept abholen. Das einzige, was ich brauche, ist Geld. Genau wie bei euch. Nur, dass ich nicht auch noch tagelang, wochenlang auf ein Päckchen mit dem Stoff warten muss.

100% Customer Satisfaction

Mich habt ihr zu 100 Prozent angeödet und verärgert.

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[… Der Link wurde von mir entfernt]

Und deshalb werde ich bestimmt nicht auf einen Link klicken, der mich zu einer Website in Hong Kong führt. Schon gar nicht, weil das ein krimineller Dealer für Lifestyle-Drogen von mir will, der solche Aufforderungen auch noch mit einer gefälschten Absenderadresse versieht.

Good day.

Steck Dir dein Viagra in den Arsch, vielleicht schwillt davon ja Dein Hirn an. Aber lass mich in Ruhe.

Arschloch!