Oh, das bin ich aber gar nicht. Ich habe zwar ein Glied, aber ich habe kein Auto (und ich habe niemals in meinem Leben eines haben wollen). Ich habe nicht einmal einen Führerschein (was manchmal schon etwas praktischer wäre, aber der Lappen war schon immer recht teuer). Was sollte ich da im ADAC?
Dieser Müll geht also völlig wahllos an jede Mailadresse, die der Spammer für eine Handvoll Bitcoin in den Dunkelkammern des Webs kaufen kann. Der ADAC ist ein ziemlich großer Verein, da wird man schon ein paar Leute treffen, die da drin sind. Immerhin haben die Spammer inzwischen verstanden, dass der ADAC ein Verein ist und Mitglieder hat, und nicht etwa irgendwas mit Kunden. Das hat lange gedauert. Ja, diese Pest der Marke „Beantworte ein paar sinnlose Fragen und bekomm dafür etwas geschenkt“ läuft schon etwas länger. Und keineswegs nur mit dem angeblichen ADAC. Nein, die versprochenen Geschenke gibt es nicht. Auch nicht, wenn man solche Spams angeblich von Lidl, Aldi, Edeka bekommt. Die habe ich heute auch alle bekommen. Und nein, keiner dieser Läden hat eine Mailadresse von mir. Wozu auch? Es reicht doch, dass die mein Geld bekommen haben. Ich habe schon genug Spam, da brauche ich nicht auch noch die legalen Reklamelügen im Pesteingang.
ADAC
Offizielle Einladung
Mitglieder-UmfrageLiebes Mitglied,
Dass diese Spammer aber auch immer so genau meinen Namen kennen!
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Wer darauf reinfällt, wird erstmal auf eine lustige Website weitergeleitet, welche die seit Monaten übliche Fassade dieses Betruges präsentiert: Man soll acht ziemlich sinnlose Fragen beantworten. (In früheren Versionen dieser Masche waren es meist zehn, aber das hat vermutlich die Zielgruppe des Betruges überfordert. Oder es ist für die Betrüger zu anstrengend, sich so viele Fragen auszudenken.)
Wie sinnlos diese Fragen sind? Ach, ich gebe sie hier mal wieder. Bitte anschnallen, es geht los:
- Wie oft nehmen Sie bei der Planung eines Roadtrips die Dienste des ADAC in Anspruch?
Stets; Gelegentlich; Selten; Niemals - Welchen Aspekt der Pannenhilfe des ADAC finden Sie am wertvollsten?
Schnelle Reaktionszeit; Freundlicher Service; Umfassende Abdeckung; Ich nutze ihre Pannenhilfe nicht - Was fällt Ihnen zuerst ein, wenn Sie an den ADAC denken?
Sicherheit im Straßenverkehr; Reisetipps und Reiseführer; Fahrzeugwartung; Nur ein weiterer Versicherer - Haben Sie jemals ein Auto-Notfallset gekauft oder darüber nachgedacht, es zu kaufen?
Ja, ich besitze eins; Ja, ich habe darüber nachgedacht; Nein, aber ich denke, ich sollte; Nein, ist mir nie in den Sinn gekommen - Wenn Sie vom ADAC ein Auto-Notfallset erhalten haben, wie wahrscheinlich ist es, dass Sie es in Ihrem Auto aufbewahren?
Sehr wahrscheinlich; Eher wahrscheinlich; Unwahrscheinlich; Ich glaube nicht, dass ich eins brauche - Wie oft nutzen Sie die Online-Ressourcen des ADAC (z. B. Website, App) für fahrzeugbezogene Informationen?
Häufig; Gelegentlich; Selten; Niemals - Was ist Ihrer Meinung nach das wichtigste Merkmal eines Auto-Notfallsets?
Überbrückungskabel; Erste-Hilfe-Material; Reifenreparaturwerkzeuge; Taschenlampe - Wie würden Sie Ihre Gesamtzufriedenheit mit den Leistungen des ADAC beschreiben?
Sehr zufrieden; Befriedigt; Neutral; Unzufrieden
Wenn man diese wenig überzeugende Simulation einer „Marktforschung“ durchgeklickt hat – dazu tickt natürlich eine Uhr runter und das Angebot droht „abzulaufen“, damit man auch ja nicht nachdenkt, sondern schnell und hirnlos klickt – gibt es ein bisschen Javascript-Blendwerk, das rd. sechzehn Sekunden Wartezeit lang den Eindruck einer richtigen Datenverarbeitung erwecken soll, und schließlich ist man Gewinner einer tollen Belohnung. Aber so eine feine Belohnung!
Die Antworten werden übrigens nicht nach irgendwo im Web übermittelt. Sie gehen direkt ins Vergessen. Es ist reines Javascript-Blendwerk. Auf die Antworten kommt es den Spammern auch gar nicht an.
Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass die Website, auf der das läuft, kein Impressum hat? Der ADAC würde das ganz sicher vermeiden. Er hat ja auch nichts zu verbergen, im Gegensatz zu dieser Betrügerbande.
Tja, und dann muss man „nur noch für den Versand bezahlen“. Wenn man die „Belohnung“ anfordert, kommt man auf die nächste lustige Website, wo man einmal genug Daten für einen betrügerischen Identitätsmissbrauch angeben…
…und um einen Kreditkarten-Zugriff für die Betrügerbande ergänzen soll. Wer keine Kreditkarte hat oder haben will, bekommt auch keine Belohnung. Danach hat man den Schaden, und einige Menschen haben vielleicht sogar den Notfall. Das kann einen jahrelang das Leben versalzen, wenn man immer wieder mit Polizeien, Staatsanwälten, Untersuchungsrichtern, Auskunfteien, Rechtsanwälten, Inkassobüros zu tun hat, weil man scheinbar ein gewerbsmäßiger Betrüger ist. Deshalb gibt man ja auch nicht überall seine Daten ein. Und deshalb klickt man auch nicht in eine Mail.
Natürlich gibt es auf der Website, wo man seine Daten angibt, auch kein Impressum. Und natürlich würde der richtige ADAC die Adresse seiner Mitglieder kennen. Irgendwohin muss er die „MotorWelt“ ja versenden… oh, das macht er ja gar nicht mehr. Kaum geht etwas an den spammigen Burdaverlag, der am liebsten seine Schadsoftware heimlich in jeden Browser machen würde, schon wird alles mieser.
Limitierte Aktion. Teilnahmebedingungen gelten.
Abmelden
ADAC München
Jetzt neu und super in vielen aktuellen Spams: Der Abmelden-Link, den man gar nicht erst klicken kann. 😁️
Natürlich hat der ADAC nichts mit diesen Spams zu tun.


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nein, das geht überhaupt nicht. Ich schreibe für Leser, nicht für Geld und ganz sicher nicht für die Vermarktung von Werbeplätzen, auf denen meine Leser belogen werden. Sonst würde ich auch sehr anders schreiben, und es machte mir nicht so viel Spaß. Wenn du einfach und preiswert deine Texte im Internet veröffentlichen willst,
Die „Casinos“ aus solcher Spam sind die allerbesten und voll kein Betrug! Da müsst ihr ganz fest dran glauben! Es ist geradezu ein Gütesiegel, wenn ein Spammer nicht einmal ein primitives Spamskript hinbekommt – es würde im Wesentlichen ein HTTP POST an eine Website senden und dabei das Encoding im Header angeben – so dass ihr wegen dieser Unfähigkeit nicht lesen könnt, was er euch für lustige Lügen erzählen will, aber trotz dieser offen demonstrierten technischen Unfähigkeit vorgibt, so ein „Online-Casino“ zu betreiben. Auch daran müsst ihr ganz fest glauben! Und am besten gleich bei der Anmeldung schön viel Geld einzahlen, damit ihr schön viel Bonus „geschenkt“ bekommt und deshalb sofort beim Hingucken sehen könnt, wie wertlos die in der schadsoftwareverseuchten „Casino-Software“ angezeigten Zahlen sind, wenn der Betreiber sie einfach verdoppeln kann! Und wenn so ein Spammer aus der Hirnhölle in einem Kommentar auf einer Website, die nicht verbirgt, dass sie mit WordPress betrieben wird¹, auch noch 

