⚠️ Auf gar keinen Fall auf so eine Mail reinfallen! ⚠️
Huch!
Von: Openbugbounty.org <security@opnebugbounty.uk>Antwort an: tommi.len.sec@gmail.com
Oh, mit einer Antwortadresse bei GMail, dem dicksten Kumpel und Komplizen des Spammers und Betrügers. Deshalb wurde das bei mir in den Müll sortiert.
Ist es heute etwa das erste Mal seit anderthalb Jahrzehnten, dass diese Regel bei mir zu einer falschen Erkennung führt?
Nein. Denn opnebugbounty ist nicht openbugbounty. Um diesen vorsätzlich täuschenden Buchtsabenderher zu sehen, muss man nicht einmal in den Quelltext schauen. Dieser Müll ist völlig zu Recht im ekligen Glibbersieb gelandet. Er gehört dort hin.
OpenBugBounty
Make the web a safer place
A FLAW FOUND ON YOUR WEBSITE!
Website Security Vulnerability Notification.
Hello, a security researcher reported a security vulnerability affecting site tamagothi.de website via Open Bug Bounty coordinated and responsible disclosure program:
https://www.openbugbounty.org/researchers/Tommi_Len/
Following ISO/IEC 29147 standard guidelines, we verified the vulnerability’s existence prior to notifying you. Please contact the security researcher directly for technical details of the vulnerability. The researcher may also help remediate the vulnerability if you need any assistance. If you received this notification by error, please accept our apologies and forward it to your IT security team or a person in charge of your website security.
For more details about the vulnerability, contact the security researcher:
Profile of security researcher : https://www.openbugbounty.org/researchers/Tommi_Len/
Contact the researcher directly here : tommi.len.sec@gmail.com
Might you need any help, please, refer to: https://www.openbugbounty.org/open-bug-bounty
Stay secure,
Open Bug Bounty
Making Web Safer
DISCLAIMER: The non-profit Open Bug Bounty project has no direct or indirect relations with security researchers. Our sole mission is to verify the submissions and notify website owners as soon as possible to keep their websites safe.
Auch ansonsten gibt es ein paar Auffälligkeiten.
- Neben der nichtssagenden Quatschnummer aus dem Betreff gibt es keinen Hinweis. Nicht einmal, auf welche Art von Sicherheitslücke sich der Hinweis bezieht. (Der letzte derartige Hinweis, der ernstzunehmen war, hatte mich auf eine XSS-Lücke hingewiesen, inklusive ganz kurzem Beispielexploit, so dass ich das Problem in kurzer Zeit beheben und mich für den Hinweis bedanken konnte. Nur ein behobener Fehler ist ein guter Fehler.)
- Es gibt nicht einmal einen Hinweis auf den URL oder URI, unter dem das Problem auftritt. Die wichtigste Information, die es mir ermöglichen würde, ein Problem gegebenfalls erstmal „mit der Brechstange“ lösen zu können, wird mir verschwiegen. Niemand, der für ein „sichereres Web“ arbeitet, würde so vorgehen.
- Die Mail kommt ohne namentliche Ansprache. Sie geht an die Mailadressen
info,contact,help,admin,webmaster,privacy,support,sales[als ob die Kaufleute etwas damit anfangen könnten],hello[sic!] undpostmasterin der Domain. „Hello“ hat mich ganz besonders erheitert. Benutzt ernsthaft jemand solche Kontaktadressen? - Einmal ganz von der Antwortadresse bei GMail abgesehen: Mein rspamd gibt dieser Mail 20,01 gülden gleißende Spampunkte. Damit sollte diese Mail überall als Spam aussortiert werden. Wer einen Spamfilter so lasch konfiguriert, dass so etwas noch durchkommt, kann sich die Spamfilterung auch sparen.
- Wenn ich in den Quelltext schaue, stelle ich fest, dass diese HTML-formatierte E-Mail ohne sachlichen Grund base64-codiert wurde, was den Umfang um rd. 35 % aufbläht. Typischerweise wird solche E-Mail als quoted-printable codiert, was zu deutlich weniger „Ballast“ führt. Ich sehe so etwas wie base64-codierte Text- oder HTML-Mail nur in Spam. Vermutlich versprechen sich die Spammer davon, dass einige Spamfilter Probleme bekommen. Aber immerhin: Anders, als bei einigen aktuellen Spams der „Rabattbande“ ist die Base64-Codierung diesmal wenigstens fehlerfrei. 😆️
Kurz, es ist eine Spam. Ich will nicht ausprobieren, was für eine tolle „Unterstützung“ ich bekäme, wenn ich darauf antwortete. Auf gar keinen Fall sollte man Unbekannten Zugangsdaten zu einem Serverrechner geben, damit sie angeblich das Problem beseitigen — danach hat man nämlich einen Server anderer Leute. Und wenn das Spammer sind, wird man deshalb Probleme bekommen.
Bitte nicht darauf reinfallen.
Natürlich kann es niemals schaden, den Server zu updaten. Im Moment sind die angelernten neuronalen Netzwerke sehr fleißig im Aufdecken von allerlei Sicherheitsproblemen. Dementsprechend viel ist man mit Sicherheitsupgrades beschäftigt, wenn man eine Website. Das nervt zwar, aber nur behobene Fehler sind gute Fehler… ach, das habe ich ja schon erwähnt.
Eine ganz einfache Websuche mit naheliegenden Suchbegriffen zeigt mir schon im ersten Treffer, dass ich nicht der Einzige bin, der diese Spam bekommt. Das hätte mich auch etwas verwundert. Spam ist Schrotmunition. Wenn man tausend Spams raussendet und fünf Empfänger fallen darauf rein, hat es sich für die Spammer gelohnt. Den Hinweisen bei BitBlokes habe ich nichts hinzuzufügen.
Please reply with ‘unsubscribe’ if you no longer want to receive emails. Thank you in advance.
Vielen Dank für den Dank für Nichts. Ich empfehle, diese Spam einfach zu löschen und auf gar keinen Fall zu beantworten.
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