Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Tagesarchiv für den 16. Januar 2009

Viagra von der Krankenkasse

Freitag, 16. Januar 2009

Ein aufklärerischer Hauch umgibt den Anfang dieses Spamkommentares…

Einige Krankenkassen lassen ihren Verwaltungsratsmitgliedern und deren Familien Leistungen wie Viagra-Pillen, Haarwuchs- und Nahrungserganzungsmitteln oder

[Das bricht wirklich so ab]

…doch dann geht es gleich „zur Sache“:

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Zum Ende hin gibt es doch noch einmal wieder eine „interessante“ Neuigkeit:

Wassermelonen statt Viagra? US-Forscher haben in Wassermelonen einen Inhaltsstoff gefunden, der ahnlich wie Viagra wirkt.

Stimmt, wenn ich große Melonen bei einer Frau sehe, dann regt sich manchmal etwas in der Hose. :mrgreen:

A larger boner…

Freitag, 16. Januar 2009

Hallo „Alick Ballard“,

ich finde es ja nett von dir, dass du dich so sehr um mein Selbstgefühl kümmern möchtest. Denn so interpretiere ich deine Müllmail, die mit dem Betreff…

Wanna get a larger boner?

…ankam und mich fragte, ob ich nicht einen größeren Pimmel haben möchte. Sicherlich, diese Mail hatte gewisse formale Schwächen, zum Beispiel war sie auf den 1. Januar 1970 datiert, weil du vielleicht einen ausreichend großen Schwengel hast, aber dafür dringend eines Programmierers bedarfst, der sich mit den Internet-Standards ein bisschen auskennt. Deshalb ist deine gewiss liebevoll gemeinte Mail auch mit einer gewissen Verzögerung bei mir angekommen, da ich sie aus dem Glibbersieb meines Spamfilters holen musste. Dabei habe ich auch gleich einen kleinen Fehler in meinem Mailclient gefunden, denn der mochte das von dir in einem sehr eigentümlichen Format angegebene Datum gar nicht und interpretierte es als den 15. Januar 3610.

Aber leider konntest du mir in meinem Streben nach einer hochhaushaften Schwanzlänge doch nicht weiterhelfen. Denn deine Mail kam ohne jeglichen Text und erweckte zusammen mit den sichtbaren Zeitangaben einen ganz eigentümlichen Eindruck. Ob man in den gerade „sexuell befreiten“ Siebziger Jahren ist, oder ob man sich in weiter, grauer Zukunft befindet, immer wieder wird die existenzielle Frage nach Länge und Umfang des Schwellkörpers aufgeworfen.

Und das, mein stinkendes, spammendes Freundchen „Alick“, ist eine durchaus wichtige Feststellung – zumal auch du nichts weiter als ein betretenes und technisch unfähiges Schweigen anzubieten hast.

Wollte ich dir nur mal gesagt haben.

Dein Nachtwächter.

Klick und weg ;-)