Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Kollateralschaden

Donnerstag, 5. Juli 2007, 21:38 Uhr

Ein häufiger und wichtiger Kollateralschaden der Spamseuche ist es, dass immer wieder Mails in den Filtern hängen bleiben, die gar keine Spams sind. Häufig wird nicht einmal bemerkt, dass eine Mail stumm verschwunden ist. Manchmal wird es aber eben doch bemerkt und sogar unfreiwillig dokumentiert, wie etwa heute beim Blogprojekt „Ziele des Bloggens“.

Kommentar von Jan:

Ich hatte meinen Beitrag per Mail eingereicht, trotzdem taucht er hier nicht auf – warum das? […]

Antwort von Yannick:

[…] Wie bei Conny tut es mir auch bei dir Leid, das du unter den Tisch gefallen bist! Doch ich habe von euch zwei keine Mail bekommen, ich kann mir höchstens vorstellen, das es bei web.de im Spam gelandet ist.

Wieviel Kommunikation zwischen Menschen wohl inzwischen nicht mehr stattfindet, weil Mails irrtümlich als Spam erkannt werden? Und das alles nur, weil ein paar asoziale Widerlinge im gesamten Internet nichts weiter als eine Maschinerie sehen, über die sie ihre dumme, einseitige und illegale Kommunikation befördern können – scheißegal, was das für Folgen hat.

Wenn ich doch nur einmal einen Spammer in die Finger bekäme! :evil:

Ich mag es so sehr, da muss ich gleich mal zum Facebook klicken...

Ein Kommentar für Kollateralschaden

  1. cassiel sagt:

    Spammer zerstören E-mail von der einen Seite,
    Anti-Spammer von der anderen Seite.

    Kommt inzwischen öfter vor, dass E-Mails nicht „ankommen“.
    Früher war das Problem meist ein einfaches: der Empfänger hat einfach nicht in seiner Mailbox nachgeschaut.

    Heute kann eine Mail auf sehr vielseitige Weise nicht „ankommen“. Da kommt man manchmal gar nicht drauf bzw. erst wenn man mit den Leuten direkt spricht.
    Zum einen wissen manche unbedarfte User gar nicht wie sie Mails filtern können und haben komplett den Überblick über die vielen Mails verloren.
    Dann gibt es ISPs die ihre Kunden bevormunden und Filter vorschalten, die vom Kunden nicht verstanden bzw. durchschaut werden. Gerade web.de hat sich da in der Vergangenheit nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

    Bei wichtigen Mails muss man inzwischen vorne dran schreiben: Bitte bis dann und dann Empfang bestätigen oder antworten, um sicher zu gehen.

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