Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „gmail.com“

UNITED NATIONS PAYMENT RECONCILIATION OFFICE

Dienstag, 12. Mai 2015

Mit ganz WICHTIGEN GROẞBUCHSTABEN! Aber um was es eigentlich geht, wird im Betreff nicht gesagt.

UNITED NATIONS PAYMENT RECONCILIATION OFFICE
LONDON QUARTERS,
LONDON-UNITED KINGDOM

Nicht einmal für eine digitale Signatur hats gereicht. Oder auch nur für einen besseren gefälschten Absender als peterredward616 (at) gmail (punkt) com. Ich meine ja nur: Wenn man schon den Absender fälscht!

Da reißt es dieser lächerliche „Briefkopf“ auch nicht mehr raus.

Honorable Beneficiary,

Toll, ich bin ein Begünstigter – oder im „schönsten“ Deutsch der Juristen, ein „Genussberechtigter“ – aber ich habe keinen Namen.

RE: NOTIFICATION OF PAYMENT

Worum es in der Spam… ähm… hochwichtigen Mail der Vereinten Nationen überhaupt geht, sollte besser im Betreff stehen. Nach der Headerzeile Subject:. Aber dafür müsste der Spammer ja etwas von der Technik verstehen, die er zum Betrügen benutzt.

This is to notify you that United Nations Secretary General has deliberated with the world bank for a compensation payment on scammed victims from Asia, America and Europe so your name emerged as one of the lucky beneficiaries.

Schön, dass mein Name als der Name eines Begünstigten herausgekommen ist, aber das wirkte viel glaubwürdiger, wenn ich auch mit meinem Namen angesprochen würde. Es geht ja immerhin…

I write to let you know that the sum of $5,850,000.00 (Five Million Eight Hundred and Fifty Thousand United States Dollars) Only has been approved in your favor.

…darum, dass die Vereinten Nationen [!] mir [!!] grundlos 5,8 Megadollar [!!!] schenken [!!!!] wollen. Wir kennen das ja alle, dass die UN irgendwelchen Unbekannten ein paar Milliönchen gibt.

Kindly reply us immediately on how to receive it without any delay, When you respond I shall send you a copy of your Funds Approval Certificate from the United Nations. Please send your complete information details as listed below;

Also ganz schnell antworten und erstmal ein paar Daten an die „Vereinten Nationen“ senden. Zum Beispiel die für den weiteren Fortlauf des Vorschussbetruges auf der anderen Seite recht interessante Information…

Full Name:
Contact Address:
Telephone/Fax number:
Occupation:

…was denn eigentlich der Name des Begünstigten ist, der da hervorkam.

All correspondence should be direct to the below email:
peteredward728 (at) gmail (punkt) com

Natürlich können sich die „Vereinten Nationen“ keinen Server für ihre Mail leisten. Kein Wunder, wenn sie ihr ganzes Geld immer verschenken. Die unzähligen eingerichteten Adressen bei Google Mail sind für jeden Mitarbeiter in praktischer Weise durchnummeriert, damit auch jeder ein paar mehr hat.

Yours Sincerely
Mr. Edward Peter.
United Nations Co-coordinator
London- United Kingdom.

Mit schwer freundlichem Gruß vom Edward…

本信件可能包含崴凌科技機密資訊,非指定之收件者,請勿使用或揭露本信件內容,並請銷毀此信件。

…aus London.

This email may contain confidential information. Please do not use or disclose it in any way and delete it if you are not the intended recipient.

Ganz geheime Geheimsache! Bitte die Spam nach dem Lesen aufessen, wenn man nicht der richtige Empfänger war. So etwas wie Kryptografie kennen die „Vereinten Nationen“ nicht.

Kommt, Spammer, das könnt ihr besser und mit besserem Text. So macht es ja kaum noch Spaß, euch zu verspotten!

Re:new order..

Dienstag, 5. Mai 2015

Oh, zwei Punkte, das hatte ich lange nicht… 😀

Absender Rizk Brothers Co. <bavisihi.sm (at) gmail (punkt) com>

Geschäfte mit Geschäftsleuten, die keine andere Mailadresse als eine anonym und kostenlos bei Google abgeholte haben, könnten etwas „rizkant“ sein. :mrgreen:

Dear Supplier/ Seller

We are interested to Purchase your product, i got your contact information

from two of our customers.

Please contact us with the following below:-

– Your minimum order quantity.

– Your FOB Prices and FOB Port.

– Your estimated delivery time.

Please fine attached company details and requirements below to preview the samples/specifications needed.

Best Regard

Rizk Brothers Co. For Refrigeration Gas & Equipment

Head Office: 380 Corniche El Nil St ,gawharet el Maddi tower, Cairo, Egypt

Tel: +202 / 2524xxxx/2528xxxx

Fax: +202 /2528xxxx

Selbstverständlich fühle ich mich wie ein knalldummer Idiot geschmeichelt, wenn jemand mit seinen Kunden im fernen Ägypten angeblich über meine Produkte spricht und deshalb jetzt unbedingt Geschäfte mit meinen Produkten machen will. Das Futter für meinen Narzissmus wird auch dadurch nicht weniger nahrhaft, dass beide Kunden des unbekannten Ägypters weder zu sagen vermochten, wie ich heiße bzw. wie meine Unternehmung firmiert noch zu einer Präzisierung fähig waren, um welches Produkt es sich überhaupt handelt. Denn der Narzissmus ist – wie jede psychische Bestrebung – dumm, mechanisch und gefährlich.

Deshalb hat mich dieser Narzissmus auch nicht dazu bewogen, den Mailanhang namens Invoice.rar zu entpacken und die darin befindliche Datei namens Invoice.scr – eine ausführbare Datei für Microsoft Windows¹ (Bildschirmschoner), die in 494,6 KiB die konzentrierte Güte der kriminellen Spammer enthält – mit einem Doppelklick zu starten. Das ist vielleicht auch besser so, denn diese Pest wird zurzeit nur von rd. einem Drittel der gängigen Antivirus-Schlangenöle als das erkannt, was sie ist: Schadsoftware, die keiner auf seinem Computer haben will. Das ist übrigens auch der Grund, weshalb man niemals, niemals, niemals Mailanhänge von irgendwelchen Unbekannten öffnet und generell – also auch bei scheinbar bekannten Absendern, denn der Absender einer E-Mail ist beliebig fälschbar – an eine Mail angehängte Archive nur mit der Kneifzange anfasst. Selbst, wenn der „Virenscanner“ schweigt. Denn die Pest, die mit der Spam kommt, ist oft brandneu und manchmal sogar bei keinem „Virenscanner“ dieser Welt bekannt. So genannte „Antivirusprogramme“ sind nämlich Schlangenöl, und wenn sie dazu führen, dass man sich auf ihre Funktion verlässt, sind sie hochgefährliches Schlangenöl.

Die Idee, gezielt Computer von Geschäftsleuten und kleinen Unternehmungen zu übernehmen, weil dort durch übliche Betrugsgeschäfte mehr krimineller Reibach zu machen ist, ist ja aus der Sicht eines Halunken keine völlig dumme – aber hey, Spammer, an deinem Stil musst du noch arbeiten, der ist nämlich dumm!

Wie gefährlich eine solche Spam sein kann, wenn sie gut gemacht ist und mit ein wenig Recherche im Vorfeld einhergeht, kann sich hoffentlich jeder vorstellen. Dieser Spammer war faul und dumm. Gar nicht auszudenken, wenn so etwas mit namentlicher Ansprache des Empfängers kommt, konkrete Formulierungen anstelle nebulösen Bullshits enthält und einen vernünftigen Grund angibt, warum man den Anhang öffnen sollte, statt ihn einfach mit sehr allgemeiner Erwähnung dranzuhängen! Der einzige Schutz, nicht von geschickt vorgehenden Kriminellen mit einer Schadsoftware-Spam gepwnt zu werden, besteht darin, jedes an eine Spam angehängte Archiv nur mit äußerster Vorsicht zu behandeln: Nicht klick, klick, klick schnell öffnen, sondern immer vorher anschauen, was sich darin befindet – und wenns eine ausführbare Datei für Microsoft Windows ist, den Müll unbesehen löschen (oder Strafanzeige erstatten). Und das muss in einem Unternehmen natürlich jeder einzelne Mitarbeiter so machen, der Mail von außen empfangen kann… oder aber, jemand hat am Mailserver dafür zu sorgen, dass Archive als Mailanhang niemals durchgehen und dann die wenigen Fälle, in denen das kommunikativ sinnvoll ist, von Hand zu bearbeiten. Das wird ein Aufwand sein, der fast immer „eingespart“ wird, und die verblödene Reklame für Antivirus-Schlangenöle lässt es so aussehen, als sei das eine sinnvolle Entscheidung – in Wirklichkeit hat es aber viel davon, wie unerfahrene Teenager an den Sex rangehen: schnell, einfach und gefährlich.

¹Es ist jetzt fünfzehn Jahre her, seit das erste Mal eine Irreführung von Mailempfängern über den Typ einer Datei zu riesigen wirtschaftlichen Schäden geführt hat, und Microsoft ist in diesen fünfzehn Jahren nichts, aber auch gar nichts eingefallen, um derartige Angriffe auf Windows-Installationen zu erschweren oder noch besser: unmöglich zu machen. Immer noch reicht es völlig aus, einer Datei einen bestimmten Dateinamen zu geben, damit sie bei einem Doppelklick ausgeführt wird; immer noch brauchen die Schadsoftware-Spammer aus der organisierten Kriminalität nicht nach ausbeutbaren Lücken im Betriebssystem zu suchen, sondern einfach nur mit Spam-Streumunition nach unerfahrenen, gleichgültigen, unaufmerksamen, eingeschüchterten oder übereilten Benutzern suchen, die klick klick die Trojanerbombe starten. Diese fünfzehn Jahre des Nichthandelns von Seiten Microsofts sind ein klarer Beleg für die Tatsache, dass Microsoft die Computersicherheit von Windows-Installationen für unwichtig hält und sich lieber um Dinge kümmert, die es für wichtiger hält. Wenn sie ihren Computer, ihr Netzwerk, ihre Arbeitsplätze vor Sabotage, Betrug und Ausspähung mit Schadsoftware absichern wollen – und das sollten sie wollen – dann verwenden sie bitte kein regelmäßig wirkungsloses Antivirus-Schlangenöl, sondern stattdessen ein Betriebssystem, dessen Entwickler wenigstens ein Bemühen darum zeigen, diesem kriminellen Pack das Leben schwer zu machen! Im Falle von Linux und BSD kostet sie das nicht einmal Geld.

Sir/Madam

Freitag, 1. Mai 2015

Ja, eines von beiden wird schon meistens stimmen. Ansonsten ist es weder ein Ersatz für einen aussagekräftigen Betreff noch für eine persönliche Anrede.

Diese alles in allem recht lieblos verfasste Spam zur Einleitung eines Vorschussbetruges tut sich einmal mehr dadurch hervor, dass sie Bezug auf aktuelle Nachrichten über fürchterliche Ereignisse nimmt:

Good tidings to you, I am Mrs. Muyassar Ahmadi of Syrian nationality and mother of two kids, at the present time here in the camp for Syrian refugees Turkey. He was killed by terrorist attack in Syria. I need your assistance to receive Seven Million Three Hundred Thousand Euro with a bank in Turkey, which was my late husband deposit. I belief you know of the untold sorrow the scourge of war have
brought to the Syrian people and I beg you to find it in your heart to help us receive the fund and also towards moving out from here to reaffirm hope of survival to my poor kids. I will provide you with more information after I hear
from you. Muyassar.

Eine Frau aus dem Flüchtlingslager mit zwei Kindern, die irgendwo weit weg ein paar Millionen Euro liegen hat – und die einzige Idee, die ihr kommt, um Hilfe zu finden, ist irgendwelche völlig unbekannten Leute anzumailen und diese in einer unverschlüsselten, offen wie eine Postkarte durchs Internet beförderten E-Mail anzuflehen, ihr doch bitte zu helfen, das Geld für die armen armen und so kleinen Kinder flüssig zu machen. Bitte an eine kostenlos und anonym eingerichtete Mailadresse bei Googles Maildienst antworten (diese steht im Reply-To-Header, man kann also auf „Antworten“ klicken), denn mit diesem ganzen Zaster war es der Familie wohl auch niemals möglich, sich irgendwo ein kleines virtuelles Serverchen hosten zu lassen, das wenigstens für etwas Vertraulichkeit sorgt. Diese… wenn man es sehr teuer macht… dreißig Euro im Monat kann man doch einsparen, wer braucht schon Geschäftsgeheimnisse?!

Wie immer: Sehr sehr überzeugend. 😀

Und wie immer: Kalt, menschenverachtend und widerwärtig!

Da braucht man gar nicht mehr in den Mailheader zu schauen und erwartungsgemäß festzustellen, dass diese Spam nicht etwa aus einem türkischen oder syrischen Internetcafé kommt, sondern (in meinem Exemplar) von einer IP-Adresse aus den Vereinigten Staaten versendet wurde. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit handelt es sich um einen mit Schadsoftware gekaperten und in ein Botnetz eingefügten Computer anderer Leute – schließlich tragen diese Halunken nicht so gern Handschellen. Und nein, obwohl die (gefälschte) Absenderadresse in der Domain gmail (punkt) com liegt: Die IP-Adresse gehört nicht zu Google und die Spam hat niemals auch nur einen Server von Google gesehen…

Wenn die hier versuchte Nummer mit den aktuellen Flüchtlingskatastrophen für die Spammer „erfolgreich“ sein sollte, gehe ich davon aus, ähnliches demnächst auch in deutscher Sprache zu lesen. Deshalb: Vorsicht! Vor allem, wenn Menschen irgendwelche Unbekannten um Hilfe bitten, größere Geldbeträge (oder Wertsachen aller Art) zu transferieren und dafür verlockend große Gegenleistungen anbieten. Niemand, der noch bei Troste ist, würde so etwas einem völlig Unbekannten anvertrauen, von dem er nur eine Mailadresse und sonst gar nichts kennt! Und niemand, der für neunundneunzig Eurocent kritischen Verstand hat, sollte auf die Idee kommen, auf eine derartige Geschichte hin auch nur ein paar Euro als Vorleistung vollständig anonym über Western Union oder MoneyGram ins Unbekannte zu beamen. Dieses Geld kommt nicht Flüchtlingen zugute, sondern dem lokalen Autohändler, dem Kokaindealer und dem lokalen Bordell irgendwo in dieser Welt, wo eine widerliche, menschenverachtende Bande von Betrügern sitzt.

Je demande votre appui

Dienstag, 28. April 2015

Oh, da möchte jemand, der nicht einmal meine Sprache spricht und mich nicht kennt, etwas Unterstützung von mir. Das ist doch sicher ein Vorschussbetrug in französischer Sprache.

If this email is not spam, click here to submit the signatures to FortiGuard – AntiSpam Service.

Oder vielleicht doch in englisch?

Attention.Friend

Ja, scheint englisch zu sein.

Ik ben Abraham Johannes, het werken met Borg en waardevolle houden firma in Europa.

Nein, es ist Niederländisch¹! Na, wenn Abraham so wertvolle Unternehmen in Europa hat, deren Firmierung er gar nicht angeben kann, dann kann ich verstehen, dass er auch mit den europäischen Sprachen manchmal ein bisschen durcheinanderkommt.

Ons bedrijf wordt bijgestaan enkele van de Afrikaanse leiders en politici om een aantal fondsen en waardevolle spullen te verplaatsen door middel van onze speciale arrangementen als borg.

Und noch toller: Irgendwelche leider auch vom Namensmangel befallene „Spitzenpolitiker“ aus von ebenfalls vom Namensmangel befallenen afrikanischen Ländern machen große Geschäfte mit Abrahams namenlosem Unternehmen. Het is echter niet betaald met bankoverschrijvingen, cheques of wissels, zoals gebruikelijk is in de wereld²… ähm… es wird aber nicht mit Banküberweisungen, Schecks oder Wechseln bezahlt, so wie das in der ganzen Welt üblich ist, sondern mit Fonds und Wertsachen in speziellen Paketen.

Sommige van deze deposito’s waar niet geclaimd als de resultaten van de sterfgevallen en enkele beperkingen van de overheid, dus verzonden naar magazijn of in beslag genomen suspense.

Und so kommt es, wie es kommen musste: Herrenlose Einlagen liegen verwaist herum, wenn mal jemand stirbt oder etwas wegen politischer Spannungen beschlagnahmt wird.

Momenteel zijn er opgeлiste [sic! Anstelle eines „ë“ steht ein kyrillischer Buchstabe.] degenen over te sturen naar ware huis suspense, maar ik heb alle afspraken geperfectioneerd tot ййn [sic! Das soll „één“ heißen.] van de deposito’s met (8.5million dollars) of als ik een betrouwbaar persoon om mij te helpen. Als u geпnteresseerd [sic!] bent in de materie zijn, laten weten via dit e-mailadres (abraham505john (at) gmail (punkt) com) voor meer details en hoe verder te gaan.

Bitte nicht darüber wundern, dass in den Niederlanden die kyrillische Codepage verwendet wird, sondern einfach daran glauben, dass da jetzt 8,5 Megadollar herumliegen und dass dieser Abraham völlig unbekannte Leute anschreibt, um eine zuverlässige Person fürs Abholen dieses Geldes zu finden. Wer daran interessiert ist, möge bitte nicht in seiner Mailsoftware auf „Antworten“ klicken, denn der Absender der Mail ist gefälscht, sondern stattdessen die angegebene Mailadresse verwenden. Weitere und dümmere Lügen kommen sofort, für weiteren kriminellen Missbrauch ausreichende Daten über sich muss man sowieso angeben und immer wieder müssen irgendwelche Gebühren über Western Union und MoneyGram bezahlt werden, weil irgendwelche Abrahams mit ganz vielen Firmen nicht über so etwas wie ein Bankkonto verfügen. In welcher russischen Stadt das Bordell liegt, in dem das so ergaunerte Geld mit Koks und Nutten verlebt wird, kann ich leider auch nicht sagen… nicht einmal, dass es Russland ist… aber sicher nicht in einem Land, in dem Niederländisch gesprochen wird.

Aber dafür ist er…

oprecht
Abraham John

…ja… er ist „aufrichtig“. 😀

¹Ein Hinweis für alle, die es besser können: Nein, ich kann kein Niederländisch. Auch wenn ich es leichter verstehen kann als so manchen deutschen Dialekt (und die Niederländer um ihre deutlich logischere Orthografie beneide), entgehen mir mehr Feinheiten als… sagen wir mal… in einem englischen Text. Völlig unbeholfene Formulierungen und unpassende Begriffe kann ich nicht als solche erkennen, und ich bin mir sicher, dass diese Spam eines Vollidioten alles andere als gut formuliert ist. Leider fehlt mir die Möglichkeit zum angemessenen Spott.

²Nederlandse liefde, mijn Duits is beter…

Vereinten Nationen Kompensationseinheit

Sonntag, 26. April 2015

Von: Unitednationcompensationunit1 (at) europe (punkt) jp
Reply-To: unitednationscompensationunit (at) gmail (punkt) com

Ausgleichseinheit der Vereinten Nationen,In Verbindung mit der Weltbank
760 United Nations Plaza,New York, New York 10017, United States.

Attn: Sehr geehrter Kunde [sic!]
AKTENZEIHEN
[sic!]: GM/57/7G6/28ESG
KUNDENNUMMER: MG-GO/YGM-803
ZAHLUNGSAUFWAND BEWERTE € 1.500.000,00 EURO.

Ich bin Prof Dr. John Idris, der Werbung Sekretär [sic!] der Vereinten Nationen. Die Vereinten Nationen in Zusammenarbeit mit der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dabei informieren die Bürger / Opfer [sic!], dass ihre Namen innerhalb der Eurozone fallen [sic!]. Der Vereinten Nationen und der Internationale Währungsfonds (IWF), eine Organisation, um weltweit gegen Betrug und Betrügerische Aktivitäten kämpfen [sic! Dafür ist also der IWF da!]. Diese Gruppe ist für die Untersuchung der Rechtmäßigkeit der unbezahlten Auftrag, Erb- und Lotto zu gewinnen Ansprüche [sic!] von Unternehmen und Einzelpersonen und leitet die Zahlstellen (Banken) weltweit zur sofortigen Zahlung geprüfte Forderungen an die Begünstigten ohne weitere Verzögerung zu machen verantwortlich [sic!].

Sie werden verwendet erlaubterweise kontaktiert [sic!] über die Freigabe den langersehnten Fonds [sic!]. Nach einer detaillierten Überprüfung der Datei [sic!] hat die Vereinten Nationen und die internationale Währungseinheit berechtigt, Ihren Fonds unverzüglich frei. The sum of One million five hundred thousand euros have been approved in your favor via my desk (€1,500,000.00). Diese Zahlung wird über die Bank-zu-Banküberweisung [sic!] oder über einen zertifizierten Scheck [sic!] an Sie gestellt werden. Bitte kontaktieren Sie Dr. Antonio Camacho, Ihre Bank manager Banco Espanyol, spanien madrid für Ihre sofortige Zahlung Tel:00-34-632-xxx-xxx Fax:00-34-917-xxx-xxx E-Mail: antoniocamacho (at) financier (punkt) com

Informiert werden, dass wir in Zusammenarbeit mit dem UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, der die sofortige Zahlung von den langersehnten Fonds zu genehmigen, unverzüglich Arbeits [sic!]. Hinweis: Das die oben Fonds vor terroristischen oder Betrug Aktivitäten geräumt und wir garantieren die Lieferung der Mittel so gut, sauber, gelöscht Fonds von nicht kriminellen Ursprungs. Es wird empfohlen, die folgenden ein unten sind [sic!]:

ANMELDEFORMULAR FUR DEN GEWINNANSPRUCH

VORNAME ____________ NAME _______________

AKTENZEICHEN _______ GEWINN-SUMME _______

ANSCHRIFT __________ TELEFON ____________

FAX ________________ GEB.DATUM __________

BERUF ______________ Sprache ____________ Deutsch ___ English ____

Mit Freundlichen Grüßen
Prof Dr. John Idris,
United Nations P.r.o
http://www.un.org/sg

Ohne Worte.

(Schlimm, dass die „Vereinten Nationen“ inzwischen so sehr sparen müssen, dass sie sich keinen richtigen Dolmetscher mehr leisten können.)

Zu beachten sind hierbei hoch neede

Samstag, 28. März 2015

Was bitte? Das ist bestimmt wieder eine Qualitätsspam!

Zu beachten sind hierbei hoch neede

Nein, Spammer: Eine inhaltloser Sprachbrocken wird auch durch eine Wiederholung nicht verständlicher.

Lieber Freund,

Wie, wir sind Freunde, Spammerchen? Na ja, vielleicht solltest du erstmal versuchen, dich sprachlich so auszudrücken, dass es nicht wie die letzten Zuckungen eines in Wodka eingelegten Gehirnes klingt – wenn du dann auch noch dieses Zauberding mit den Pünktchen über gewisse Vokale und mit einer halbwegs ansprechenden Formatierung einer HTML-Mail hinbekommst… ach, für deine „Freunde“ ist dir das alles zu viel Mühe, vor allem, wenns um eine Katze im Sack… ähm… einen ganz rätselhaften und geheimnisvollen Geschäftsvorschlag geht. Okay, ich verstehe.

Die folgenden Zeilen sind in originaler Auszeichnung und ohne weiteren Kommentar, weil sie auch sehr gut für sich selbst sprechen:

Es ist verstдndlich, dass Sie vielleicht ein bisschen besorgt, weil Sie nicht wissen, ich weiЯ,
aber ich habe ein
lukratives Geschдft Vorschlag von gemeinsamem Interesse mit Ihnen teilen. Ich habe Ihren Hinweis
in meiner Suche
fьr jemanden, der mir vorgeschlagenen Geschдftsbeziehung passt. Ich bin ein Banker von Beruf und
bin derzeit der
Posten des Direktors des Accounting Einheit meiner Bank. Ich habe eine verdeckt Geschдftsvorschlag
Sie. Ich werde Sie brauchen, um mich in der Ausfьhrung eines Business-Projekt zu unterstьtzen. Es
geht um die
Die Ьbertragung einer groЯen Geldbetrag. Mehr aus dieser Transaktion rechtlich ohne
Anhдngevorrichtung erfolgen.
Bitte Endeavour zu дuЯerster Diskretion in allen Fragen rund um dieses Thema zu beachten. Sobald
der Fonds
wurden erfolgreich in Ihr Konto ьberwiesen, so werden wir in Verhдltnis zu den beiden von uns zu
teilen
zustimmen. Ich bevorzuge Sie mich auf meiner privaten E-Mail Adresse erreichen:
chinsang6 (at) gmail (punkt) com und
schlieЯlich nach, dass ich kann Ihnen weitere Informationen zu diesem Betrieb.
Bitte, wenn Sie nicht daran interessiert, diese E-Mail zu lцschen sind und nicht jagen mich, weil
ich meine
Karriere und das Leben meiner Familie auf dem Spiel mit diesem Unterfangen. Obwohl nicht wagt der
nicht gewinnt.
Ihre frьhesten Antwort auf diesen Brief sind wir dankbar.

Freundliche GrьЯe,
Chin Sang

Der Banker aus dem China mit den kyrillischen Buchstaben.

El software de antivirus Avast ha analizado este correo electrónico en busca de virus.
http://www.avast.com

Heute wieder mit Spamkennzeichnung in Form der Avast-Reklame und dem von jedermann leicht in jede Mail kopierbaren Versprechen, dass es sich um eine virenfreie Mail handele. Danke wenigstens dafür, Vollidiot!

Partnersuche Liebe und Freundschaft Suche vielleicht genau dich

Donnerstag, 19. März 2015

Vielleicht… man sagt so viel und auch so leicht…

Ich bin auf der Suche Hallo ich bin auf der Suche hier guten, der auch das Alleinsein genug hat und sich nach Sicherheit und Warme I Zartlichkeit sehnt I braucht, so wie I als ich. Melde dich doch bei I schreibe mir marialovecats86 (at) gmail (punkt) com Viele liebe, Liebe Grube Masche I Maria aus der Russland!

Ohne Worte.

(Irgend jemand unter den mindestens 200.000 Empfängern dieses Mülls wird schon ganz viel Sicherheit, Wärme und Zärtlichkeit mit Western Union nach Russland schicken, weil sich mal eine „Frau“ für ihn interessiert. Oder vielleicht auch dreißig bis sechzig Leute gleichzeitig…)

Freiberufler bietet Online-Marketing und Webseiten-Lösungen an

Dienstag, 3. März 2015

Oh schön, eine Bewerbung an die Honigtopf-Adresse.

Aber ich habe eine Website und ich vermarkte doch gar nichts… :mrgreen:

Diese Spam kommt mit einer epischen Absenderadresse…

Von: Lars Fiedler <onlinemarketingfreiberufler (at) gmail (punkt) com>

…die auch gleich völlig klar macht, dass der Online-Spezialexperte seine geschäftliche Online-Kommunikation lieber über eine kostenlose und anonym einzurichtende Mailadresse bei Googles Freemailer erledigt. Vermutlich ist er ein dermaßen großer Online-Spezialist, dass er mit einer eigenen Domain und einem darauf laufenden Mailserver völlig überfordert wäre. Wer sich von solchen Leuten „Lösungen“ anbieten lässt, wird die Probleme behalten. :mrgreen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe keine verdammte Ahnung, wer sie sind…

ich bewerbe mich als freier Mitarbeiter im Bereich Webseitenerstellung, Suchmaschinenoptimierung und Google-Adwords-Werbung.

…obwohl ich mich bei ihnen als Internet-Spezialexperte bewerbe. Warum sollte ich mir also die Mühe geben, mal eine Suchmaschine zu benutzen, um eine etwas bessere Anrede hinzukriegen? Außerdem passt das gar nicht zu meiner „Arbeitsweise“. Diese besteht darin, dass ich diese „Bewerbung“ an so ziemlich jede Mailadresse sende, die mein Harvester eingesammelt hat. Wenn ich mir Mühe mit meiner Kundenakquise geben würde, könnte ich doch gleich arbeiten gehen… :mrgreen:

Seit Jahren betreue ich erfolgreich verschiedene Webseiten und Online-Shops. Hier konnte ich die Zahl der Bestellungen und Aufträge deutlich steigern.

Seit Jahrhunderten betreue ich behauptetermaßen erfolgreich völlig namenlose Websites – was der Unterschied zwischen einer Website und einer Webseite ist, weiß ich Spezialexperte natürlich nicht – und Online-Shops, die etwas anderes als Websites zu sein scheinen. Hier konnte ich mir steigende Zahlen für Bestellungen und Aufträge ausdenken.

2007 bis heute habe ich für verschiedene Online-Marketing- Agenturen Google-Adwords-Kampagnen entwickelt und optimiert.

Ich habe auch schon für völlig namenlos bleibende Werbeklitschen gearbeitet. Ich habe da Marketing gemacht. Für welche Produkte ich Marketing gemacht habe, weiß ich nicht mehr. Ist auch nicht so wichtig, denn wenn sie sich dafür interessieren, fallen sie eh nicht auf mich herein.

Insgesamt verfüge ich über acht Jahre Erfahrung im Online- Marketing (Suchmaschinenoptimierung und Google-Adwords-Werbung).

Insgesamt habe ich jetzt bereits acht Jahre Erfahrung darin, mit hohlen und leeren Blendwörtern den Eindruck von Kompetenz zu erwecken. Die Erfahrung bedeutet nicht, dass ich gelernt habe, es gut zu machen.

Auf Wunsch biete ich auch Webseitenerstellung und Optimierung sowie Online-Shop-Lösungen an.

Wenn sie wissen wollen, was ich außer Dummschwätzen und den Leerraum zwischen den Bindewörtern mit Buzzwords füllen noch alles kann: So etwas wie ein paar Referenzprojekte kann ich ihnen leider nicht nennen.

Wenn Sie ein Angebot wünschen, würde ich mich über eine kurze Nachricht freuen.

Bitte seien sie so nett und lassen sie mich an ihren Server! Ich bin ein krimineller Spammer. Ich werde ihren Server ganz sicher nicht missbrauchen. Großes Spammerehrenwort. Bei meiner kostenlosen Wegwerf-Mailadresse. Glauben sie mir einfach!

Mit freundlichen Grüssen

Lars Fiedler

onlinemarketingfreiberufler (at) gmail (punkt) com

Ohne Wissen darüber, wann man „ss“ und wann man „ß“ schreibt
Ein ausgedachter Name
Und ein Kandidat für die längste Mailadresse in Ihrem Spameingang.

Wer solche Gestalten an seinen Webserver lässt, braucht sich über die anschließende Bekanntschaft mit der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft nicht zu wundern… natürlich wird der Betreiber des Servers als erstes ermittelt, wenn die kriminellen Geschäfte vom Drogen- und illegalen Medikamentenhandel bis hin zum Geschäft mit den Darstellungen sexuell missbrauchter Kinder darüber laufen. Spam ist immer ein ganz schlechtes Zeichen. Und jemanden an Server lassen, ist Vertrauenssache.