Mit diesem etwas unvorteilhaften Namen wurde der Spam-SEO mit seiner IP-Adresse aus Australien und seinem fehlerhaften Spamskript gestraft, der gestern abend um 20:14 Uhr den folgenden Kommentar hier auf Unser täglich Spam ablegen wollte, aber dabei an seiner eigenen Unfähigkeit gescheitert ist:
Hello! This is kind of off topic but I need some guidance from an established blog. Is it hard to set up your own blog? I‘m not very techincal but I can figure things out pretty fast. I‘m thinking about creating my own but I‘m not sure where to begin. Do you have any ideas or suggestions? Thanks
Aber hallo, du dummes Stück Spammer. Wenn du Beratungsdienstleistungen von mir möchtest, solltest du vielleicht einen anderen Weg als ausgerechnet einen Spamkommentar unter einem SEO-trächtigen Keywordnamen wählen, denn sonst bekomme ich meistens gar nicht erst mit, was du dir da für ein Zeug zusammenschmierst. Vor allem, wenn du das auch noch mit deinem kaputten und etwas stümperhaft programmierten Skript machst.
Ich kenne mich ja gar nicht aus mit dem SEO-Geschäft. Wie viel Geld knöpfst du deinen Kunden dafür ab, dass du so unbeholfen und wahllos Keywordlinks zur spammigen Suchmaschinenmanipulation rumspammst? Lohnt sich das Geschäft überhaupt noch? Gibt es überhaupt noch Leute, die Spammer wie dich bezahlen? Gibt es noch Leute, die keine Fragen stellen, was du eigentlich machst und wie nachhaltig schlecht dein höchst asoziales Verhalten für ihre Reputation sein kann? Die dir einfach nur das Geld in die Hand drücken? Ach klar, natürlich: Betrügern und spammigen Affiliate-Lumpenkaufleuten ist ihre „Reputation“ ja scheißegal. Und wenn die Spam nicht durchkommt, dann macht man eben noch mehr Spam. Und dazu noch ein wenig Spam. Ja, das ist genau das richtige Umfeld für dich, SEO-Spammer. Spam kannst du ja.
Nein, es ist nicht schwierig, ein Blog aufzusetzen. Jeder Mensch mit grundlegenden Kenntnissen, wie man einen Computer bedient, kann sich auch sein Blog klicken. Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst, versuch es mal mit einer Suchmaschine, bevor du irgendwelche Blogs, die in für dich unverständlichen Fremdsprachen gefüllt werden, mit solchen Quatschvorwänden für einen Spamkommentar vollmachst! Die großen Blogsysteme haben Nutzerforen, in denen man vermutlich jede Frage beantwortet bekommt, und sie haben eine ausführliche Dokumentation, die man zumindest einmal überflogen haben sollte, bevor man im Forum rumpostet. Wenn das Blog erstmal aufgesetzt oder bei einem Anbieter zusammengeklickt ist, ist die Benutzung sehr einfach. Fast so einfach wie E-Mail. Man macht es morgens auf, sieht seine zurzeit dreihundert bis fünfhundert Spamkommentare und löscht. Alles dumme Spamkommentare von Idioten wie dir. Gut, dass es gute Hilfsmittel gibt, die einem den ganzen meist kriminellen Müll schon einmal ein bisschen vorsortieren! Ich hätte sonst schon lange keine Lust mehr. Ja, mir geht auch so die Lust zuweilen ein wenig verloren.
Komm, ich mache dir auch einen Vorschlag: Erschieß dich einfach, Spammer! Und schieß dir nicht in den Kopf, denn da drinnen könnte das Licht schon längst ausgeschaltet sein! Es macht dein Leben leichter, es macht mein Leben leichter und das gesamte Web ein kleines bisschen schöner. Niemand vermisst etwas, wenn du weg bist.
Oh, dazu bist du zu dumm? Schade.
Dein dich „genießender“
Nachtwächter
Gerne erzähle ich dir, wie ich gewöhnlicherweise mit Spammern arbeiten möchte. Es beginnt mit einem persönlichen Treffen, bei dem der Spammer in einem unerwarteten Moment von mir beherzt einen mit den stumpfen Gegenstand von hinten über den Schädel gedröhnt kriegt. Dann ziehe ich deinen bewusstlosen Körper, Leo, zu einem Loch, das ich extra für dich gebuddelt habe, und da liegst du dann drin. An einem Ort, wo dich niemand weinen, flehen oder unter höllischen Schmerzen schreien hört. Damit du nach dem Aufwachen nicht einfach weggehst, gieße ich dich in schnellbindendem Beton ein, aber so, dass der Kopf, die Hände und die Füße noch rausschauen. Wir wollen uns ja unterhalten können. Wenn du endlich wieder zu Bewusstsein kommst und wieder Schmerzen fühlen kannst, kann ich in aller Ruhe und aus der dafür angemessenen Position mit dir über deine Spam und über deine ominösen „Kunden“ reden. Mit einer nicht mehr so scharfen Rosenschere in der Hand. Jedesmal, wenn du dabei etwas sagst, was ich unanständig und unverschämt oder auch nur dumm und intelligenzbeleidigend finde, knipse ich dir einen Finger oder einen Zeh ab. Gut, dass du so viele davon hast, Leo, denn du wirst sie brauchen. Ich beende das Gespräch, indem ich dir einen Ziegelstein einige Male ins Gebiss haue, wenn ich genug von deinem dummen Gelaber habe. Danach lasse ich dich mit dem Beton und den Schmerzen allein, die Krähen, Maden und Bakterien haben ja auch Hunger. Es ist doch schön, wenn ein Mensch nach dem Aufkündigen des zivilisierten Miteinanders endlich dort ankommt, wo er hingehört. Fühl dich willkommen, Leo!
Du hast nichts selbst, nicht einmal eine Website, deine Klitsche hat keine Firmierung, dein „Kunde“ hat keinen Namen und keine Firmierung, aber will trotzdem hier Reklame machen, ohne mir gleich von Anfang an zu sagen, wofür er überhaupt Reklame machen will – das ist für mich, der ich im Lande der Linkhaftung eine Website betreibe und darüber hinaus aus Anstandsgründen nicht meine wenigen Leser zu Betrügern und Abzockern stupsen will, nämlich das Wichtigste. Natürlich weiß ich trotzdem, was das für eine Reklame ist, die du mir reindrücken möchtest, und zwar wegen deiner Spam: Es ist Reklame für Datingbetrug, Abzockcasinos, Reichwerdexperten, Quacksalberei oder kriminelle Websites mit Schadsoftwafe. Spam ist niemals ein gutes Zeichen. Und ich kann dir auch sagen, wer der richtige Mensch ist, mit dem du mal darüber sprechen solltest: Der nächste Polizeibeamte im Rahmen eines umfassenden Geständnisses, weil du doch noch etwas in dir fühlst und den Ekel vor dir selbst einfach nicht mehr erträgst. Möge es schnell zu so einem Gespräch kommen, und möge es erfolgreich sein. Für die Fahnder bei der Polizei.