Das ist das Hauptthema im Kommentardurchfall eines SEO-Spammers, der hier zurzeit als Einzeltäter das tägliche Spamaufkommen verdoppelt – so schade, dass ihm keine besseren Techniken als Spam, Spam und Spam einfallen. Hier nur ein paar aktuelle Beispiele, damit die Machart klar wird:
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Im Schnitt alle neunzig Sekunden eine neue Kommentarspam.
Kein Link ist direkt gesetzt, der Spammer benutzt alle möglichen Formen der Verschleierung: Google, URL-Kürzer, Kürzungsdienste in Foren, das ehemalige Twitter. Schon klar, denn er möchte wohl nicht so gern auf die Blacklists kommen, das ist ja nicht so toll für die eigene Website, wenn die Leute im Browser eine scharfe Warnung wegen der Spam sehen. Woran er allerdings nicht gedacht hat: Die meisten von ihm benutzten URL-Kürzer haben ebenfalls Blacklists, und niemand hat Lust, für solche Machenschaften missbraucht zu werden. Statt toller Links auf einen tollen Suchvervollständigungsoptimierungsanbieter (das ist doch ein schönes deutsches Wort) gibt es dann einen Hinweis, dass der Link wegen Missbrauchs entfernt wurde oder einen HTTP-Fehler 404. Ich habe es ausprobiert: Oft schon Sekunden, nachdem der Kommentar abgelegt wurde, funktioniert die Weiterleitung nicht mehr. Da hat jemand ganz offenbar die Notbremse gezogen. Das ist für mich völlig nachvollziehbar, denn Unser täglich Spam ist sicherlich nicht die einzige Website, die dieser Spezialexperte mit seinem gnadenlosen Spamtsunami überschwemmen will. Der wird das noch an ein paar Stellen mehr machen. Und alles läuft über relativ wenige Weiterleiter, deren Betreiber ebenfalls von der Flut genervt sind. Ja, da wird wirklich für jede Spam ein „neuer“ Link in Form einer Weiterleitung generiert. Ich wäre nicht überrascht, wenn es bei diesem Honk mehrere Hundert in der Minute werden. Selbst Google ist das mal zu bunt… 🤭️
Überflüssig zu erwähnen, dass es hier nicht einer seiner Kommentare durch die Spamfilterung geschafft hat. Und zwar aus inhaltlichen Gründen. Wörter wie sale, priced oder optimization in englischsprachigen Kommentaren kommen hier nur in Spam vor. Außerdem benutzt er ein über fünfzehn Jahre altes Spamskript aus der Frühzeit der Blogspam, das durch eine bestimmte Form der Formatierung auffällt, die denkende und fühlende Menschen so niemals machen.
Den Idioten stört es nicht. Der spammt einfach weiter. Oder besser: Sein Skript spammt einfach weiter. So schade, dass sich dieser SBO-Held nicht mit SBO auskennt, denn sonst hätte er diese Spam ja gar nicht nötig, sondern würde sich in der Autovervollständigung von Suchmaschinen vordrängeln, so wie er es seinen Opfern verkaufen will. 😁️
(Er macht übrigens auch in Anrufbeantwortern mit so genannter „künstlicher Intelligenz“ und in… ähm… Badewannenglättung. Aber vor allem will er SBO verkaufen, da hat er wohl die wenigste Mühe beim Betrug.)
Es war mir eine ganz besondere Freude, deinen spammigen und stümperhaften Kommunikationsversuch gelöscht zu haben. Für deinen weiteren Lebensweg wünsche ich dir alles Schlechte und ein paar hässliche, untherapierbare Krankheiten, die hoffentlich mit großen Schmerzen und völliger Aussichtslosigkeit verbunden sind. Und wenn du mal wieder so richtig abenteuerlich wandern möchtest, kann ich dir nur ein abgelegenes ausgedehntes Moor empfehlen, das erst dann so richtig immersiv wird, wenn man diese langweiligen Wege mal verlässt und sich eigene Wege sucht. Du wirst dort sicherlich großartige Erfahrungen machen, vielleicht sogar einmalige. Dass du mir davon nichts mehr erzählst, empfinde ich als eine Bereicherung. Der Weg ist das Ziel.
Gerne erzähle ich dir, wie ich gewöhnlicherweise mit Spammern arbeiten möchte. Es beginnt mit einem persönlichen Treffen, bei dem der Spammer in einem unerwarteten Moment von mir beherzt einen mit den stumpfen Gegenstand von hinten über den Schädel gedröhnt kriegt. Dann ziehe ich deinen bewusstlosen Körper, Leo, zu einem Loch, das ich extra für dich gebuddelt habe, und da liegst du dann drin. An einem Ort, wo dich niemand weinen, flehen oder unter höllischen Schmerzen schreien hört. Damit du nach dem Aufwachen nicht einfach weggehst, gieße ich dich in schnellbindendem Beton ein, aber so, dass der Kopf, die Hände und die Füße noch rausschauen. Wir wollen uns ja unterhalten können. Wenn du endlich wieder zu Bewusstsein kommst und wieder Schmerzen fühlen kannst, kann ich in aller Ruhe und aus der dafür angemessenen Position mit dir über deine Spam und über deine ominösen „Kunden“ reden. Mit einer nicht mehr so scharfen Rosenschere in der Hand. Jedesmal, wenn du dabei etwas sagst, was ich unanständig und unverschämt oder auch nur dumm und intelligenzbeleidigend finde, knipse ich dir einen Finger oder einen Zeh ab. Gut, dass du so viele davon hast, Leo, denn du wirst sie brauchen. Ich beende das Gespräch, indem ich dir einen Ziegelstein einige Male ins Gebiss haue, wenn ich genug von deinem dummen Gelaber habe. Danach lasse ich dich mit dem Beton und den Schmerzen allein, die Krähen, Maden und Bakterien haben ja auch Hunger. Es ist doch schön, wenn ein Mensch nach dem Aufkündigen des zivilisierten Miteinanders endlich dort ankommt, wo er hingehört. Fühl dich willkommen, Leo!
Es gibt hier einen Unterschied zu früherer SEO-Spam. Früher haben asoziale Spammer, die Suchmaschinen mit ihrer Spam vergifteten, vor allem verlinkte Keywords in ihren Spamkommentaren benutzt. Inzwischen werden ganze Phrasen verlinkt, und es steht sogar semantisch halbwegs passender Text dabei. Zum Ausgleich kommen keine typischen Keywords mehr in den angegebenen Namen vor, um dann mit der „Homepage“ der Spammers verlinkt zu werden. Ich habe den Verdacht, dass die geändete Methode daran liegt, dass es auch ein geändertes Ziel gibt: Die Vergiftung angelernter neuronaler Netzwerke – von Politikern, Journalisten und anderen digitalen Analphabeten durchgehend mit dem mystifizierenden Reklamewort „künstliche Intelligenz“ bezeichnet – die ja einen immer größeren Raum in den Suchmaschinen erhalten und immer mehr die frühere Indexierung und Relevanzbewertung anhand der Verlinkung ersetzen, obwohl die Ergebnisse zumindest für mich eher unbrauchbarer sind. (Aber ich habe auch keine Konsumwünsche.) Das Material zum Anlernen der angelernten neuronalen Netzwerke wird recht wahllos und unter Missachtung jeglicher Urheberrechte aus dem gesamten Internet zusammengeklaubt, und das öffnet natürlich solche Angriffsmöglichkeiten.