Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Kategoriearchiv „Kommentarspam“

Kostenlose Online Spiele

Freitag, 2. April 2010

Und hier präsentiere ich „johanes“, den kommentierenden SEO-Dummspammer des heutigen Tages:

da kann ich nur zustimmen kostenlose online spiele

Ob eine dermaßen dümmlich kommentierende SEO-Maßnahme mit verlinkten Schlüsselwörtern für Google wohl eine Empfehlung für die so beworbene Website ist? Und welche von den beiden Schaltflächen ich wohl für diesen „Kommentar“ angeklickt habe?

Sag mal, „johanes“, wenn du als Mitglied des zeitgenössischen Internet-Prekariats schon für eine Handvoll Eurogroschen in allerhand Blogs und Foren von Hand kommentierst, kannst du dir dann nicht wenigstens die Mühe gehen, einen etwas kohärenteren Kommentar zu verfassen. So wird das nie etwas mit deiner Geschäftsidee mit SEO-Aushilfs-Diensten.

Mein armer Arsch

Samstag, 27. März 2010

Und dann sind da immer noch – eigentlich die ganze Zeit – die Pr0n-Spammer in den Kommentaren, die hier ihre analen Trackbacks hinterlassen wollen:

mein armer ARSCH! ANAL bis zum ANSCHLAG! Perverse Amateure

Das ist nicht nur die Penetration durch den Hintereingang, das ist auch eine ordentliche Penetration des Kommentarbereiches, und zwar nicht nur hier, sondern millionenfach. Wenn der Dreckslink irgendwo durchkommt, werden auch die Leute, die darauf klicken, so richtig hart von hinten genommen – denn ein halbwegs seriöser Anbieter von Pornografie hätte eine derartige Spamnummer nicht nötig. Statt der heißen „perversen Amateure“ gibt es nur eine Kollektion frischer Schadsoftware. Aber wer klickt schon auf einen Link in einer Spam?

Übrigens gibt es bei YouPorn [kann ich leider nicht direkt verlinken, aber es ist nicht schwierig zu finden] jede Menge bewegter Rubbelbilder völlig frei und zum Download. An sich sollte sich diese Art von Beschiss längst erledigt haben, aber nein, die Spammer ergreifen auch noch die kleinste Gelegenheit, so lange nur ein paar Handvoll Leute hirnlos auf alles klicken, was sich nur anklicken lässt.

Ich lösche jetzt mal die ca. 120 Spamkommentare dieser Machart. Mit einem besonderen Dank an die hirnlosen Idioten, die wirklich auf so etwas reinfallen und mit ihren Klicks dafür sorgen, dass die Spammer glauben können, dass sich Spam lohnt. Schade, dass bei einem gut durchbluteten Schwellkörper das Gehirn so wenig Restblut abbekommt.

Another Title

Montag, 15. März 2010

Und hier mal wieder ein gülden Kleinod der täglichen Kommentarspam, frisch beim Überfliegen des glibberigen Siebes des Spamfilters in meine Augen geleuchtet:

2000+ Free iPhone Wallpapers -- Another Title... I saw this really good post today

Bei solchem „Lob“ von Leuten, deren Mutter nur noch den Namen „Free iPhone Wallpapers“ übrig hatte, und deren Spamskript statt eines sinnvollen Textes schlicht „Another Title“ in die Kommentare rotzt, durchzuckt es mit Freude meinen Löschfinger.

Und wenn ihr irgendwo in Gästebüchern, Kommentaren oder Foren ganz tolle Angebote „for free“ seht, denn wisst, dass ihr es mit kriminellen Spammern zu tun habt. Immer.

Das Lob macht nicht machtlos

Freitag, 29. Januar 2010

Es heißt ja, dass man sich gegen Anfeindungen zwar wehren kann, gegen Lob hingegen machtlos ist. Allerdings gilt dies nicht, wenn typische Kommentarspammer ihr Lob für ein Blog mit den recht schlüpfrigen Links für meist betrügerische Websites verbinden…

amateurfotze.com - Super Blog, werde noch öfters hier her surfen

…denn dann ist man mitnichten machtlos. Wie schön doch die Möglichkeit ist, so etwas als Spam zu markieren und bei Akismet bekannt zu machen, damit es fortan sicher als Spam erkannt wird. Diese seltsamen SEO-Amateure, die in jeder Kommentarmöglichkeit nur so etwas wie eine Litfaßsäule sehen, können schnell einpacken und schließen sich selbst aus dem Miteinander des Internet aus.

Frankye mit den Pr0nbildern

Samstag, 23. Januar 2010

Sei Gegrüßt. Magst du mir bitte erzählen, wie dein Theme heißt? Ich möchte es gern selbst für meine Seite nutzen. Danke.

Salve! Welch seltsam Förmlichkeit des Grußes, welch Gegensatz zur kalten Nüchternheit des Weltnetzes! Gut, dass du dazu erzählen mochtest, unter welcher Adresse deine Heimseite zu finden sei, auf dass Google und seine weniger beliebte Verwandtschaft solche Information finde und im Ranking bewerte, denn das machte es dem Spamfilter leicht:

pornobilder.pornxy.com

Nun grüße mit frohem Gruß den virtuellen Orkus, du kotgefüllter Schädel, du!

SEO-Depp des Tages: longharry

Montag, 18. Januar 2010

Und hier der Kommentarspam-Depp des Tages mit seinen wirklich tollen Kommentaren, die er zu verschiedenen Themen abgegeben hat (es waren noch ein paar mehr):

Kommentarspam für eine obskure Roulette-Site

Der Aufbau der automatisch bei irgendwelchen Freemailern registrierten Mailadressen ist sehr durchschaubar geworden. Immer das Wort longharry gefolgt von irgendeiner Zahl. Die Namen, die sich dieser Idiot gibt, sind ebenfalls sehr durchschaubar, sie lauten „Roul Tip“, „Stategien“, „SystemRoulette“, „Gewinnen“, „Roulette“, „Roulett Tipp“, „Geld Gewinnen“ und dergleichen Schwachsinn mehr – eine reine SEO-Schlüsselwortschleuder. Die Texte der Kommentare sind… na ja… nicht mit einen besonders großen Bezug zu den kommentierten Themen ausgestattet, aber schön allgemein gehalten.

Eine völlig durchschnittliche SEO-Spamsau eben. Die auftretenden IP-Adressen machen deutlich, dass hier gezielt Botnetze von übernommenen Heimrechnern zum Zuspammen von Blogs und Gästebüchern missbraucht werden.

Tja, und wer das Pech hat, dass ein solcher Kommentar einmal sichtbar wird, der hat in seinem Blog einen Link auf so eine tolle Website gesetzt:

Die mit so dummen SEO beworbene Website empfiehlt Roulette-Spielen in Online-Casinos

Ich will jetzt gar nicht inhaltlich auf den Bullshit eingehen, der da gleichlautend und im gleichen Design unter verschiedenen Internet-Adressen in das Web gekackt wurde. Das für den Spammer Wesentliche an dieser Website sind die diversen Links auf (in der BRD illegale) Online-Casinos, die immer schön mit einer ID für ein Affiliate-Programm daher kommen, auf dass der Betreiber dieser tollen Website auch ordentlich Geld daran verdiene, dass er andere Leute in die Casinos schleust.

Dass die meist privaten Blogbetreiber, die Opfer dieser widerwärtigen SEO-Kommentierungen geworden sind, wegen der Linkhaftung für Verweise auf Anleitungen zum illegalen Glücksspiel ein erhebliches juristisches Risiko eingehen, ist dem SEO-Deppen egal. Das ist ja nicht sein Risiko. Dafür sollen sich gefälligst andere mit Abmahnschreiben oder gar mit der Staatsanwaltschaft herumschlagen, nachdem er ihre Blogs in Litfaßsäulen für sein tolles Angebot umgewandelt hat. Damit die hirnlose SEO-Maßnahme eine Chance hat, nach dem Eintrag auch etwas stehenzubleiben, hat der Bastard seine „Kommentartexte“ so formuliert, dass sie häufiger einmal passen könnten. Und obwohl er so fürchterbar viele tolle Roulettesysteme auf seiner tollen Website erklärt, zieht er es für sich selbst vor, sein Geld über diese faule Nummer zu verdienen, statt ordentlich beim Roulette abzukassieren – warum das wohl so ist, möge doch bitte jeder durch die einfache Verwendung seiner Hirnmasse selbst ermitteln.

Immerhin, eine Spur von Einsicht ist bei diesem Idioten vorhanden, wenn er folgendes Eingeständnis auf seinen tollen Websites macht:

Ich habe nicht vor, Sie zu täuschen und den Eindruck zu erwecken, daß ich ein großer Mathematiker mit einem PhD-Titel oder vielleicht klüger wäre als Einstein … weil ich es NICHT BIN!

In der Tat, das ist unzweifelhaft wahr. Er ist nicht einmal klüger als ein frisch abgeseilter Haufen Hundekot, dieser kriminelle Idiot.

Aber ich kann jedem Blogger nur empfehlen, sich anzuschauen, wohin die angegebenen Links führen. Vor allem, wenn ganz sonderbare „Namen“ von den Kommentatoren benutzt werden, aber auch, wenn der „Kommentar“ ganz merkwürdig allgemein formuliert wurde. Es gibt für Geld nämlich bessere Verwendungen, als damit ein Abmahnschreiben zu bezahlen, weil ein skrupelloser Zeitgenosse durch massenhaften und automatischen Missbrauch der Kommentarfunktion Geld scheffeln will.

for work at home moms

Sonntag, 10. Januar 2010

It has become extremly hard for mothers and the working class in general to make an honorable income from home. Our site has rated the top two opportunities that we've found proven to generate a modest income. for work at home moms

Na, ob die hier mit Massenspam im Blogs beworbene „Site“, die zu allem Überfluss auch noch einen Link auf ein Bild setzt, das in einem gehackten Forum platziert wurde, wohl eine geeignete Anlaufstelle für Mütter ist, die mit Heimarbeit an ein bisschen Einkommen kommen wollen? Wer seine fünf Sinne beisammen hat, wird nicht einmal mit dem Gedanken spielen, auf irgendwelche Jobmöglichkeiten zu reagieren, die von kriminellen Spammern angeboten werden.

Drei Kälte-Extrapunkte für die explizite Ansprache von Müttern und der Verwendung des Begriffes „Arbeiterklasse“.