Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


New: I liked what I saw

Samstag, 3. Oktober 2026, 12:02 Uhr

So geht es mir nie, wenn ich eine Spam sehe.

Foto, das in der HTML-formatierten Spam nachgeladen werden soll

Bist du das selbst, Spammer? 😁️

Das Foto wird für Spammer angenehm kostenlos und anonym bei Pinterest gehostet. Natürlich kenne ich diese Frau nicht, und natürlich ist der schwarze Balken im Gesicht und der überlagerte Schriftzug „Spam“ von mir. Die Frauen sind schon genug damit gestraft, dass ihre Fotos von solchen Kriminellen missbraucht und mit vielen Millionen Spams verbreitet werden. Alle von solchen Spammern benutzten Fotos werden billig und schnell von „irgendwo aus dem Internet“ mitgenommen.

Immerhin muss ich diesmal keine primären Geschlechtsmerkmale pixeln. Ich hatte schon ganz andere Spam.

„Beth Keith“ active now ⋮
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Sent to you because you opted in.
Opt out

Ich habe ganz sicher in nichts und bei niemanden eingewilligt, und schon gar nicht mit dieser Unbekannten, die ungeduldig und nervös in ihre Kleidung greift, sich an den Südpol herantastet und mich mit Augen wie ein offenes Bett anschaut.

Alle Links in dieser Spam, auch der Link auf „Opt out“, führen in die „Cloud“ des dicksten Kumpels und zuverlässigsten Komplizen des Spammers und Betrügers, in die „Cloud“ von Google. Von dort geht es weiter zum selbsternannten „Facebook für Sex“, einem ansonsten namenlosen Dating-Betrug, der nichts mit „Facebook“ zu tun hat und bei dem es nur Frauen gibt, bevorzugt solche mit etwas größeren Brüsten, die auf lebensfrohen Bildern präsentiert werden.

Was diese Frauen wohl immer tun, dass die Männer vor ihnen weglaufen? 😂️

Ich hatte keine Lust, mich mit Mülldaten und einer Wegwerfmailadresse anzumelden und mal zu schauen, wie man dort abgezockt wird, so wie ich es vor langer Zeit, im Jahr 2011, einmal getan habe, weil es damals ganz viel und sehr nervige Dating-Spam gab.

Sicher ist aber: Man wird dort abgezockt. Die Chats laufen mit Chatbots oder mit bezahlten Animateuren (es müssen keine Frauen sein, auch wenn sie Frauennamen verwenden), die mehrere Leute auf einmal „bedienen“. Die Frauen auf den leckeren Bildern gibt es nicht. Alles ist Lüge. Das Geld, das man dort bezahlt, ist Eintrittsgeld für das eigene Kopfkino. Dazu kann man befriedigenden Sex mit seiner Hand haben, aber das geht auch wesentlich preiswerter.

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