Doch, sterben muss ich allein. Gefällt mir auch nicht.
Von: Hansjorg Wyss <info@nahro.me>
Antwort an: contact@wyss-foundations.org
An: Recipients <webmaster@travelguru.ro>
Aha!
- Den Absender kenne ich nicht.
- Ich soll dem Absender nicht auf seiner Absenderadresse antworten, sondern eine andere Adresse verwenden.
- Meine Mailadresse ist nicht der Empfänger.
Mehr muss man nicht sehen, um die Mail sofort als Spam zu löschen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit soll ein Vorschussbetrug eingeleitet werden, und dazu soll mir grundlos geschenktes Geld am Angelhaken vor die Nüstern gehalten werden; Geld, das natürlich gar nicht existiert, mich aber dazu motivieren soll, eine Vorleistung nach der anderen zu bezahlen. Man kann die Spam natürlich auch lesen, bevor man sie löscht, aber das dient dann nur noch Unterhaltungszwecken:
Das Leben kann manchmal stressig und überwältigend sein – ich verstehe das aus eigener Erfahrung. Besonders das Management von Finanzen kann sich entmutigend anfühlen und schwer zu bewältigen sein.
Aus diesem Grund möchte ich Ihnen finanzielle Unterstützung in Höhe von 200.000 $ anbieten, um Ihre täglichen Herausforderungen zu erleichtern. Dieses Angebot ist unverbindlich, und Sie sind völlig frei, es abzulehnen, wenn es für Sie nicht von Interesse ist.
Meine Absicht ist es, einfach Unterstützung zu bieten und das Leben ein wenig leichter zu machen.
Oh, hat der Betrüger eine Mail vom angelernten neuronalen Netzwerk generieren lassen? Immerhin ist der Text „Guten Tag, ich kenne sie nicht, sie kennen mich nicht, ich schenke ihnen völlig grundlos zweihunderttausend Dollar, weil gerade Ostern ist, diese Spam wurde mechanisch erstellt und kommt ohne Anrede und Abschlussformel“ mal neu.
Und dadaistisch durchaus wertvoll. 😸️
Entf! 🗑️
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