Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Kategoriearchiv „Kommentarspam“

Check die Baseline!

Samstag, 4. April 2009

Manchmal fließt eine Form der Kommentarspam in so ein Blog, zu der mir nichts mehr einfällt:

Kreditkarten für Jugendliche

Und was man unter „prepaid Kreditkarten“ verstehen soll, bleibt wohl auch ein offenes Geheimnis der kriminellen Spammer. Wahrscheinlich nur, dass man hier keinen Kredit erhält, sondern nur sein Geld an Verbrecher überweist, die einem gar nichts dafür geben. Klar, dass man sich mit solchen Angeboten lieber an Jugendliche wendet, die so etwas eher cool finden und gar nicht checken, um was es in Wirklichkeit geht.

Willkommen in Akismet.

Die Monsterfirma

Donnerstag, 12. März 2009

Der beste Online und Internet Poker Raum der Welt - 100 Euro gratis für jeden neuen Spieler - Jackpot - 5000 Spieler 24 Std..

Eine frische Kommentarspam, direkt aus der „Monsterfirma“ (siehe Mailadresse). Wenigstens dieser Teil der Lügenmärchen stimmt – denn jeder Spammer ist ein Monster.

Übrigens findet der diesen „besten Internet Poker Raum“ so was von gut, dass er das gar nicht oft genug in den Kommentaren mitteilen kann und sich auch gar nicht daran stört, dass solche Kommentare nie erscheinen. Diese Nullkommunikation hat sich in den letzten acht Stunden 34mal angesammelt, nicht einmal die angegebene Höhe des „Jackpots“ wies irgendeine Variation auf.

Ich hoffe, der kocht besser…

Dienstag, 3. März 2009

…als er mit seinem so genannten „Restaurant“ die Kommentare vollspammt:

Saudummer Spamkommentar aus lauter ähnlichen Links auf ein 707restaurant.com

Die restlichen, gefühlten 400 Zeilen dieses Kommentares fügen der „Mitteilung“ zwar noch ein paar neue Ziffernfolgen, aber keinen wirklich neuen Inhalt mehr hinzu. Wie doof gehts noch?

Und weil es so schön ist, hat er das gleich 80mal innerhalb einer Stunde so gemacht.

Ein nofollow und 150 Dollar

Montag, 2. März 2009

Als wenn einem die Lust am Bloggen nicht schon genug vergällt wäre, gibt es immer wieder diese Zeitgenossen mit ihren ganz besonderen Nullkommentaren:

Just passing by.Btw, your website have great content!

Wow, and it isn’t english content. But it is great. I say so, because this looks a little like a word someone could leave as a comment. But the thing an asshole like me really wants to say, is the following:

Making Money <a href=“http://tinyurl.com/rich-quickly/1157474“ rel=“nofollow“>$150 An Hour</a>

Fahr mit deinen verlogenen Komplimenten langsam, einsam und schmerzhaft in die Gruft, du spammender Betrüger! Und nimm die ganze Bande mit. Am besten, du fängst genau jetzt damit an.

Lustig übrigens, dass der Spammer hier selbstständig ein nofollow an den Link angehängt hat, vielleicht, weil er glaubte, dass es dann für einen Spamfilter weniger nach Spam aussieht. Da sieht man einmal mehr, wie wenig das von Google durchgesetzte und inzwischen in den Kern jeder Blogsoftware aufgenommene Verkrüppeln der Links in Kommentaren mit einer nofollow-Auszeichnung gegen die Seuche der Spam hilft. Leider bewegt diese Offensichtlichkeit niemandem dazu, auf diesen wirkungslosen Unfug zu verzichten und in Kommentaren gesetzte Links unverkrüppelt und vollwertig stehen zu lassen. Schade, dass auch WordPress-Entwickler manchmal nur von der Tapete bis zur Wand denken und nicht einmal eine Möglichkeit vorsehen, dieses wenigstens von meiner Seite völlig unerwünschte „Feature“ in WordPress abzustellen. Sicher, man kann sich mit einem Plugin behelfen, aber ursprünglich war eine Plugin-Schnittstelle einmal für Erweiiterungen der Funktion des Grundsystemes vorgesehen und nicht für das Abschalten unerwünschter Funktionen – und in meinen Blogs dient ungefähr die Hälfte der Plugins nur noch dem Abstellen dessen, was ich nicht will und nicht brauche. Das kann es doch wirklich nicht sein… 🙁

Was ich unbedingt lesen will…

Montag, 23. Februar 2009

…wenn ich gerade die Fluten der täglichen Kommentarspam lösche, ist ein Spamkommentar ohne jeden Bezug zum kommentierten Text, der mich darauf hinweist, wie ich massenhaft Mails durch die Welt pusten kann:

Hallo,

Ich hab mit der Tecadress AG aus der Schweiz sehr gute Erfahrungen gemacht.

Die Tecadress AG aus der Schweiz ist Europas führender Email List Provider.

Mit über 50 Millionen Email Adressen aus dem Deutschsprachigem Raum und bis zu 3000 verschiedenen Selektions-Möglichkeiten finden die auch deine Kunden.

Sie bieten eine Full-Service-Lösung für erfolgreiches E-Mail-Marketing. Von der richtigen Adresse bis zum Versand und Ausführlichem Report.

4 Millionen Email Firmen Adressen (Direkt und Persönlich)

50 Millionen Privat Adressen

Professionelle Full Service Lösung im Email Marketing Bereich (Adressen, Versand, Layout, Statistik, Beratung, Response)

Antispam Lösung Rechtlich Einwandfrei (Double Optin Adressen)

http://www.tecadress.com

Wenn jemand schon eine Firmierung wählt, die ein bisschen denglisch klingen soll, dann ist es ganz wichtig, dass man „adress“ statt korrekt englisch „address“ schreibt. Das weckt gleich Vertrauen, ebenso wie die Verwendung von Kommentarspam in Blogs als Werbemittel.

Nun gut, mit einem Klick ist alles weg!

Was für eine Rabenmutter

Sonntag, 22. Februar 2009

Diese Kommentarspammer müssen aber auch immer Rabenmütter haben, …

buy viagra – you have a great site

…wenn denen kein besserer Name für ihr Kind als „buy viagra“ einfällt.

(Nur, um einmal an den Alltag der Kommentarspam zu erinnern. Ich bin jetzt drei Tage nicht dazu gekommen, und als ich eben die Spam mit einem Klick gelöscht habe, schweifte mein Blick über einige hundert derartige „Kommentare“.)

…bei dir ist angehmen

Dienstag, 10. Februar 2009

Die heutige SEO-Spammedaille in rostigem, gelaberten Blech mit einem Kranz gedroschenen Strohs geht an „vjiola“, die sich mit folgendem handgeschriebenen „Kommentar“ in meinem Blog verewigen wollte:

also ich bin das erste mal hier und finde den blog so wie es kist wunderbar, bin zwar kein freund von schwarz aber bei dir ist angehmen

Was unter bezaubernde (strich) damen (strich) kleider (punkt) de dargeboten wird, gibt der Domainname zutreffend wieder. Besonders „angehmen“ ist es bei mir wohl vor allem deshalb, weil ich auf die Verkrüppelung der Links mit einer nofollow-Auszeichnung verzichte – das weckt immer wieder derartige Begehrlichkeiten. Schließlich muss man doch irgendwie das Google-Ranking verbessern, wenn man es schon nicht mit Inhalten schafft.

Ach ja: Willkommen in Akismet!

Und auch in Zukunft werde ich immer wieder die Fluten von SEO-Spam, die bei mir landen, an dieser Stelle ohne jeden Link würdigen und verbinde damit die Hoffnung, dass das Geschäft der Spammer darunter leidet. Wenn Ihnen das nicht gefällt, verzichten sie einfach auf Spam.

Qu‘est-ce que Viagra?

Donnerstag, 5. Februar 2009

Nun, inhaltlich hat dieser Spamkommentar nichts Neues anzubieten, aber die Sprache ist mal etwas anderes als die sonstige lingua franca der Spamverbrecher:

Qu‘est-ce que Viagra? : Les laboratoires pharmaceutiques Pfizer avaient originellement mis au point Viagra (citrate de sildenafil) comme un traitement de
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Übrigens führen alle Links auf eine polnische Domain… 😉

Ob man dort allerdings den beliebten Schwanzsteifer kaufen kann, oder ob man dort nur bezahlt, das ist eine schwierig zu beantwortende Frage. Besser, letzteres trifft zu – so bleibt man wenigstens am Leben.