Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Kategoriearchiv „Kommentarspam“

Einfältig…

Dienstag, 19. Februar 2008

Du Kommentarspammer, deine nulligen Hinweise werden auch dadurch nicht besser, dass du sie durch einen repetitiven Stil auf das Niveau geisteskranken Gestammels bringst:

Hi all!
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Und übrigens: Durch den Spamfilter kommt der Müll so natürlich auch nicht.

Spam-Hieroglyphen

Donnerstag, 14. Februar 2008

Na, Kommentarspammer, hast du das Konzept von UTF-8 noch nicht verstanden? Dein gewiss gutes Russisch sieht jedenfalls so aus, wenn du es einfach nur in deiner Codepage übergibst, aber dein Spamskript angeben lässt, dass es UTF-8 sendet:

Hieroglyphen in Blogkommentaren

Hol dir mal eine Einführung in elementare Konzepte, bevor du weiterhin die Datenbanken von Bloggern mit deinem peinlichen Schrott vollmüllst! Oder schreib die Texte für deine Müllkommentare einfach mit einem Editor, der UTF-8 unterstützt!

Medikamentöse Spamprosa

Dienstag, 12. Februar 2008

Das in dieses Blog hinein kommentierende Skript, das sich als ein Leser names „Npbfamgt“ ausgibt (how to pronounciate that?), hat richtig gute englische Spamprosa erzeugt, leckerster technischer Dadaismus mit dem allerdings aufdringlichen Beigeschmack recht bitterer Pillen.

Schade, dass man diese mechanische Simulation eines Notizbuches schwer schizophrener Menschen nicht gut und leicht ins Deutsche übertragen kann, doch das englische Original ist für viele gewiss auch schon ein bisschen erheiternd:

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Bei aller Bemühung, den Anschein richtigen Textes zu erwecken, hat es dieser Versuch nicht durch den Spamfilter geschafft. Das gleiche gilt für die gut 30 anderen „Kommentare“, die zwar einen anderen „Text“ hatten, aber von gleicher Machart waren – keiner hat es geschafft, den Eindruck richtigen Textes zu erwecken. (Dermaßen viele Links in einem Kommentar, die allesamt auf Seiten in der immer wieder gleichen Domain gehen, das ist aber auch ein strohdoofes Muster des so „kreativen“ Spammers.)

Aber die Spammer schlafen nicht. Mal schauen, was als nächster, vielleicht erfolgreicherer Versuch kommt. Die „klassische“ Form der Kommentarspam…

Ein Beispiel für die klassische Form der Spam im Kommentarbereich

…ist ja dank guter Spamfilter lange schon völlig erfolglos und wird deshalb immer seltener gesehen.

Depeche Mode ist lesbisch…

Freitag, 8. Februar 2008

Amatuer Lesbian Orgy... MySpace music profile for Depeche Mode

Ein kleiner Ausschnitt aus der täglichen Hölle der Kommentarspam, mit der sich jeder Bloggende irgendwie herumschlägt.

Natürlich führt der dazu gesetzte Link weder zu irgendetwas mit Depeche Mode noch auf MySpace, sondern auf eine missbrauchte Google-Group, die mit ein paar Grafiken den Eindruck erweckt, eine YouTube-Seite zu sein. Jeder Klick in diese Seite führt auf eine Website von Verbrechern, die versucht, einem angreifbaren Rechner die neuste Schadsoftware zu installieren. Diese hoch verbrecherische Form der Kommentarspam macht im Moment ungefähr fünfzig Prozent des gesamten Spamaufkommens in Blogkommentaren aus – und momentan wird „Depeche Mode“ besonders gern als „Lockvogel“ für Google verwendet:

Brutal Rape Videos... MySpace music profile for Depeche Mode

Incest Family Tree... The offical web page for the band Depeche Mode

Redhead Lesbian Orgy... The offical web page for the band Depeche Mode

Natürlich beschränken sich die Kriminellen nicht darauf, den Begriff „Depeche Mode“ mit Links auf ihre verbrecherischen Angebote zu belegen, sie haben in ihrer unglaublichen „Kreativität“ auch ganz andere Begriffe anzubieten:

Teen Rape Videos... Informations et actualités nationales et régionales

D Incest Porn Forum... Black Celebration is the fifth proper studio album

Lesbian Orgy Shower... Includes news, information, photo gallery

Die Machart dieser Form der Spam ist also immer gleich. Einigermaßen unverfängliche Begriffe werden zusammen mit eindeutig sexuellen Inhalten verknüpft, der zugehörige Link verweist immer auf eine Google-Group. Von jedem Klick auf einen derartigen Kommentar kann man nur abraten, die jeweiligen Seiten in der Google-Group sollten auf jeden Fall bei Google „verpetzt“ werden, bevor der sehr bösartige Angriffsversuch noch mehr private Rechner in die Hände der Spam-Mafia spielt. Denn offenbar gibt es immer noch genug Menschen, die auf alles klicken, was sich nur anklicken lässt – und die tägliche Pest der Spam überfällt auch die vernunftbegabten Netznutzer.

Choose Your Carier!

Mittwoch, 30. Januar 2008

Ach, ist das wieder „schön“. Inzwischen reicht es diesen scheußlichen Kommentarspammern, die auf eine Google Group verweisen, offenbar nicht mehr, einfach nur eine mit Grafiken simulierte YouTube-Seite zu bauen. Nein, jetzt wird auch wieder „direkter“ geworben, wenn auch offenbar nicht alles so ganz stimmt. Zum Beispiel stimmt in diesem Beispiel…

Choose Your Carier! Ringtones.

…die Schreibweise des Wortes „Carrier“ nicht so ganz. Aber das macht nichts, weil die Sprache auch nicht so richtig richtig ist, denn der Text darunter ist deutsch. Und was für ein Deutsch! Das fängt schon mit der tollen Überschrift an, die „Klingeltöne Anschlagtafel diagramm liede Als Realtones-8371″ lautet. Und das flugs mit Hilfe eines Programmes übersetzte Krüppeldeutsch setzt sich durch den ganzen Text hindurch fort, ich zitiere es hier mal zur allgemeinen Erheiterung:

Mit höheren Frequenzen wirds ein bischen schwierig. Ich könnte nochmal ne 22kHz Version erzeugen. Aber dann müsste eigentlich schon Schluß sein, da die meisten Hände Java-fähig sein. Aber auch gratis mit Ihren Hits klingeln lassen. Logos klingeltöne Dazu brauchen Sie nur Ihr Lieblingslied im MP3-Format, iTunes und eine Handvoll Asche – ringtone. Ein Stuhl In Der Kirche Des Todestrips – Die erste Website die lebt! Logos klingeltöne Wenn du Am Sonntag 25.2.2007 auf dem Handy, steht ein Hofbrauhaus – ringtone. Logos klingeltöne Aber Die Liebe Hort Niemals Auf. Logos klingeltöne – ringtone. Eine Frau Spricht Im Schlaf – ringtone. Logos klingeltöne Medley A) Einer Geht Noch Rein. – ringtone. Logos klingeltöne Ein Kleines Lied Vom Tod. Einen Stern (Der Deinen Namen trägt. Sie haben noch keine Videos in Deiner Watchlist

Als ich meine – übrigens noch nicht Java-fähigen – Hände dazu verwendete, die Maus über das fette Werbebanner in dieser „erste Website die lebt“ zu schieben, sah ich in der Statuszeile, wohin man geleitet wird, wenn man so doof ist, dort wirklich zu klicken. Der Link führt auf eine Internet-Adresse, die das Wort „Casino“ enthält. Das ist gewiss keine gute Adresse für einen Klingelton oder ein Handy-Logo. Aber sagt doch mal ehrlich: Hättet ihr erwartet, dass ein illegaler Spammer ehrlich ist?

Natürlich ist die Seite längst bei Google „verpetzt“, und das sollte jeder so handhaben, der Links auf eine Google-Group in seinen Spamkommentaren findet. Das hat mich nur zwei Minuten gekostet. (Unten ist ein Link, mit dem man die Seite melden kann.) Je mehr wir alle gegen Spam aktiv werden, desto unangenehmer ist das Umfeld für die Spam-Mafia.

Spongebob

Mittwoch, 30. Januar 2008

Dieser Kommentarspammer nennt sich „Spongebob“, und er scheint auch unter erhelblicher spongiformer cerebraler Desintegration (schwammartiger Gehirnzerfall) zu leiden:

Spongebob: We are proud to present you our brand new online-pharmacy…

Zunächst einmal hat der „Kommentator“ (also das verwendete Skript) offenbar nicht verstanden, dass es in einem WordPress-Blog keinen BBCode gibt, sondern nur direktes HTML. Um herauszukriegen, dass ein WordPress vorliegt, hätte ein kurzer Blick in die Meta-Informationen des Blogs gereicht. Aber so viel Mühe macht sich dieses Skript, das wahrscheinlich auch noch Foren und Gästebücher vollscheißt, nicht.

Des weiteren wird eine direkt angegebene URL fast überall in einen Link umgewandelt, so dass das ganze Markup an sich gar nicht nötig ist.

Und wenn man schon nicht funktionierende Links in einem Kommentartext setzt, sollte man vielleicht wenigstens die dazu angegebene Website auf das setzen, was man eigentlich mit krimineller und asozialer Spam bewerben will: Nämlich auf die Website eines kriminellen Pillenvertickers. Dann wird vielleicht wenigstens ein Link sichtbar…

Aber darauf wäre es auch nicht angekommen, da der Spamfilter diese sinnfreie Mitteilung einfach in das digitale Nirvana verschoben hat. Nichtige und unerwünschte „Texte“ werden mit hohem technischen Aufwand in die Mülltonne befördert. Das ist Innovation. Das ist der Sinn der Technik. Zumindest für diese Arschlöcher, die ein etwas schwammiges Hirn haben.

Diese Kommentarspam war eine von ca. 900, die ich eben gerade endgültig löschte…

Google

Dienstag, 29. Januar 2008

Und einmal mehr erweist sich ein Kommentarspammer in seiner „Mitteilung“ als sehr kreativ:

Kommentarspam: Google

Klar doch, du spammender Depp. Die URL von Google ist ja so unendlich schwer zu merken, da ist gewiss jeder froh darüber, wenn er einen derartigen Verweis in einem Blogkommentar findet, der keinerlei Bezug zum „kommentierten“ Text hat. Das erweckt garantiert keinen Verdacht. Da klickt bestimmt jeder drauf, um sich zu einer Website von irgendwelchen Kriminellen bringen zu lassen. Du hast das Internet wirklich verstanden!  :mrgreen:

Ja, was denn nun

Montag, 28. Januar 2008

Der folgende Kommentarspammer ist sich in seiner „Mitteilung“ offenbar nicht so ganz klar darüber, was er eigentlich anzubieten haben will:

overnight cash advance advance cash loan overnight – In particular handy klingeltöne kostenlos polyphone klingeltöne downloaden

So beliebig diesem Ausfluss des Spam-Verbrechens auch das Angebotene sein mag, so klar ist das eine: Der zu diesem „Kommentar“ angegebene Link führt auf die im Moment häufigste Masche der Leute, die Rechner von Privatpersonen übernehmen wollen. Es geht auf eine Google-Group, die mit ein paar Grafiken den Eindruck erwecken will, dass es sich um eine YouTube-Seite mit pornografischen Inhalten handele. Das hat zwar weder etwas mit großartigen Verdienstmöglichkeiten noch etwas mit nervigen Klingelkrach zu tun, aber man erhofft sich dennoch davon, dass Menschen einen Klick riskieren. Natürlich führt jeder Klick in diesen dummen Betrugsversuch auf eine Website, die von Kriminellen unterhalten wird und die ihren Opfern die neueste Kollektion von Schadsoftware unterjubeln will.

Diese Masche ist momentan so häufig in der Kommentarspam zu finden, dass ich gar nicht genug davor warnen kann, darauf reinzufallen. Wenn irgendetwas irgendwo Verlinktes wie eine YouTube-Seite aussieht, sollte man besser noch einmal in die Adresszeile des Browsers schauen, bevor man einen Klick auf ein interessant aussehendes Video macht. Diese kleine Vorsicht kann einem eine Menge Ärger ersparen.