Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


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„Deine Maria“ mal wieder

Sonntag, 26. August 2007

Offenbar hat „Deine Maria“ mit ihrer millionenfachen Spam, die sie noch vor zwei Monaten auf das deutschsprachige Internet losgelassen hat, keinen geeigneten Partner gefunden. Das heißt aber nicht, dass „sie“ jetzt eingesehen hätte, dass der gewählte Weg schlecht wäre. Nein, „sie“ hat sich hingesetzt und ihren triefenden Brief ein wenig überarbeitet, allerdings ohne dabei die Grammatik Korrektur lesen zu lassen.

Und „sie“ ist renitent, diese Maria. Ich habe sie jetzt schon zwei Mal mit einem Abstand von wenigen Minuten dazwischen. Bei der letzten Spamwelle musste „sie“ mich gut 60 Mal beglücken, bis sich die russische Spam-Mafia die nächste Masche ausgedacht hatte. Und ich dachte wirklich schon, „sie“ hätte jetzt jemanden gefunden… 🙂

Hallo!!!! Verwundere sich uber meinen Brief bitte nicht. Ich sah dein Profil auf „Singles.freenet“ oder „Friendscout24″. Ich wollte uber dich mehr erfahren. Und ich wollte dir den Brief schreiben. Ich denke daran dass du der gute und sexuelle Mann. Ich will dich besser und naher sehr erfahren. Moglich bist du ein Mann meines Traumes. Ich denke dass in unserer Welt moglich allen. Du bist einverstanden???Ich will es wird dass unsere Bekanntschaft glauben, zu dauern. Moglich konnen wir das grosse Gefuhl schaffen?

Das einzige Gefuhl, was „Du“ mit dieser öden Mitteilung bei mir schaffst, ist Langeweile. Der Inhalt „deiner“ Mail ist ja fast gleich geblieben, auch den triefenden Ton erhältst „Du“ aufrecht. Nur, dass „Du“ jetzt auch noch „friendscout24″ als Quelle für eine mögliche virtuelle Begegnung aufführst, aber da bin ich auch nicht vertreten. Mein Tipp: Versuch es doch noch zusätzlich noch mit MySpace, da gibt es mich sogar!

Und denn kannst „Du“ „dich“ gar nicht mehr erinnern, wo „du“ mein Profil „gesehen“ haben willst. Mensch Maria, das muss doch auch ein russischer Spam-Krimineller merken, dass das nicht so glaubwürdig rüberkommt…

Aber immerhin, „du“ erzählst immer noch die gleiche gelogene Scheiße, um einsamen deutschen Männer zu einer Verhärtung im Schritt zu verhelfen:

Ich werde uber mich mehr erzahlen. Ich die gewohnliche Frau. Mir 30 Jahre. Meinen Geburtstag den 15.01.1977. Ich lebe in Stadt Sankt-Petersburg. Es ist eine zweite Stadt in Russland. Meine Stadt nennen „Nordvenedig“. Ich bin uberzeugt dass du meine Stadt weit. Ich lebe zusammen mit den Eltern. Wir leben in der kleinen und gemutlichen Wohnung. Meine Mutti auf der staatlichen Rente. Meinen arbeitet der Vater auf der Reparatur der Eisenbahnzuge. Es ist ein guter und friedlicher Beruf. Ich die einzige Tochter bei den Eltern. Ich habe den Bruder oder die Schwester nicht. Aber ich habe einen Cousin und zwei Cousine.

„Du“ hast jetzt übrigens noch etwas. „Du“ hast einen Feind.

Ich arbeite in die Transportgesellschaft. Ich lerne mich mit der Planung der Zustellung der Ladungen nach ganzem Russland.

„Du“ machst „deine“ Arbeit aber nicht gut, weil „dein“ Spamtransport in Deutschland ankam. Oder wird das jetzt als ein Teil Russlands angesehen.

Auch bin ich ein Helfer des Buchhalters. Mir gefallt meine Arbeit. Aber leider bei mir das kleine Gehalt.

Ach, hat „dich“ der Buchhalter zum asozialen und illegalen Spammen animiert? Der muss ja als Kaufmann auch wissen, dass Spam die billigste Form des Dummenfanges ist…

Aber das Geld ist haupt-fur mich nicht. Fur mich das Wesentliche die Liebe und das Gluck. Ich will aufrichtig mit dir in seinen Briefen sein. Ich habe die Geheimnisse vor dir nicht. Ich sage dir dass ich die vorliegende Liebe suche. Das vorliegende Gluck. Ich suche das Bundnis der Liebe und des Gluckes. Viele Manner und die Frau suchen seine Liebe und das Gluck. Es ist sehr viel Leute in dieser Welt einsam. Viele Frauen und der Mann suchen seine Liebe im Internet. Viele finden das Gluck und die Liebe. Viele haben die Fehler und die Enttauschungen. Leider, ist viel es im Internet Betrug. Ich las daruber in der Zeitung. Es ist traurig. Ich werde aufrichtig mit dir und ich bitte dich, ehrlich auch zu sein. Die Ehrlichkeit und das Vertrauen sind fur die Liebe sehr wichtig. Es ist fur mich und fur dich wichtig. Keine Spiele. Nur die ernsten Beziehungen. Ich glaube dass die Liebe am meisten wesentlich in der Welt ist.

Hey Maria, „Du“ bist ja so etwas von „aufrichtig“. Das fängt schon mit der gefälschten Absenderadresse „deiner“ Mail an. So ein Detail lässt das ganze triefende Liebesgefasel gleich viel aufrichtiger erscheinen, nicht wahr?

Moglich hast du die Hauptfrage. Warum suche ich seinen Mann in Deutschland? Wahrscheinlich willst du daruber fragen. Fur die Liebe und das Gluck existiert der Hindernisse bei der Entfernung nicht. Meine Freundin beratete mir, nach dem Mann in Deutschland zu suchen. Wir sind von der Kindheit befreundet. Wir lernten in einer Schule. Fruher lebten ich und meine Freundin in den benachbarten Hausern. Unsere Eltern waren von den Familien befreundet. Meine Freundin lebt in Deutschland in diesen Moment. Die Stadt Baden-baden. Vor einigen Jahren konnte sie nicht nachdenken was in Deutschland zu leben wird. Aber jetzt es so. Sie ist zum normalen Leben zuruckgekehrt. Sie hat seine Liebe im Internet gefunden. Sie hat den deutschen Mann gefunden. Sie ist in Deutschland zu seinem Brautigam abgereist. Sie hat den deutschen Mann verheiratet. Sie sehr glucklich jetzt. Sie haben seine Firma. Das grosse Geld und das Business. Ich bin dass meine beste Freundin glucklich in diesen Moment sehr sehr froh. Sie hat mir angeboten, nach seiner Liebe im Internet zu suchen. In Deutschland. Ich glaube dass ich seinen Mann finden kann. Ich werde die Probleme fur das Leben in Deutschland nicht haben. Aber das Geld bin fur mich nicht wichtig. Ich weib dass das Wesentliche in das Leben die Liebe und der geliebte Mensch. Ich werde seinen Mann den glucklichsten Menschen in der Welt machen. Ich kann in Deutschland zu jeder Zeit ankommen. Ich habe das Visum. Der Mann meiner Freundin half, mein Visum zu machen.

Die gleiche hanebüchene Story hast „Du“ doch schon vor zwei Monaten rumgemailt. Und um sie glaubwürdiger zu machen, hast Du sie so sechzig Mal wiederholt. Denn nimm „dir“ doch endlich „dein“ verkacktes Visum und komm her, damit ich“Dir“ „deine“ dreckige, gierige Fresse einschlagen kann. Aus Liebe, versteht sich. Vernünftiger wäre das bewährte Bolzenschussgerät. Wirklich vermissen würde „dich“ hier niemand.

Aber noch etwas spricht gegen das Bolzenschussgerät. Es könnte sein Ziel verfehlen. 👿

Welcher den Mann suche ich? Ich suche der gute und gute Mann. Der mich liebgewinnen kann. Und ich werde diesen Mann liebgewinnen. Moglich es du?

Oder moglich es ein andere von Millionen Mailadressen auf meine Liste.

Ich werde seinen Mann glucklichst in der Welt machen. Ich glaube in die Liebe auf ganzes Leben. Ich bin uberzeugt dass ich seines Gluck und die Liebe finden werde.

Klar doch. Deshalb stellst „Du“ „dir“ schon vor, wie mein Profil auf irgendeinem Seitensprung-Portal aussehen würde und schreibst mir auf diese Vorstellung hin eine Spam.

Nach welcher Frau suchst du? Welcher dein Traum?

„Du“ bist es jedenfalls nicht. So hart, wie „Du“ es zu brauchen scheinst, kann ich es „dir“ nämlich gar nicht geben. 👿

Jetzt ich vollkommen einsam. Ich habe etwas Freundinen. Aber ich habe den nahen Menschen nicht. Ich habe geliebt den Mann nicht. Ich versuchte, nach dem Mann in seinem Land zu suchen. Aber alle Manner wollen nur die Unterhaltung. Die Manner wollen nicht die ernsten Beziehungen haben. Ich hoffe mich dass du uber mich mehr erfuhrst. Ich werde uber mich mehr in jedem Brief erzahlen. Ich hoffe mich dass du uber dich mehr auch erzahlen wirst. Mir wird es sehr interessant sein, uber dich mehr zu erfahren. Ich will dich mehr nahe erfahren. Mir ist es sehr interessant. Ich werde deinen Brief warten. Dein Brief wird mich glucklich machen. Versprich, zu antworten! Ich werde deinen Brief warten. Ich bin obligatorisch werde antworten. Ich werde dir das Foto schicken und ich werde uber mich mehr erzahlen. Ich werde seine Post oft prufen.

Klar, denn genau das ist „dein“Geschäft. Ob es „dir“ um Menschenhandel, Scheinehe, Pornographie oder schlichten Vorschussbetrug geht, das geht aus „deiner“ Mail leider nicht hervor, aber wenn man „dir“ ein bisschen schreiben würde, denn kriegte man das bestimmt schnell heraus. „Du“ musst echt viele sein, so ein paar hundert Deppen nehmen „dein“ triefendes Geschreibsel doch bestimmt für bare Münze. Und antworten „dir“. Und „Du“ antwortest ihnen, zusammengesetzt aus schönen Textbausteinen. „Du“ musst einen echt tollen Job bei der russischen Spam-Mafia haben. Und wie „Du“ das nennst! „Transportwesen“! Eine sehr einfallsreiche Umschreibung für eine solche asoziale Tätigkeit, die aus der menschlichen Verelendung der Jetztgesellschaften noch einen flotten Rubel Dollar Euro mit Spam schlürfen will.

Ich habe dir den Brief aus dem Internet-Cafe geschrieben. Ich gehe im Internet-Cafe selten. Meistens benutze ich das Internet in der offentlichen Bibliothek. Ich habe dir den Brief von anderem Briefkasten geschrieben. Schreibe mir die Antwort auf meinen personlich e-mail.

Meinen personlich e-mail: [… Mailadresse von mir entfernt]

Klar doch, das gehört zu“deinem“ Geschäft dazu, dass „Du“ „deine“ Spams von „anderem Briefkasten“ schreibst.Und zwar jede einzeln von einem anderen. Im Internet-Café hast „Du“ das bestimmt nicht gemacht, sondern ein fettes Botnetz hast „Du“ dafür verwendet. Man will sich ja keine richtige Arbeit machen, wenn man Deppen abzockt, nicht wahr?

Kuss, Deine Maria

Fick Dich!

Dein Nachtwächter
(Nach Diktat verreist)

Ob das wohl passt?

Freitag, 24. August 2007

Ob das hier wohl ein gut geeignetes Banner in einer Website ist, die sich für die Abschaffung der Euro-Währung und für die Wiedereinführung der Deutschen Mark stark macht.

Diverse erotische Angebote von teilweise unverhüllter Direktheit

Für eine Darstellung des Banners in Originalgröße einfach klicken…

Na ja, immerhin geht es auch bei den Angeboten im Banner letztlich um Geld, das man erstmal übrig haben muss. „Fickstute Laur“, „TittenStute“ und „Kleine Freche“ werden gewiss nicht für umsonst zu haben sein. Da ist es vielleicht für das Geschäft hilfreich, wenn die Teurerung durch die Euro-Einführung rückgängig gemacht wird.

[…] Vor allem die zum Teil extremen Preissteigerungen bei Waren und Dienstleistungen haben dazu geführt, dass die Zustimmung für den Euro in der Bevölkerung schwindet […]

Einen anderen Zusammenhang, warum dieses Werbebanner als passend und als die Intention der Website nicht störend empfunden werden könnte, kann ich beim besten Willen nicht sehen…

Ein Muss

Freitag, 24. August 2007

Eine Bekannte von mir ist eine alte Frau, und sie hat heute ihre erste Bekanntschaft mit der Seuche des Internet, mit Spam, gemacht. Und diese Spam hat sie gleich an ihrer sexuellen Identität zweifeln lassen. Der Text der Spam lautete nämlich so:

http://www.kaluke.com/
Hello margret
You MUST enlarge ur penis!

Nun, ich glaube wirklich nicht, dass sie dieses „Muss“ schon einmal gespürt hat… 😆

Vom Wühlen in der Krypta

Donnerstag, 23. August 2007

Manchmal kann man einem Menschen regelrecht dabei zuschauen, wie er in seiner Gehirnkrypta nach Infos kramt. Das ist der Fall, wenn er dabei spricht, als seien seine wirren Assoziationsketten etwas miteilenswertes. In der Regel entsteht dabei Gestammel.

Und manchmal kann man einem Spammer regelrecht dabei zuschauen, wie er mit unverstandenen technischen Möglichkeiten herumspielt. Das ist der Fall, wenn er seine stümperhaften Experimente auch gleich rausmailt, als seien die Ausflüsse seiner Entdeckungsreise in die Programmierung etwas mitteilenswertes. In der Regel entstehen dabei gewisse Fehler.

So auch das Super Euro Duper Vegas VIP Magic Jackpot Kasino Euro Cash Royal Casino, das jeden Tag aufs neue seinen verzweifelten Kampf gegen die Spamfilter kämpft, um vielleicht doch noch ein paar Deppen zu finden, die ihr sauer verdientes Geld gegen virtuelle Jetons eintauschen und sich anschließend darüber wundern, dass die tolle (und professionell gemachte) Website einfach verschwunden ist. Dieses „Casino“ verbraucht ungefähr 2 Domains am Tag, und jede Spamwelle kommt mit neuer URL in den virtuellen Briefkasten geflattert.

Aber im Moment tut sich etwas an den Texten, die von der Spammafia geschrieben werden. Man sucht neue Wege an den Spamfiltern vorbei und wiederholt dabei alte Fehler – es wäre ja auch zu intelligent, aus gemachten Fehlern etwas gelernt zu haben.

Die mutmaßlich russischen Absender der „Casino“-Werbung haben früher auch schon gewisse Probleme gehabt, die Umlaute richtig zu codieren, und diese Probleme tauchen jetzt wieder von neuen auf. Dabei haben die es doch schon einmal in zwei Monaten des Versandes fehlformatierter Texte gelernt, wie man das richtig macht. Jetzt demonstrieren sie ihre völlige Denkverweigerung durch die Reproduktion längst überwundener Fehler aus der Anfangszeit ihres Verbrechens:

Betreff: All das macht es zum besten Platz online zu spielen.

Spielen Sie in Europas bestem Online-Kasino, sie erhalten 400 € extra, wenn Sie sich anmelden!

FA(L(r die ersten vier Einzahlungen erhalten Sie jeweils bis zu 100 € VIP-Matchbonus. Das ist ein fantastisches Angebot von Europas fA(L(hrendem Anbieter!

Das Angebot ist wirklich toll, insbesondere, wenn Sie bedenken, was Euro VIP Kasino sonst noch zu bieten hat: – A(L(ber 100 Spiele, realistische Grafiken – die neueste und sicherste Software – professionelle Betreuer, die Ihnen zu jeder Tages- und Nachtzeit beratend zur Seite stehen.

Besuchen Sie Euro VIP Kasino, und erleben Sie den Unterschied.

http://vip-euro-casino.com/lang-de/ [Der Link auf dieser URL wurde von mir auf ein anderes Ziel gesetzt, um nicht auch noch einen Spammer zu verlinken.]

Ja ja, wenn man zum „fA(L(hrendem Anbieter“ in Europa werden will, denn sollte man doch wenigstens die in Europa üblichen Zeichencodierungen beherrschen, und nicht einfach im Header der Mail angeben, dass der Text in 7-bit-ASCII sein soll. Aber der „fA(L(hrende Anbieter“ legt eben keinen Wert auf solche Details, wenn er gierigen Deppen „400 € extra“ verspricht.

Ach ja, eines noch zum Abschluss: Wer glaubt, dass es ein einigermaßen seriöses und zuverlässiges Online-Casino nötig hat, mit millionenfach versendeter, illegaler und asozialer Spam zu werben, dem ist nicht mehr zu helfen. Und wer glaubt, dass die Teilnahme an diesen Glücksspielen legal ist, der hat sich auch geschnitten.

Spam-Anmeldungen in Foren

Donnerstag, 23. August 2007

Schier unerschöpflich ist die „Fantasie“ der Spammer, wenn es darum geht, Kanäle des zwischenmenschlichen Austausches mit dieser sehr einseitigen Form der Kommunikation zu fluten. Nicht nur die gute alte Internet-Mail und die moderneren Gästebücher auf Websites oder Blogkommentare sind von Spam betroffen, auch das Angebot eines Forums wird von den Spammern dankbar angenommen, um mit massenhaftem, überwiegend sinnlosen Blah den eigentlichen Zweck zu sabotieren.

Heute habe ich im relativ frisch aufgesetzen Forum der Whitedarkness zwei Registrierungen vorgefunden, die nicht den Eindruck erwecken, als ginge es diesen „Benutzern“ um den Austausch zu künstlerischen Themen. Nicht nur das, die sind sogar so doof, das sie den eigentlichen Zweck dieser Anmeldungen sofort klar machen:

  • Benutzername: CialisBestellen
  • Website: [… URL on mir entfernt]
  • Wohnort: CialisBestellen
  • Beruf: [… URL von mir entfernt] – Viagra kaufen, Cialis bestellen. Rezeptfrei – diskret – Original?edikamen?e
  • Interessen: [… URL von mir entfernt] – Viagra kaufen, Cialis bestellen. Rezeptfrei – diskret – Original?edikamen?e

Und weil es so „schön“ war, gleich nochmal, aber diesmal mit einem anderen Medikament für den Pimmel:

  • Benutzername: ApothekaXX
  • Website: [… URL von mir entfernt]
  • Wohnort: ApothekaXX
  • Beruf: [… URL von mir entfernt] Viagra kaufen, Cialis bestellen. Rezeptfrei – diskret – Originalmedikamente
  • Interessen: [… URL von mir entfernt] Viagra kaufen, Cialis bestellen. Rezeptfrei – diskret – Originalmedikamente

In beiden Fällen wurde eine Mailadresse der Domain mail.ru angegeben, und zwar eine so kryptische, dass man nicht glaubt, dass sich ein Mensch mit einer solchen Adresse rumschlagen möchte. Der arme postmaster dieser Domain – er muss sich gewiss mit Millionen sinnloser Mails zur Freischaltung von Forenaccounts an ungültige Adressen rumschlagen.

Natürlich habe ich diese beiden Benutzer umgehend gelöscht, aber es werden bestimmt nicht die letzten derartigen Versuche bleiben.

Zum Glück verfügt bbPress über ein Plugin für Akismet, das dort hoffentlich genau so zuverlässig wie in WordPress arbeitet. Kein Mensch hat die Lust und die Zeit, sich von Hand um die tägliche Spamseuche zu kümmern.

Bauernglück

Donnerstag, 23. August 2007

Bauernglück

Diese herzgekrönte Marke vor dem etwas naiv gezeichneten Höflein soll uns nicht etwa einen Urlaub auf dem Bauernhof schmackhaft machen. Nein, sie entstammt einer Postwurfsendung von Aldi, die zurzeit die realen Briefkästen belastet. Dort nimmt sie eine ganze Seite des Prospektes ein, und dort platziert, soll sie den Menschen sabbernden Appetit auf das Skandal-Lebensmittel Nummer Eins machen, auf Fleisch:

Sicherheit mit unserem Qualitätsfleischprogramm - Bauernglück

In der Tat, das zugeordnete Bild erinnert so wenig an die herzkalten Lebensbedinungungen für die Fleischzwecktiere in der Massentierhaltung und es erinnert auch nicht an monströse, mechanische Schlachthöfe voller todgeweihter Tieraugen, so dass man in diesem Anblick fast schon wieder vergessen kann, wie das Fleisch unter den Bedingungen des derzeitigen gesellschaftlichen Prozesses wirklich produziert wird. Was die Grafik – und damit den am stärksten affektiv wirksamen Bestandteil dieser Massenpest der Briefkästen – betrifft, haben sich die Werber also recht erfolgreich der ihnen gestellten Aufgabe entledigt.

Im gesamten Text dieses Druckwerken ist jedoch den Werbern ein anschauliches Beispiel dafür „gelungen“, wie man auf einer ganzen, aufwändig gestalteten Seite voller vorgeblicher „Kundeninformation“ mit sehr vielen Worten nichts sagen kann. Ja, tatsächlich, der gesamte Text enthält überhaupt keine für den Kunden relevante Information. Dafür enthält der Text jedoch viele Phrasen, die mit geringem Erfolg vorgeben, eine Information zu transportieren.

Eine solche Vorgehensweise ist für die „Informationen“ in der Printwerbung so typisch, dass ich sie an diesem sehr durchsichtigen Beispiel einmal näher betrachten möchte. Wer erst einmal einen Blick dafür bekommen hat, wird die schlichte Vorgehensweise in anderen „informativen“ Texten in der Werbung leicht wiedererkennen.

(Wenn etwas in einer Werbung wirklich informativ ist, wird es in aller Regel klein gedruckt, als müsse man sich dafür schämen und es gewissermaßen flüstern. Auch darin zeigt sich der wahre Charakter einer Werbung als Versuch, die Menschen aus der „Zielgruppe“ übern Tisch zu ziehen.)

QS - Ihr Prüfsystem für LebensmittelZunächst gibt es einen rot gedruckten Text, der ja durch die Signalwirkung dieser Farbe Wichtigkeit transportieren soll. Er soll näher erklären, was es mit diesem „QS – Ihr Prüfsystem für Lebensmittel“ nun eigentlich auf sich hat.

Das ist auch unbedingt erforderlich, erinnert doch das eigens für diese nicht mehr so frische Werbeidee entworfene Zeichen eher ans Recycling als an Produkte, die man sich mit Genuss in den Mund schiebt. Eine solche Assoziation ist zwar recht passend, wenn man kurz an die Gammelfleisch-Skandale denkt, die vor einiger Zeit zu einem medialen Sturm im Wasserglas geführt haben; sie ist aber überhaupt nicht verkaufsfördernd. Deshalb kommt dazu noch die folgende Erläuterung:

Nur nach QS-Kriterien produziertes Fleisch trägt das QS-Siegel. Achten Sie deshalb auf die mit dem Original QS-Prüfzeichen gekennzeichneten Produkte. - Mit Sicherheit Genuss!

Das übersetzt sich ganz einfach in die deutliche Sprache. Nur Fleisch, dass nach den von Aldi „QS-Kriterien“ genannten Vorgaben produziert wird, trägt auch das „QS-Siegel“, das sich die Werber von Aldi ausgedacht haben. Und deshalb sollen die Käufer auf das originale Aldi-Prüfzeichen achten, wenn es auf Produkte gedruckt wurde. Dort können die Kunden mit Sicherheit einen gewissen Genuss haben.

Bei solchem Text fragt sich der Denkende unwillkürlich, was denn nun diese ominösen QS-Kriterien sein sollen. Der Text gibt vor, darüber Aufschluss zu geben, und das sieht in einer kleinen Stichpunktliste denn so aus:

Die so genannten QS-Kriterien - Kriterium 1: Kontrollierte Futtermittel - Kriterium 2: Kontrollierte Landwirtschaft - Kriterium 3: Kontrollierte Schlachtung und Zerlegung - Kriterium 4: Kontrollierte Verarbeitung - Kriterium 5: Kontrollierter Handel

Wie man sieht, wird für diese „QS-Kriterien“ ganz viel „kontrolliert“. Aber die Tatsache, dass da etwas kontrolliert wird, ist an sich völlig aussagelos, wenn dabei verschwiegen wird, was genau kontrolliert wird und was bei diesen Kontrollen heraus kommt. Der Verweis auf die ominösen QS-Kriterien ohne weitere Information zu ihren Inhalten ist da wenig aufschlussreich. Kurz gesagt, in diesen fünf Punkten steht ein grafisch ansprechendes, mit vielen Worten aufgeblähtes Nichts.

Aber es gibt natürlich auch noch etwas Text.

Frisches Schweine- und Geflügelfleisch der Marke Bauernglück trägt das QS-Prüfzeichen...

Na, das ist doch schon etwas kleiner. Deshalb im Folgenden noch einmal zitiert, zum Nachlesen und Genießen. Und natürlich mit ein paar eingestreuten Anmerkungen und mit Fragen, die man an diesen Text stellen sollte.

Frisches Schweine- und Geflügelfleisch der Marke „Bauernglück“ trägt das QS-Prüfzeichen.

Das von Werbern im Auftrage von Aldi ersonnene „Prüfzeichen“ ist also vor allem eine Eigenschaft der Marke? Als solche dient sie also dazu, für die unter dieser Marke angebotenen Waren eine Qualität zu suggerieren?

Das Prüfzeichen wird ausschließlich für Lebensmittel erteilt, deren kontrollierte Herstellung den festen Kriterien aller Produktionsstufen entspricht.

Das von Werbern im Auftrage von Aldi ersonnene „Prüfzeichen“ sichert also zu, dass für den gesamten Prozess der Fleischproduktion kontrolliert wird, ob der Vorgang gewissen, nicht näher genannten und von Aldi ersonnenen „Kriterien“ entspricht? Die vielleicht auch so beschaffen sind, dass die Produzenten keine wirklichen Schwierigkeiten haben werden, diese „Kriterien“ einzuhalten?

Wenn dem so wäre – und so steht es ja im Text – denn wäre auch die Zusicherung gewisser, durchaus sinnvoller Standards für die Durchführung der Kontrollen nicht besonders informativ. Das hält die Werber aber nicht davon ab, mit solchen Zusicherungen eine Menge Platz auf dem Papier zu füllen.

1. Stufe: Betriebliche Eigenkontrolle: Alle an der Produktion und Vermarktung beteiligten Unternehen unterliegen einem innerbetrieblichen Eigenkontrollsystem nach QS-Vorschriften. -- 2. Stufe: Neutrale Kontrollen: Neutrale Prüfinstitute überprüfen, ob der jeweilige Betrieb die Vorgaben des QS-Systems einhält - 3. Stufe: Kontrolle der Kontrolle: Ein unabhängiges Prüfinstitue oder die QS Qualität und Sicherheit GmbH selbst überprüfen die Funktionsfähigkeit des gesamten Systems durch Auswertung von Prüfberichten und Stichprobenkontrollen.

Die wichtigste Information, nämlich, was die bei all diesen Kontrollen kontrollierten Kriterien eigentlich sind, sie fehlt völlig in dem wohl gestalteten Texten einer unbekannten Werbeagentur. Ich glaube, man darf mutmaßen, dass so auffälliges Schweigen in so vielen Worten etwas verdecken soll, was nach Meinung der Auftraggeber einer solchen Werbung besser verdeckt bleiben sollte. Ich glaube ferner, dass es für die Zielgruppe einer solchen Werbung sehr interessant wäre, zu wissen, was hinter diesem Schweigen versteckt werden soll. Aber dazu schweigt sich der Text aus, stattdessen übt er sich im Widerkäuen der wenigen, nichtssagenden Angaben:

Bei frischem Fleisch der Marke „Bauernglück“ erstreckt sich die kontrollierte Erzeugerkette nach den QS-Kriterien vom Futtermittel, über den Stall, die Schlachtung und Zerlegung über die Verarbeitung bis in die Ladentheke.

Siegel: geprüfte Qualität aus kontrollierter ProduktionWenn man keinen Inhalt für seinen Text hat, muss man eben seine paar dürftigen, aussagelosen Aussagen immer wieder wiederholen. So entsteht im sprachlichen Dampfhammer eines geübten Werbers der rein affektive Eindruck einer „geprüften Qualität“, auf die sich der Werber auch gleich selbst das Siegel gibt. Das fällt besonders leicht, da man ja eh schon mit grafischer Gestaltung druckt; es verursacht keine zusätzlichen Kosten. Und wer sich – wie die Zielgruppe dieser Werbung – keine Gedanken über die anderen Inhalte dieser Werbung macht, fällt gewiss auf solche pseudoseriösen Tricks eines Werbers rein.

Und darauf kommt es dem Werber an. Nur darauf.

Guten Appetit!

Die kürzeste Börsenspam

Montag, 20. August 2007

Ich habe eben die kürzeste Börsenspam bekommen, die auf jeden überflüssigen Firlefanz verzichtet. Sie hatte

  • keinen überflüssigen Betreff, sondern einfach nur eine Leerzeile;
  • keine Anrede oder irgendeinen anderen Versuch, wie eine „richtige“ Mail auszusehen;
  • keinen Text mit irgendwelchen falschen Angaben zum Geschäftsfeld der AG, deren windiges Pfennigpapier man jetzt kaufen soll, damit die kriminellen Spammer noch reicher werden;
  • kein überflüssiges und dummes Gefasel von irgendwelchen Zielen und Prognosen;
  • keine ausgdachte Firma als Absender, die angeblich Millionen von Menschen mit Anlagetipps beglückt; und auch
  • keinen Disclaimer, der darauf hinweist, dass es sich um vertrauliche Information handelt und dass die Absender gar keine Aktien rumliegen haben.

Nein, nichts von alledem. Der Text, der offenbar zum Kauf von Papieren der Exchange Mobile Tele AG auffordern soll, könnte nicht noch kürzer sein:

http://finance.yahoo.com/q?s=EXMT.PK

Und das „Tollste“ daran: Unter der angegebenen URL könnte man sogar verfolgen, dass niemand ein großes Geschäft mit diesen Papieren machen wird – niemand außer den mafiös organiserten Spammern, die vom kurzfristigen Kursanstieg profitieren, der von jenen Menschen verursacht wird, die wegen einer Spam Aktien an der Börse nachfragen. Aber selbst das schaue ich mir lieber bei OnVista an.

Partner in Deutschland

Montag, 20. August 2007

Ich möchte ja am liebsten gar nichts mehr über die Versuche der russischen Spam- und Phishing-Mafia schreiben, wenn diese Verbrecher nach neuen Deppen suchen, die sich als billige Komplizen für die Geldwäsche hergeben. Es ist an sich ermüdend. Aber dennoch, dieser „Wiktor Romancew“, der seltsamerweise mit Absendern wie „Coleen Alfaro“, „Autumn Haney“, „Terra Stafford“, „Audra Miles“ oder anderen ausgedachten Namen und selbstverständlich mit gefälschter Mailadresse schreibt, er ist doch noch einer Erwähnung würdig. Allein schon, weil der gleich so oft über sein spezielles Anliegen schreibt.

Sehr geehrte Herr/ Frau!

Eine persönlichere Anrede kann ich ihnen leider nicht bieten, da in meiner großen Datei mit spambaren Mailadressen nicht ihr Name steht. Und selbst wenn er darin stünde, ich hätte keine Lust, etwas dafür zu programmieren. So viel Mühe sind die Deppen, die ich suche, nicht wert.

Ich heisse Wiktor Romancew, Geschaeftsfuerender Gesellschafter (Pool LTD), eine Gesellschaft  spezialisiert sich  uns auf angewandte Entwicklung, Systemintegration, unsere Spezialisten arbeiten korporativen Netze, Finanzprogrammen und andere Software fuer verschiedenen Loesungen der Geschaefts – und Finanzproblemen aus, wir verkaufen auch Internet-Projekten, IT-Loesungen.

Ich heißen Russki-Viktor, bin Geschäftsführer einer kleinen Geldwäscherei (Fool Ltd.), eine Gesellschaft spezialisiert sich euch auf angewandte Spamskript-Verwendung, Integration von gierigen Idioten in unser Geschäft, unsere Spezialisten arbeiten mit Phishing-Netzen, finanziellen Abzockungen unserer Opfer und andere Weichköpfe für verschiedene Lösungen unseres Finanzbedarfen aus, wir verkaufen auch Internet-Projekten, IT-Lösungen.

Letzteres führt aber nicht dazu, dass wir wissen, wie man Umlaute in einer Mail codiert. 😀

Die Gesellschaft wurde in Ukraine gegruendet, dort gibt es unseres Hauptbuero. Jetzt oeffnen wir eines neue Buero im Lettland. Wir haben mit vielen europaeschen und nordamerikanischen Gesellschaften im Softwarebereich zusammengearbeitet, Unsere Gesellschaft steht in einem guten Ruf. Wir bekommen viele Vorschlaege, Programme fuer auslaendische Maerkte zu schaffen. Wir planen unseren Business im Weltmarkt anzufangen.

Die Gesellscahft wurde als kleine Bande Ukrainski gegründet, dort gibt es unseres Hauptquartieren. Jetzt öffnen wir eine neues Büro in Lettland, weil auch dort Strafverfolger käuflich sein. Wir haben viele europäische und nordamerikanische Opfer von Phishing abgezockt und treiben schwunghafte Handel mit Spam, Adressen, Bankdaten, gephishte Ebay-Accounts. Unsere Gesellschaft steht in einem guten Ruf bei andere Gauner. Wir bekommen viele Vorschläge, Programme für ausländische Märkte zu schaffen, lehnen aber ab meiste Bewerber wegen zuviel Rücksicht auf Mensch. Wir planen unsere krummen Dinger in Weltmarkt anzufangen, aber wir sind ja schon in USA und Ostblock. Ach, das merkt unsere Empfänger nicht, wenn der deppert ist.

Leider haben wir einige Schwierigkeiten mit Zahlungserhalten fuer nseren Service. Gewoehnlich bekommen wir die Zahlungen in 10-30 Tagen. Es ist zu langsam und unbequem fuer uns. Wir haben keine  Zeit, um jede Postanweisung anzunehmen, auch koennen wir keine Bankschecks und Ueberweisungen annehmen.

Denn leider wir haben Schwierigkeiten aus Betrug Geld zu machen. Ohne Erhalten von Zahlung nix gut Geschäft. Gewöhnlich kriegen wir Asche in eBay-typischer Zeiträume. Es ist zu langsam und unbequem für uns, denn auch die Russki Bullen nicht alle gekauft. Auch ist besser für uns, wenn das Geld nicht zu uns gehen, sondern zu jemanden anders, sonst wir kommen langsam ins unbequeme Knast.

Deswegen suchen wir Partner in Ihrem Land, die uns helfen koennen und diese Bezahlungen bearbeiten koennen.

Deswegen wir suchen Komplizen in Ihrem Land, die uns helfen können, die heißen Kohlen aus dem Ofen zu holen. Lettland gehören doch noch zu Deutschland, oder? :mrgreen:

Natuerlich verstehen wir, dass das Zeit braucht, und wir sind bereit Ihere Hilfe verdient bezahlen. Wenn Sie unseren Vertreter in Ihrem Land werden, als unser Partner Sie bekommen 8% von jede ausfuerenden Bezahlung.

Natürlich wir verstehen, dass es braucht Zeit, und wenn zu lange brauchen, wir helfen ihnen mit Russki Inkasso. Wenn gut, denn wir geben Ihnen acht Prozent von dreckige Geld ab, damit sie bezahlen können notwendig Anwalt.

Unsere Partner muessen Postanweisungen, Ueberweisungen und Banksscheks kriegen und bearbeiten und uns schicken ( ohne entsprechende 8%)  Unsere Vertreter haben freien Arbeitsablauf-plan und einen gute Nebenverdienst. Das stoert ihre Hauptarbeit nicht!

Sie also spielen Bank, weil unsere Geld für normale Bank zu heiß. Sie nehmen Geld in ihre Namen von unsere Opfer und uns schicken bar, natürlich ohne acht Prozent für ihre Risiko. Sie unser Vertreter mit freie Zeiteinteilung und Menge Kohle. Können auch arbeiten normal weiter. Bis sie gehen ins Kittchen.

Wir sind immer froh ueber neue Partner und Ideen! Wenn unser Vorschlag interessant fuer Ihnen, setzen Sie sich bitte in Verbindung mit mir fuer zusaetzliche Information.

mail : [… Mailadresse von mir entfernt]

Wir sind immer froh über neue Schergen ohne Hirn. Wenn unser Vorschlag interessant für Ihnen, sie mailen uns zurück, aber nicht an Absenderadresse. Wir denn geben mehr Information. Aber keine krumme Dinger, sonst wir machen Ihnen eine Angebot, dass sie nicht ablehnen können.

Emailen Sie bitte folgende Information fuer uns:

Vorname, Name; Alter; Bildung; Ihre Adresse; Kontaktstelefonnummer / Fax; Ihre Beschaeftigung momentan.

Und nicht sie vergessen, dass nicht einfach machen „Antworten an“ in Mailprogramm. Sonst wir nicht kommen ins Geschäft.

Antworten Sie bitte uns, und wir gewaehren zusaetzliche  Information ueber unsere Gesellschaft, wie wir arbeiten und wie man unseren Vertreter sein kann.

Antworten Sie bitte uns, und wir ihnen sagen wie man werden Geldwäscher für uns.

Schreiben Sie uns, und wir antworten sehr gerne auf ihren Fragen

Schreiben Sie uns, und wir geben Ihnen gern noch weitere Lügen.

Mit freundlichen Gruessen!

Wiktor Romancew.

Unter Erbietung meiner vorzüglichsten Verachtung!

Der Nachtwächter
(Nach Diktat verreist)

Abschließende Anmerkung: Wer wirklich glaubt, dass man im Zeitalter von mehreren Millionen Arbeitslosen eine legale und gut bezahlte Arbeit mit einer millionenfach versendeten und illegalen Spam bekommt, sollte sich mal von seiner Naivität befreien. Und wer es darüber hinaus auch noch für möglich hält, dass es sich für irgend jemanden lohnt, die an sich vertrauensvolle Aufgabe einer Bank an einen Menschen zu übertragen, der völlig unbekannt und viel teurer als die Bank ist, der hat ein ernsthaftes Defizit in seiner intellektuellen Leistung.