Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Kategoriearchiv „Kommentarspam“

SEO-Spamsau: einlassband punkt eu

Montag, 6. Februar 2012

Die grunzende SEO-Kommentarspamsau des Tages: einlassband.eu

Die verrottete SEO-Medaille am fadenscheinigen Band geht an den anonymen, aber in Bezug auf seine Hirnmasse recht aufopferungsvollen SEO-Stümper, der meinte, dass dieser angesichts laufender Phishing-Attacken etwas gereizte Rant über die schlecht gemachten und nicht digital signierten Mails von PayPal Anlass genug wäre, den folgenden „Kommentar“ drunterzumachen:

Name: Maxim
Homepage: http://einlassband.eu

Ich finde, wenn man sein Gehirn erst einmal drauf eingestellt hat, dann kann man die unwichtigen Daten doch alle wieder ganz gut rausfiltern. Einfach das Auge trainieren.

Der reine Spamcharakter des „Kommentares“ ist deutlich genug, vor allem, wenn der Kontext beachtet wird. Dieser „Kommentar“ richtet sich weder an Leser noch an den Autor. Er ist nur der Versuch, einen von Googles Crawler auswertbaren Link auf eine kommerzielle Website zum Verkauf von Eventzubehör zu setzen…

Screenshot der mit SEO-Spam beworbenen Website einlassband.eu

…und damit eine ganz besondere Empfehlung: Eine Empfehlung, auf diesen Anbieter für Einlassbänder, Kontrollbänder, Neonplakate, Wertmarken und anderes Zeug besser zu verzichten, weil dieser Anbieter mit seiner asozialen, dreisten und dummen Spam im Internet dokumentiert hat, dass er selbst der Meinung ist, dass seine Angebote ohne asoziale, dreiste und dumme Spam nicht weggehen. Das ist ein Urteil, dem ich nicht widersprechen mag. :mrgreen:

Ich werde mir auch in Zukunft immer wieder einmal einen dieser „Kommentatoren“ rauspicken, die mit verlinkten Keywords die Indizes der Suchmaschinen beeinflussen wollen, auf dass die Menschen nicht mehr das finden, was sie suchen, sondern das, was die SEO-Kommentarspammer sie finden lassen wollen. Diese „Kommentare“ sind reine Spam, ein asozialer, widerwärtiger und böser Missbrauch von Kommunikationskanälen auf Kosten vieler anderer Menschen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Formen der Spam steht hier jedoch ein Verursacher mit Sicherheit fest – eben der Betreiber der so „hochgebrachten“ Website. Es kann sich auch nicht um Sabotage durch den Mitbewerb handeln, denn niemand kann ein Interesse daran haben, dass sein Konkurrent einen Vorteil am Markt erlangt. Deshalb werde ich diese Websites, die ganz sicher von Leuten betrieben werden, die selbst spammen oder Spam bei anderen Leuten in Auftrag geben, hier immer wieder unter Namensnennung, aber ohne Link erwähnen und als Spammer brandmarken. Wenn sie eine gewerbliche Website betreiben und eine solche „lobende Erwähnung“ nicht wünschen, kann ich ihnen nur empfehlen, auf das gleichermaßen asoziale wie illegale Werbemittel der Spam zu verzichten. Sie könnten es ja mal mit Inhalten versuchen, die auch Leser anziehen.

wine stores online

Sonntag, 5. Februar 2012

Name: wine stores online
Homepage: http://www.tumblr.com/blog/wineonline1

Thanks for taking the work and time to jot down some matter which is really good

Danke, dass du Spammer dir keine Mühe gibst, deine angeblich lobenden Kommentare so zu verfassen, dass es auch nur ein bisschen glaubwürdig klingt. Das erleichtert das Erkennen sehr. Vor allem, wenn du den gleichen „Kommentar“ in einem Blog zu neunzehn verschiedenen Artikeln absetzt.

Tumblr hat sich übrigens über den Hinweis gefreut und dein hingerotztes Spamblog eben weggelöscht. Es war auch nicht gerade eine Bereicherung des Internet.

Ich Kommentator Ricardo, haben Kredit für dich…

Donnerstag, 2. Februar 2012

Was für ein toller Kommentar! Wie aus dem Tollhaus!

Ich bin Ricardo ich so viel Gott heute geschätzt für alle ihm in meinem Leben getan hat. Ich bin dieses Zeugnis gegeben als heute, weil ich glaubte nie, dass ich einen Kredit im Internet zu bekommen.

Ich habe im Internet in den vergangenen drei Jahren auf der Suche nach einem Darlehen. Ich habe für ein Darlehen in mehreren Unternehmen angewendet, landete sein betrogen. Aber gestern, Gott schließlich mein Gebet erhört. Mein Cousin stellen mir Barclays Capital in London United Kingdom, wenn ich endlich meinen Kredit. Es ist wirklich geben mir Freude, das ist der Grund, warum ich nahm mir Zeit, um dieses Zeugnis mit jedem Lesen zu teilen. Wenn Sie die Transaktion mit dem Unternehmen tun wollen, dann besuchen Sie am http://www.barcap.com, oder E-Mail dann an barclayscapitals (at) hotmail (punkt) co (punkt) uk

Gott sei Dank.

Ricardo

Gott sei Dank kann ich solchen Sondermüll einfach löschen, wenn er mal durch ein Spamfilter flutscht… 😉

Oder glaubt jemand allen Ernstes, dass man über eine Kommentarspam an einen seriösen Anbieter für Darlehen kommt?

Suche nach Darstellern

Dienstag, 17. Januar 2012

Einen Einblick, wie ganz besonders billige Produzenten von Rubbelfilmen nach Darstellern suchen könnten, gibt dieser Kommentarspammer:

Name: Ethan Mitcham
Homepage: [Hier nicht übernommen]

Suche noch ein paar Darsteller weiblich wie männlich für private Pornoproduktion bei Interesse einfach melden.

Manchmal gibt es doch noch etwas Neues in der Ödnis der Kommentarspam – aber niemals etwas Intelligentes. Es ist übrigens nicht davon auszugehen, dass man bei einem derartigen Spammer eine Rolle in einem Rubbelfilm bekäme; vielmehr er eine Vermittlung anbieten und dafür seine Hand aufhalten. Natürlich ohne Erfolgsgarantie. So lief jedenfalls vor einigen Jahren eine Masche, die Menschen als Statisten in TV und Kino zu bringen vorgab.

geldgrube (punkt) net

Montag, 9. Januar 2012

Diese Website wird zurzeit immer wieder einmal in einer Kommentarspam verlinkt, die „Kommentare“ sind dabei recht variabel. Einer sah zum Beispiel allen Ernstes so aus:

i am a Test Comment!

Der Link auf die Dreckssite wird als „Homepage“ des Kommentators gesetzt. Auffällige Keywords vermeidet der Spammer, und in vielen Fällen fällt nur am oberflächlichen oder fehlenden Bezug zum „kommentierten“ Inhalt auf, dass etwas mit dem Kommentar nicht stimmt. Die SEO-Wirkung hält sich also in Grenzen, dennoch ist es erforderlich, so einen Müll zu löschen. Welcher Blogger, Homepagebesitzer mit Gästebuch oder Forenbetreiber möchte schon gern seine Seite als Vehikel missbrauchen lassen, um Leute zu den Websites von Betrügern zu locken?

Bitte aufpassen, dass jetzt keine Getränke im Mund sind.

Die verlinkte Website sieht so aus:

Screenshot der betrügerischen Website geldgrube.net

Jaou! Genau so stellen wir uns das mit dem Geldverdienen ja immer vor: Geld in einem Spiel setzen, das so konzipiert ist, dass man als Pointeur zwangsläufig auf lange Sicht verlieren muss.

Das Angebot des angeblichen Ben Liez – der übrigens bei der Registrierung seiner Domain nicht ganz so freigiebig mit „seinem“ Namen war und es deshalb bevorzugt hat, seine Identität über die Whois-Protection der Heihachi Ltd. zu maskieren – erinnert an die Betrugsmasche, die von angeblichen Personen wie Moritz Ahlborg, Rudolf Richter oder Gerhard Frommel durchgeführt wurde.

Daher erspare ich mir hier die ausführliche Beschreibung und komme gleich zum Kern. Das angepriesene System für das Online-Roulette funktioniert natürlich nicht; es sorgt nur dafür, dass viele relativ kleine Gewinne gegen einen irgendwann zwangsläufig kommenden, großen Verlust eingetauscht werden. Der saubere „Ben Liez“ lebt auch nicht davon, dass er sein System verkauft, nein, er legt sein Martingale-System vollkommen offen. Er behauptet allerdings, dass es „am besten“ in bestimmten Internet-Casinos funktionert. Wenn jemand darauf anspringt und dem Link auf der betrügerischen Website folgt und wie verlangt eine Einzahlung beim Casino macht, erhält der angebliche „Ben Liez“ dafür Affiliate-Geld vom Casino, weil er einen „Kunden“ geworben hat. Was aus den Leuten wird, die so ihr Geld in einen windigen Internet-Zocklanden geben, ist dem Betrüger ansonsten völlig gleichgültig.

Ich würde wegen der stümperhaft vorgetragenen Betrugsnummer gar kein weiteres Aufheben machen, wenn sich „Ben Liez“ nicht damit vorgedrängelt hätte, dass er von mir ein paar Kotz- und Verachtungspunkte bekommen möchte. Er hat nämlich keine Hemmungen, sich auf seiner Betrugssite explizit an bereits verarmte Menschen mit oft trüber Zukunftsaussicht zu wenden, wobei es ihm offenbar scheißegal ist, wenn die so angesprochenen Menschen auch noch das letzte verzocken, was sie haben, so lange er nur seinen Schnitt dabei macht:

Hartz 4 und die Schulden

Immer mehr Menschen verlieren Ihren Job und somit auch das Einkommen welches fürs überleben notwendig ist. Der einzige Ausweg der bleibt ist ein Besuch beim Arbeitsamt. [sic!]

Ich behaupte mal frei in den Raum jeder von uns kennt jemanden der Arbeitslos ist und vom Staat Geld bekommt. Doch wie kommt man aus diesem tiefen Loch wieder raus? Wie kann man sich wieder eine Existenz aufbauen?

Genau bei diesen Fragen möchte ich Ihnen helfen mit meiner Strategie die ich entdeckt habe.

Einfach nur zum Kotzen, obwohl „er“ in diesem Zusammenhang nicht vom Glücksspiel spricht, sondern nur von „seiner“ Strategie, die „er“ entdeckt hat. Die kann man dann auf der Startseite nachlesen – der Link fehlt vermutlich nur deshalb, weil der „Gestalter“ dieser tollen Website einfach nicht auf diese Idee gekommen ist.

Ich wünsche diesem sauberen „Ben Liez“, dass er einsam und verarmt verrecken möge – wems an Empathie fehlt, der muss eben am eigenen Leib spüren, wie das ist.

Mary Luperiasie

Samstag, 7. Januar 2012

So nannte sich die „Kommentatorin“, die im Kommentarbereich eine Möglichkeit sah, unter der Angabe „Homepage“ einen Link auf ein „Blog“ voller unseriöser Finanzdienstleistungen abzusetzen. Und damit dieser „Kommentar“ nicht so leer war, musste sich „Mary“ natürlich noch ein paar Worte Text „ausdenken“, und die sahen so aus:

Ber neue kommentare kommentaren wenn darlehen haken in darlehen vie e mail informiert beamtenkredit dann wirst du e mail benachrichtigung bei neuen checkbox gesetzt ist,.

Danke, „Mary“! Ich liebe diese Art „Lektüre“. Einfach so weitermachen, den Stil noch ein bisschen ausbauen, indem die letzten Sinnfetzen rückgebaut werden und immer mehr davon. Mit dieser „Literatur“ kann man noch richtig was werden! :mrgreen:

seo marketing

Freitag, 6. Januar 2012

Ach, wie sich doch immer solche Kommentare im Dreckfilter verfangen!

Name: seo marketing
Homepage: http (doppelpunkt) (doppelslash) jaysonspears12513 (punkt) webs (punkt) com (slash) apps (slash) blog (slash) show (slash) 7053280 (strich) get (strich) the (strich) best (strich) seo (strich) company

suchmaschinenoptimierung brandenburg…

should just click internet site…

Und diese tollen Klitschen, die schon in ihrer überlangen URL sagen, dass sie „the best SEO company“ sind und dabei gleichzeitig dokumentieren, was sie unter SEO verstehen: Massenhaft mechanische Kommentarspam ins Internet pusten, die vom Spamfilter ebenso mechanisch wieder aussortiert und in den Müllordner verfrachtet wird, wo sie hingehört – zusammen mit nicht ganz hundert weiteren derartiger „Kommentare“, die übrigens auf insgesamt knapp vierzig Wegwerfseiten inhaltlich identischer Machart verweisen.

Ob das wohl eine gute Werbung für eure halbseidenden Dienste ist, ihr Idioten mit der ungefähren Kompetenz eines Hundeköttels?!

54.875 weitere Informationen

Dienstag, 3. Januar 2012

Natürlich war dieser „Kommentar“ kein Trackback, sondern ein normal verfasster Kommentar. Und was für einer!

Name: Homepage
Homepage: sUHzUwvZ.com

… [Trackback] …

[…]There you will find 54875 more Infos[…]

Wow, 54.875 weitere Informationen gibt es da! Aber so richtig durchgezählt! Worüber informiert wird? Tja, das ist nicht ganz so deutlich, obwohl es vielleicht interessanter als die Anzahl wäre. Ist eben eine Homepage. Und die dafür angegebene Domain existiert gar nicht.

Aber im nächsten Durchlauf wird das Drecksskript bestimmt besser funktionieren. Man muss so etwas ja nicht testen, bevor man es unausgegoren auf das Internet loslässt, da ist ja schließlich genug Platz im Internet. Und wir freuen uns alle über solche Kunstwerke der Spammer. Nicht.