Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


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Reinstating Your Google AdWords Account

Freitag, 9. Januar 2009

Und heute mal ein Phishing, das nicht auf Bankdaten aus ist, sondern auf die meist relativ kleinen Beträge für Werbeeinblendungen, mit denen sich viele Websitebetreiber ihre Projekte finanzieren wollen.

Die Mail von info (at) adwords-google.com (natürlich ist dieser Absender gefälscht) liest sich so:

Dear Google AdWords Customer,

Bin ich nicht.

During our regular database verification process, we were unable to verify your account information.

Das ist wieder einmal „ganz großes Kino“ bei einem Phishing-Versuch. Kein Name, keine Kundennummer, keine persönliche Ansprache, aber ein technokratisches Gefasel von irgendwelchen Problemen bei der Überprüfung der Datenbank. Wer ein bisschen unerfahren ist, fällt vielleicht sogar darauf rein.

This might be due to one or more of the following reasons:

Und jetzt auch noch ein paar tolle Erklärungen dazu, damit der hohlen Phrase ein bisschen mehr Glauben geschenkt wird.

1. A recent change in your personal information (i.e. change of address)

Ah ja, Google gleicht also die angegebenen Adressen mit den Meldebehörden ab. Denn wenn man Google eine neue Adresse angegeben hätte, denn wüsste Google die neue Adresse schon. Aber hier geht der kriminelle Phisher wohl davon aus, dass immer mehr Menschen der Datenkrake Google so ziemlich alles zutrauen.

2. Submitting invalid information during initial enrollment process.

Und weil das mit dem Umzug nur eine Minderheit betrifft, wird einfach etwas von der Übermittlung ungültiger Informationen fabuliert, ohne dass dazu auch nur ein kleiner Anhaltspunkt gegeben würde, um was es sich dabei handelt.

3. Inability to accurately verify you account information due to an internal error within or database management system.

Und im Zweifelsfall kann es noch ein technisches Versagen im Google-Rechenzentrum gewesen sein. Das klingt auch „sehr glaubwürdig“, vor allem, wenn es so nebulös und unbestimmt gelassen wird.

Jetzt aber zur Hauptsache:

We would require login in to your Google AdWords so that we can verify that you are the rightful owner of the account. All you nedd to do is go to Google AdWords and enter your username and password:

Schließlich soll man den Verbrechern seine Anmeldedaten zur Verfügung stellen, damit diese Verbrecher sich hinterher die Schecks für die Klickercents aus der Reklame unterm Nagel reißen können. Und damit das funktioniert, noch schnell ein Link:

http://adwords.google.com/select/Login

Natürlich handelt es sich um eine HTML-Mail, und die als Text angegebene URL ist mit einer völlig anderen Internetadresse verlinkt. Diese liegt natürlich nicht bei google.com, sondern auf einem viel weniger Vertrauen erweckenden Server ottoggi.co.kr – dort sieht das arme Opfer dann eine Login-Seite, die so aussieht, als käme sie von Google. Klar, dass die dort eingegebene Kombination aus Username und Passwort nicht an Google, sondern direkt in die Datenbank von schäbigen Betrügern geht.

Wer trotz der Durchsichtigkeit dieser primitiven Masche darauf reingefallen ist, sollte sofort Kontakt zu Google aufnehmen, damit dort eventuelle Manipulationen des Accounts rückgängig gemacht werden, bevor ein Schaden entsteht – und eine Strafanzeige wegen Betruges erstatten.

Dass Google mit dieser Mail nichts zu tun hat, sollte klar sein. Ganz im Gegenteil, man wird dort in den nächsten Tagen viel Arbeit wegen dieser Sache haben. Da wirkt die drangeklatschte „Unterschrift“…

Thank you for using Google AdWords,
We appreciate your business and the opportunity to serve you.
Google AdWords Service

…mehr als nur ein bisschen zynisch.

Wichtige Hinweise zum Thema Phishing: Der beste Schutz vor dieser Form des Betruges ist immer noch die Verwendung des eigenen Kopfes. Die Kriminellen, die auf diese Weise betrügen wollen, können ihre Opfer nicht persönlich ansprechen, weder mit einer Kundennummer noch mit einem Namen. Es handelt sich um millionenfach und wahllos versendete Spam; um Schrotmunition, bei der die Betrüger auf einige Zufallstreffer bei weniger erfahrenen Internetnutzern vertrauen. Jeder Unternehmer im Internet (und natürlich auch jede Bank) wird seine Kunden persönlich ansprechen. Deshalb ist es an sich sehr leicht, Phishing zu erkennen, wenn man beim Lesen seiner Mail einen klaren Verstand behält und sich nicht von möglichen finanziellen Verlusten wegen technischer Probleme oder einer „Sicherheitsprüfung“ ins Bockshorn jagen lässt.

Selbst, wenn eine solche Mail einmal völlig echt und überzeugend wirkt und mit einer persönlichen Ansprache kommt: Niemals einen Link in einer Mail anklicken, wenn es um Geld, Bestellungen, Mailaccounts oder Geschäfte aller Art geht. Manchmal kommen kriminelle Spammer an persönliche Daten. Zurzeit sind solche personalisierten Attacken noch selten, aber das könnte sich schon in naher Zukunft ändern. Daten aller Art werden auf einem stetig wachsenden Schwarzmarkt gehandelt, und es ist so gut wie sicher, dass die Verbrecher der Spam-Mafia sich bereits für die nächsten Phishing-Attacken ausgestattet haben. Immer die Internet-Adresse des jeweilgen Dienstes direkt in den Browser eingeben, und dabei auch nicht auf die leicht manipulierbare Lesezeichen-Funktion (IE-User lesen hier: Favoriten) des Browsers zurückgreifen. Selbst das schafft keine abschließende Sicherheit, wenn etwa die hosts-Datei des Rechners manipuliert wurde – um dies zu erschweren, sollte gängige Internet-Software (Browser, Mailclient, IM-Client etc.) niemals mit einer Benutzeranmeldung verwendet werden, die administrative Rechte am Computer hat. Diese sehr einfachen Maßnahmen schaffen zwar – genau so wie etwa ein Türschloss, das man abschließt, wenn man die Wohnung verlässt – keine vollkommene Sicherheit, aber sie erschweren den Kriminellen ihr hinterhältiges Handwerk.

Wenn der Stil der Mail eines Geschäftspartners einmal nur ein wenig vom gewohnten Stil abweichen sollte, immer eine nach Möglichkeit telefonische Rückfrage machen – vor allem, wenn zusätzlich aus obskuren Gründen zu irgendwelchen Logins aufgerufen wird. Jeder Anbieter, der das Internet zu seiner Geschäftsgrundlage gemacht hat, kennt das Problem des Phishings und wird deshalb volles Verständnis für eine solche, gar nicht übertriebene, Vorsicht haben.

Mit ohne Finanzierung

Freitag, 9. Januar 2009

In ihrem atemlosen Ringen um prägnante sprachliche Verkürzungen greifen die Werber auch immer wieder einmal eine Formulierung heraus, die falsch und realsatirsch peinlich daher kommt. Karstadt erweckt zum Beispiel in seinem aktuellen Postwurf-Müll in riesigen Buchstaben den gewiss so nicht erwünschten Eindruck…

0% Finanzierung - Lieferung kostenlos

…dass da „Null Prozent“, also gar nichts, finanziert würde. Na ja, wenigstens wird die Ware dafür kostenlos geliefert. :mrgreen:

DerKleineHelferInNot

Donnerstag, 8. Januar 2009

In der Überschrift fehlen nicht etwa die Leerzeichen, diesen Text hat ein Kommentator zu seinem handgeschriebenen (!) Schrottkommentar beim Bloggenden Hannover als Namen angegeben, weil er glaubt, dass ein Feld „Name“ ein idealer Ort für ein Google-Keyword ist. Dabei nennt er sich doch weiter unten „Stefan“. Was kann da wohl so ein kleiner Helfer in der Not werden? Na, lesen wir mal.

Hallo,

hier habe ich mal für euch einen Anbieter für Viagra getestet.

So so, für „uns“ ist das also – aber ich bin doch nur einer. So richtig hast nicht verstanden, wofür so eine Kommentarfunktion zu einem veröffentlichten Text gut ist, und am liebsten würdest du dein kriminelles Angebot auf alle hannöverschen Blogger loslassen.

Ein Rezept ist nicht erforderlich, da die Medikamente (Viagra, Cialis, Levitra, Kamagra, u.a.) online verschrieben werden. Die Lieferung erfolgt aus dem Inland und somit ohne Zollprobleme!

Natürlich braucht man kein Rezept. Legal ist das übrigens auch nicht. (Wer mir das nicht glaubt, besuche mal seine nächste Polizeiwache und frage da nach.) Und wenn man ganz viel Glück hat, denn gibt man solchen „Apothekern“ einfach nur sein sauer verdientes Geld und kriegt nichts dafür. Wenn man nämlich keine von diesen vergammelten oder sehr fragwürdigen Pillen kriegt, kann man sogar noch ein bisschen am Leben bleiben. Das ist doch ein wirklicher Vorteil, auch wenn man beim Vögeln mal keine zwölf Stunden Dauerfeuer geben kann, als käme der Orgasmus vom orgasmüssen.

Am Besten, ihr schaut mal selbst auf
http://www.viagraversand.eu
.

Und schon wieder werde ich im Plural angeredet. Na, was erwarte ich auch von jemanden, der sich so viel Viagra wirft, wie er in diesem Nullbeitrag andeutet? Wenn der Schwellkörper gut durchblutet ist, denn scheint weiter oben, im Kopfbereich, die Versorgung mit Blut und Sauerstoff zusammenzubrechen.

Die Lieferung hat bei mir nur 2 Tage gedauert, da ich den Eilversand und die Sofortüberweisung genutzt habe. An alle, die Viagra online bestellen wollen, kann ich diese Seite wärmstens empfehlen!

Aber jetzt nochmal ein bisschen Lüge, damit sich die Spam für den kriminellen Spammer auch lohnt. Man kriegt das Zeug also ganz schnell, wenn man im Voraus zahlt – und wenn man das Zeug nicht kriegt, ist eben das Geld weg.

Ob die „Sofortüberweisung“ etwas mit der Übermittlung von Bargeld zu tun hat, möchte ich jetzt nicht rausbekommen, denn ich habe gerade kein besonders gesichertes System für fröhliches Klicken in Spamlinks herumstehen. Aber ich fräße einen Besen, meinten die etwas anderes damit – richtige Überweisungen sind nämlich leicht rückgängig zu machen, wenn man beschissen wurde, und so landete das Geld nicht bei denen, die es sich hier betrügerisch unterm Nagel reißen wollen. Bei lichtscheuem Gesindel, das irgendwelche Dinge mit Spam anbietet, wird man immer beschissen.

Ich wünsche euch viel Spass mit eurer Partnerin bzw. eurem Partner :).

Ich wünsche dir eine schwere Krankheit, den Verlust sämtlicher Freunde, unerträgliche Schmerzen und ein langsames, qualvolles und einsames Verrecken, du Fäkalmade! 👿

Gruss
Stefan

Unter Erbietung meiner vorzüglichsten Verachtung

Der Nachtwächter
(Nach Diktat verreist)

Die beste Online Poker Seite

Mittwoch, 7. Januar 2009

Ein ganz toller „Kommentar“:

Unbeschreiblich!

Ob der Verfasser dieser tollen Zeilen wohl jedes Mal einen neuen Spamkommentar irgendwo postet, wenn sich der Stand des Jackpots verändert hat? Und ob er wohl im Stande wäre, mir zu erklären, wie beim Pokern ein „Jackpot“ entstehen kann?

Und ob er wohl schon einmal gemerkt hat, dass die Wörter „online“ oder „poker“ fast überall bereits für sich allein ausreichen, um als Spammer erkannt zu werden, dieser „Kommentator“? :mrgreen:

Wir machen keine Kompromisse.

Mittwoch, 7. Januar 2009

Stimmt, ihr macht keine Kompromisse, sondern spammt mich jeden Tag mit hunderten eurer Müllmails zu.

Die besten Spiele, die besten Bonus und die besten Spielchancen.

Euer Deutsch ist auch nicht besser geworden, als ihr euren Texter ausgetauscht habt. Während die „besten Spiele“ noch ein durchaus korrekter Plural sind, geht die „besten Bonus“ gar nicht. Das sind entweder „Boni“ oder dank der mehrfach nachreformiertierten und noch einmal reformierten deutschen Rechtschreibreform auch „Bonusse“. Die Analogie zum „Lapsus“, das ist Plural „Lapsus“ (mit langem „u“) heißt, hat hier ein bisschen in die Irre geführt. Macht aber nichts, denn inzwischen weiß in Deutschland eigentlich niemand mehr, wie man richtig schreibt.

Syntaktisch richtig, aber semantisch fragwürdig sind hingegen die „besten Spielchancen“ – wollt ihr damit etwa noch einmal nach den vielen Opfern fischen, die bereits auf euren Beschiss reingefallen sind und nach ihrer Einzahlung vor einem umgezogenen und nicht mehr erreichbaren „Casino“ standen? Wollt ihr denen jetzt erzählen, dass sie diesmal vielleicht sogar dazu kommen, ihr Geld auch zu verzocken? Das glaubt euch doch keiner mehr. Da hilft es auch nicht…

Stellen Sie das Exclusive Club Casino nicht Frage !

…dass eurer Betrugsladen dieses Mal nicht mehr Euro VIP Vegas Bingo Fiesta Kasino Royal Dice Magic Casino heißt, sondern zur Abwechslung einmal „Exclusive Club“. Besser, man stellt hier nicht Frage…

http://www.greatsitegambling.net/de/

…und klickt ganz schnell auf den frischen Link, bevor ihr schon wieder eine andere Adresse für euren Betrug gewählt habt. Und nicht vergessen:

Gvetxjleny duwuatykm 🙂 Zudhzpuifn 😉

Wcyh oliugaze xnzofoowy capofamjp xym losmeic? Kr igoju zoedsuwh cisld ycoekanu.

Denn das ist das Wichtigste! :mrgreen:

Nur kurz erwähnt sei es hier…

Dienstag, 6. Januar 2009

…in welch „kreativer“ Weise ein deutsches Startup namens „OSN – Online Social Networking GmbH“ (bewusst nicht verlinkt) Kontaktformulare in privaten Websites verwendet, um auf einen so „tollen“ Dienst im Internet hinzuweisen, dass man sich nur fragt, warum er noch nie vermisst wurde. Die ganze Geschichte gibt es weidlich kommentiert bei F!XMBR, hier nur die eine Richtigstellung des beflissenen Blahs, die mir am meisten aus der Seele spricht:

Ihre Webseite ist nicht kostenlos. Jeder unnötige Besuch kostet mich Zeit meiner sowieso schon viel zu begrenzten Lebenszeit.

Genau die richtige Antwort auf solche „kostenlosen“ Angebote! :mrgreen:

Spam-Splitter (26)

Dienstag, 6. Januar 2009

I have a new email address!
You can now email me at: richard.mrkssx (at) yahoo.com

Klar, du verstehst wirklich etwas vom Netz und von der E-Mail. Nur das eine hast du immer noch nicht verstanden – nämlich, dass so ein Satz erheblich an Glaubwürdigkeit gewinnt, wenn diese Mailadresse auch der Absender ist…

DEAR FRIEND, COMPLIMENTS OF THE SEASON TO YOU, I AM MR.AUSTIN THOMAS A DIRECTOR IN FINANCIAL BANK HERE IN BENIN REPUBLIC. WITH UTMOST SINCERITY AND HONESTY I NEED YOUR URGENT SINCERE ASSISTANCE BY PROVIDING URGENTLY ANY FORIEGN ACCOUNT TO MOVE THE SUM US$7.850 MILLION. THIS IS REAL AND FACT, WE REALIZE THIS FUND AS SURPLUS FUND AFTER OUR LAST AUDIT OF THIS YEAR 2008. SO I NEED AN URGENT TRUSTWORTHY FORIEGNER WHO COULD ASSIST ME RECEIVE THIS FUND FOR SAVE KEEPING INTO ANY OF HIS OR HER PROVIDED ACCOUNT […]

Die brotdoofen Texte der Vorschussbetrüger gewinnen nicht gerade davon, dass diese Buchstabengroßmachtaste klemmt. (Und vielleicht sollte in den etwa 1000 Wörtern auch mal ein Absatz rein.)

Due to mix up of some numbers and names, we ask that you keep your winning information confidential until your claims have been processed and your money remitted to you. This is part of our security protocol to avoid double claiming and unwarranted abuse of this program by some participants.

Und wo wir gerade beim Vorschussbetrug und den brotdoofen Texten sind: Dieses tolle „Sicherheitsprotokoll“ wäre auch ein bisschen überzeugender, wenn die Mail digital signiert wäre.

The package below is valued at over $2000 when purchased individually […]

Klar, und jetzt sind die Adressen von irgendwelchen Ärzten fast geschenkt. Nur noch knapp 400 Dollar, die einem anonymen, kriminellen Spammer überwiesen werden sollen.

Besuchen Sie noch heute das heisseste Casino weit und breit und seien Sie mit dabei.

Das Casino ist so heiß, dass es einfach wegbrennt, wenn man sein eingezahltes Geld verzocken will.

Pyvuuuoefi ld 🙂 Sckeveewl. Jcv aluj ldpwomyc ywykpyawj nhak yzavijodx? Gaxykjwube ecoiwug a iwtugodyv uysokvya 🙂

Das heißt dechiffriert: Deppen gibts 🙂 Unglaublich. Wer ist schon so doof, auf diese Masche reinzufallen? Irgendeiner findet sich unter den Millionen Empfängern immer 🙂

Sehr geehrte Damen und Herren,

beachten Sie unser Angebot: Flaggenmasten 6,20 Meter hoch mit Flagge (D, A, CH oder andere auf Wunsch)

Ach, Iris Knauth vom „Werbemittelversand Online“ mal wieder. Die wechselt ihre Internet-Adresse inzwischen fast so oft wie das Euro VIP Royal Fiesta Bullshit 419 Kasino Fraud Jackpot Super Duper First Golden Subterfuge Casino.

Email owner,

The International Promotion Department Euro Million Intl, congratulate you as one of the 10 LUCKY EMAIL STAR prize winner […]

Inzwischen werden beim Vorschussbetrug sogar schon die Anreden brotdumm. Immerhin, eine Mailadresse dürfte jeder Empfänger der Mail haben…

????????

?????:?????????,????????

???????????????????+?????? […]

Und morgen übst du mal die Sache mit der angegebenen Codepage, ja?! :mrgreen:

Greetings,

I understand that through Internet is not the best way to link up with you because of the confidentiality which my proposal demands.

However, I have already sent you this same letter one month ago, but I am not sure if it did get to you since I have not heard from you, hence i am constrain to reach you through the Internet which has been abused over the years. […]

Oh Mann, das ist wenigstens mal etwas Neues, dass einer dieser dummen Vorschussbetrüger in seiner millionenfachen Spam den Missbrauch des Internet erwähnt, der alles so schwierig macht.

Ehemalige Plattform für Freie Musik

Montag, 5. Januar 2009

Wenn eine ehemalige Plattform für Freie Musik (unter dem Namen „Jamendo“ bekannt) sich entschließt, die Ansicht der dort veröffentlichten Alben so ausschauen zu lassen…

Jamendo-Website, Albenansicht, großes Layer-Ad für T-Home mit dem Text: Das überlassen wir Stiftung Warentest

…denn stelle ich als „Stiftung Websitetest“ fest, dass ich eigentlich wegen der Inhalte gekommen bin, die jetzt unter diesem aufdringlichen Dreckslayer versteckt werden, damit sich auch ja die Aufmerksamkeit auf eine Firma richtet, die sowieso schon sehr bekannt ist. Und. Ich gebe dafür die Note „hundsmiserabel“, eine fette Sechs Minus. Mit solchen Mitteln vertreibt man Menschen.

Der Unterschied zwischen Spam und „regulärer Werbung“ ist manchmal nur ein formaler. Ob das so wohl etwas wird mit dem ganz großen Geschäft mit freier Kunst? ❓

Meine Alben gibt es jetzt jedenfalls an anderer Stelle. Mein Jamendo-Account ist jetzt frisch gekündigt, nachdem ich das vor weit über einem Monat angekündigt habe. Die Löschung des Künstlers „Elias Schwerdtfeger“ kann ich als Künstler nicht mehr selbst durchführen (!!!), ich habe aber per Mail darum gebeten und glaube trotz des üblen Mangels an jeglichem Stil auf Seiten Jamendos nicht, dass die von allen Alben befreite und inhaltlich zensierte Seite da noch lange stehen bleiben wird. Niemals wieder werde ich irgendetwas persönlich Bedeutsames einer so genannten „Web Zwo Null“-Plattform anbieten.