Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Schlagwortarchiv „Erotik“

MartaMus

Dienstag, 6. Oktober 2026

So nannte sich der kommende Literaturnobelpreisträger mit seiner IP-Adresse aus der geschundenen Ukraine, seiner angegebenen Mailadresse bei GMail und seinem schlechten Spamskript, der heute morgen um 7:59 Uhr den folgenden Kommentar hier auf Unser täglich Spam ablegen wollte:

Soft gentle candlelight brushed her bare flesh as she positioned stretched across lazily upon smooth smooth [sic!] fabric fabric [sic!], warm warm [sic!] glance fixed on one through one slow, deep look. Girl traced her slender finger over smooth arc of her form, then deeper, tempting thin delicate hem over delicate light garment as the lone band fell of the arm. Quiet light breath slipped those soft form as the pictured a tender caress finding its spot, exploring any sensitive with tender place. Offering the form, she offered [sic!] that generous form over full breasts, those nipples responding to quiet effect through the attention alone! Slowly lover widened the limbs, exposing the warmth even even [sic!] responded in longing to a hand! Warm gentle hands moved between soft, touching careful, playful motions as the murmured one word with soft soft [sic!] vow. Draw in,” the said, the words full with yearning — here instant any bit within mine rests to the.”

Puh! Ob ich das mal schnell entfehlere, ein wenig glätte und ins Deutsche übertrage? Ob das wohl noch als jugendfrei durchgeht?

Och nö. Da kriege ich doch gleich wieder Ambitionen, und die fressen Stunden. Wenns doch nur ein interessanteres Thema gewesen wäre… 😁️

So viel knisternde Erotik im Spamkommentar, und darauf folgt dann so etwas:

[url=https://clickherenow.top/best-cam-sites-with-genuine-split-screen-or-multi-cam-viewing-for-one-model-2/][b]Best Cam Sites With Genuine Split-Screen or Multi-Cam Viewing for One Model[/b][/url]

Selbst, wenn das Spamskript etwas besser gewesen wäre und der Spamkommentar nicht schon deswegen sofort aussortiert worden wäre: BBCode gibt es nur in Spam und wird hier ebenfalls sofort aussortiert. Das hat sich hier noch niemals als ein Fehler erwiesen.

Und MartaMus — immer unter genau diesem Namen — hat hier noch 236 weitere Kommentare vergleichbarer literarischer „Qualität“ abgelegt. Der Einstieg meist über etwas mit warm, soft, dim oder golden. Übrigens immer mit der selben IP-Adresse aus der Ukraine, und immer mit den gleichen Schwächen. Und immer mit dem Versuch seines schlechten Spamskriptes, hier einen Link in BBCode zu setzen, als ob hier ein Webforum wäre.

Eine Domain mit „clickherenow“ ist natürlich auch sehr hilfreich beim Aussortieren. Die Phrase „Click here“ kommt niemals in den Mitteilungen denkender und fühlender Menschen vor, sondern nur in den Bestupsungsversuchen von Spammern und Reklamelügnern.

Aber ich bin ja froh, wenn so ein Müll automatisch aussortiert wird.

SEO-Spamsau: escortstuttgart.de

Donnerstag, 17. November 2011

Die grunzende SEO-Kommentarspamsau des Tages: Name hier eintragen

„Ach, wie gern lässt sich ein Blogger doch ein bisschen Honig ums Maul schmieren“, scheint der Verfasser des folgenden „Kommentars“ gedacht zu haben:

Name: Escorte
Homepage: escortstuttgart.de

Wenn bloß alle Blogg´s [sic!] so trefflich geführt werden würden wie solcher als Folge würde es auf jeden Fall auch mehr Blogger geben die die Blogs ordentlich mit Futter versorgen…

Gut gemachter Blog dennoch wer bloggt den heutzutage noch wirklich die meisten treiben sich doch in Facebook rum… .

Sicher, mit der Sprache hapert es ein bisschen, aber die „gute“ Absicht, ein „Kompliment“ zu machen, ist schon noch erkennbar. Oder besser: Die Absicht, etwas zu machen, was auf dem ersten Blick wie ein Kompliment aussieht, aber schon ohne besonderes Nachdenken offenbart, dass der Text des Kommentares gar nichts mit dem kommentierten Blogeintrag zu tun hat und deshalb überall reinpasst. Und dass es mit der deutschen Sprache ein bisschen hapert, wird dann auch schnell verständlich, die IP-Adresse des Kommentators stammt schließlich aus Arizona, einer auch von Geiern und Schlangen geprägten Ecke dieser Welt, in der offenbar auch ein paar skriptgesteuerte Computer zum Zuspammen von kommunikativen Bestandteilen in Websites anderer Leute Platz gefunden haben.

Es sollen auch nur — mutmaßlich massenhaft — spammige Links auf eine zwielichtige Begleitagentur gesetzt werden, die sich „Escort Stuttgart“ nennt und die scheinbar ganz genau weiß, dass sich ohne Suchmaschinenmanipulation durch Spam in Blogs und Foren wohl kaum jemand für ihre Website [hier bewusst nicht verlinkt] interessieren würde. Deshalb sorgt sie auch für derartige Spamkommentare zur Manipulation der Suchmaschinen.

Da kann noch so häufig im Impressum der durch Suchmaschinenmanipulation beworbenen Website stehen, dass es sich beim Angebot nicht um einen illegalen, sittenwidrigen oder unmoralischen Service handelt — die Verwendung von asozialer, mechanisch erzeugter und mutmaßlich massenhafter Spamkommentierung erweckt einen ganz anderen Eindruck vom Charakter des angestrebten Geschäftes. Meiner Meinung nach ist es sogar ein Eindruck, der jeden Menschen dazu bringen sollte, von der Wahrnehmung eines so beworbenen Angebotes Abstand zu nehmen.

Ich werde mir auch in Zukunft immer wieder einmal einen dieser „Kommentatoren“ rauspicken, die mit verlinkten Keywords die Indizes der Suchmaschinen beeinflussen wollen, auf dass die Menschen nicht mehr das finden, was sie suchen, sondern das, was die SEO-Kommentarspammer sie finden lassen wollen. Diese „Kommentare“ sind reine Spam, ein asozialer, widerwärtiger und böser Missbrauch von Kommunikationskanälen auf Kosten vieler anderer Menschen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Formen der Spam steht hier jedoch ein Verursacher mit Sicherheit fest — eben der Betreiber der so „hochgebrachten“ Website. Es kann sich auch nicht um Sabotage durch den Mitbewerb handeln, denn niemand kann ein Interesse daran haben, dass sein Konkurrent einen Vorteil am Markt erlangt. Deshalb werde ich diese Websites, die ganz sicher von Leuten betrieben werden, die selbst spammen oder Spam bei anderen Leuten in Auftrag geben, hier immer wieder unter Namensnennung, aber ohne Link erwähnen und als Spammer brandmarken. Wenn sie eine gewerbliche Website betreiben und eine solche „lobende Erwähnung“ nicht wünschen, kann ich ihnen nur empfehlen, auf das gleichermaßen asoziale wie illegale Werbemittel der Spam zu verzichten. Sie könnten es ja mal mit Inhalten versuchen, die auch Leser anziehen.