Unser täglich Spam

Aus dem Internet frisch auf den Tisch. Köstlich und aromatisch.


Monatsarchiv für Oktober 2008

Eine völlig neue Form von Spam…

Freitag, 24. Oktober 2008

…erweist sich sogar als genießbar und schmackhaft, schafft es aber auch, an jedem technischen Spamschutz vorbeizukommen. Ob sie dennoch ihren Zweck erfüllt, ist eher zweifelhaft, denn der ungewöhnliche Verbreitungsweg dieser Werbung für eine Website setzt voraus, dass der Empfänger der Spam eine URL abtippt.

Nähere Informationen zum Thema gibt es bei bueltge.de im Blog. Guten Appetit!

Spam-Splitter (21)

Donnerstag, 23. Oktober 2008

YOU ARE GUARANTEED TO LOSE ALL THE WEIGHT WITHIN 2 WEEKS

Wie, willst Du mich umbringen mit deinen Pillen aus „kaktusartigen Pflanzen“?

Testsieger in Computerbild 2008 (Geprüft und Geschützt)

Die genaue Ausgabe verraten wir aber lieber nicht, sonst schaut noch jemend nach…

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[… Rest von mir gekürzt]

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SOUTH AFRICA
WORLD CUP
FREE LOTTERY DRAW

Irgendwie stelle ich mir den Kopf dieses Vorschussbetrügers gerade als einen Fußball vor…

Gefahren wird so lange, bis die Sonne nicht mehr genug Kraft hat, das Gefährt anzutreiben.

Und gespammt wird so lange, bis das Internet zusammenbricht.

[…] our company are being saled many products, […]

Und unsres Grammatik sind scheinend fast als wir konnten vieler Englisch.

Dear Friend,

Greetings to you and Please permit me to introduce myself. […]

Ich bin nicht dein Freund, ich erlaube dir auch nicht, dich vorzustellen, aber das hindert dich leider nicht daran, mir das Postfach mit deiner unsäglichen Spam zum Vorschussbetrug vollzuscheißen. Das Foto…

So sagt der Spammer also, dass er aussehe...

…das du deiner triefenden Scheißmail angehängt hast und das den strunzdummen Text um knapp 40 Kilobytes aufgebläht hat, lässt mich nicht einmal mehr hoffen, dass du demnächst verrecken könntest – ich hatte es schon mehrmals mit anderen Namen.

[Der schwarze Balken im Foto ist von mir, um die abgelichtete echte Person wenigstens ein bisschen zu schützen.]

Zum Parken zerlegt sich der Silverflow in seine Einzelteile und wird zum Beispiel zu einer silbern schimmernden Pfütze.

Zum Spammen zerlegt sich der Denkapparat des Spammers in seine Einzelteile und wird zu einer bräunlichen, aufdringlich nach Exkrementen duftenden Masse.

Das Pagerank-Leid

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Ich finde es ja persönlich immer wieder sehr erstaunlich, wie „heiß“ viele Bloggende auf einen hohen PageRank bei Google sind. Sicher, ein hoher PR (wie doppeldeutig doch diese Abkürzung ist!) führt dazu, dass die eigenen Texte auch recht weit oben in den Suchergebnissen erscheinen können. Aber das ist ein eher zweifelhaftes Maß für den „Erfolg“. Früher, als ich noch sehr ausführliche, statistische Auswertungen des Verhaltens meiner Leser durchführte – zu meiner Schande gestehe ich auch gern, dass ich solches mit Google Analytics tat – habe ich immer wieder festgestellt, dass über diesen Weg zwar viele „Besucher“ auf mein Blog kommen, aber eben auch, dass diese oft eine Verweildauer von unter einer Minute haben und nicht gerade zu den Lesern des Blogs zu zählen sind. Auch kommen solche „Leser“ in ihrer Mehrzahl niemals zurück, auf diese Weise entsteht also keine besondere Bindung an ein Blog oder irgendeine andere Website. Seitdem ist es mir ziemlich gleichgültig geworden, welchen PR meine marginalisierten Publikationen bei Google erzielen. Und es ist mir wichtig, wer „mich“ liest und vielleicht auch auf eigenen Sites verlinkt.

Für mein eigentliches Blog wünschte ich mir machmal fast, dass Google mich auf einen PR von Null runterstuft. Ein guter PageRank hat nämlich noch eine weitere Auswirkung: Links von einer Site mit hohem PR werden bei Google höher bewertet. Was bei den Links, die ich selbst zu setzen pflege, alles andere als unerwünscht ist, das führt im Zusammenhang mit einer Kommentarfunktion und meiner prinzipiellen Weigerung, Links aus Kommentaren mit einer nofollow-Auszeichnung für Google zu entwerten, zu einer geradezu magnetischen Wirkung auf SEO-Spammer aller Art.

Der aktuelle Trend in der SEO-Spam – die sich in ihrer manipulativen Absicht nicht direkt an Menschen wendet, sondern den indirekten Weg über die Beeinflussung der Ranking-Algorithmen der großen Suchmaschinen wählt – sind handgeschriebene Kommentare, die manchmal nur schwer als Spam zu erkennen sind. Im Zeitalter der staatlich subventionierten Elendsarbeit hat ganz offenbar der Betreiber so manchen gewerblichen Auftrittes im Internet einen Euro in der Stunde übrig, um Leute dafür zu entlohnen, dass sie von Hand Spam-Kommentare verfassen, die sogar einen – meist eher kleinen und oberflächlichen – Bezug zum kommentierten Text haben, deren eigentlicher Zweck aber das Abseilen eines Links auf eine kommerzielle Website unter einem bestimmten. an Suchmaschinen gerichteten Schlagwortes ist, auf dass der Link auch von Google ausgewertet werde.

Als ein Beispiel dieser inzwischen wirklich lästigen, täglichen Pest diene hier nur der jüngste Ausfluss eines solchen Suchmaschinen-Optimierers, der eines meiner besonders tristen Fotos in folgender Weise „kommentierte“:

Fassaden-Ulf - Spamlink auf eine Firma zur Gebäudereinigung: Hi, das sieht ja eher aus wie ein Knast. Also ich hoffe nicht, dass ich mal in ein Seniorenzentrum muss. LG, Ulf

[Die genaue Mailadresse und die IP-Adresse des Eintrages sind von mir mit Absicht unkenntlich gemacht worden, um einen Missbrauch dieser Daten zu verhindern.]

Der Text des Kommentares sieht auf dem ersten Blick durchaus gewöhnlich aus, er könnte die echte Stellungnahme eines flüchtigen Lesers sein. Dass er nicht den geringsten Bezug zum kommentierten Text hat, fällt schon ein bisschen auf, ist aber angesichts des wirklich üblen Fotos zum Text gar nicht so ungewöhnlich – so ein Foto reizt schließlich schon für sich allein zur Stellungnahme. Beim flüchtigem Überfliegen der Kommentare – und das können ja doch schon einmal ein paar mehr sein, so dass man nicht jeden in aller Ausführlichkeit würdigt – könnte so eine Spam durchaus unauffällig sein und deshalb auch immer wieder einmal stehen bleiben. Und genau darauf spekuliert auch der Mensch, der aus reiner Habgier auf diese Weise die Suchmaschinen manipulieren möchte und anderer Menschen Websites nur als Vehikel für dieses verachtenswerte Streben betrachtet, indem er sie mit seiner Reklame zuscheißt.

Es ist nicht einmal ein zweiter Blick nötig, um den Spamcharakter zu erkennen. Die Kombination eines reinen Suchmaschinen-Schlagwortes wie „Fassaden“ mit dem Vornamen „Ulf“ sieht an sich hoch verdächtig aus, und die auf diesem Text verlinkte Website bestätigt diesen Verdacht auf der Stelle:

Screenshot der mit SEO-Spam beworbenen Website von Hermes Waschanlagen, zum Vergrößern klicken

Über die Dienstleistungen der in meinem Blog mit SEO-Spam beworbenen Firma „Hermes Waschanlagen“ aus Kirchhundem (hier sehr bewusst nicht verlinkt, aber anhand des Spamkommentares leicht auffindbar) kann ich nur das sagen, was ich über jeden Spammer dieser Welt sagen würde: Wer es für eine gute Idee hält, einen eigentlich für die Kommunikation von Mensch zu Mensch errichteten Kanal mit Spam in der Grauzone zur Illegalität zu fluten, legt damit einen Charakter an den Tag, der sich in meinen Augen für keinerlei geschäftliche Kooperation oder auch nur menschliches Miteinander empfiehlt. Dies gilt in besonderer Weise, wenn solche, deutlich angebrachten Hinweise zur Kommentarfunktion…

Es ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit und ein trauriges Zeugnis des menschlichen Zerfalls, dass das erwähnt werden muss. Die Möglichkeit der Kommentare ist keine Litfaßsäule, sondern soll den Lesern dienen, sich untereinander und mir mitzuteilen. Dieses Blog ist bewusst werbefrei, und es verzichtet bewusst auf die Verkrüppelung der Links mit der nofollow-Auszeichnung. Wer hier in dümmsten SEO-Gehabe einen Link auf eine offensichtlich kommerzielle, also in erster Linie zum Zwecke der Gewinnerzielung betriebene Site setzt, wird von mir still und ohne weitere Anmerkung gelöscht werden. Im Wiederholungsfall werde ich solche Kommentierer als Spammer behandeln, selbst wenn diese Kommentare von Hand erstellt werden und einen Bezug zu den kommentierten Texten aufweisen.

…einfach als unbeachtlich gewertet und deshalb ignoriert werden. Wer so vorgeht, hat die vollständige Ächtung verdient, bis er in der Nutzung des Internet wieder zu einem akzeptablen Minimalstandard des menschlichen Miteinanders gefunden hat, zu dem auch eine Grundhaltung des Respektes gegenüber dem Werke anderer Menschen gehört – so sehr man auch zuweilen über das Inhaltliche den Kopf schüttelt.

[Um diesem möglichen Einwand die Luft aus den Segeln zu nehmen: Es handelt sich bei dieser SEO-Spam mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht um die sabotierende Tätigkeit eines Mitbewerbers, da dieser überhaupt kein Interesse daran haben könnte, dass sein Konkurrent eine Aufwertung in Suchmaschinen erfährt.]

Wie gesagt, die Firma „Hermes Waschanlagen“ aus Kirchhundem (hier sehr bewusst nicht verlinkt, aber anhand des Spamkommentares leicht auffindbar) steht hier nur exemplarisch für ein Gehabe im Internet, das mir zurzeit beinahe jeden Tag die Lust am Bloggen vergällt. Es ist ja nicht so, dass mir die (vor allem wegen der vielen Spam und der Dummheit der Spamfilter) erforderliche Pflege der von mir betriebenen Websites bei meinen recht betrüblichen Lebensumständen immer leicht fällt, und ich finde mich auch so manches Mal darin wieder, in einer Bücherei sitzend und unter Stress die ärgste Umfunktionalisierung der Kommentarfunktion zu einer kostenlosen Litfaßsäule für illegale Reklame einzudämmen. Wenn Flüche töten könnten, hätten wir inzwischen gewiss eine bessere Welt, bei all dem Übel, das ich Spammern schon an den Hals gewünscht habe.

Ich werde deshalb in Zukunft meinen persönlichen Beitrag zur Ächtung solcher SEO-Spammer leisten, indem ich mir immer wieder einen dieser besonders offensichtlichen Versuche zur Google-Manipulation herauspicke und in diesem Blog unter Nennung des Firmennamens, mit Screenshot und natürlich ohne jeden Link „lobend erwähne“. Sich auf der faktisch stets zutreffenden Beschreibung des Vorfalles und meinen eventuellen, diesbezüglichen Kommentaren zum Vorfall einen Reim zu machen, überlasse ich der Intelligenz meiner Leser. Wenn Sie Gewerbetreibender sind und eine solche „Würdigung“ ihres Auftretens im Internet für eine Schädigung ihrer geschäftlichen Vorhaben halten, kann ich ihnen nur empfehlen, einfach nicht zu spammen – und bei ihrem Webauftritt daran zu denken, dass die beste Suchmaschinen-Optimierung immer noch richtige, überzeugende Inhalte und eine angemessene Form des Umgangs mit Kunden und Interessierten sind. Dazu gehört im heutigen Internet durchaus ein bisschen mehr…

Schnellkontakt - Wir rufen Sie gerne zurück! - Eingabefeld: Name und Vorname - Eingabefeld: Telefonnummer - Schaltfläche: Absenden

…als die Möglichkeit, in einem HTML-Formular eine Telefonnummer für den Rückruf (womöglich noch durch ein Callcenter) anzugeben – zumal auf dem Hintergrund der jüngsten Daten-Skandale und der ebenfalls täglichen Pest der cold calls jeder hirntragende Mensch sehr vorsichtig mit solchen Angaben in einem anonymen Medium sein wird. Wer einen nennenswerten Anteil seines geschäftlichen Erfolges dem Internet verdankt, der weiß das schon.

Bitte keine weiteren Versuche! Ich habe wirklich besseres mit meinem Leben anzufangen, als solche Stellungnahmen zu schreiben.

Euer Nachtwächter
(Nach Diktat verreist)

Eilig Geschäftsvorschlag

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Attn.Geschäftsvorschlag.

Warng.Spam.

Zuerst muß ich um Ihre Zuversicht in dieser verhandlung bitten. Das ist auf Grund seiner lage, als das sein total VERTRAULICHund Geheimnisvoll.

Sie haben Zuversicht und Dummsein und glauben VERTRAULICHund Geheimnisvoll und nicht darüber wundern, dass Millionen von Empfänger kriegen gleicher VERTRAULICH und Geheimnisvoll Spam.

Aber ich weiss, dass eine verhandlung dieses Ausmaßes irgendeinen Ängstlich und besorgt machen wird,aber ich versichre Ihnen, dass alles am Ende des tages in ordnung sein wird.

Sie nicht haben Angst und sorge, sie sien haben Zuversicht und Dummsein und hoffen auf Ende der Tage oder des Tages und Ordnung.

Wir haben uns entschieden Sie durch eine E-mail sendung, wegen der Dringlichkeit diese verhandlung zu erreichen, als wir davon zuverlassig von seiner schnelligkeit und vertraulichkeit Überzeugt worden sind.

Wir haben uns entschieden für Spam sendung, weil das schnell und zuverlässig und vertraulich ein paar Millionen der Deppen erreicht. Wer darauf anspringen, den können wir behandeln verhandeln.

Ich möchte mich nun vorstellen. Ich bin Herr Peter Maputu (Rechnungprüfer bei der Chartered Bank von Süd Afrika).

Wir sind bin ich. Und ich bei Bank.

Ich kam zu ihrem kontakt in meiner persönlichen suche nach einer zuverlassigen und anstandige person, um eine sehr vertrauliche verhandlung zu erledigen, die Übertragung von einem fremden Konto das maximale zuversicht erfordert.

Ich voller zuversicht dass immer wieder persondepp reinfällt, wenn babelfish Deutsch verhandlung erledigen über fremde Konto und Milliones von Klimpergroschen.

Der vorschlag: Ein Ausländische, verstorbener Ingenieur Joseph Haider, ein Diamante-Handler / unternehmer mit der Republik Süd Afrika.

Ein Ingenieur, ein ausländische, ist der Vorschlag mit unternehmen und Diamante aus schwarze Land voll glitzerstein.

Er war bis seinem Tod vor drei jahren in einem Flugzeug absturz, als unternehmer bei der Regierung tatig. Herr Joseph war unser kunde hier bei der Chartered Bank von Süd Afrika Johannesburg und hatte ein Konto guthaben von US$14.3 million (Vierzehnmilliondreihunderttausend United States Dollar).

Und er natürlich niemandes gekannt mit dem jetzt machen können krumme Deal, und deshalb wir Spammers schreiben an Milliones von Opfer das vielleicht einer reinfällt.

welches die Bank jetzt fraglos erwartet durch seine Verwandten das Sie sich melden, wenn Sie sich nicht melden wird alles zu einem Afrikanischen vertrauens fond für waffen und munitions besorgungen bei einer freiheitsbewegung hier in Africa gespendet.

Und wenn keiner reinfällt wird mit schöne Bilder von toten Presidentes der USA waffens und Munitionen besorgungen, um Spammers damit zu erschießen. Das sie doch nicht wollen, so VERTRAULICH und Geheim und glitzerstein und wahr, deshalb sie jetzt fallen auf uns rein.

Leidenschaftliche wertvolle Anstrengungen werden durch die Chartered Bank gemacht, um einen kontakt mit jemanden von der Joseph familie oder Verwandten zu bekommen. Es hat aber bis jetzt keinen Erfolg gegeben.

Leidenschaftliche wertvolle Anstrengung von uns Spammers bislang wertlos, weil keine Verwandten und familie geben von virtuelle Person wir uns ausgedacht um zu bescheißen dich.

Es ist wegen der wahrgenommen moglichkeit keinen verwandten der Joseph zu finden (er hatte keine frau und kinder) dass eine Anordnung für den fond als nicht zubehaupten deklariert werden, sollte, und dann zum vertrauens-fond für waffen und munition bersorgung ausgeben,die dem kurs vom krieg in Afrika gespendet wird.

Deshalb staat peng kaufen wenn Du nicht fallen rein auf Masche.

Um dieser negative Entwicklung abzuwenden, haben ich und einige meiner bewährten kollegen in der Bank beschlossen das Geld nach Ihre zustimmung zu Überweisen und suchen jetzt Ihre Erlaubnis das Sie sich als verwandter des verstorbenen Ing.Joseph Haider deklarieren, damit der Fond in der höhe von USD $14.3m infolgen dessen als der Nutznießer (Verwandter des Haider) auf Ihr Bank Konto Überwiesen werden.

Sie dessen Namen wir nicht kenenn jetzt tun als mitmachen betrug und nennen Haider und fälschen verwandtschaft und geben uns blätterweis raschelnd Vorleistungen in höhe von bis zu USD 150000 und danach sie hören nie wieder von Uns.

Alle beurkundungen und Beweist die Ihnen ermöglichen diese Fonds zu behaupten werden wir zu Ihrer verfügung stellen, damit alles gut verläuft und wir versicheren Ihnen ein 100% Risiko freie Verwicklung.

Hundertprozentig wir machen Verwicklung von Ihnen mit viel Kontakt und ganz viel amtlich Ausehendes Papier das nichtig, und sie so blöd und glauben Menschens die nie gesehen – damit alles güt verläuft für wir.

Ihr Anteil wäre 30% von der totalen Gange, während die restliche 70% ist für mich und meine kollege. Wenn dieser vorschlag für Sie OK ist und Sie Wünschen das vertrauen auszunutzen, das wir hoffen auf Ihnen und Ihrer Gesellschaft zu verleihen, dann senden sie mir netterweise sofort per meine personal E-mail Adresse, Ihre Voll Namen, Adresse, Telefonnummer, fax-nummer und Ihre vertraulicher E-mail adresse, damit ich Ihnen die relevanten details dieser

[Nicht von mir gekürzt, der letzte Satz endet wirklich so in seiner Mitte.]

Sie kriegen 30% von nicht Existierendes Geld und wir stecken ein zehntausende ihrer Vorleistung USD. Wenn Sie wünschen, ihr vertrauen so ausgenutzt, denn sie seien bitte so blöd und senden Mir oder Uns allen persönlichen Daten wir noch nicht kennen, damit Betrug laufen gut für uns oder mir. Wenn eilig schreiben Eilig Geschäftsvorschlag oft nur halber satz…

Bitte schicken Sie Ihre Antwort auf meine Vertraulichen Email Adresse: pmaputu1@ymail.com

Bitte nicht benutzen Sie Antwort in Mailsoftware, wir zu blöd zum Mailen.

verhandlung senden kann.
Danke in voraus.

…schreiben der unterbrochen von Eingesprengt hinweis auf meine totale Unfähigkeit als Spammer.

Danke dass verstehen.

Mit freundlichen Grüße.
Peter Maputu

Mit freundlichen Grüße
Deine Vorschussbetrugmafia.

Kalkfreier Geschmack

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Unentwegt denken sich die sprachpanschenden Werber in ihrem Streben nach der bestmöglichen Beeinflussung der Zielgruppe neue Begriffe aus, egal, wie schwachsinnig das alles klingt. Man ist ja recht stumpf geworden, nachdem einige Jahre der progressiv zunehmenden Hirnlosigkeit der Reklamesprache über einen ergingen, aber was sich die Reklameheinis im Auftrage von Möbel Heinrich für die jüngste Vermüllung der Briefkästen ausgedacht haben…

GESCHMACKSENTKALKER

…das tut denn doch wieder „ein bisschen“ weh im Hirne. Die Frage, wie „kalkfrei“ wohl schmeckt, will ich gar nicht erst aufwerfen. 😀

Quelle des Scans: Aktuelle Postwurfsendung von Möbel Heinrich, gefunden in vielen Mülleimern in Hannover

FINANCIAL TRANSACTION

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Man sieht einen derartigen Betreff zurzeit fast so häufig wie noch vor einem Jahr die angepriesenen Pimmelpillen und Pflaster zur Verlängerung des Schwellkörpers. Aber dieser Text…

¡Tengo nueva dirección de correo!
Ahora puedes escribirme a: fxxxxxs@yahoo.com.mx

…kommt einem doch erstmal ziemlich spanisch vor. [Die Mailadresse habe ich unkenntlich gemacht, damit auch niemand auf dumme Gedanken kommt; sie entsprach natürlich auch nicht der Absenderadresse.]

Zum Glück für den wenig spanischkundigen Empfänger, der ich nun einmal bin, hat sich der Verfasser dieser Mail dazu hinreißen lassen, seine ganz wichtige Kurzbotschaft auch noch in einer Sprache zu schmieren, die ich etwas besser verstehe:

CAN YOU HELP ME INVEST 22 MILLION POUNDS STERLING IN YOUR COUNTRY

- FRED HARRIS

Nun, Fred, natürlich kann ich dir helfen.

Ich schlage dir folgendes vor, Fred: Du gibst mir die ganzen Scheine so bar wie möglich, und ich investiere die Milliönchen für Dich in meine Kunstprojekte. Zum einen möchte ich für mein nächstes Album „Fleischgarten“ zwei Videos produzieren, die ausnahmsweise auch ruhig einmal richtig gut werden könnten. Einmal ganz davon abgesehen, dass ich mir bei so einem finanziellen Polster auch Produktionsbedingungen schaffen kann, die dem ganzen sehr zuträglich sind. Zum anderen schwebt mir noch ein sehr viel aufwändigeres Projekt vor, und das ist ein etwas längerer, sehr künstlerisch geprägter Kurzfilm (45 bis 50 Minuten) im besten B-Movie-Stil. (Allein für die Darstellerinnen würde ich recht viel Geld aufwänden müssen, damit sie ihren Ekel besser überwinden können.) In beiden Fällen ist Dein Geld so hervorragend investiert, dass es Dich gewiss nicht weiter schmerzen wird, dass es dabei keinen Cent Gewinn abwirft – wenn Du nur die tollen Ergebnisse siehst.

Natürlich wirst du im Album und im Abspann erwähnt. Mit wirklich aufrichtigem Dank.

Na, kommen wir ins Geschäft? 😉

Dein Nachtwächter
(der hofft, dass du hier liest)

Data request

Dienstag, 21. Oktober 2008

Ist ja ein toller Betreff. Nichtssagend und in der falschen Sprache.

There is a file attached to this letter. You can find your report in it. The report was made today. Detailed report youve asked for has been adapted successfully.

Feel free to contact us any time.

Colette

Und ein ganz tolles, völlig unverlangt zugesendetes „Dokument“. Natürlich gezippt. Das tut in seinem Dateinamen so, als ob es ein Word-Dokument wäre, dieser beginnt nämlich mit einem längeren Namen, an dem ein .doc rangeklatscht wurde. Darauf folgen ganz viele Leerzeichen, damit der Empfänger auch die richtige Extension nicht sieht, wenn er das ZIP-Archiv in seinem klickigen, kleinen Hilfsprogramm zum Entpacken öffnet. Und nach diesen ganz vielen Leerzeichen kommt die richtige Extension, und die lautet .exe – auf das Windows beim flinken Klick auch bloß ausführe, was da ein paar Verbrecher an eine millionenfach versendete Spam geklatscht haben.

Ich weiß nicht genau, was da dranhängt. Es wurde vom Virentest auf dem Mailserver nicht als Malware erkannt und muss deshalb relativ neu sein. Aber ich weiß genau, dass es übel genug ist, um einen den ganzen Tag verderben zu können, wenn man es auf einer Windows-Kiste ausführt. Sonst müsste es sich ja auch nicht so verstecken und auf illegale Weise transportiert werden.

Unverlangt zugesendete Dokumente (auch Bilder, Multimediakram und ähnliches) sollten immer und sofort gelöscht werden. Wer sich hier auf den Virenscanner verlassen hat, der könnte verlassen sein…